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Montag, 22. März 2021

Nicht Infizier-Bar

Gehört, gesehen, festgehalten.
Achtung
Die Beiträge, die ich hier veröffentliche, sind bei Amazon verboten
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Neuer Trend
Toilettenpapier einfrieren

Gespräch mit Corinna Virus
Wenn Dachse abstürzen

Seriöse Medien lieben
Vernünftige Viren

Lachen statt Corona-Virus
Ratgeber-Spenden für Altenheime

Keine EM auf Madeira
Statt dessen 90 Minuten Carolina

Abstand halten
Albereien in einem Supermarkt

Kontaktverbot
Schlechte Nachrichten für Schizophrene

Im öffentlichen Bücherschrank
Alles über das Corona-Virus

Mutter und Kind bei Edeka
Wo die Brötchen fliegen

Gedicht in einem Schaufenster
Die Kraft des Lebens

Einkaufswagen-Problem
Über Falschparker in Supermärkten

Stadtmarketing Burgdorf
Wie sehr hält die Stadt zusammen?

Nur Zeichen?
Mehr Grabsteine und isolierter Weihnachtsmann

Erstaunlich
Männer und Frauen vom Bau feiern oft Geburtstag

Region Hannover
Irreführende Corona-Statistik

Umweltministerium verlegt Osterfeuer
Kein Feuer kann brennen so heiß

Dickerchen muss telefonieren
Stau an der Supermarkt-Kasse

Ostersteine
Liebe stärker als der Tod

Broschüre
Künstliche Intelligenz vs Corona-Virus

Baumärkte wieder geöffnet
Was uns das Corona-Virus lehrt

Aus dem Polizeibericht
Wenn Laien berichten

Wieder missverständlich?
Sport im Freien wird verboten?

Corona-Kabinett
Neues Denken in neuen Zeiten

Das letzte Toilettenpapier
Abschied nehmen mit Sparschwein

Wie in Japan
Corona-Flucht aus der Ehe

Bedenklich
Undemokratische Regeln für Burgdorfer Ratssitzung

Gestörte Beziehung
Der Christian und das Virus

Polizeigewerkschaft fordert
Bürger, maskiert euch!

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin
Das Geschnatter muss ein Ende haben

Sollen wir verwirrt werden?
Auch Brandenburg lässt die Maske doch nicht fallen

Wagner nimmt einen
Überall findet Virus statt

Am letzten Samstag vor der Bedeckungspflicht
Montag sehen wir uns dann in Masken

In die Tonne treten
Alle Sätze mit geeignet

Ein großer Tag für Niedersachsen
Tag 1 der Masken-/Schal-/Tuch-/Oder Ähnliches-Pflicht

Der zweite große Tag für Niedersachsen
Eine Krankenschwester faucht mich an

Kommt der NSDAP immer näher
Boris Palmer-Oberbürgermeister von Tübingen

Zahlt sich aus
Der MSTO-Verordnung genügen und Geld sparen

MSTO-Gespräch
Rückrufaktionen für Masken aus China

Muss keine Liebe sein
Wenn ein Kunde der Verkäuferin um den Hals fällt

Pfiffiges ZIB 2
Wenn "wahrscheinlich" auch "möglicherweise" ist

Fundstatistik
Wo kann man die schönsten Masken finden?

50? Nein, 35. Vielleicht 30
Corona-Krisenstab in Skatrunde umbenennen

Namenstag
Corona mit 16 hingerichtet

Liebespaare nicht mehr getrennt
Wie der Mauerfall in Berlin

Immer mehr Verwirrte
Dem Surrealismus einen Sinn verleihen

Wirt verlässt Facebook
Medien flippen aus

Mit Ritalin
Unterrichtsausfall aufholen

"Bild" kämpft gegen sie
Die Superhelden werden demontiert

Liebe Kinder, ich muss euch was erklären
Fremder Onkel auf Kinderkanal

"Zeit" für bessere Schulen
Wo liegt Kanada?

Büchereien in Burgwedel
Viel zu lasche Vorsichtsmaßnahmen

"Unfreundlicher Akt" in Großburgwedel
Verhüllt CDU Werbetafel der Wedemark?

Wie früher bei der Champions League
Das Corona-Virus im Live-Ticker

Wegen Testmethoden
Niedersachsen macht Flug nach Madeira unmöglich

Weitere Lockerung
Niemand schifft mehr ins Straßenbegleitgrün

Bolsonaro und die deutsche Fleischindustrie
Bestellungen aus Brasilien sind real

Vergessenes
Wie war das noch im März und April?

Weise Politik
HSV vergeigt Relegation ohne Fans

Macht Urlaub
Christian Drosten erholt sich von der "Bild"-Zeitung

Corona-Regeln wieder geändert
Immer schön locker bleiben

Statistik-Tricks
Wenn die Region etwas erklären will

Die sortierten Verordnungen
Gesundheitsministerin meidet Kontakte

In Tankstellen
Die Wichtigkeit des Knopfdrucks 

Karotten-Prinzip
Die Corona-Sekte
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Erstaunlich?
Kaum Corona in Drogerie- und Supermärkten
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Wunderbares
Punkte sammeln ohne Payback-Karte
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Schluss mit Voabuidfunktion
Wird Markus Söder doch nicht Bundeskanzler?
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Deutschland verreist
Wie unser Nachbar Paul
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Betr. Pandemie
Die Wichtigkeit von Lob und Tadel
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Betr. Corona-Statistiken
Von Konrad Kujau gelernt?
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In der warmen Stube
Im Herbst führen wir alle Tagebuch
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Einreiseverbot aufgehoben
Wenn das Gerd Schröder passiert wäre
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Neue Vorordnung
Von Dauer wie die Zeugen Jehovas
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Wortgeklingel
Bis der Kopf platzt
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Villenbesitzer an Villenbesitzer
Genug Platz für Schule?
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Vergebliche Radtour
Kochende Volksseele nicht gefunden
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Marxistisch-leninistische Pressetheorie
Funktioniert wieder nur zeitweise
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Sondersendung
Das Virus: Der Feind, auf den Verlass ist
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Neu ist schon alt
Bußgeldkatalog als Mund-Nase-Bedeckung
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Überwachungsstaat
Ärztepräsident hat eine böse Villa
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Chance verpasst
Karl Lauterbach als Apotheker eine Oberzier
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Gute Idee?
Feierstunde für Corona-Tote
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Ferien auf Madeira
Der fehlende Christian

Nachrichten gehört
Was stimmt denn nun?

Täglich etwas Neues
Alles klar. Verstanden.

"Bild"-Schlagzeilen
Alle Kappes

In Niedersachsen
Stefanie aufgebracht-Gert nervös

Muttis Videobotschaft
Haltet den Dieb!

Kluge Entscheidung
Bitte, nicht drängeln

Wegen Corona
Alle Frauen wollen zum Friseur

Nirgendwo ein Murmeltier
Und täglich grüßt das Corona-Virus

Lockdown noch lighter
Zeugen Jehovas verkünden Gottes Reich

Ursachenforschung
Warum führt Lehrte?

Angela kommt nicht auf die Hühnerleiter
Der aufgescheuchte Hühnerhaufen

Nur mit einem festen Freund
Hassen sie Kinder?

Sicher schön
Der Tag vor dem Tag, an dem Weihnachten geschrumpft wird

Der Gesundheitsökonom 
Und Martin Luther

Dringend erforderlich
Wer erfindet so was wie Weihnachten?

Weihnachten verlegen
Jesus sollte im Frühjahr zur Welt kommen

Corona-Maßnahmen
Politik im und aus dem Gebüsch

Der besseren Übersicht wegen
Verordnungen Vornamen verordnen

Von-Alten-Straße in Großburgwedel
Montags vor dem nächsten Lockdown

101-Jährige geimpft
Nach dem Pieks ins Stadion?

Skaterpark in Burgdorf
Drei Jugendliche stehen und sitzen

Versprochen
Schon zwei Osterfeuer gut

Drei Vorschläge
Wie kontaktarm wird Ostern?
  

Donnerstag, 16. Juli 2020

Tjaden tappt (520)

Bei Rossmann bleibt man gesund.
Foto: Heinz-Peter Tjaden
Kaum Corona in Drogerie- und Supermärkten

Sie tragen keine Masken, sie fassen Waren häufiger an als alle anderen, sie drücken einem das Wechselgeld wieder in die Hand, sie haben also auch Hautkontakt, dennoch: Die Verkäuferinnen und Verkäufer in Drogerie- und Supermärkten stecken sich nur selten mit dem Corona-Virus an. Zu diesem Ergebnis kommt die Wochenzeitung "Die Zeit" in ihrer aktuellen Ausgabe bei einer Umfrage. 

Die Drogeriekette dm gibt an, dass von ihren 41 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bisher 0,1 Prozent positiv getestet worden seien, also ungefähr 40, Rossmann meldet 36 Fälle bei 33 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, wobei sich zwei während der Arbeit angesteckt haben sollen, Rewe und Kaufland versichern, dass die Zahl der infizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter dem Bevölkerungsdurchschnitt liegt (laut Robert-Koch-Institut 239 von 100 000). Auch Aldi Süd und Aldi Nord reihen sich in diese Supermärkte ein. 

Die "Zeit" stellt deshalb Fragen: "Wie ist die vergleichsweise gute Bilanz der Ketten zu begründen? Ist sie den Schutzmaßnahmen zu verdanken? Oder waren die Sorgen übertrieben?" Darauf werden in der "Zeit" viele Antworten gegeben. Eine lautet: "Es wurde zu sehr hochgepusht, wie schlimm Corona werden würde, auch von den Medien."


Dienstag, 28. April 2020

Tjaden tappt (487)

Mit dem Rad unterwegs und auch im
Supermarkt nicht maskiert. 
Zweiter Tag der Masken-/Schal-/Tuch-/Oder Ähnliches-Verordnung

Vor einem Supermarkt in Wettmar kommt mir eine Frau entgegen, die den Sitz ihrer Mund-/Nase-Maske korrigiert. Ich weise sie darauf hin, dass sie ihre Maske nicht von vorne anfassen sollte. Sie faucht mich an:  "Ich bin Krankenschwester. Und was sind Sie?" Die Antwort lautet: sprachlos.

In dem Supermarkt, in dem die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gestern noch Masken getragen haben, sind die Masken gefallen. Die Ansteckungsgefahr für das Personal ist also gesunken. 

In meinem Lieblings-Supermarkt werfe ich einen kurzen Blick auf eine Tageszeitung aus dem Madsack-Verlag. Auf der Titelseite werden Maskierte abgebildet. Behauptet wird: "Kaum Kritik (an der Bedeckungspflicht für Mund und Nase)." Ich mag Exklusiv-Meldungen (nur was man erfindet, hat man exklusiv), denn auf den Internet-Seiten eines anderen hannoverschen Verlages hagelt es Kritik. Auf den Facebook-Seiten, die ich kenne, auch. Möglicher Grund: Weder der Heise-Verlag noch die mir bekannten Facebook-Seiten gehören zu einem Viertel einer SPD-Beteiligungsgesellschaft. 

Nach meinem Hinweis im "Burgdorfer Kreisblatt", dass Stoffmasken nach dem Abnehmen sofort in die Waschmaschine gehören, gebügelt und abgekocht werden müssen, fragt mich ein Facebook-Nutzer, wie viele Maskenträgerinnen und Maskenträger das wissen. Wir beide tippen auf sehr wenige. Nach meinem Hinweis nimmt die Zahl allerdings zu. 

Die jüngste Corona-Statistik der Region Hannover darf sich jede und jeder wieder selbst erklären. Dabei sind die Zahlen durchaus spannend, obwohl man sie wie jede andere Corona-Statistik mit Vorsicht genießen muss: Burgwedel, lange Zeit auf Platz 1, meldet 13 registrierte Krankheitsfälle, von den seit Beginn der statistischen Erhebung registrierten 41 Erkrankten sind 28 wieder gesund. In Uetze sind es 20 von 27. 

Siehe auch "Irreführende Corona-Statistik der Region Hannover"


Montag, 27. April 2020

Tjaden tappt (486)

Dieser Einkauf wird auch für sie
ein Erlebnis. Foto: Heinz-Peter Tjaden
Tag 1 der Masken-/Schal-/Tuch-/Oder Ähnliches-Pflicht

Was für ein großer Tag für Niedersachsen! Endlich bedecken die Menschen in diesem vornehmlich flachen Lande ihre hässlichsten Körperteile. Mund und Nase werden in Supermärkten nicht mehr zur scheußlichen Schau gestellt. Unser Redakteur Heinz-Peter Tjaden hat sich vor und in zwei Supermärkten in Wettmar (Burgwedel) und einem Supermarkt in Burgdorf umgehört. Mund und Nase bedeckte er mit einem Geschirrtuch. Sein Bericht:

Die Reaktionen in Wettmar

Supermarkt A

"Grauenhaft."
Eine 36-jährige Sekretärin beim Verlassen des Marktes über ihre eigentlich recht hübsche Maske

"Du trägst keine Maske?"
"Nein, ich möchte meine Frau überleben. Die ist im Markt."
Zwei Mitte 70-Jährige bei einem Plausch im Sonnenschein

Supermarkt B

"Ich bin Chemiker und frage mich, was diese Maske bei einem Virus nützen soll."
Ein 31-jähriger Lehrer vor dem Betreten des Marktes

Die Reaktionen in Burgdorf

Supermarkt C

"Die Maske schützt mich vor den Bakterien"
Ein Mitte 40-Jähriger an der Kasse

"Ich kann nichts mehr sehen. Meine Brille ist beschlagen."
Die Kassiererin in diesem Markt

"So eine Scheiße"
Ein Kunde, der seinen Einkaufswagen verfehlt, die Sprudelflasche landet neben dem Einkaufswagen

Für die große Weisheit der Landesregierung spricht auch: Im menschenleeren Vorraum des Supermarktes muss ich mir das Geschirrtuch vor Mund und Nase halten, während ich mein Leergut dem Automaten anvertraue. Im Vorraum einer Burgdorfer Bank dürfen sechs Kunden ohne Bedeckung von Mund und Nase an den beiden Geldautomaten stehen.

Bei meiner Radtour habe ich die folgenden Typen ausgemacht:

Der Baumler

Er nimmt nach dem Verlassen des Marktes seine Maske ab und lässt sie von seiner freien Hand baumeln, bis er sein Auto erreicht hat. 

Der Fixierer

Er schiebt die Maske nach dem Verlassen des Marktes nach unten und trägt sie auf seinem Kinn.

Der Bewegliche

Er legt die Maske an und schiebt sie nach unten. Sobald er einen Einkaufswagen ergattert hat, schiebt er die Maske über Mund und Nase. Erreicht er den Eingang und steht dort etwas Verlockendes, schiebt er die Maske wieder nach unten. Beim Betreten des Marktes schiebt er seine Maske wieder über Mund und Nase. 

Der Anhängliche

Er trägt seine Maske schon, wenn er sein Haus verlässt und nimmt sie erst wieder ab, wenn er wieder zuhause ist. 

Der scheinbar Modebewusste (vornehmlich weiblich)

Führt solche Gespräche: "Wo hast du denn deine blaue Maske her? Ach, will ich gar nicht wissen."

Jedes Zitat ist echt.

Hinweis: Beim Abnehmen des Mund-Nasen-Schutzes sollte nicht die Vorderseite der Gesichtsbedeckung angefasst werden. Es empfiehlt sich, den Mund-Nasen-Schutz von hinten abzunehmen. Den Mund-Nase-Schutz unmittelbar nach dem Tragen reinigen. Bei 60 Grad in der Waschmaschine waschen, dann bügeln oder in einem heißen Topf mit heißem Wasser abkochen.







Samstag, 11. April 2020

Tjaden tappt (476)

Abschied nehmen mit Sparschwein. 
Sogar geblümt

Das ist nicht mehr zu ändern: Toilettenpapier wird es in unseren Supermärkten nie wieder geben. Deshalb hat das "Burgdorfer Kreisblatt" eine Spendenaktion gestartet. Vor dem Verlagshaus bietet "Kreisblatt"-Redakteur Heinz-Peter Tjaden die Restbestände aus dem Badezimmer gegen eine Spende an. Einige sind sogar geblümt.

Natürlich ist Toilettenpapier nicht alternativlos. Zeitungsverleger hoffen sogar schon auf Auflagensteigerungen, sobald sich herumgesprochen hat, dass sich Zeitungen nicht nur zum Heringe einwickeln eignen. Das hat übrigens noch nie gestimmt. 

Schon als Student lernte Heinz-Peter Tjaden in Mainz von seiner Vermieterin, dass Druckerschwärze geputzte Fensterscheiben blank macht. Damals waren Zeitungen allerdings noch preiswerter als heute. Galten aber noch nicht als Toilettenpapier-Ersatz.   


Donnerstag, 26. März 2020

Tjaden tappt (463)

Rücksichtsloser Falschparker. 
Zu mittig geparkt. Fotos: Tjaden
Über Falschparker in Supermärkten

Wenn Paare mit zwei Einkaufswagen durch einen Supermarkt fahren sollen, damit sie und er über einen rollenden Abstandshalter verfügen, müsste dann nicht auch jede Kundin und jeder Kunde aufgefordert werden, immer mindestens eine Hand am Einkaufswagen zu haben? Denn: Viele parken ihren Einkaufswagen in den Gängen und sind ohne Einkaufswagen von Regal zu Regal unterwegs. 

Außerdem: Unzählige Einkaufswagen werden falsch geparkt. Einige stehen kreuz, die anderen quer in den Gängen. Wenn jede und jeder immer mindestens eine Hand am Einkaufswagen haben müsste, käme es nicht zu diesem bedenklichen Parkverhalten, das erst an der Kasse nicht mehr möglich ist. 

Deswegen kann es an der Kasse dabei bleiben, dass Waren auch beidhändig auf das Band gelegt werden dürfen.    

Freitag, 13. März 2020

Tjaden tappt (454)

Vorbildlicher Kühlschrank.
Foto: Heinz-Peter Tjaden 
Klopapier für beschissene Corona-Zeiten

Es braust ein Ruf wie Donnerbalkenhall durch den Supermarkt: "Wir haben noch Klopapier. Nächster Gang." Denn in Corona-Zeiten wie diesen ist nichts so begehrt wie dieses aufgerollte dünne Papier gegen beschissene Zeiten. Doch nicht überall gibt es noch Klopapier, das man einfrieren kann. Dieser Supermarkt in Wettmar gehört zu den Ausnahmen.

In Burgdorf ist Toilettenpapier bereits ins Tiefkühlfach ausgegangen. Nur in einem Supermarkt sind die Klopapier-Regale nicht ganz leer. Drei Packungen feuchtes Toilettenpapier gibt es noch. 

Doch die kann man nicht einfrieren. Sie würden Eiszapfen bilden und dann wären die Zeiten noch beschissener. Stellen Sie sich einmal vor, sie hätten sich das Corona-Virus gar nicht eingefangen, könnten sich aber nicht mehr hinsetzen. 

Sonntag, 9. Oktober 2016

Tjaden tappt (171)

Hinten gestartet, wieder
vorn gelandet. 
Der Ratsherr, der nicht immer erfolgreich ist

Auch der Burgdorfer SPD-Ratsherr Hans-Dieter Morich ist nicht immer erfolgreich. Als 1994 der Buß- und Bettag abgeschafft wurde, kam er wutentbrannt mit einem Leserbrief zu mir in die "Neue Woche"-Redaktion. Handschriftlich versicherte er, er werde alles dafür tun, dass die Abschaffung dieses Feiertages wieder rückgängig gemacht wird. Damit ist er gescheitert.

Nicht gescheitert ist Morich dagegen bei den Kommunalwahlen, obwohl er von einem hinteren Listenplatz aus startete. In jeder freien Minute lief er durch die Stadt, klapperte die Supermärkte und andere Treffpunkte ab, in der einen Hand einen Beutel mit roten Kugelschreibern, in der anderen einen Beutel mit Chips für Einkaufswagen. Außerdem hatte er einen Notizblock dabei, was er bei seinen Gesprächen hörte, schrieb er auf. Werbung für sich machte er zudem mit einem Flyer, in dem seine politischen Ziele mit Herzen verziert waren.

Von den üblichen Wahlkampfmethoden hielt Hans-Dieter Morich nichts: "Ich stelle mich doch nicht vors Rathaus. Das hat doch keinen Sinn." Viel hat er aber schon immer von Sozialpolitik im Sinne Benachteiligter gehalten. Sicherlich auch deshalb ist er wieder in den Rat von Burgdorf gewählt worden.

Wenn Hans-Dieter Morich aus einer Spielhalle in der Marktstraße kommt und mit sich selbst schimpft, weil es in Burgdorf sowieso zu viele Spielhallen gibt, dann weiß zumindest ich: Auch dieser Burgdorfer SPD-Ratsherr ist nicht immer erfolgreich.

Ich halte weiter meine Ohren offen-zum Beispiel in meiner Broschüre "Tjaden tappt durch den Altkreis Burgdorf", als Broschüre erhältlich in Wegeners Buchhandlung, als e-book im Kindle-Shop. Hier klicken 

Anschau-bar

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