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Donnerstag, 16. Juli 2020

Corona-Virus (VIII)

Das wäre das
Cover meiner
Broschüre gewesen.
Stuttgart-17. Juni 2020. Dass Kinder sich mit dem neuen Coronavirus anstecken können, ist unter Forschern unbestritten. Allerdings verlaufen die Erkrankungen bei ihnen meist recht milde, schwere Verläufe kommen sehr viel seltener vor als zum Beispiel bei Senioren. In Deutschland sind seit Beginn der Pandemie etwa 8800 Menschen an Covid-19 gestorben, davon waren nur drei unter 18 Jahre alt. 

Damit unterscheidet sich die Altersverteilung bei Covid-19 von anderen Infektionskrankheiten. Dort gelten Kinder zum Teil als sogenannte Treiber der Infektion, sie verbreiten das Virus also in der Bevölkerung. Laut einer neuen Studie, die die Landesregierung von Baden-Württemberg in Auftrag gegeben hatte, spielen Kinder diese Rolle im aktuellen Infektionsgeschehen des Coronavirus nicht - zumindest nicht in Baden-Württemberg.


tagesschau

Burgwedel-17. Juni 2020. Beinahe wäre mir die erste Corona-Veröffentlichung auf dem Buchmarkt gelungen. Doch das haben Amazon und Lulu nicht zugelassen. Bei Amazon gab es meine Broschüre "Viele Grüße. Dein Corona-Virus" nur für einige Stunden, dann wurde sie Anfang April gesperrt, bei Lulu hielt sich meine Broschüre immerhin zwei Tage lang, dann verschwand sie auch dort wieder. Außerdem machte mir dieses Selfpublishing-Portal jede weitere Veröffentlichung egal zu was unmöglich, ich flog einfach wieder raus und kann nicht einmal mehr prüfen, wieviel Honorar ich während meiner Mitgliedschaft verdient habe. 

Inzwischen will Amazon aber prüfen, wie die Sperrung zustande gekommen ist. Die Neufassung habe ich bei Amazon bereits als Entwurf gespeichert. Sie trägt den Titel "UnverDrosten durch die Corona-Krise". Sobald Amazon grünes Licht gibt, drücke ich nur noch auf "veröffentlichen".

München-18. Juni 2020. Das Schaustellergewerbe will sich gegen die geplante Verlängerung eines Verbots für Großveranstaltungen bis Ende Oktober wehren. Ein solches Verbot sei ein "Todesstoß" für die Branche, sagte der Präsident des Deutschen Schaustellerbunds, Albert Ritter, der Deutschen Presse-Agentur. Derzeit sei eine Klage im Eilverfahren vor dem Bayerischen Verfassungsgericht wegen Ungleichbehandlung in der Vorbereitung. Ritter betonte, dass auch Klagen in anderen Regionen denkbar seien.

tagesschau, Live-Ticker

Burgwedel-19. Juni 2020 Guten Tag, vielen Dank für Ihre Nachricht zu dem folgendem Buch / den folgenden Büchern: Viele Grüße. Dein Corona-Virus: Ein Tagebuch
Harald Bauer (CONTRIBUTOR); Heinz-Peter Tjaden (AUTHOR)

Wir haben Ihr Buch erneut überprüft und halten weiterhin an unserer Entscheidung, dieses Buch nicht zum Verkauf auf Amazon anzubieten. Amazon behält sich das Recht vor, nach eigenem Ermessen zu entscheiden, welche Inhalte gemäß unserer Richtlinien angemessen sind.

Unsere Inhaltsrichtlinien finden Sie auf der KDP-Website:
https://kdp.amazon.com/help/topic/G200672390


Die verbotenen Beiträge finden Sie hier

Burgwedel-19. Juni 2020. Die Broschüre kann bei Wordpress  heruntergeladen werden. Hier klicken

Hannover-20. Juni 2020. Niedersachsen lockert ab Montag ein weiteres Mal die Corona-Regeln. Unter anderem werden die Kontaktbeschränkungen entschärft: Dann dürfen sich bis zu zehn Personen aus verschiedenen Haushalten treffen. Die stellvertretende Leiterin des niedersächsischen Corona-Krisenstabes, Claudia Schröder, hat am Freitag die fünfte und letzte Phase des Stufenplans vorgestellt. Ihr zufolge ist dann auch Picknicken und Grillen in der Öffentlichkeit grundsätzlich wieder zulässig.

NDR

Rheda-Wiederbrück-22. Juni 2020. Deutschlands größter Fleischbetrieb liegt unweit der Autobahn 2 in Rheda-Wiedenbrück - momentan ist der Tönnies-Betrieb das Zentrum der Corona-Pandemie des Landes und bereitet den Behörden großes Kopfzerbrechen.

Krisenstabsleiter Thomas Kuhlbusch hat diplomatische Formulierungen längst hinter sich gelassen: "Das Vertrauen, das wir in die Firma Tönnies setzen, ist gleich null. Das muss ich so deutlich sagen." Gestern seien von dem Unternehmen Listen vorgelegt worden, bei denen von 30 Prozent der Beschäftigten die Adressen fehlten. Kuhlbusch sprach von einem "Dunkelfeld des Subunternehmertums".

Die Fleischfabrik sei für 14 Tage geschlossen worden. Nachlaufarbeiten seien unter Arbeitsquarantäne-Bedingungen allerdings noch möglich. Das bedeutet, dass sich Mitarbeiter ausschließlich zwischen Arbeits- und Wohnort bewegen dürfen.

tagesschau

Wildeshausen-26. Juni 2020. Nach positiven Corona-Tests bei 46 Beschäftigten muss der Puten-Schlachthof Geestland in Wildeshausen (Landkreis Oldenburg) für zwei Wochen schließen. Das hat der Landkreis Oldenburg angeordnet. Zudem müssen alle rund 1.100 Mitarbeiter und ihre engsten Familienangehörigen für zwei Wochen in Quarantäne. "Das Virus ist im Betrieb", sagte Landrat Carsten Harings (parteilos). Die Entscheidung sei nicht leicht gefallen, doch zum Schutz der Bevölkerung habe es keine Alternativen zur Betriebsschließung gegeben.

NDR

Hannover-1. Juli 2020. Anruf beim Bürgertelefon wegen Ferien auf Madeira. Ein Auszug: "Warum wollen Sie eigentlich nach Madeira fliegen?" "Weil das eine wunderschöne Insel ist." "Und von wo fliegen Sie ab?" "Von Hannover." "Da haben Sie aber Pech. Der Frankfurter Flughafen bietet einen Corona-Schnelltest an. Hannover nicht." Ich fliege trotzdem

München-2. Juli 2020. Der Hausarzt Hannes Blankenfeld aus München ist verunsichert. In den vergangenen Monaten wurde er von der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns mit Schutzmasken beliefert, die ihn vor einer Corona-Ansteckung schützen sollen. Zertifikate, die die Sicherheit belegen würden, habe er nicht bekommen, sagt er.

Von BR-Reportern bekommt er den Hinweis: Eine Maske taucht im EU-Schnellwarnsystem RAPEX auf, es wird vor "erhöhtem Infektionsrisiko" gewarnt. 

tagesschau

Region Hannover-3. Juli 2020. Ob das stimmt, weiß niemand: Laut Statistik der Region Hannover sind jetzt sieben Städte und Gemeinden Corona-frei: Burgwedel, Neustadt am Rübenberge, Pattensen, Seelze, Sehnde, Uetze und die Wedemark.

Hannover-4. Juli 2020. In Niedersachsen sind wieder Veranstaltungen mit bis zu 500 Besuchern möglich. Die Gäste müssen die Abstandsregeln einhalten und feste Sitzplätze haben. In geschlossenen Räumen darf der Mund-Nasen-Schutz nur am Sitzplatz abgenommen werden. Das gilt auch für Theater, Oper und Kinos. Im Fußball und anderen Kontaktsportarten ist Training "in festen Kleingruppen bis zu 30 Personen" wieder möglich. Spiele gegen andere Mannschaften bleiben vorerst untersagt. Zuschauer sind beim Breitensport im Freien zugelassen. Bei privater Kinderbetreuung dürfen jetzt die maximal fünf Kinder in einer Gruppe aus mehr als drei verschiedenen Haushalten stammen. Außerdem kann ein ausscheidendes Kind durch ein anderes ersetzt werden. Für touristische Schiffsfahrten, Kutschfahrten und Stadtführungen gilt künftig die Zehn-Personen-Regel, die auch für Treffen in der Öffentlichkeit gilt. In diesen Gruppen muss untereinander der Mindestabstand nicht eingehalten werden.

NDR

Region Hannover-6. Juli 2020. Nun ist es passiert, die Corona-Statistiker verirren sich in ihrem eigenen Zahlenwerk. In der Region Hannover soll es noch 39 Infizierte geben, von denen 79 in Krankenhäusern liegen. 

Berlin-8. Juli 2020. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat sich gestern in einer Videokonferenz mit seinen Amtskolleginnen und Amtskollegen aus der Schweiz, aus Österreich, Luxemburg und Liechtenstein ausgetauscht. In der Erklärung heißt es: "Im Bewusstsein, dass ein gesamtstaatlicher harter „Lockdown“ zwar ein wirkungsvolles Mittel sein kann, die Eindämmung der Virusübertragung zu erreichen, jedoch die damit einhergehenden Belastungen für die Bevölkerung und die Wirtschaft sehr groß sind, bekennen wir uns dazu, in Zukunft alle geeigneten Maßnahmen zu ergreifen, um die Notwendigkeit für einen großflächigen „Lockdown“ zu verhindern."

Berlin-11. Juli 2020. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hält eine Lockerung der Maskenpflicht für möglich, wenn die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro Tag auf unter 100 sinkt. Solange es in Deutschland im Durchschnitt täglich mehrere hundert neue Infizierte gebe, werde die Pflicht überall dort bleiben müssen, wo der Mindestabstand von 1,5 Meter nicht eingehalten werden könne, sagte der CDU-Politiker der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Auf Nachfrage fügte er an: "Wenn wir bei den Infektionen dauerhaft zweistellig sind, müssen Mediziner und Politik neu nachdenken."

tagesschau

Region Hannover-13. Juli 2020. In der Corona-Statistik der Region Hannover stehen inzwischen 14 Corona-freie Städte und Gemeinden.

Region Hannover-15. Juli 2020. Die Corona-Statistik der Region Hannover wird immer schräger. Heute heißt es: " Die Zahl der Erkrankten in Krankenhäusern, bei denen Covid-19 über einen Test nachgewiesen wurde, beläuft sich derzeit auf 3 Personen, davon 6 auf der Intensivstation." 

Region Hannover-16. Juli 2020. So schnell kann es gehen. Heute in der Statistik der Region Hannover: "Die Zahl der Erkrankten in Krankenhäusern, bei denen Covid-19 über einen Test nachgewiesen wurde, beläuft sich derzeit auf 8 Personen, davon 4 auf der Intensivstation."

Zum Beginn der Serie 

Corona-Virus (VIII)

Mittwoch, 8. August 2018

Tjaden tappt (289)

Hier arbeiten clevere Leute.
Foto: Heinz-Peter Tjaden
Ein beliebter Autor

Ich bin der beliebteste Autor der Region Hannover. Jedenfalls für die Deutsche Nationalbibliothek. Von denen es seit der Wende zwei gibt. Eine in Frankfurt und eine in Leipzig. 

Zwei- oder dreimal in der Woche klingelt bei mir meine Postbotin und überreicht mir ein Einschreiben. Der Ton in diesen Briefen wird immer ruppiger. Inzwischen droht man mir schon mit Zwangsmitteln. Unbedingt haben wollen die Frankfurter und die Leipziger die erste Auflage meiner Jugendamts-Satire "Holger heißt gar nicht Hannes" in zweifacher Ausfertigung. Die gibt es aber nur einmal.

Auf Erklärungsversuche reagiert die Deutsche Nationalbibliothek nicht. Dabei könnte es so einfach sein: Meine Broschüren erscheinen im Selbstverlag und werden nur im Internet veröffentlicht. Die erste Auflage ist stets nur für mich gedacht, damit ich sie Korrektur lesen kann. Erst die zweite Auflage kommt auf den Markt. Die habe ich gleich nach dem Erscheinen an die Deutsche Nationalbibliothek geschickt. 

Ein Pflichtexemplar bekam auch die Niedersächsische Landesbibliothek. Die hat es begriffen, was ein Blick in den Online-Katalog beweist:


Holger heißt gar nicht Hannes : eine Jugendamts-Satire / Heinz-Peter Tjaden
Person/en: Tjaden, Heinz-Peter, 1949- [VerfasserIn]
Ausgabe: Zweite erweiterte Auflage
Sprache/n: Deutsch
Veröffentlichungsangabe: Burgwedel : Verlag Momentaufnahme, Februar 2018
Herstellungsangabe: Wrocław : Amazon Fulfillment Poland Sp. z o.o.
Umfang: 44 Seiten
ISBN: 978-1-985854-48-2 (Amazon)
Standort: GWLB, Waterloostr. 8, Magazin, Lieferzeit
Signatur: 6 Kap. 8322
Ausleihstatus: 
Ausleihbar
ausleihbar  Bestellen



Holger heißt gar nicht Hannes : eine Jugendamts-Satire / Heinz-Peter Tjaden
Person/en: Tjaden, Heinz-Peter [VerfasserIn]
Ausgabe: 1. Auflage
Sprache/n: Deutsch
Veröffentlichungsangabe: Burgwedel : Verlag Momentaufnahme, 2018
Umfang: 37 Seiten
ISBN: 978-1-985854-48-2 ((Broschur : EUR 4.80))
Anmerkung: vergriffen

Donnerstag, 26. Juli 2018

Tjaden tappt (285)

Sie geht gerade auch im
"Marktspiegel" mit dem Hut
herum.
Schlaflos in Heeßel

"Habe ich es verbockt?", fragt der Vater seinen Sohn kurz vor Schluss des Films "Schlaflos in Seattle". Diese Frage will sich Katrin Bittner aus Heeßel ersparen, deswegen geht sie derzeit mit dem Hut herum. Sobald 50 000 Euro drin sind, will sie mit anderen für ein Nachtflugverbot zwischen 22 und 6 Uhr klagen. Wahrscheinlich nachts. Denn in Heeßel bekommt sie eigenen Angaben zufolge kein Auge mehr zu. 

"In manchen Nächten rauschen die Flugzeuge im 10-Minuten-Takt über Heeßel hinweg", beklagt sie sich beim Burgdorfer Anzeigenblatt "Marktspiegel", das nach einer Beilage von "Hannoversche Allgemeine Zeitung/Neue Presse" nun ebenfalls auf dieses Thema fliegt. 

Dieser Beilage haben die Fluglärm-Geplagten aber "acht Flugzeuge in 30 Minuten" aufgeschwatzt. Da ein Gericht kein Basar ist, sollten sich die potenziellen Kläger auf eine Zahl einigen. 

Der Flughafen in Langenhagen hat im vorigen Jahr 75 246 so genannte "Flugbewegungen" gezählt. In allen Jahren davor waren es mehr. Die tägliche Zahl der "Flugbewegungen" lag also bei 206. In Frankfurt sind es sechs Mal so viele. Dort gibt es ein Nachtflugverbot zwischen 23 und 5 Uhr, das höchstrichterlich angeordnet wurde, aber bisher noch nie eingehalten worden ist. Verspätete Maschinen kann man nicht einfach so irgendwo vom Himmel fallen lassen. 

Nicht einmal in Heeßel...Deshalb dürften Katrin Bittner und die sechs bis sieben anderen ihr Anliegen jetzt schon verbockt haben. Auf Facebook machen sich viele schon lustig. Dass über Heeßel angeblich mehr Flugzeuge hinweg rauschen als in Langenhagen landen, ist aber durchaus erstaunlich. 

Samstag, 13. Februar 2016

Tjaden tappt (94)

Die Akte Tjaden...
Die Wahrheit ist manchmal ein stumpfes Schwert

Da mein Beitrag "Tjaden tappt (92)" immer noch zu den beliebtesten Posts auf diesen Seiten gehört und gestern auf wüste Weise anonym kommentiert worden ist, erzähle ich diese Geschichte. Der anonyme Kommentator behauptet, ich sei dement, Anjas Erste Property werde ein Opfer von mir, ich hätte bei der Stadt Neu-Isenburg einen Handelsregister-Auszug angefordert, der erst in Offenbach angefordert werden müsse und nun wolle ich die Gebühren dafür nicht bezahlen. Diese anonymen Kommentare habe ich nicht veröffentlicht, sie sind aber gespeichert. Derartige Beschimpfungen sind für mich nichts Neues. Sie sind sogar angekündigt worden. Dazu später.


Die Stadt Neu-Isenburg hat am 8. November 2015 eine Mail von mir bekommen. Ich schilderte meine Erkenntnisse über Anjas Erste Property, deren Mutter auf der Isle of man sitzt und dort Geld einsammelt für den Häuserkauf in Deutschland. Diese Geschäfte erledigen mehrere Firmen, die sich Anjas Erste Property, Anjas Zweite Property, Beates Erste Property, Beates Zweite Property etc. nennen. Alle haben den gleichen Geschäftsführer, der alle paar Jahre ersetzt worden ist. Die Firmensitze wechselten in den vergangenen Jahren zwischen Wuppertal und Frankfurt. Die vorletzte Adresse war die Kennedyallee 102 in Frankfurt. Der Südwestfunk und ich stellten 2013 fest, dass es die Anjas und Beates dort gar nicht gibt. 


Meine Spur führte anschließend in die Kurt-Schumacher-Straße 11 in Neu-Isenburg. Dort waren Briefkästen aufgehängt worden. Also fragte ich am 8. November 2015 die Stadt Neu-Isenburg, ob man diese Firmen kenne. Meine Frage, gespickt mit Informationen, wurde als Bitte um eine Firmenauskunft gewertet. Bevor ich die bekommen sollte, sollte ich 15 Euro an die Stadtkasse überweisen. Meine Frage wurde nicht beantwortet. Deshalb bekam die Stadt Neu-Isenburg am 8. Dezember 2015 eine zweite mail von mir. Darauf wurde mit einer ersten Mahnung reagiert. 


An meinem dritten Informations-Versuch beteiligte ich auch eine Lokalzeitung aus dem Rhein-Main-Gebiet. Ein Redakteur rief mich deswegen vorgestern an, dann konfrontierte er die Stadtverwaltung mit meiner Geschichte, worauf ich einen Anruf des Ordnungsamtes aus Neu-Isenburg bekam. Die Forderung werde storniert, hieß es, meinen Hinweisen werde nachgegangen. Es handele sich um ein Missverständnis.

Polizeibeamte dringen mit Gewalt in
meine Wohnung ein - Figuren aus
dem Setzkasten fallen herunter.

Damit sind wir wieder bei dem anonymen Kommentator. Im Netz kündigte ein Polizeibeamter aus Wilhelmshaven an: "Hier entsteht demnächst ein Blog, in dem für Aufklärung gesorgt werden wird. Dem Leser werden interessante Möglichkeiten geboten, sich ein Bild von einem Herrn machen zu können, der sich öffentlich in schändlicher Art und Weise zu gewissen Themen äußert. Sein einziges Ziel ist die öffentliche Diffamierung von Personen, mit denen er in der jüngeren oder ferneren Vergangenheit zu tun hatte. Speziell hat Herr Heinz-Peter Tjaden ein Problem mit behördlichem Handeln. Verschont von seinem Treiben bleiben aber auch nicht ehemals kontoführende Stellen, ehemalige Vermieter, Regionale Politiker, Unternehmer, Tageszeitungen und andere behördliche Institutionen wie Ordnungsämter, Jugendämter, Gerichte und Staatsanwaltschaften."


Diesen Seiten gab dieser Polizeibeamte am 28. Juli 2015 den Titel "Die Akte Tjaden". Erwähnt wurden als Opfer meines "schändlichen Tuns" auch "ehemalige Vermieter", also Anjas Erste Property, denn ich habe in Wilhelmshaven in einem Haus gewohnt, das ab 1. April 2007 bis vermutlich 2013 Anjas gehörte.


Ich entdeckte diese Seiten ein paar Wochen später, weil eine Bekannte von mir unter anonymen Internet-Veröffentlichungen zu leiden hatte, in denen auch ich erwähnt werde. Die Wilhelmshavener Polizei sorgte umgehend für eine Löschung der "Akte Tjaden", die bis dahin von rund 300 Leserinnen und Lesern aufgerufen worden war.


Wer ist dieser Polizeibeamte? Im Auftrag des Wilhelmshavener Jugendamtes drang er am 17. Juni 2013 gegen 21.40 Uhr in meine damalige Wohnung ein, weil mein Patensohn bei mir vermutet wurde. Er und sein Kollege nannten sich Wiegand und Schweiger, diese Namen waren falsch. Im Internet und in einer Broschüre berichtete ich über meine Versuche, Licht ins Dunkel dieser illegalen Jugendamts-Aktion zu bringen. 


Das dankten mir die beiden Polizeibeamten mit einem Strafantrag wegen Verleumdung. Die Verhandlung fand am 2. September 2014 vor dem Wilhelmshavener Amtsgericht statt. Die Polizeibeamten belogen das Gericht mit einem Gleichmut, der mich erschreckte. Sie hätten sich vor der Wohnungsdurchsuchung bei mir vorgestellt. Auch der Grund für die Durchsuchung sei mir genannt worden. Die für die Durchsuchung verantwortliche Jugendamtsmitarbeiterin, die während dieser Aktion schweigend vor meiner Tür gestanden hatte, bekam im Namen des Oberbürgermeisters ein Aussageverbot. Meine Proteste dagegen wurden von der Stadt Wilhelmshaven abgewimmelt. Das Wilhelmshavener Amtsgericht verurteilte mich wegen übler Nachrede, die Richterin nannte das Aussageverbot für die Jugendamtsmitarbeiterin in ihrem schriftlichen Urteil "Beweisverkürzung", auf Deutsch: Behinderung der Justiz. Beim Oldenburger Landgericht legte ich Berufung ein, das Verfahren wurde auf Kosten des Staates eingestellt.


Außerdem hatte der Polizeibeamte, um den es hier geht, gegen mich einen Zivilprozess angestrengt, den ich im Dezember 2014 verlor. Sein Kollege log als Zeuge. Er behauptete sogar, vor meiner Tür hätten am 17. Juni 2013 nicht nur die beiden Polizeibeamten und die schweigende Jugendamtsmitarbeiterin gestanden, sondern auch der Vater meines Patenkindes und sein Fahrer. 


Nach der Verhandlung fragte ich auf schriftlichem Wege das Wilhelmshavener Jugendamt, wie dieser Fahrer hieß. Diese Auskunft wurde mir verweigert. Er sei kein "Verfahrensbeteiligter". Da wusste ich allerdings schon, dass weder der Vater noch der Fahrer nach ihren eigenen Angaben vor meiner Tür gestanden hatten, während die Polizeibeamten mit Gewalt in meine Wohnung eindrangen. 


Wenn es nun um den anonymen Kommentator von gestern geht. Welche Vermutung haben Sie? Meine Broschüre über diese Jugendamts-Aktion ist übrigens auf Initiative dieses Polizeibeamten verboten worden. Nur noch dieser Hinweis: Wird man wegen Verleumdung verklagt, gilt der Grundsatz "Im Zweifel für den Angeklagten" nicht. Es gilt die umgekehrte Beweislast. Ich hätte beweisen müssen, dass ich die Wahrheit berichte. Das ist mir ohne Aussage der schweigenden Jugendamtsmitarbeiterin unmöglich gewesen.


Nach der Wohnungsdurchsuchung: Höhnisches Gelächter bei Anruf des Wilhelmshavener Jugendamtes Hier klicken 


"Frankfurter Neue Presse" berichtet über Anjas Erste Property Hier klicken  

Anschau-bar

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