Posts mit dem Label StadtHaus werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label StadtHaus werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 17. April 2020

Tjaden tappt (478)

Hier soll die nächste Ratssitzung
stattfinden. 
Undemokratische  Corona-Regeln für die nächste Burgdorfer Ratssitzung
16. April 2020. Ob das erlaubt ist? Zur nächsten Ratssitzung sollen nur zwei Pressevertreter zugelassen werden. Außerdem dürfen zehn Bürgerinnen und Bürger dabei sein. So steht es auf der Internet-Seite der Stadt Burgdorf. Die Öffentlichkeit wird also nur begrenzt hergestellt. Wer entscheidet über die Zulassung der Pressevertreter, wer siebt die Bürgerinnen und Bürger aus, die nicht in den Saal dürfen? Der Sicherheitsdienst, der anwesend sein wird und dafür sorgen soll, dass alles in geordneten Bahnen verläuft? Welche Befugnis hätte er für einen derartigen schwerwiegenden Eingriff in die parlamentarische Demokratie?
Die Ratssitzung findet am 21. April auch nicht im Schloss, sondern im StadtHaus statt. Beginn ist um 17 Uhr. Rechtzeitiges Erscheinen ist dringend erforderlich.  Denn der Sicherheitsdienst sorgt auch dafür, dass sich alle erst einmal die Hände desinfizieren. Die Fraktionen trennen nicht mehr nur unterschiedliche Auffassungen, sondern auch jeden von jedem zwei Meter. 
Sollte sich herausstellen, dass jemand infiziert ist oder war, sollen alle Anwesenden in Quarantäne geschickt werden. Dazu sagt das Gesundheitsamt laut Stadt Burgdorf: "Das würde auch dann passieren, wenn die Abstandsregel eingehalten worden ist." 
Wenn jemand infiziert war, kann er niemanden mehr anstecken. Wenn jemand infiziert ist, geht das auch ohne Symptome. 

17. April 2020. Rüdiger Nijenhof von den Freien Burgdorfern schreibt an das "Kreisblatt": "Die bisherige Sitzordnung wurde von den Fraktionsvorsitzenden über Bord geworfen. Es wird also eine Neuausrichtung geben."

Freitag, 18. Januar 2019

Tjaden tappt (362)

Noch ohne Schwiegermutter.
Danach kichert die Schwiegermutter

Für Schwiegermütter ist das der schönste Tag im Leben. Töchterlein oder Sohnemann sagt "Ja, ich will!" zu einem anderen Töchterlein oder Sohnemann. Einige dieser Opfer kann man am 27. Januar von 11 bis 17 Uhr im StadtHaus treffen. Völlig ahnungslos werden sie in Burgdorf die Hochzeitsmesse besuchen, den Stoff von Kleidern erfühlen, sich Gedanken über eine schöne Feier abnehmen lassen und sich schmücken wollen.

"Planen Sie Ihre eigene Hochzeit oder möchten Sie Freunde bei den Vorbereitungen unterstützen? Benötigen Sie Ideen für ein ausgefallenes Hochzeitsgeschenk oder möchten Sie sich noch einmal selbst als Braut fühlen? Holen Sie sich geballte Information und sensationelle Ideen von unseren Experten. Attraktive Messeangebote, kompetente Beratung sowie praktische Tipps und Ideen - die Hochzeitsmesse im StadtHaus Burgdorf lässt keine Wünsche offen", heißt es in einer Pressemitteilung der Veranstalter.

Über Schwiegermütter kein Wort. Ist auch nicht nötig. Die übernehmen erst nach der Heirat das Kommando. Bis dahin halten sie sich im Verborgenen, verstellen sich, bis ihre Stunde schlägt. Vorher werden noch einige schöne Fotos gemacht. Damit die Opfer irgendwann ihren Kindern sagen können: "Es hat tolle Momente vor unserer Ehe gegeben."

Und die Schwiegermutter kichert im Hintergrund, lässt sich plötzlich Oma nennen und sinnt auf die nächste Gelegenheit zur Einmischung. Denn auch von Kindererziehung versteht sie was...  

Donnerstag, 22. März 2018

Tjaden tappt (256)

Bleich, Schrader und Baxmann
schleppen auch weibliche
Gefahrenherde ein. 
Lauern auf Burgdorf neue Gefahren?

Die größte Gefahr für Burgdorf geht laut Paul Rohde (Herausgeber von "Kultur in Burgdorf") weiterhin von Alfred Baxmann (Bürgermeister) und Gerhard Bleich (Geschäftsführer des Verkehrs- und Verschönerungsvereins, des StadtHauses und des Stadtmarketing-Vereins) aus. Da aber diese beiden Gefahrenherde demnächst per Pensionierung abgeschaltet werden, macht sich der ehemalige CDU-Ratsherr bereits auf die Suche nach für ihn neuen möglichen Gefahrenquellen. 

Keinesfalls unterstützt wird er dabei von der Tagespresse. Die laut Rohde auch sonst vieles verschweigt, weshalb er einmal im Jahr eine Chronik herausgibt, die er selbst für "die einzige professionelle und unabhängige Burgdorfer Chronik" hält. Nur hier findet man - so Rohde - "politisch brisante Dokumentationen", die von ihm größtenteils selbst erfunden werden. Womit wir wieder bei den Gefahrenherden Bleich und Baxmann wären, die demnächst abgelöst werden sollen. 

Von Neubürgern. Und wer schürt diese Gefahr? Darauf kommen Sie leicht: Baxmann und Bleich, die sich zum Zwecke schändlichen Tuns mit dem Vorsitzenden des Verkehrs- und Verschönerungsvereins, Karl-Ludwig Schrader,  zusammenrotten, sobald irgendwo in Burgdorf ein Möbelwagen auftaucht.

Schon stehen Baxmann, Bleich und Schrader mit einem Präsentkorb vor der Haustür. Beweist auch ein Foto aus dem Jahre 2012. Die Entmachtung der Ureinwohner, "die sich heute kaum noch am politischen Leben beteiligen" (O-Ton Rohde) hat übrigens 2007 begonnen. Rohde muss also elf Jahre geschlafen haben.

Sonntag, 19. Juli 2015

Tjaden tappt (XXXX)

Der Straßenfeger und die Seilschaften in Burgdorf

"Das Schlimme", sagt er und fegt dabei den Bürgersteig, "sind die Seilschaften", fügt er hinzu und greift nach einer Schaufel, "in Burgdorf", beendet er seinen Satz und schiebt den Schmutz mit dem Besen auf die Schaufel. Der Dreck verschwindet in einem Eimer, die Seilschaften jedoch verschwinden nicht, meint er und macht mich sogleich mit dem Anführer bekannt. Das sei Gerhard Bleich mit seinem Verkehrs- und Verschönerungsverein, mit seinem Stadtmarketing-Verein und mit dem Verein für das Burgdorfer StadtHaus, der sich neuerdings um ein Veranstaltungszentrum kümmert. Teuer soll das Seil auch noch sein: "Bleich verdient 12 000 Euro im Monat."

Wo ein Seil ist, ist auch ein Abgrund, einer der gefährlichsten Abgründe ist der Abgrund der Gerüchte. Gerüchte werden durch eine Stadt getuschelt, um das Ansehen von Bürgern, die sich um Burgdorf verdient gemacht haben und verdient machen, zum Absturz zu bringen. Wer schon nicht mitmacht, der will wenigstens niedermachen. Deshalb schneide ich diesem Straßenfeger das Seil durch.

"Sie reden", antworte ich, "wie der übelste Burgdorfer, den ich kenne. Der heißt Paul Rohde und gibt ein Magazin heraus, das auch dann von der Stadtsparkasse verteilt wird, wenn er über Homosexuelle herfällt. Ich habe dagegen in der Bank protestiert, reagiert wurde nicht. Das Magazin lag weiter in der Bank aus. Keiner fällt diesem Verleumder in den Arm."

Das ist seit Jahren so. Stadtsparkassen-Kunden lasen vor elf Jahren in den Magazinen dieses Verleumders Berichte, in denen behauptet wurde, ich sei obdachlos und hätte mich strafbar gemacht. Auch über Gerhard Bleich veröffentlichte Paul Rohde so manchen Unsinn, der offenbar trotzdem geglaubt wurde und geglaubt wird. Dieser Mann nagelte viele an die Wand, einige verzweifelten an seinen erfundenen Geschichten.

Der Straßenfeger ist inzwischen still geworden. Er greift nach Schaufel, Besen und Eimer, im Weggehen sagt er: "Ich dachte, der Rohde ist schon tot." "Und wenn er es wäre", antworte ich, "in seinen Gerüchten würde er leider wohl weiterleben."  

Anschau-bar

Gesund und umweltfreundlich. Foto: VVV Hannover-die  schmucke Stadt April-Sonntag in Hannover-List Bärenstarkes Hannover Im Süden von Hann...