Mittwoch, 25. Februar 2015

Tjaden tappt (XXIX)

Päckchen für Petitionsausschuss. Foto: Heinz-Peter Tjaden




















Die Salbe, Angela Kirk und das Magazin "Cicero"

Demnächst will sich die Bundeskanzlerin zum Volk beamen lassen, auf diese Begegnung der ihr inzwischen unbekannten Art hat sie sich laut "Cicero" (Magazin für politische Kultur) bei einer Konferenz vorbereitet. Weitere Informationen bekam Angela Merkel in der März-Ausgabe von Timo Stein, der sich in Hamburg unter einen Hafenarbeiter mischte, von Christoph Seils, der sich in Dresden bei der "Sächsischen Zeitung" unter einen leitenden Redakteur mischte, von Vincenz Greiner, der sich im Oberallgäu unter einen Milchtechnologen mischte und von Georg Löwisch, der sich in Berlin-Pankow unter eine Bezirksstadträtin mischte.

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Montag, 23. Februar 2015

Tjaden tappt (XXVIII)

Step gGmbH Hannover vor Gericht

“Was sollen wir machen?”, wird der Richter in einigen Minuten fragen.

Das Wetter ist so trostlos wie das Behördenviertel in Lüneburg, ein roter Kasten neben dem anderen, ein ungepflegter Parkplatz, die Türen zum Arbeitsgericht wie aus einem Science-fiction-Film, dahinter drei, vier Stufen, eine Glastür, die zu einem Warteraum führt, rechts an der Wand steht Ruthard Stachowske mit seiner Anwältin, er flüstert ihr zu “Das ist der Tjaden”, der Gütetermin lockt ein paar Interessierte an, der Lautsprecher schnarrt: “Ruthard Stachowske gegen Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg.”

Ein Richter hat Probleme

Freitag, 20. Februar 2015

Tjaden tappt (XXVII)

Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Staatsanwalt

Diese Erklärung hat die niedersächsische Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz heute vor dem Niedersächsischen Landtag abgegeben:

"Die Staatsanwaltschaft Göttingen führt seit mehreren Monaten ein Verfahren gegen Unbekannt wegen Verletzung von Dienstgeheimnissen im Zusammenhang mit dem Verfahren gegen Herrn Bundespräsident a.D. Christian Wulff.

Aus gleichem Grunde führt die Staatsanwaltschaft Göttingen seit Mitte Dezember 2014 ein Verfahren im Zusammenhang mit dem Verfahren gegen den ehemaligen Bundestagsabgeordneten Sebastian Edathy.

Ich möchte Sie wegen der besonderen Bedeutung der Sache darüber informieren, dass die ermittelnde Staatsanwaltschaft Göttingen nach umfangreichen Vorermittlungen nun zu dem Ergebnis gelangt ist, dass ein strafrechtlicher Anfangsverdacht gegen den Leiter der Generalstaatsanwaltschaft Celle, Herrn Dr. Frank Lüttig, besteht. Ihm wird vorgeworfen, als früherer Leiter der Strafrechtsabteilung im Niedersächsischen Justizministerium sowie als Generalstaatsanwalt in acht Fällen in strafbarer Weise Geheiminformationen an Dritte weitergegeben zu haben. Sieben Fälle davon betreffen geheime Informationen aus dem Verfahren gegen Herrn Bundespräsidenten a.D. Christian Wulff. Ein Fall betrifft das laufende Verfahren gegen Herrn Edathy.

Die Ermittlungen richten sich darüber hinaus gegen eine zweite Person, deren Namen ich Ihnen derzeit aus ermittlungstaktischen Gründen jedoch nicht nennen darf.

Ich bin mir der Bedeutung meiner Erklärung vor diesem Hohen Haus sehr bewusst. Und deshalb lassen sie mich anfügen: In diesem, wie in jedem anderen Ermittlungsverfahren gilt die Unschuldsvermutung - also auch hier. So schwer der Vorwurf auch heute auf den Schultern der Justiz lastet, so wichtig ist die vollständige und lückenlose Aufklärung der Vorwürfe. Wir sollten deshalb die Staatsanwaltschaft Göttingen ihre Ermittlungen in Ruhe zu Ende führen lassen. Selbstverständlich werde ich Sie über den weiteren Fortgang unterrichten.

Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit."

Auch ich habe negative Erfahrungen mit der Staatsanwaltschaft von Hannover gemacht, mit dem "Anzeiger für Burgdorf und Lehrte" ebenfalls. Einiges schilderte ich in meiner Broschüre "Zwei Schweinchen und ein Anzeiger". Ein Exemplar bekam die Justizministerin, die nicht reagierte. Der Klick zur Broschüre Ihr Vorgänger im Amt ließ mich dreist belügen. Das ich die Wahrheit geschrieben habe, bestritt niemand.

Dienstag, 17. Februar 2015

Tjaden tappt (XXVI)

Ein Autor für Deutschland.












Deutschland braucht einen Dario Fo

Seit die Burgdorferin Ursula von der Leyen für die Bundeswehr zuständig ist, fliegen die Hubschrauber nicht mehr, fuchteln Soldaten mit Besenstielen herum, weil den Waffen etwas fehlt. Da fehlt uns ein Dario Fo und ein Theaterstück wie "Zufälliger Tod eines Anarchisten", das ich im Ballhof gesehen habe. Die Szene, in der es darum geht, wie der Anarchist horizontal aus dem Fenster eines Polizeigebäudes gefallen sein soll, werde ich nie vergessen. Das ist so absurd, das können eigentlich nur Politikerinnen und Politiker. Oder Ermittlungsbeamte, wenn sie lügen.

Als Titel für Theaterstücke schlage ich "Zufällige Entstehung einer Friedensarmee" oder "Zufällige Schüsse aus einem Besenstiel" vor. Dass Bundeswehr-Hubschrauber nicht fliegen und die Waffen nur zum Schießen im Sinne von Totlachen sind, stört mich nicht, mich stört nur der Gedanke, wie sinnvoll dieses Geld ausgegeben werden könnte.

Doch was ist eigentlich noch sinnvoll in der Welt der Politik? Da fegt Angela Merkel mit Hollande durch die Gegend, um Frieden in der Ukraine zu schaffen und was denkt sich Putin? Der denkt an "Zufällige Unterschrift unter einem Waffenstillstandsabkommen zum Zwecke der Überrumpelung des Gegners". Der Titel des Theaterstücks könnte auch "Wenn Merkel und Hollande wieder zurück sind, wird zurückgeschossen" lauten. Das Absurde ist, die Waffen, die Russland liefert, funktionieren auch noch.

Also muss Minsk III her. Die Bundeswehr löst in der Ostukraine die Separatisten ab - und schon herrscht wirklich Waffenruhe. Technisch bedingt...



Sonntag, 8. Februar 2015

Tjaden tappt (XXV)

Das Honigkuchenpferd, das ein Esel war

Der erste Jahrestag meines Mietvertrages in Burgwedel und fast 300 000 Leserinnen und Leser später: Was aus diesem blog ist oft gelesen, was weniger beachtet worden? Auf Platz 1 steht die neunte Folge von "Tjaden tappt", geschrieben am 7. April 2014, Thema ist ein Honigkuchenpferd. Hier klicken  Mein Jagdterrier, der ebenfalls Süßigkeiten mag, wenn ich sie auf dem Stubentisch vergesse, ist diesem Honigkuchenpferd knapp auf den Pfoten. Mit seinen Orakeln für die Fußball-Bundesliga überrascht er nicht nur die Fans von Hannover 96, sondern auch sich selbst.

Überraschungen gibt es auch bei den Nachrichten aus den Städten des ehemaligen Altkreises Burgdorf. Die meisten Leserinnen und Leser gibt es in Isernhagen, wo mich wohl kaum jemand kennt, nicht aus Burgdorf, wo ich lange Zeit Lokalredakteur gewesen bin. Vielleicht ist das Internet in Burgdorf so langsam, dass ich sogar dann noch zu schnell schreibe, wenn ich bei Dunkelheit die Tasten verfehle.

Der erste Jahrestag meines Mietvertrages in Burgwedel und drei Broschüren später, die auch bei Amazon erhältlich und bei Lulu erschienen sind: Auf Platz 1 steht "Zwei Schweinchen und ein Anzeiger" mit oben erwähntem Honigkuchenpferd aus einer Redaktion, mit der die Pferde durchgegangen sind, bis sie Esel waren. Hier klicken Dass die von mir in dieser Broschüre ebenfalls gewürdigte Staatsanwaltschaft von Hannover der Hafer gestochen hat, wissen inzwischen so viele, wie ich das vor einigen Jahren noch gar nicht geahnt habe. Diese Staatsanwaltschaft hat inzwischen eine eigene Strafverfolgungsabteilung für hausgemachte Straftaten und deshalb ein blog von mir. Hier klicken

Der erste Jahrestag meines Mietvertrages in Burgwedel: Schön ist es hier trotzdem...

Man mag es nicht glauben?

Montag, 2. Februar 2015

Das Netz

Foto: Heinz-Peter Tjaden

Verleumder-blog
Von Paul Rohde ("Burgdorfer Umschau") und zwei Mitarbeitern der Stadt Burgdorf über Martin Lauber ("Anzeiger für Burgdorf und Lehrte") bis hin zu dem Sozialpädagogen Stachowske aus Lüneburg und der Staatsanwaltschaft Hannover

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