Posts mit dem Label FDP werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label FDP werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 21. April 2024

Tjaden tappt (580)

Auch 1949 auf dem
falschen Dampfer.

Wenn ich Bundeskanzler wäre

Würde ich noch heute Christian Lindner anrufen und ihm sagen, dass ich seine Idee, jedem, der eine annehmbare Arbeit ablehnt, das Bürgergeld um 30 Prozent zu kürzen, gut finde. Aber nur in seinem Fall. Sollte er mich fragen, wie er das verstehen solle, würde ich ihm sogleich eine Umbildung des Kabinetts ankündigen. Denn wenn man Lindner zweimal auf dem falschen Bein erwischt, hat er keine Füße mehr, die ihn zur Union tragen. Dann würde ich ihm einen Ämtertausch mit Bettina Stark-Watzinger ankündigen

Damit das Gespräch nicht ins Stocken gerät, (denn wer weiß schon, was diese Frau als Mitglied der Regierung macht?), ließe ich Christian Lindner den Namen kurz googeln. Demnächst für Bildung und Forschung zuständig zu sein und sich immer wieder anhören zu müssen, dass Bildung Ländersache und Forschung Wissenschaflern vorbehalten ist, würde ihm bestimmt nicht gefallen. 

Er würde den Job ablehnen und deshalb weniger Bürgergeld bekommen. Falls er am 6. Mai beim FDP-Parteitag immer noch seiner Meinung sein sollte. Was unter diesen Umständen unwahrscheinlich wäre.



Freitag, 5. April 2019

Tjaden tappt (379)

Ist auch "vom Tjaden".
Thomas Wilhelm Wiemers Das ist nicht ernst zu nehmen 

Steht im Facebook.

"Außerdem ist es vom Tjaden."

Fällt ihm dann noch ein. Während ein anderer Manipulationsmöglichkeiten verbreitet. Ein Dritter meint, dass es in Burgdorf bald sehr dunkel wird. Ist es schon, versichert ein Vierter.

Dabei hat "vom Tjaden" erst angefangen. Die Umfrage zur Bürgermeisterwahl in Burgdorf steht noch keine 24 Stunden im Netz. Abgegeben worden sind bisher 148 Stimmen. Möglich, dass einige von dem Manipulations-Experten stammen. Schließlich weiß ich nicht, wie oft der am Tag sein Modem aus- und einschaltet, um das Ergebnis zu beeinflussen, und wie oft er von Mami zum Essen gerufen wird: "Komm endlich her und lass den Unsinn. Iss doch auch mal was."

In Führung liegt derzeit der CDU-Bürgermeisterkandidat Armin Pollehn mit 55 Stimmen, gefolgt von Rüdiger Nijenhof (Freie Burgdorfer) mit 35 Stimmen und Dirk Schwerdtfeger (FDP) mit 19 Stimmen.

Und keine Stimme ist "vom Tjaden", der wohnt nämlich in Burgwedel.

Der Klick zur Umfrage 





Donnerstag, 31. Januar 2019

Tjaden tappt (366)

Passt in jede Nische.
Durchfall in einer Nische

Laut Duden handelt es sich bei einer Nische um eine flache Einbuchtung, um eine Vertiefung in der Wand oder Mauer und um eine kleine Erweiterung eines Raumes. Dies voran geschickt, fragen wir uns nun, worum es sich bei einer Nischenpartei handelt.

Laut Joachim Dege vom "Anzeiger für Burgdorf und Lehrte" handelt es sich dabei um die Burgdorfer FDP. Und wer ist dann in dieser Partei die flache Einbuchtung? Entscheiden müssen wir uns zwischen Thomas Dreeskornfeld und Karl-Ludwig Schrader. Wir nehmen Karl-Ludwig Schrader (Foto), weil der schon länger im Rat ist. Thomas Dreeskornfeld würde also allenfalls den Raum ein klein wenig erweitern.

Das scheint dringend erforderlich zu sein. Wie sonst sollte diese Nischenpartei die "krachende" Niederlage aushalten, die sie laut Joachim Dege bei der Kommunalaufsicht erlitten hat? Die Antwort: Könnte sie nicht. 

Ob auch drei Ratsmitglieder in diese Nischenpartei passen würden, lässt Joachim Dege offen. Er stellt lediglich - und auch das völlig unabhängig und nie um Neutralität verlegen - fest, dass die FDP über zwei Mandatsträger verfügt, die "über den Jahreswechsel" die Kommunalaufsicht "aufgefordert" haben, "den Doppelhaushalt (der Stadt Burgdorf, d. Verf.) "durchfallen zu lassen". 

Durchfall in einer Nische-wie schlimm wäre das denn?

Montag, 20. November 2017

Splitter (22)

Benutzt Martin Schulz
ab sofort häufiger.
Prozentrechnung mit Martin Schulz

Wer jetzt sagt, dass diese Serie von mir eigentlich beendet worden ist, ist zweifellos im Recht. Aber wer von uns hat schon mit der FDP gerechnet? Noch weniger aber sollten - und das gilt besonders für die Kinder - wir mit Martin Schulz rechnen. Sonst bekommt bald keiner mehr Abitur.

Also, liebe Kinder, hört fein weg: Martin Schulz hat heute in den Nachrichten behauptet, die Große Koalition hätte bei den Bundestagswahlen fast 14 Prozent verloren, deswegen sei sie auch weiterhin nicht möglich. Über 8 Prozent entfielen demnach auf die Union und so um die 5 Prozent auf die SPD. 

Nun weiß jedes Kind - sagen wir mal ab 10 -, dass in der Prozentrechnung die 100 für das Ganze steht. 25,7 Prozent für die SPD im Jahre 2013 sind das ziemlich traurige SPD-Ganze gewesen. 20,5 Prozent in 2017 sind round about 80 Prozent dieses traurigen SPD-Ganzen. Der SPD-Verlust beträgt also um die 20 Prozent. Da muss nun wirklich niemand mehr mit der SPD rechnen.

Bekäme jetzt Martin Schulz von vielen Kindern diesen Lesetipp, würde mich das gar nicht wundern.

Splitter 23

Dienstag, 14. November 2017

Tjaden tappt (234)


Wir sind dann mal in Kummerland.
Auf nach Kummerland

Super, Mario! Die FDP-Lokomotive fährt jetzt nach Kummerland. Vorne sitzt Jim Zoff (Mario Gawlik, FDP-Ortsverbandsvorsitzender). Dem FDP-Ortsverband stehen unglaubliche Abenteuer mit dem Verkehrs- und Verschönerungsverein (VVV, Vorsitzender Karl-Ludwig Schrader, FDP) und dem Burgdorfer Rat bevor. 

Jim Zoff will nicht, dass der VVV von der Stadt den jährlichen Personalkostenzuschuss in Höhe von 50 000 Euro bekommt. Die FDP-Fraktion (Vorsitzender Karl-Ludwig Schrader) soll diese freiwillige Leistung ablehnen. FDP-Ratsherr Thomas Dreeskornfeld will dafür seine Nein-Stimme abgeben. Er ist dann allein in Kummerland. Denn alle anderen sind für den Zuschuss.

Jim Zoff steigt bereits vor Ende dieser Reise an der "Paul-Rohde-Gedenkstation" aus und teilt dem ehemaligen CDU-Ratsherrn, der schon lange für Zoff mit dem VVV eintritt, mit: "Abenteuer bestanden, FDP-Lokomotive kaputt."


Dienstag, 15. August 2017

Splitter 4

FDP macht alles
wieder verfügbar.
In meinem Supermarkt wieder alles verfügbar

Gestern sind in dem Supermarkt, in dem ich einkaufe, noch alle Regale leer gewesen. Nichts war mehr verfügbar. Nicht einmal die Schokolade, die ich so gern esse. Doch das hat die FDP über Nacht geändert.

Gleich am Eingang empfing mich ein Mann mit Dreitage-Bart und behauptete, er heiße Christian Lindner. Er warf drei Tafeln Schokolade in meinen Einkaufswagen, begleitete mich zu den Milchprodukten und suchte für mich den leckersten Joghurt aus. Mein Einkaufswagen füllte sich endlich wieder auf dem Weg zur Kasse.

Der Mann, der angeblich Christian Lindner hieß, setzte sich an die Kasse und führte die von mir eingekauften und die von ihm ausgesuchten Waren über den Scanner.

"Der ist seit heute auch wieder verfügbar", sagte er und gewährte mir Rabatt auf die Leberwurst, weil die Verpackung ein wenig beschädigt war. 

"Und nicht vergessen", sagte er, bevor wir mein Fahrrad erreichten. "Machen Sie Ihre Kreuze am 24. September an den richtigen Stellen. Damit alles verfügbar bleibt."

Mein Blick folgte seinem Zeigefinger, der auf ein Plakat wies, das gestern noch nicht an dem Laternenmast hing. Ich verstand. Ich habe nun gar keine Wahl mehr.

Der erste Splitter

Der fünfte Splitter 

Sonntag, 21. August 2016

Tjaden tappt (158)

Dieser FDP-Kandidat findet sein Zuhause.
Foto: Heinz-Peter Tjaden 
















Der Burgdorfer FDP-Kandidat, der immer nach Hause findet

Zerstreutes Wohnen wird bei Seniorinnen und Senioren immer beliebter. Wissen alle Leserinnen und Leser meines Ratgebers. Doch zerstreutes Kandidieren soll bei der Kommunalwahl in Burgdorf möglichst verhindert werden. 

Die FDP geht mit gutem Beispiel voran und Karl-Ludwig Schrader, Kommunalpolitiker, Vorsitzender des Verkehrs- und Verschönerungsvereins (VVV) und Bundesverdienstkreuz-Träger, muss diesem Beispiel nur folgen, wenn es wieder einmal bei der Organisation von VVV-Veranstaltungen oder bei Wahlkampfveranstaltungen spät geworden ist. Da kann man auf dem Nachhauseweg durchaus ein wenig zerstreut sein.

Macht aber nichts, wenn sich Karl-Ludwig Schrader die Orientierungshilfen vor seinem Haus zunutze macht. Sieht er ein Wahlplakat mit seinem Namen und die daneben aufgestellten Barken, dann darf er fröhlich und getrost "Home, sweet home" summen und wenig später in seinem eigenen Bett schlummern.

Sollten jedoch Witzbolde Barken und Plakat entfernen und woanders platzieren, könnte es vorkommen, dass der FDP-Kandidat auch woanders übernachtet. Jedes gute Beispiel hat auch seine Nachteile...  

Dienstag, 19. Juli 2016

Tjaden tappt (145)

Kaum lesbar. Deshalb gut.
Foto: Heinz-Peter Tjaden 
Undeutlich in den Wahlkampf

Sollte ich einen Spruch nicht richtig zitieren, dann liegt es nicht an mir, sondern an SPD, CDU und FDP, die sich wohl einig sind, wenn es um die schwere Lesbarkeit von Wahlplakaten geht. CDU und FDP bevorzugen blau, die SPD mag Punkte. Jedes Plakat hängt um die 3 Meter über dem Meeresspiegel.

Auf rot und lila wirbt die SPD mit "Wirtschaft. In guten Händen" und verleitet mich gedanklich sofort zu "Wirtschaft. In guten Händen. Außer REWE." Ein wenig werbegeschädigt bin ich also schon, seit ich in einem bestimmten Geschäft alles billiger bekomme - "ausser Tiernahrung".

Die CDU bevorzugt Reizwörter in orange wie "Krankenhäuser" und "Müll". Da frage ich mich ganz deutlich: Wer will schon in ein Krankenhaus und liegt auf Straßen und Plätzen nicht schon genug Müll herum?

Bei den FDP-Plakaten habe ich die Entzifferungsversuche ganz schnell wieder aufgegeben. Die Liberalen verbergen ihre Botschaften in gelb auf blau. Deshalb muss die FDP nach den Wahlen auch keine unbequemen Fragen fürchten, denn niemand kann zweifelsfrei behaupten, dass er vor den Wahlen dies oder sogar das auf irgendeinem FDP-Plakat gelesen hat.  

Anschau-bar

Gesund und umweltfreundlich. Foto: VVV Hannover-die  schmucke Stadt April-Sonntag in Hannover-List Bärenstarkes Hannover Im Süden von Hann...