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Dienstag, 18. September 2018

Tjaden tappt (303)

Paul Rohde verteidigt die Pressefreiheit.
Burgdorfs schwarzer Kanal

Karl Eduard von Schnitzler ("Der schwarze Kanal", DDR-Fernsehen) hätte sicherlich eine pressefreiheitliche Lücke hinterlassen, wenn in Burgdorf nicht Paul Rohde ein Magazin herausgeben würde, das nach seinen eigenen Angaben von einigen Menschen "sehr geliebt" wird.

Wer aber sehr geliebt wird, muss deswegen noch lange nicht sehr gemocht werden. Deswegen plant der ehemalige CDU-Ratsherr "eine Chronik der unglaublichen Versuche", seinem "Magazin einen Maulkorb zu verpassen". Diese Chronik kündigt er in der September-/Oktober-/Dezember-Ausgabe an. Dienen soll diese Chronik der Pressefreiheit.

Was jedoch seine Anmerkungen über einen ehemaligen Mitarbeiter der Stadtsparkasse Burgdorf mit Pressefreiheit zu tun haben, könnte aktuell wohl nur Donald Trump beantworten: "(Er) war bis Ende Juni Privatkundenberater...Das traf auf Kundenkritik, zumal (er) sich schweren Vorwürfen ausgesetzt sah. Jetzt ist er Leiter einer Filiale der Sparkasse Celle mit acht Mitarbeitern. Und er prahlte jetzt, einen weit besser dotierten Job zu haben."

Dazu sagt der Betroffene: "Ich habe einen besseren Job angeboten bekommen. Das war es. Rohde soll nicht immer so neidisch sein."

Paul Rohde hat schon viele in Verruf gebracht, und er hört damit einfach nicht auf. Über mich behauptete er 2004, ich sei obdachlos. In Wirklichkeit wohnte ich an der Nordsee und befand mich in der Gründungsphase für eine Wochenzeitung.

Siehe dazu meine Broschüre "Ein Mann namens Paul Rohde", die es als Print und als e-book gibt.  

Großer Sprung

18. September 2018. Die Broschüre über Rohde ist wegen der vorangegangenen Zeilen als e-book über Nacht von Platz 158 auf Platz 3 in der Kategorie


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gesprungen. 

Montag, 20. März 2017

Tjaden tappt (197)

Paul Rohde in seinem Magazin
"Kultur pur in Burgdorf" 1/2017.
Ich. Erste Person Rohdezahl.

Wer sich in Gefahr begibt, der ist nach Burgdorf geradelt. Wie ich heute. Als ich in einem Edeka-Markt ein Magazin entdeckte, das so manches aufdeckte, erschrak ich gar fürchterlich. 

Was mich erwartete, würde "dramatisch" sein, las ich auf Seite 3. Die von vielen in Burgdorf ausgeschöpfte Möglichkeit, schwere Vorwürfe auszusitzen, stand mir nicht offen. So lange wollte ich nicht bleiben, nur auf einen Kaffee oder zwei, höchstens. 

Vorher wartete laut Magazin aber noch etwas Beängstigendes auf mich: ein so genannter "Finanzamtstunnel". Den hatte wohl ein Verein für Schwarzgeld gebuddelt. Ganz so finster war es dann aber doch nicht. Das Geld war also schon gewaschen. 

Gewaschen hatte sich auch das, was auf Seite 9 des Magazins stand. In Burgdorf gehörte demnach die Unwahrheit zum politischen und sozialen Alltag. Deshalb erkundigte ich mich nach dem kürzesten Weg zu dem Café, das mir empfohlen worden war. Die Antwort stimmte. Also fragte ich die Kellnerin, ob sie das Magazin kenne, das ich las. Sie antwortete ein wenig verlegen: "Das bekommt man hier leider kostenlos."

"Aber", entgegnete ich. "Früher soll es hier einen ganz tollen Mann gegeben haben, dem alles gelang." Ich schlug die Seiten 3, 7, 8 und 9 auf und nannte den Namen: "Paul Rohde." "Der schreibt über sich selbst", sagte sie und fragte mich, ob mir der Kaffee schmecken würde. Ich antwortete: "Heinz-Peter Tjaden könnte ihn kaum besser zubereiten."

Die Kellnerin lachte und war nicht mehr verlegen, weil ich auf alternative Fakten verzichtet hatte.


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