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Es werden Posts vom September, 2019 angezeigt.

Tjaden tappt (419)

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Weil es so lustig ist...

...habe ich heute einen weiteren Brief an den Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio geschrieben (auch meine Vermieterin trug schon einiges zu der Briefflut bei):

Beitragsnummer 287 300 346

Sehr geehrte Damen und Herren,

die ersten Jahre des Briefwechsels und der Telefongespräche enden für mich also mit einer Überraschung: Mir gehören Betriebsstätten.

Da das vierte Zimmer unserer Wohngemeinschaft an eine Wohnung grenzt, in der ein Baby lebt, vermute ich, dass in diesem Zimmer Babynahrung hergestellt wird. Mein Zimmer dürfte als Redaktionsbüro gelten, die beiden anderen Zimmer, die vornehmlich von Technikern genutzt werden, könnten Tüftelstudios sein.

Ich bitte Sie um eine notariell beglaubigte Bescheinigung, dass mir diese Betriebsstätten gehören. In der Küche vermute ich ein Kochstudio. Es handelt sich also um fünf Betriebsstätten.

Betriebsstätten futsch

25. September 2019. Der Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio hat mir heute meine Be…

Tjaden tappt (420)

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Ein nie verglühender Anhänger

Deswegen ist mir US-Präsident Donald Trump so sympathisch: Er ist so freundlich wie ich, immer ausgeglichen, er poltert nie herum, er würde nie jemanden beleidigen oder bedrohen. Alles wie ich. Und Frauen schätzt er ganz besonders. 

Seine Tweets zeugen von hoher Intelligenz. Meine ebenfalls. Wenn wir etwas kommentieren, dann ist die Analyse perfekt. Wir würden auch nie eine Mauer errichten. Schon gar nicht an der Grenze zu Mexiko. 

Wenn man jemanden so sehr mag wie ich Donald Trump, dann schreibt man auch gern über ihn. Man widmet ihm eine Bibel. Eine einmalige. Eine sensationelle. Eine wahrhaftige. Obwohl: Einmalig ist diese Bibel nicht mehr. Sie ist inzwischen fünfzehnmalig. 

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P. S. Nur Trumps Schulden sind höher als meine.

Beantwort-Bar

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Entenrennen auf der Aue
Passt das noch in diese Zeit?
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Tjaden tappt (395)

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Wie bekommt man einen Job beim Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio? Nützliche Tipps

29. Mai 2019. Wenn Sie das schon nicht begreifen, dann können Sie für den Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio arbeiten: Ich habe seit dem 17. Februar 2014 ein Zimmer in einer Wohngemeinschaft. In dem Haus gibt es drei weitere Zimmer. Das begreifen Sie? Dann passen Sie bloß auf, Sie bringen sich möglicherweise um einen neuen Job in Köln. Auch Wohngemeinschaften müssen Rundfunk- und Fernsehgebühren zahlen. 14,50 Euro im Monat. Das macht Sie hellhörig. Okay, so bewahren Sie sich Ihre Jobchancen. 

In meiner Wohngemeinschaft wechseln die Mitglieder. Den vorerst letzten Auszug hat es am 1. April 2018 gegeben. Dieses Mitglied bezahlte 15 Monate lang die Rundfunk- und Fernsehgebühren. Er meldete sich und damit die Wohngemeinschaft beim Beitragsservice ab. Die Kölner machten mich ausfindig und forderten mich im September 2018 zur Gebührenzahlung auf. Gefordert wurden von mir über 900 E…

Tjaden tappt (418)

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Demnächst sind 5000 Enten gelb

Ich bringe sie nicht über die Tastatur: Die Ankündigung einer Veranstaltung, die demnächst in Burgdorf stattfindet. Plastikmüll bedroht die Weltmeere, Tiere krepieren an der Dummheit der Menschen, und an der Aue zeigt man auch Kindern, dass man mit Hilfe eines Radladers bis zu 5 000 Plastikenten in den kleinen Fluss schütten kann.

Alle Enten sind gelb. Welche Ente gerade vorne liegt, kann während des Rennens niemand sagen. Der Wettbewerb ist also nicht einmal spannend. Niemand kann mitfiebern. Doch die Einkaufsgutscheine sind wertvoll.

Also, liebe Kinder. Nehmt eure gelbe Plastikente mit in die Badewanne. Und wenn ihr dann schön sauber seid und gut riecht, geht ihr zu einem der Sponsoren dieses Wettbewerbes und bittet ihn um einen Einkaufsgutschein, weil auch eure Ente schön sauber ist.

Tjaden tappt (417)

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Die Wahrheit über die steigende Zahl von "Inobhutnahmen"

Diese Jugendamts-Mitarbeiter aus Wilhelmshaven und Münster-Kinderhaus habe ich fälschlicherweise als ruppig empfunden, nur weil sie Dokumente fälschten. In Wirklichkeit aber wollten sie lediglich meiner unverfälschten Wiederhörens-Freude dienen.

Deshalb hat T. vom Jugendamt Münster-Kinderhaus am 24. September 2009 einer Mutter meine Patentochter abgeluchst und ein halbes Jahr später auch noch meinen Patenjungen. Als diese Mutter nach Wilhelmshaven umzog, sorgte der Fall für weiteren Wirbel. Deshalb meldete sich bei mir eine Mutter. Nach einiger Zeit stellten wir fest: Sie war als Jugendliche in einem Haus ein- und ausgegangen, das in Wilhelmshaven-Voslapp nur drei Häuser von meinem Elternhaus entfernt war. Die Mutter ihrer damaligen Freundin war während meiner Lehrzeit meine Freundin.

Dieser Tage hat sich wieder eine Mutter aus Münster bei mir gemeldet, die Probleme mit T. hat. Heute teilte sie mir mit, dass ein Onkel …

Tjaden tappt (416)

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Über "Ekel-Sender" und "Ekel-Beilagen"

Die RTL-Moderatorin Laura Wontorra fragt Jürgen Klinsmann vor dem Spiel gegen die Niederlande nach seiner Meinung zu den Vorwürfen, die dem Ex-Nationalspieler Christoph Metzelder gemacht werden.

Bei Twitter wird RTL deshalb schon als "Ekel-Sender" bezeichnet. Die Frage von Laura Wontorra wird als Unverschämtheit empfunden. Gefragt wird, warum Klinsmann derart behelligt wird und was der "Fall Metzelder" mit dem Spiel zu tun hat. Nun zu einer "Ekel-Beilage".  Die Kripo aus Garbsen beschlagnahmt am 3. November 2003 bei mir zwei Computer. Zwei Mitarbeiter der Stadt, die in offizieller Mission als Zeugen dabei gewesen sind, marschieren sofort zu dem CDU-Magazin-Macher Paul Rohde. Sie teilen Rohde die höchst komplizierte Internet-Adresse eines Fotos mit, das Foto soll kinderpornografisch sein.  Rohde verbreitet diese Internet-Adresse unverzüglich per mail. So bekommt auch der "Anzeiger" Wind von d…

Tjaden tappt (415)

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Man schreibt nur mit dem Herzen gut

Ich staune über meine Gedanken. Sie fliegen täglich 3100 Kilometer weit und kommen trotzdem immer unpünktlich in dem Hostel an, in dem Carolina arbeitet, die auf mein „Bom dia“ mit dem Hinweis reagiert, es sei bereits Zeit für „Boa tarde“.

Ich gehe in die Küche, mache Wasser heiß, tauche einen Teebeutel in die Tasse und warte, bis sich das heiße Wasser braun verfärbt. Dann setze ich mich an einen der beiden Tische im Innenhof und erzähle Carolina, dass die von mir geschriebene und von ihr kommentierte Erzählung „Cliente seguinte“ ein überraschender Erfolg geworden ist.

„Hier hast du die zweite Auflage“, sage ich – und Carolina freut sich, wie nur sie sich freuen kann.

Vorwort "Cliente seguinte", 2. Auflage, September 2019, erschienen bei Amazon als e-book und als Print

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