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Sonntag, 21. April 2024

Tjaden tappt (580)

Auch 1949 auf dem
falschen Dampfer.

Wenn ich Bundeskanzler wäre

Würde ich noch heute Christian Lindner anrufen und ihm sagen, dass ich seine Idee, jedem, der eine annehmbare Arbeit ablehnt, das Bürgergeld um 30 Prozent zu kürzen, gut finde. Aber nur in seinem Fall. Sollte er mich fragen, wie er das verstehen solle, würde ich ihm sogleich eine Umbildung des Kabinetts ankündigen. Denn wenn man Lindner zweimal auf dem falschen Bein erwischt, hat er keine Füße mehr, die ihn zur Union tragen. Dann würde ich ihm einen Ämtertausch mit Bettina Stark-Watzinger ankündigen

Damit das Gespräch nicht ins Stocken gerät, (denn wer weiß schon, was diese Frau als Mitglied der Regierung macht?), ließe ich Christian Lindner den Namen kurz googeln. Demnächst für Bildung und Forschung zuständig zu sein und sich immer wieder anhören zu müssen, dass Bildung Ländersache und Forschung Wissenschaflern vorbehalten ist, würde ihm bestimmt nicht gefallen. 

Er würde den Job ablehnen und deshalb weniger Bürgergeld bekommen. Falls er am 6. Mai beim FDP-Parteitag immer noch seiner Meinung sein sollte. Was unter diesen Umständen unwahrscheinlich wäre.



Montag, 22. März 2021

Tjaden tappt (577)

Erwischt: Bettina beim
Indianerspielen.

Wie kontaktarm wird Ostern? 

Davon betroffen wäre ich schließlich nicht mehr, denn seit dem 5. Januar bin ich auf Madeira, deswegen plädiere ich für "kontaktarme Ostern", aus mehreren Gründen: Die Spitzenkandidatin der Grünen in Berlin, Bettina Jarasch, könnte unbeobachtet mit ihrem Mann im Garten Indianer spielen und würde sich deswegen nicht schon wieder den Vorwurf des Rassismus so genannter "Linker" einfangen, die in Wirklichkeit nur zu linkisch sind, um sich so elegant auf ein Pferd zu schwingen wie früher bei Karl May Winnetou auf sein Pferd "Iltschi". Iltschi heißt übrigens Wind-durch den sind die so genannten "Linken" bei den Grünen häufiger.

Die Ostern kontaktarmen CDU- und CSU-Abgeordneten, die sonst ihre Zeit nutzen, um Masken zu verhökern, könnten während der Abgeschiedenheit ihres Daseins im Garten unbeobachtet die Masken verbuddeln, die sie nicht losgeworden sind. 

Olaf Scholz könnte davon träumen, dass nicht nur Ostern kontaktarm vergeht, sondern auch der Tag der Bundestagswahl. Wenn am 26. September die Inzidenz so hoch wäre wie Ostern, könnte wahr werden, was sonst unmöglich schiene. Er könnte Kanzler werden. Mit seiner Stimme aus seinem Haushalt. 

Sonntag, 26. Juli 2020

Tjaden tappt (522)

Schluss mit Voabuidfunktion

Wird Markus Söder doch nicht Bundeskanzler? Muttis Sprachrohr während der Corona-Bewährungsprobe bekommt plötzlich Stimmbruch, denn auf einem landwirtschaftlichen Hof in Niederbayern haben sich 174 Erntehelfer mit dem Corona-Virus infiziert.  Die sind inzwischen eingezäunt worden, damit sie das Gelände nicht verlassen. Mit ihnen leiden 306 weitere Mitarbeiter unter Kontaktverbot mit der Außenwelt. Die Voabuidfunktion der bayerischen Corona-Politik wird plötzlich von den Medien misstrauisch beäugt. 

Markus Söder will sich dazu erst morgen äußern. Der Liebling der Meinungsforschungsinstitute wird der Öffentlichkeit erklären müssen, wie er es mit der Kontrolle der Unterkünfte für Erntehelfer hält. Im April drohte er "Masken-Verweigerern" damit, dass sie nicht mehr mit Bus oder Bahn fahren dürften. Die Öffnung der Geschäfte begleitete er mit der Ankündigung von Kontrollen. Wer gegen die Corona-Verordnung verstoße, müsse mit einem Bußgeld von 150 Euro rechnen. Sollten Angestellte in Geschäften gegen die Verordnung verstoßen, könnten sogar bis zu 5 000 Euro fällig werden.

Auch die Landwirtschaft in Bayern hat Markus Söder als Musterbeispiel für die anderen Bundesländer hingestellt. Dagegen sprechen nun 174 Erntehelfer...



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