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Dienstag, 21. Mai 2019

Wahlprognose

Die Wahl wird spannend.
Foto: Heinz-Peter Tjaden
Der Marc macht es nicht

Dem Marc Müller von der 2004 gegründeten Partei "DIE PARTEI" nimmt die Initiative "Bündnis 13/Die Kühnen" das nicht krumm: Bei der am 4. April gestarteten Umfrage zur Bürgermeisterwahl in Burgdorf haben auch Hannoveranerinnen und Hannoveraner abgestimmt, die am Sonntag in der Aue-Stadt gar nicht wahlberechtigt sind, und dem Parteigründer Martin Sonneborn wünscht die Initiative eine erfolgreiche Wiederwahl bei den Europawahlen. Marc Müller wird also nicht Bürgermeister.

Wer aber wird es dann? Zuerst die Fakten: Abgegeben worden sind 1219 Stimmen. In dieser Zeit verzeichnete das "Burgdorfer Kreisblatt" 3100 Aufrufe der Seiten mit dem Link zur Umfrage. Bei Wordpress wurde die Umfrage 865  Mal aufgerufen. Bei der Umfrage muss also getrickst worden sein. Das ist bei jeder Umfrage so. Da es aber keine besonderen Auffälligkeiten bei bestimmten Kandidaten oder bei der Kandidatin gibt, ist davon auszugehen, dass es eine Stichwahl geben wird.

Wer wird es wohl kaum? Die Kandidatin der Grünen und der Kandidat der SPD. Michael Fleischmann von den Linken und Rüdiger Nijenhof müssten schon einen tollen Endspurt hinlegen. Derzeit liegen sie bei 20 Prozent. Dirk Schwerdtfeger von der FDP kann noch nicht ganz sicher sein.

Wer kommt auf jeden Fall in die Stichwahl? Der CDU-Kandidat Armin Pollehn, der mit gut 30 Prozent der Stimmen rechnen darf.


Sonntag, 17. September 2017

Splitter 14

Die von Professor Un Fug
eingesetzten Hilfsmittel. 
Chinesischer Professor sagt Bundestags-Wahlergebnis voraus

In einem sensationellen Beitrag für die Initiative "Bündnis 13/Die Kühnen" hat der chinesische Professor Un Fug die These vertreten, dass die Bundestagswahlen manipuliert werden. Würden sie an einem Montag, so seine wissenschaftlich fundierte Meinung, stattfinden, sähe das Ergebnis anders aus.

Darauf nehmen wir erst einmal einen Schluck. Dann folgen die nüchternen Tatsachen. Bei Umfragen erreicht die Union durchschnittlich 37 Prozent, die SPD 22 Prozent, die Linke und die AfD kommen auf 10 Prozent, die FDP erzielt 9 Prozent, die Grünen wählen 8 Prozent. 

Bei der wesentlich spannenderen Umfrage zu der These von Professor Unfug erklären 51,28 Prozent, dass sie montags eine andere Partei wählen würden als sonntags. 25,64 Prozent wissen nicht, ob sie montags anders wählen würden als sonntags. 23,08 Prozent wählen immer gleich. Die Gleich-Wähler werden im Folgenden von Professor Un Fug und von der Initiative "Bündnis 13/Die Kühnen" nicht berücksichtigt.

Das gilt auch für die Grünen. Da Cem Özdemir sich bei Facebook sehr aufgeregt hat, als der ehemalige Bundespräsident Christian Wulff 2013 in Hannover ein Konzert des Bosses besuchte, weil er bei Rock-Konzerten gar keine Christdemokraten zu Gesicht bekommen möchte, ist davon auszugehen, dass er auch bei Wahlen keine Christdemokraten sehen möchte. Jemand, der solch einen Spitzenkandidaten gut findet, der bleibt auch montags bei 8 Prozent.

In einem sehr komplizierten mathematischen Verfahren ist Professor Un Fug zu der Erkenntnis gelangt, dass am 24. September das manipulierte Endergebnis so aussehen wird: Union 37,2 Prozent, SPD 23,9 Prozent, Linke 9,8 Prozent, AfD 9,7 Prozent, FDP 7,6 Prozent.

Die einzelnen Schritte sollen am Beispiel der SPD erläutert werden: Bei der Sonntagsfrage kommt diese Partei wie bereits erwähnt auf durchschnittlich 22 Prozent. Hinzugezählt werden müssen die 30 Prozent, mit denen der SPD-Fraktionsvorsitzende Thomas Oppermann rechnet. Da 51,28 Prozent die SPD aber nur an einem Montag wählen würden, landet die SPD am 24. September bei 25,9 Prozent. Bei jeder Umfrage gibt es eine Abweichung von 2 Prozent. Macht 23,9 Prozent.

Der fünfzehnte Splitter

Der erste Splitter 

 

Samstag, 26. August 2017

Splitter 7

Werden die Bundestagswahlen manipuliert?

Der bisher kaum bekannte Verschwörungstheoretiker Un Fug aus Peking hat in einem sensationellen Beitrag die Auffassung vertreten, dass die Bundestagswahlen manipuliert werden. Der bisher noch nicht veröffentlichte Aufsatz liegt dem "Burgdorfer Kreisblatt" vor. Un Fug schreibt: "Dafür braucht in Deutschland niemand die Russen. Beamte reichen."

Seine These möchte Un Fug mit einer Umfrage belegen, die er bei der bundesweiten Initiative "Bündnis 13-Die Kühnen" in Auftrag gegeben hat. Die Frage lautet: "Würden Sie die Partei, die Sie am 24. September wählen, auch am 25. September wählen?"

Geradezu auffällig findet es der Verschwörungstheoretiker, dass sich merkwürdige Meldungen häufen. Un Fug: "Derzeit soll der SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz immer beliebter werden, während die SPD immer schlechter abschneidet. Da stimmt doch was nicht." Die Ursache sei: "Die Umfragen werden an Wochentagen gemacht, die Wahlen finden am Sonntag statt."

Nur Beamte stellen sich, so der Verschwörungstheroretiker, schon während der Woche vor, dass bereits wieder Sonntag ist. Andere Berufsgruppen seien eher irritiert, wenn man sie beispielsweise am Montag fragt, was sie am Sonntag vorhaben: "Die arbeiten schließlich. Erst wenn die Wahlen auch an einem Wochentag stattfinden, können die tatsächlichen Ergebnisse wieder aussagekräftig werden. Bis dahin werden sie weiterhin von Beamten manipuliert."

Nachdenklich stimmen müsse auch die Tatsache, dass fast 25 Prozent der derzeitigen Bundestagsabgeordneten Beamte sind: "Sie sind also völlig überrepräsentiert. Sie manipulieren nicht nur, sie reißen sich auch die Bundestagssitze unter den Nagel."

Der Klick zur Umfrage 

Der erste Splitter 

Der achte Splitter

So geht die Wahl aus


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