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Dienstag, 22. Januar 2019

Tjaden tappt (363)

Wenn Rohde und
der "Anzeiger" gut
zusammenarbeiten.
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Neulich "Wahlbetrüger"

Eigentlich veröffentlicht der "Anzeiger für Burgdorf" Fake News nur im redaktionellen Teil:  Doch neulich tat´s Andreas Greulich. Der schrieb in einem Leserbrief: "Nur durch Abweichler, die teilweise - sogar gerichtlich bestätigt - als Wahlbetrüger bezeichnet werden dürfen, ist die jetzige Mehrheit im Rat zustande gekommen." Das war schon ziemlich entfernt von den Tatsachen, dem "Anzeiger" aber wohl noch zu dicht dran. Also dichtete die Redaktion diesem Brief die Überschrift "Mehrheit im Rat durch Wahlbetrüger" an. 

Nun ist das, was man sagen darf, nicht immer das, was man auch sagen sollte, aber das darf ein Gericht nicht kümmern. Kümmern muss es sich äußerungsrechtlich darum, ob jemand die Grenze zur Verleumdung überschreitet. Davor hat sich der Magazinmacher Paul Rohde (ehemals Ratsherr der CDU) schon immer gehütet. Dieser Mann erzählt entweder Märchen, damit er sich auf die Kunstfreiheit berufen kann, oder er vermischt Tatsächliches und Erfundenes so geschickt, dass ihm von Gerichten nicht beizukommen ist. So geschehen am 20. August 2018 vor dem Landgericht Hildesheim, das ein Urteil des Amtsgerichtes Burgdorf bestätigt hat. Rohde ist eine "noch zulässige Meinungsäußerung" bescheinigt worden.

Nicht zum ersten Mal zieht sich der "Anzeiger für Burgdorf" die Meinung von Paul Rohde als eigene Meinung an. Ansonsten tut man so, als sei man sich spinnefeind. Die Tarnung ist perfekt. Fliegt nur manchmal auf. Wie neulich wieder. Deshalb halten wir fest: Die so genannten "Abweichler" einfach so "Wahlbetrüger" nennen, darf niemand. Das wäre eine nicht mehr zulässige Meinungsäußerung. Weil die Begründung fehlt. Mag sie auch noch so fadenscheinig sein.

Dienstag, 4. Dezember 2018

Tjaden tappt (355)

Werbung in Zeiten des Internets

In der Münchener Journalistenschule lernen die Schülerinnen und Schüler gerade, dass viele Experten, die in den Medien zu Wort kommen, gar keine Experten sind. Einige Experten, die keine sind, beschweren sich deswegen bereits.

Aber von Werbung verstehen die Medien etwas. Auf meinen Leserbrief über vermeintliche Experten reagiert die "Rheinische Post" mit einer mail, in der mir mitgeteilt wird, dass mein Kommentar "fehlerhaft angekommen" sein soll. Doch was verbirgt sich hinter der angeblichen Fehlermeldung? Werbung für ein Drei-Monats-Abo. 

Die Tatsache, dass ich einen Leserbrief an die "Rheinische Post" geschrieben habe, scheint sich auch schon bis zur "Zeit" herumgesprochen zu haben. Die teilt mir mit, dass ich die Wochenzeitung vier Wochen lang kostenlos bekomme, wenn ich in der mir zugeschickten mail vier Fehler finde. 

Nun fehlt mir noch: eine mail von der "Rheinischen Post", dass es in der Münchener Journalistenschule keine Experten gibt, die in der "Zeit" zitiert werden könnten. 

Montag, 24. April 2017

Chapeau

Mit linker
Mousetaste
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Bürger innen und außen

Burgwedels Bürgermeister Axel Düker hat in der neuen Informationsbroschüre der Stadt Burgwedel seinem Grußwort ein Sternchen verliehen. Laut Schlagzeile der "Neuen Hannoverschen Zeitung" vom 21. April 2017 war das "Ein Sternchen gegen Diskriminierung". Fand der Leser Helmer Harteneck aus Burgwedel heute aber ganz und gar nicht. 

Auch ich habe mir schon häufiger Sternchen-Gedanken gemacht. Dafür ein Beispiel: "Bürger innen" (im Gegensatz zu Bürger außen).

Anschau-bar

Gesund und umweltfreundlich. Foto: VVV Hannover-die  schmucke Stadt April-Sonntag in Hannover-List Bärenstarkes Hannover Im Süden von Hann...