Maria und Josef werden Großeltern
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Jusos würden Pokémon wählen. Mit Pokémon drei Kreuze machen Erst einmal muss man sich anmelden, dann darf man sich das Geschlecht, di...
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Zweifellos schön. Von der Schönheit meiner Maestro-Card Wie oft schon hat meine Kassiererin im Burgdorfer Netto-Markt meine Maestro-Ca...
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Samstag, 25. Dezember 2021
Samstag, 1. August 2020
Tjaden tappt (524)
| Meine Brüder Detlef und Acki mit mir im gleichen Haus wie Paul. Foto: Christel Mertin |
"Deutschlands Politiker haben vergangene Woche eine erschütternde Entdeckung gemacht: Es sind Sommerferien-und die Menschen machen auch noch Urlaub!" Teilt Jan Schweitzer am 30. Juli auf Seite 1 der Wochenzeitung "Die Zeit" mit.
Deutschlands Politiker haben eben nie den Nachbarn meiner Eltern kennengelernt, der Paul hieß, Schlachter war und nicht nur in den Sommerferien oft nicht zu Hause war. Wenn seine Frau sagte, dass ihr Mann wieder einmal verreist sei, wusste nicht nur meine Mutter, wo sich Paul befand. Dann bedauerte meine Mutter Martha, so hieß die Frau von Paul, und tröstete sie. Das, was Martha "verreist sein" nannte, kam meinen Brüdern und mir nie so ganz geheuer vor. Man munkelte, dass Paul ganz in der Nähe Urlaub mache und sein Hotelzimmer nicht verlassen dürfe.
Martha wartete in Paul-losen Zeiten aber nicht nur auf die Rückkehr ihres Mannes, als Mitglied einer Sekte wartete sie auch auf die Rückkehr von Jesus. Über diesen Jesus behauptete sie aber nicht, er sei verreist. Der wohnte angeblich bei seinem Vater im Himmel. Wann dieser Jesus zurückkehren würde, wusste Martha nicht so genau, bei Paul dagegen wusste sie es stets genau. Dann zog sie sich ein schickes Kleid an, lief im Treppenhaus rauf und runter, bis sie Paul wieder in die Arme nehmen konnte.
Sobald sich die Wohnungstür hinter den beiden schloss, rief uns unsere Mutter und sagte beim Abendbrot zu meinem Vater: "Paul ist bestimmt bald wieder verreist." Dann nickte mein Vater und machte ein besorgtes Gesicht, als hätte er eine erschütternde Entdeckung gemacht.
Sonntag, 5. April 2020
Tjaden tappt (470)
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| Der Stein als Symbol. |
Graue Steine sollen bunt werden. Zu dieser Aktion ruft die Martins-Kirchengemeinde in Ahlten auf. Transportieren sollen diese "Ostersteine" die Botschaft, dass die Liebe stärker ist als der Tod.
"Der Stein ist ein wesentlicher Bestandteil der Ostergeschichte", sagt Pastor Henning Runne. "Denn die Evangelien erzählen von der Entdeckung der Jünger am Ostermorgen: Der Stein war weggerollt und das Grab leer. So wurde der weggerollte Stein zum Symbol der Botschaft, dass Gott, dass die Liebe stärker ist als der Tod."
Die Ostergeschichte gibt es aber gar nicht, es gibt vier. In denen Frauen die wichtigsten Rollen spielen. Sie machen die Entdeckung, die Pastor Henning Runne den Jüngern andichtet. Bevor Jesus zum Tode verurteilt wird, lässt die Frau des römischen Landpflegers Pontius Pilatus ihrem Mann ausrichten, dass der Gedanke, Jesus werde hingerichtet, ihr den Schlaf raube, denn Jesus sei ein Gerechter. Was sich während der Kreuzigung abgespielt haben soll, sollte man kleinen Kindern verschweigen. Ostersonntag gehen Maria Magdalena und die Mutter von Jakobus zum Grab, das leer ist. Ein Engel wälzt den Stein vor dem Grab beiseite und gibt diesen beiden Frauen den Auftrag, die Jünger zu informieren. So steht es im Evangelium nach Matthäus.
Im Evangelium nach Markus fehlt die Bitte der Frau des Landpflegers, auch in dieser Ostergeschichte gehen Maria Magdalena und die Mutter von Jakobus zum Grab, der Stein ist bereits beiseite gewälzt. Im Grab sitzt ein Jüngling in einem langen weißen Kleid und sagt den beiden Frauen, dass sie die Jünger und Petrus informieren sollen, in Galiläa werde es zu einem Treffen mit Jesus kommen.
Im Evangelium nach Lukas sind es mehrere Frauen, die das leere Grab entdecken, zwei Engel beruhigen sie, die Jünger glauben den Frauen nicht, bis Petrus sich erbarmt und zum Grab geht. Die Frau des Landpflegers kommt nicht vor.
Auch im Evangelium nach Johannes steht nichts über die Frau des Landpflegers. Maria Magdalena geht allein zum Grab, der Stein ist beiseite gerollt, sie holt die Jünger. Die bleiben nicht lange. Maria Magdalena weint, sieht zwei Engel, dreht sich um und hält den Mann, der vor ihr steht, für einen Gärtner, doch es ist Jesus. Sie soll den Jüngern sagen, dass er zu seinem Vater zurückkehren wird.
So unterschiedlich diese Geschichten auch sind, in einem sind sich die Autoren einig: Ohne die Frauen hätte niemand erfahren, dass das Grab leer ist. Als die Jünger das erfuhren, interessierten sie sich kaum dafür.
Außerdem erfahren wir aus diesen Geschichten, dass die Frauen mehr gesehen haben als die Männer. Sie müssten also bis heute die Kirchen, die sich auf Jesus berufen, leiten, damit auch die Männer etwas begreifen. Die Kirche müsste sich auf Maria Magdelena berufen, die Päpstin säße also auf dem Stuhl dieser Frau, die in allen vier Geschichten vorkommt und zu Jesus ein besonderes Verhältnis hat. Sie ist die erste, die erfährt, dass die Geschichte noch nicht zu Ende ist.
Die "Ostersteine" sollen Hoffnung während der Corona-Bewährungsprobe vermitteln. Und wer trägt die Hauptlast in diesen Zeiten? Frauen! In Alten- und Pflegeheimen, in Krankenhäusern...
Freitag, 3. April 2020
Tjaden tappt (468)
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| Kein Feuer kann brennen so heiß. |
Verlegung der Osterfeuer kein April-Scherz
In diesem Jahr besiegt die Sonne den Winter erst im Juli und muss sich ihm schneller als sonst wieder geschlagen geben? Der niedersächsische Umweltminister Olaf Lies will die Vereine, die ihre Osterfeuer wegen der Corona-Bewährungsprobe abgesagt haben, für diesen Gedanken erwärmen. Die Flammen sollen gen Sommerhimmel schlagen, sobald das Corona-Virus aus dem Eiweiß kommt und deswegen nicht mehr alle Informationen, die dem Menschen schaden, beisammen hat?
Doch: Hören wir dazu erst einmal den Umweltminister: "Osterfeuer können nach der Corona-Krise abgebrannt werden, wenn es die aktuellen Beschränkungen nicht mehr gibt." Da diese Meldung vom 1. April stammt, liegt der Verdacht eines April-Scherzes nahe. Also: Anruf bei der Pressestelle des Umweltministeriums. Die Meldung stimmt. Der Pressesprecher sagt: "Wir haben lange überlegt." Und dann habe man sich für das Brauchtum entschieden. Den Einwand, dass dann auch Ostern verlegt werden müsste, lässt er nicht gelten. "Das geht nicht", sagt er. Wann die "aktuellen Beschränkungen" aufgehoben werden können, weiß der Pressesprecher allerdings nicht. Ich tippe auf Juli.
Nun zum Brauchtum Osterfeuer: Das Feuer ist im Altertum heilig gewesen. Die römischen Priesterinnen durften das heilige Feuer nie erlöschen lassen. Das Frühlingsfeuer als Brauch ist in Deutschland seit dem 11. Jahrhundert nachgewiesen. Gehuldigt wurde dem (Sonnen-)Licht, das die Dunkelheit vertreibt.
Tolle Idee, dachten sich die Christen,können wir für unsere Feiertage ebenfalls gut gebrauchen. Das Licht, das die Dunkelheit vertreibt, ist ab sofort Jesus. Ab 1559 hießen die Frühlingsfeuer Osterfeuer. Und in diesem Jahr? Vertreibt Jesus die Dunkelheit allein, und wir trinken drei Monate später bei 30 Grad im Schatten im Schein lodernder Flammen Glühwein.
Mittwoch, 4. März 2020
Tjaden tappt (452)
Sind Jungs schon bei der Geburt besser als Mädchen?
"Und zum Weibe sprach er: Ich will dir viel Mühsal schaffen, wenn du schwanger wirst; unter Mühen sollst du Kinder gebären. Und dein Verlangen soll nach deinem Manne sein, aber er soll dein Herr sein."
Steht in der zweiten Schöpfungsgeschichte.
"Die Bibel-ein Buch mit einer Vision für Frauen und Männer und ihre Beziehungen zueinander" lautet am 8. März in der Ehlershausener Martin-Luther-Kirche das Motto eines so genannten "besonderen Abendgottesdienstes" zum Internationalen Frauentag.
Was würde möglicherweise Martin Luther zu dieser Veranstaltungsankündigung sagen? Das Gleiche wie zum Sex?
"Will die Frau nicht, so komm’ die Magd!"
Weitere Sprüche von Luther zum Internationalen Frauentag
Jesus allerdings ist wohl kein Luther gewesen, biblischen Geschichten zufolge bevorzugte er Frauen manchmal sogar. So soll er einer Frau erzählt haben, dass er der Messias ist, bevor das auch Männer erfahren haben. Und als Jesus nach seiner Hinrichtung gar nicht im Grab gewesen sein soll, wurde diese Nachricht von einer Frau verbreitet, von Maria Magdalena nämlich.
Wenn schon, dann müsste das Motto am 8. März lauten: "Jesus-ein Mann mit einer Vision für Frauen und Männer, die Luther nicht verstanden hat."
Sonst landet man schnell wieder im Alten Testament und bei der Diskriminierung des weiblichen Gechlechts: "Gott spricht: .... Wenn eine Frau einen Knaben geboren hat, so ist sie 7 Tage lang unrein, als wäre sie krank. Am achten Tag soll man den Knaben beschneiden. Die Mutter soll dreiunddreißig Tage daheim bleiben im Blut ihrer Reinigung. Kein Heiliges soll sie anrühren, und zum Heiligtum soll sie nicht kommen, bis dass die Tage ihrer Reinigung vorbei sind. Wenn das Kind ein Mädchen ist, so betragen die Fristen 14 bzw. 66 Tage."
"Und zum Weibe sprach er: Ich will dir viel Mühsal schaffen, wenn du schwanger wirst; unter Mühen sollst du Kinder gebären. Und dein Verlangen soll nach deinem Manne sein, aber er soll dein Herr sein."
Steht in der zweiten Schöpfungsgeschichte.
"Die Bibel-ein Buch mit einer Vision für Frauen und Männer und ihre Beziehungen zueinander" lautet am 8. März in der Ehlershausener Martin-Luther-Kirche das Motto eines so genannten "besonderen Abendgottesdienstes" zum Internationalen Frauentag.
Was würde möglicherweise Martin Luther zu dieser Veranstaltungsankündigung sagen? Das Gleiche wie zum Sex?
"Will die Frau nicht, so komm’ die Magd!"
Weitere Sprüche von Luther zum Internationalen Frauentag
Jesus allerdings ist wohl kein Luther gewesen, biblischen Geschichten zufolge bevorzugte er Frauen manchmal sogar. So soll er einer Frau erzählt haben, dass er der Messias ist, bevor das auch Männer erfahren haben. Und als Jesus nach seiner Hinrichtung gar nicht im Grab gewesen sein soll, wurde diese Nachricht von einer Frau verbreitet, von Maria Magdalena nämlich.
Wenn schon, dann müsste das Motto am 8. März lauten: "Jesus-ein Mann mit einer Vision für Frauen und Männer, die Luther nicht verstanden hat."
Sonst landet man schnell wieder im Alten Testament und bei der Diskriminierung des weiblichen Gechlechts: "Gott spricht: .... Wenn eine Frau einen Knaben geboren hat, so ist sie 7 Tage lang unrein, als wäre sie krank. Am achten Tag soll man den Knaben beschneiden. Die Mutter soll dreiunddreißig Tage daheim bleiben im Blut ihrer Reinigung. Kein Heiliges soll sie anrühren, und zum Heiligtum soll sie nicht kommen, bis dass die Tage ihrer Reinigung vorbei sind. Wenn das Kind ein Mädchen ist, so betragen die Fristen 14 bzw. 66 Tage."
Montag, 17. Februar 2020
Tjaden tappt (448)
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| Jean-Luc Schneider diskutiert regelmäßig mit Gott. |
"Frauen unterwegs" zur Neuapostolischen Kirche?
"Wie stehen die Neuapostolische Kirche (NAK) und die lutherischen Kirchen in Lehrte zueinander?" Mit dieser Frage beschäftigt sich die Lehrter Gruppe "Frauen unterwegs" am 20. Februar ab 19 Uhr in der Markus-Gemeinde. In der Einladung wird die gängige Beurteilung der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW) verwendet. Die Rede ist von einer "bemerkenswerten Wandlung (der NAK) auf die Ökumene hin. So ist sie seit Herbst 2019 Gastmitglied der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Niedersachsen".
Eigentlich verhalten sich die Neuapostolische Kirche (NAK), die um 1896 entstanden ist, und die lutherischen Kirchen gar nicht zueinander. Die NAK hält die lutherischen Kirchen immer noch für minderwertig, ihr fehle es an den Ämtern, die eine Kirche brauche, um wirksam für Gott zu arbeiten. Dieses fehlende Amt sei das Apostelamt. Das höchste Amt sei das Stammapostelamt, das angeblich auf Petrus zurückgeht. Ohne diese Ämter könne ein Kirche nicht wirklich etwas für das Seelenheil der Gläubigen tun.
Der gegenwärtige Stammapostel Jean-Luc Schneider behauptet, er spreche regelmäßig mit Gott, wenn es um die Besetzung der Ämter oder um merkwürdige Vorgänge geht. Deshalb dürfe ihm niemand hereinreden. Die NAK-Mitglieder sollen ihren Willen unter den Willen Gottes stellen. Nur das sei Freiheit.
Da nur Schneider weiß, was Gott will, kann man sich den Rest denken. Allerdings kommt Schneider immer wieder ins Schleudern, wenn er Veränderungen der Lehre begründet, denn er stellt die Lehren, die verändert werden, falsch dar. Dabei handelt es sich auch nur um kosmetische Korrekturen, die den Mitgliederschwund aufhalten sollen.
Auch in der NAK gibt es inzwischen Frauen, die mehr Rechte bei der Ämtervergabe fordern. Doch eine Frau an der NAK-Spitze bleibt so unvorstellbar wie eine Päpstin, eine katholische Bischöfin oder ein weiblicher katholischer Kardinal.
Was sich geändert hat, ist: Auch NAK-Mitglieder dürfen mittlerweile ins Kino, ins Theater oder zu Fußballspielen gehen. Sonst würden wohl noch mehr junge NAK-Mitglieder weglaufen. Die Taufe in der evangelischen und in der katholischen Kirche wird inzwischen anerkannt, doch die angeblich viel wichtigere Taufe mit dem Heiligen Geist (Versiegelung) gibt es - so die NAK -weiterhin nur in der NAK (bei den Mormonen gibt es sie allerdings auch, Apostel haben die Mormonen ebenfalls).
Die Gruppe "Frauen unterwegs" sollte am 20. Februar die Rolle der Frau in den lutherischen Kirchen und in der NAK in den Vordergrund stellen. Das könnte spannend werden. Denn bald ist wieder Ostern - und da fällt eins auf: Die meisten Männer haben sich verkrümelt, die Frauen waren da! Das offene Grab wurde von Frauen entdeckt. Welche Frauen das waren, darüber herrscht allerdings Uneinigkeit bei den Männern, die aufgeschrieben haben, was damals geschehen sein soll. Maria Magdalena allerdings gehört zu jeder Ostergeschichte. Als Ehefrau von Jesus?
Freitag, 19. Oktober 2018
Tjaden tappt (313)
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| Vor diesem Amtsgericht bin ich einmal falsch gewesen. |
Es geht ein Gespenst um bei Facebook. Der Islam. Viele fischen im Trüben der AfD und posten täglich ihre Abneigung gegenüber einer Weltreligion, die sie für gefährlich halten. Zurzeit diskutieren sie über Polygamie, denn bei Wikipedia werden für Mohammed zehn Frauen aufgelistet. Während die Sunniten meinen, dass der Prophet zwei Lieblingsfrauen gehabt hat, sind sich alle, die vor dem Islam Angst haben, einig, dass schon eine zweite Frau eine zu viel ist.
Für Jesus dagegen soll gelten: Schon eine Frau wäre eine zu viel. Allein die Vermutung, dass Maria Magdalena vielleicht doch...Aber lassen wir das. Denn ich erinnere mich immer wieder gern daran, wie Frauen mir beibringen wollten, dass jede Frau eigentlich drei Männer braucht. Wofür, ist mir inzwischen entfallen. Aber immerhin wäre ich als einer dieser Drei infrage gekommen.
Warum eine Frau an der Seite von Jesus das gesamte Christentum zerstören würde, ist mir stets schleierhaft gewesen, denn wenn ich ein Drittel wichtig für eine Frau sein konnte, warum durfte dann für einen Mann wie Jesus eine Frau wie Maria Magdalena nicht so wichtig gewesen sein, dass er sie geheiratet hat, zumal nach christlicher Auffassung die Ehe heilig ist.
Mir war die Ehe sogar so heilig, dass ich sie viermal eingegangen bin. Deswegen bin ich auch in die Burgdorfer Geschichte eingegangen. Das erste Mal, als der Scheidungsrichter meine zweite Frau und mich zum Standesamt schicken wollte, weil er meinte, dass wir in seinem Saal falsch seien. Dass wir Scheidungsgedanken hegten, wollte er einfach nicht glauben. Das zweite Mal, als ich im Rathaus das Aufgebot bestellen wollte und mir der Standesbeamte mit dem sofortigen Rauswurf drohte. Begründung: "Ihre Scheidung ist noch gar nicht rechtskräftig und Bigamie ist strafbar."
Mit Polygamie hätte ich ihm wohl kaum kommen dürfen. Und was lernen wir daraus? Zu Zeiten von Mohammed hat es solche Standesbeamten wie den aus Burgdorf noch nicht gegeben. War das gut so?
Freitag, 15. Dezember 2017
Weihnachtsgeschichte
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| Kursiert bei Facebook. |
In der Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland herrschen möglicherweise so gravierende Missstände, dass sich eine beim Bund angesiedelte unabhängige Kommission mit der Auswertung von Erfahrungsberichten von betroffenen Eltern, Kindern und Betreuern beschäftigen sollte. Das hat der familienpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Marcus Weinberg, gefordert.
„Ich habe als Abgeordneter mittlerweile so viele Fälle von nicht nachvollziehbaren Inobhutnahmen, Sorgerechtsentzügen, aber auch Klagen von Pflegeeltern über die Behörden zugesendet bekommen, dass ich davon überzeugt bin, dass es sich nicht mehr um wenige Einzelfälle besonders versagender Eltern und schwieriger Kinder handelt“, sagte Weinberg der WELT AM SONNTAG. Vielmehr sei anzunehmen, dass es sich dabei um ein systembedingtes oder strukturelles Problem handeln könnte, so Weinberg.
16. September 2017
Mit diesem Zitat und einem Gedicht der Pflegemutter Aneta O. aus Trier beginnt meine Broschüre "Gequälte Kinderseelen-Jemand musste diese Pflegemutter verleumdet haben", die bei Amazon und im Kindle-Shop in diesen Tagen erschienen ist.
Das Thema Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland wird von vielen Politikerinnen und Politikern nicht so ernst genommen wie von Marcus Weinburg. Doch im Netz kursieren viele kritische Beiträge. Dazu gehört eine Weihnachtsgeschichte eines anonymen Verfassers, die ich 2009 bearbeitet und veröffentlicht habe. Die oben links abgebildete Karikatur kursiert derzeit bei Facebook.
Bei der Festnahme von Mutter und Kind leistete ein Mann, der später als Joseph H., ebenfalls aus Nazareth, identifiziert wurde, Widerstand. Joseph, unterstützt von anwesenden Hirten sowie drei unidentifizierten Ausländern, wollte die Mitnahme des Kindes unterbinden, wurde aber von der Polizei daran gehindert.
Festgenommen wurden auch die drei Ausländer, die sich als "weise Männer" eines östlichen Landes bezeichneten. Sowohl das Innenministerium als auch der Zoll sind auf der Suche nach Hinweisen über die Herkunft dieser drei Männer, die sich anscheinend illegal im Land aufhalten. Ein Sprecher der Polizei teilte mit, dass sie keinerlei Identifikation bei sich trugen, aber in Besitz von Gold sowie von einigen möglicherweise verbotenen Substanzen waren. Sie widersetzten sich der Festnahme und behaupteten, Gott habe ihnen angetragen, sofort nach Hause zu gehen und jeden Kontakt mit offiziellen Stellen zu vermeiden. Die mitgeführten Chemikalien wurden zur weiteren Untersuchung in das Kriminallabor geschickt.
Der Aufenthaltsort des Säuglings wird bis auf Weiteres nicht bekannt gegeben. Eine schnelle Klärung des Falles scheint sehr zweifelhaft zu sein. Auf Nachfrage teilte eine Mitarbeiterin des Sozialdienstes mit: "Der Vater ist mittleren Alters und die Mutter ist definitiv noch nicht volljährig. Wir prüfen gerade mit den Behörden in Nazareth, in welcher Beziehung die beiden zueinander stehen."
Maria ist im Kreiskrankenhaus in Bethlehem zur medizinischen und psychiatrischen Untersuchung. Sie muss mit einer Anklage rechnen. Weil sie behauptet, sie wäre noch Jungfrau und der Säugling stamme von Gott, wird ihr geistiger Zustand untersucht. In einer offiziellen Mitteilung des Leiters der Psychiatrie heißt es: "Mir steht es nicht zu, den Leuten zu sagen, was sie glauben sollen, aber wenn dieser Glaube dazu führt, dass - wie in diesem Fall - ein Neugeborenes gefährdet wird, muss man diese Leute als gefährlich einstufen. Die Tatsache, dass Drogen, die vermutlich von den anwesenden Ausländern verteilt wurden, vor Ort waren, trägt nicht dazu bei, Vertrauen zu erwecken. Ich bin mir jedoch sicher, dass alle Beteiligten mit der nötigen Behandlung in ein paar Jahren wieder normale Mitglieder unserer Gesellschaft werden können."
Soeben erreichte uns auch noch diese Nachricht: Die anwesenden Hirten behaupteten übereinstimmend, dass ihnen ein großer Mann in einem weißen Nachthemd mit Flügeln (!) auf dem Rücken befohlen hätte, den Stall aufzusuchen und das Neugeborene zu seinem Geburtstag hoch leben zu lassen. Dazu meinte ein Sprecher der Drogenfahndung: "Das ist so ziemlich die dümmste Ausrede vollgekiffter Junkies, die ich je gehört habe."
Mittwoch, 12. April 2017
Tjaden tappt (203)
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| In der Bildmitte wird ein Unschuldiger hingerichtet. |
11. April 2017. Jedes Jahr die gleichen Diskussionen über das Tanzverbot ab Gründonnerstag bis Ostersamstag. Übermorgen demonstrieren die Jungsozialisten, die Grüne Jugend und die Jungen Liberalen dagegen. Sie wollen mit lauter Musik auf einem Wagen durch Hannover fahren, die Leute sollen hinterher tanzen. Das Tanzverbot werden sie wohl kaum weg tanzen können, eine Änderung des Feiertagsgesetzes ist nicht in Sicht, weil...Weil es die behauptete strikte Trennung von Staat und Kirche gar nicht gibt. Die Kirchen bestimmen, was wir zwei Tage lang öffentlich tun dürfen und was nicht.
Welche Feiertage Christen wie feiern, müsste eigentlich deren Sache sein. Der Staat dürfte allenfalls dafür sorgen, dass sie daran nicht gehindert werden. Alle anderen müssten diese Tage verbringen dürfen wie sie wollen. Tanzend, singend, feiernd, Rad fahrend, Spaziergänge machend, spielend...
Was Christen ab Palmsonntag glauben, hat sich mir zudem noch nie erschlossen. Würde es wirklich stimmen, dass es einen Gott gibt, der seinen Sohn für die Sünden der Menschen von einer Besatzungsmacht, die nicht jüdisch ist, hinrichten lassen muss, dann müsste doch die Gewissheit, dass dieser Sohn Gottes zwei Tage später schon wieder quicklebendig ist, Grund zur Vorfreude sein.
Doch diese Vorfreude hat es angeblich nicht einmal unter den Jüngern Jesu gegeben. Petrus verleugnete ihn gleich dreimal, die anderen verkrümelten sich und erstarrten in Fassungslosigkeit und Angst. Hat Jesus seinen Jüngern etwa verschwiegen, welche Aufgabe er wie erfüllen muss? Verließen sie sich nicht einmal mehr auf sein Versprechen, nur kurz weg und bald wieder da zu sein, damit seine Jünger das ewige Leben genießen dürfen?
Nach der Hinrichtung dieses Unschuldigen ist auch Maria davon ausgegangen, dass ihr Sohn einen sinnlosen Tod gestorben ist. Warum wussten Weihnachten laut Bibel eigentlich mehr Leute, was geschehen ist als während und nach der Hinrichtung von Jesus? Mit Ostern folgt doch der für Christen wichtigere Feiertag. Je wichtiger ein Feiertag ist, desto mehr verschweigt der Gott der Christen?
Vielleicht darf niemand von Karfreitag bis Ostersamstag bei lauter Musik öffentlich tanzen, weil Christen jedes Jahr in aller Ruhe darüber nachdenken müssen, was Ostern für sie eigentlich bedeuten soll. Aber wahrscheinlich tun die meisten von ihnen nicht einmal das mehr.
Weitere Informationen
Die Suche zu Ostern
12. April 2017. Wenn eine große Familie zum Ostereiersuchen in den Garten geschickt, vieles also versteckt wird, kann es auch schon einmal vorkommen, dass Verstecktes erst nach Ostern gefunden wird. Manches bleibt für immer verschwinden. So ist es auch im Christentum. Phoenix widmet sich heute Abend den verschwundenen Frauen von Jesus. Hier klicken
Ich habe mich vor geraumer Zeit der ersten Frau von Adam gewidmet, die ebenfalls verschwunden ist. Sie heißt Lilith. Hier klicken
Freitag, 6. Januar 2017
Tjaden tappt (181)
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| Eine gewisse Ähnlichkeit kann nicht bestritten werden. |
Schließlich hatte ich schon als 14-Jähriger einer Lokalredakteurin auf ihre Frage, was ich denn nach der Schulzeit werden wolle, geantwortet: "Ich will Redakteur und Schriftsteller werden."
So endet von mir ein Beitrag, den ich am 3. Mai 2016 geschrieben habe, und der wieder von vielen gelesen wird. Hier klicken
Doch vor drei Tagen bin ich noch viel mehr geworden, wie schon lange nicht mehr, als ein Medium behauptete, die Engel hätten ihr eine Botschaft überbracht, weil ich ein wiedergeborener Bruder von Jesus sei. Den Job nahm ich allerdings nicht an, denn als solcher sollte ich die Welt erretten, teilte mir dieses Medium auch noch mit. Als Redakteur und Schriftsteller fehlt einem die Zeit dazu...
Was also geschah vor drei Tagen? Völlig aufgeweicht kam ich mit meinem Rad in Burgdorf an und freute mich auf ein trockenes Internet-Plätzchen. Die Bedienung freute sich ebenfalls, behauptete sie. Das tue sie immer, wenn ich das Lokal betrete. Deswegen wollte ich Näheres wissen. Das Nähere lautete: "Wenn du kommst, habe ich fast Feierabend. Du bist mein Feierabend-Engel."
Wenn das so weitergeht, wird aus dem 6. Januar irgendwann "Heilige Drei Könige - und Peter".
Donnerstag, 1. Dezember 2016
Tjaden tappt (184)
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| Die Mutter kenne ich übrigens nicht aus dem Internet... Mit linker Mousetaste vergrößern. |
Warnung! Taufe ist Kindeswohlgefährdung
In der Weihnachtszeit gehen viele in die Kirche, sie besuchen festliche Konzerte, sie feiern die Geburt von Jesus. 2010 wäre ich auch gern zur Kirche gegangen. Mit zwei Kindern, die am 24. September 2009 vom Jugendamt Münster-Kinderhaus getrennt worden sind. Der Junge war zwei Jahre alt, seine Schwester drei Monate, als behauptet wurde, der Kleine sei eine Gefahr für die Kleine. Deswegen müsse der Zweijährige vorübergehend den Haushalt verlassen.
Im Dezember 2010 waren die beiden Geschwister immer noch getrennt. Also kam ich auf die Idee, die beiden in einer katholischen Kirche taufen zu lassen. Ich wurde ins Taufregister eingetragen. Die Geschwister hätten sich endlich wiedergesehen, vor versammelter Gemeinde hätte man sehen können, wie Bruder und Schwester aufeinander reagieren. Die Mutter der Kinder ist katholisch, ihre Familie in Costa Rica auch.
Die Taufe wurde verhindert - von der Verfahrensbeiständin Martina Große-Feldhaus aus Lüdinghausen (liegt bei Münster), die sich schriftlich an das Oberlandesgericht Hamm wandte. Dieses Gericht beschäftigte sich zu jener Zeit mit diesem Fall. Sie behauptete, dass die geplante Taufe das geistige und seelische Wohl der beiden Kinder gefährde.
Als ich das las, fiel ich vom Glauben ab, den ich zugegebenermaßen nicht besonders pflege, wenn es um Kirchen geht. Jesus hat schließlich keine Kirche gegründet. Die Verfahrensbeiständin lernte ich wenige Tage später vor dem Familiengericht in Münster kennen. Sie bekam für ihre Anwesenheit bei dieser Verhandlung mehr als 600 Euro als sogenannte vom Gericht bestellte "Anwältin der Kinder". Die Kinder, um die es ging, kannte sie allerdings kaum. Die Richterin sprang aber sofort auf die Seite von Martina Große-Feldhaus. Die Taufe war inzwischen geplatzt.
Fortgesetzt wurde die Geschichte ab Oktober 2012 an der Nordsee. Die Kinder waren immer noch getrennt, durften sich nicht sehen. Hielt die Trennung weiter an, um zu verhindern, dass die Kinder getauft werden?
Ich informierte damals die Deutsche Bischofskonferenz über diese Geschichte. Reagiert wurde nicht - weil auch katholische Bischöfe die Taufe für kindeswohlgefährdend halten?
Siehe auch www.szenewilhelmshaven.de
Dienstag, 16. Februar 2016
Tjaden tappt (95)
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| Bei wem sind seine Gedanken? |
Papst Johannes Paul II. hatte eine Freundin. Enthüllt heute Abend arte in einer BBC-Dokumentation. Das Mädel hieß Anna-Teresa Tiemienycka, dem der oberste Katholik über 100 Briefe schrieb. Gemeinsam Urlaub machten sie auch. Ein anderer Papst war sogar verheiratet, enthüllte ich schon vor längerer Zeit. Hier klicken
Der Vatikan hat zwar bereits dementiert, aber nur die BBC-Behauptungen, meine nicht. Deshalb hatte gestern ein mir sonst nicht gewogener Kommentator Recht, als er in einer seiner fast 50 Meinungsäußerungen feststellte, dass es besser sei, meine Seiten zu lesen als "Bild".
Deshalb sei hier festgehalten: Kein Papst kommt ohne Frau aus, niemand ohne www.burgdorferkreisblatt.de. Auch Jesus ist selbstverständlich verheiratet gewesen. Sonst hätte er nie so viel Kluges sagen können. Wurde ihm alles eingeflüstert. Von Maria Magdalena, die Jesus lieber war als seine Mutter. Seine Mutter herrschte Jesus bei der Hochzeit von Kanaan an, als sie noch ein Gläschen Wein trinken wollte, die Fässer jedoch leer waren, Maria Magdalena herrschte er nie an, weil Ehemänner sich so etwas gar nicht trauen, Söhne aber sehr wohl, wenn sie ein gewisses Alter erreicht haben.
Außerdem: Wenn der Vatikan etwas dementiert, ist es meistens wahr. Beispiele: Die Erde ist doch keine Scheibe. Sie ist auch keinesfalls der Mittelpunkt des Universums. Obst wird auch nicht von Schlangen angeboten, die meisten Obstverkäuferinnen sind sehr nett.
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