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Mittwoch, 23. Oktober 2019

Tjaden tappt (426)

Kein Krexit beim "Burgdorfer Kreisblatt"

Beim "Burgdorfer Kreisblatt" gibt es keinen Krexit. Wer diese internette Zeitung einmal liest, der liest sie immer wieder. Das beweisen inzwischen über 250 000 Seitenaufrufe. 

Auch in Zukunft denke ich nicht daran, Redakteure zu beschäftigen, die Theresa May oder Boris Johnson heißen. Die kriegen nämlich nichts gebacken und würden nur die Zahl der Internet-Auftritte im Altkreis Burgdorf erhöhen, die nicht in deutscher Sprache erscheinen.

Heinz-Peter Tjaden
www.heinzpetertjaden.de 



Dienstag, 4. Dezember 2018

Tjaden tappt (355)

Werbung in Zeiten des Internets

In der Münchener Journalistenschule lernen die Schülerinnen und Schüler gerade, dass viele Experten, die in den Medien zu Wort kommen, gar keine Experten sind. Einige Experten, die keine sind, beschweren sich deswegen bereits.

Aber von Werbung verstehen die Medien etwas. Auf meinen Leserbrief über vermeintliche Experten reagiert die "Rheinische Post" mit einer mail, in der mir mitgeteilt wird, dass mein Kommentar "fehlerhaft angekommen" sein soll. Doch was verbirgt sich hinter der angeblichen Fehlermeldung? Werbung für ein Drei-Monats-Abo. 

Die Tatsache, dass ich einen Leserbrief an die "Rheinische Post" geschrieben habe, scheint sich auch schon bis zur "Zeit" herumgesprochen zu haben. Die teilt mir mit, dass ich die Wochenzeitung vier Wochen lang kostenlos bekomme, wenn ich in der mir zugeschickten mail vier Fehler finde. 

Nun fehlt mir noch: eine mail von der "Rheinischen Post", dass es in der Münchener Journalistenschule keine Experten gibt, die in der "Zeit" zitiert werden könnten. 

Dienstag, 24. Oktober 2017

Zerstreutes Surfen

Ehefrau mit WLAN.
Gefunden in der Badischen Zeitung.
Wenn die Füße schmerzen

Die Betreuung zerstreut wohnender greiser Kreise gehört zu den großen Herausforderungen unserer Zeit-nicht nur für das Personal in Seniorenbegegnungsstätten. Früher sind in diesem Alter Friedhöfe die bevorzugten Begegnungsstätten gewesen, heutzutage besuchen greise Kreise sogar Computerkurse, wie man unschwer dem Netz entnehmen kann, wenn man die Programme von Seniorenbegegnungsstätten googelt. 

Derartige Kurse beinhalten aber auch die Vermittlung gefährlichen Wissens. Surfen greise Kreise im Internet, kann es zudem leicht zu Missverständnissen kommen, wie mir heute zugetragen worden ist. Berichtet wurde mir zwischen Radtour und Kaffeegenuss von einem Rentner, der online bei Amazon ein Buch mit dem Titel "Die Quanten-Heilung" schon bald sein eigen nennen wollte, denn er erhoffte sich Linderung für seine schmerzenden Füße. 

Seine Ehefrau jedoch klärte ihn darüber auf, dass er einem Irrtum unterliege, wenn er zum Beweis seiner These, mit Quanten seien Füße gemeint, die Äußerung seines Vaters "Wenn du nicht sofort deine Quanten vom Tisch nimmst..." anführe, denn verwendet werde vom Autor zweifelsfrei ein Begriff aus der Physik, der von ihm als positive körperliche Veränderungen gemeint sei. Was sie soeben aus dem Internet erfahren habe.

Nicht nur wegen dieser Begebenheit sei allen Seniorenbegegnungsstätten geraten, vor dem Beginn von greisen Computerkursen dieses Gedicht vorzutragen, das mir soeben eingefallen ist:

Gefährlich ist´s
das Netz zu wecken.
Verderblich ist 
des Surfers Zahn.

Doch die schrecklichste
der Schrecken
ist die Ehefrau
mit WLAN.

Angemerkt werden soll hier noch, dass sich ähnliche Beiträge auch in meiner Broschüre "Zerstreutes Wohnen-Ratgeber für alle ab 70" finden lassen. Hier klicken Derartige Beiträge werden ab sofort in diesem blog veröffentlicht. Sie beginnen stets mit "zerstreutes", was sich sicherlich auch greise Kreise merken können.

Zerstreutes Doping 

Mittwoch, 9. August 2017

Tjaden tappt (226)

Gefunden in der "Neuen
Osnabrücker Zeitung"
Pfiffige Facebook-User aus Uetze

Die "Kreisblatt"-Leserinnen und -Leser aus Uetze sind immer sehr pfiffig. Sie teilen die Veranstaltungen, die in diesem blog und bei Facebook angekündigt werden auf ihren Facebook-Seiten. So sorgen sie für weitere Aufmerksamkeit - und machen natürlich auch das "Kreisblatt" immer bekannter.

So funktioniert das Internet. In Uetze hat man es begriffen. Das finde ich gut und empfehle: Nachmachen!

Das "Kreisblatt" bei Facebook

Dienstag, 1. August 2017

Splitter 2

Ohne Mädchen.
Seltene Beschäftigung mit der SPD

Wettmar, kurz nach 16 Uhr: Ein männlicher Brillenträger, Mitte 20, hängt SPD-Plakate auf. Ich halte an, zurzeit ist an der SPD kein Vorbeikommen. Auf dem Plakat entziffere ich das Wort "Bildung", weiß auf rotem Hintergrund. Der männliche Brillenträger zurrt das Plakat fest.

"Da fehlt doch was", sage ich.

Der Mitte 20-Jährige betrachtet das Plakat.

"Was denn?", fragt er. 

"Da ist doch eigentlich noch das Foto eines Mädchens drüber. Habe ich jedenfalls im Internet gesehen."

Der Mitte 20-Jährige betrachtet nun mich.

"Kann sein", antwortet er. "Mit der SPD beschäftige ich mich nicht so."

Der dritte Splitter

Mittwoch, 8. Februar 2017

Tjaden tappt (187)

Putin beschwert sich über Ratgeber.
Als ich einmal von Putin nach Moskau eingeladen wurde

Das Internet gilt als schnelles Medium, oft gelesen, aber auch schnell wieder vergessen. Was eigentlich auch für Fake-News gelten müsste, die angeblich so gefährlich sind, dass über Verbote nachgedacht wird. Aber erst seit Putin die Trump-Wahl in den USA beeinflusst haben soll. 

Als die USA Boris Jelzin ins Amt hoben, wurde darüber nicht einmal berichtet (außer von einem US-Magazin). Jelzin förderte danach Putin, so dass man sagen könnte, die Amerikaner hoben auch Putin ins Amt. Und beschweren sich nun über ihn.

Beschwert hat sich Putin auch über meinen Ratgeber "Zerstreutes Wohnen-Ratgeber für alle ab 70". Das meldete ich vor über zwei Jahren. Kaum beachtet - aber jetzt. Die Klicks häufen sich.

Lesen Sie doch einfach selbst


Freitag, 6. Januar 2017

Tjaden tappt (181)

Eine gewisse Ähnlichkeit kann nicht
bestritten werden.
Heilige Drei Könige und Peter

Schließlich hatte ich schon als 14-Jähriger einer Lokalredakteurin auf ihre Frage, was ich denn nach der Schulzeit werden wolle, geantwortet: "Ich will Redakteur und Schriftsteller werden."

So endet von mir ein Beitrag, den ich am 3. Mai 2016 geschrieben habe, und der wieder von vielen gelesen wird. Hier klicken

Doch vor drei Tagen bin ich noch viel mehr geworden, wie schon lange nicht mehr, als ein Medium behauptete, die Engel hätten ihr eine Botschaft überbracht, weil ich ein wiedergeborener Bruder von Jesus sei. Den Job nahm ich allerdings nicht an, denn als solcher sollte ich die Welt erretten, teilte mir dieses Medium auch noch mit. Als Redakteur und Schriftsteller fehlt einem die Zeit dazu...

Was also geschah vor drei Tagen? Völlig aufgeweicht kam ich mit meinem Rad in Burgdorf an und freute mich auf ein trockenes Internet-Plätzchen. Die Bedienung freute sich ebenfalls, behauptete sie. Das tue sie immer, wenn ich das Lokal betrete. Deswegen wollte ich Näheres wissen. Das Nähere lautete: "Wenn du kommst, habe ich fast Feierabend. Du bist mein Feierabend-Engel."

Wenn das so weitergeht, wird aus dem 6. Januar irgendwann "Heilige Drei Könige - und Peter". 




Dienstag, 8. November 2016

Tjaden tappt (177)

Wann fällt auf den Burgwedel-Seiten
dieser Schnee? Foto: Heinz-Peter Tjaden 
Schnee in Burgwedel nur Sinnestäuschung?

Bekanntermaßen neigt sich das Jahr 2016 langsam und heute sogar mit Schnee dem vorgezeichneten Ende entgegen. Da ziehen viele Bilanz, feilen schon einmal an guten Vorsätzen für das nächste Jahr und übersehen nur noch wenige Tage die Schokoladen-Weihnachtsmänner in den Supermärkten, die sich dort schon so lange die Schoko-Füße in den Schoko-Bauch stehen. 

Doch nichts ist zu lange her, dass es nicht auf den Internet-Seiten der Stadt Burgwedel stehen könnte. Unter "Freizeit" wird dort noch immer eine Ausstellung aus dem ebenfalls frostigen Monat Februar angekündigt, gebeten wird online nicht etwa um Tipps für rasante Schlittenfahrten, sondern für Radtouren bei herrlichem Frühlingswetter.

Aber immerhin: Der aktuellste Hinweis ist im April 2016 veröffentlicht worden. Der Mai kann also kommen - und der Schnee von heute war nur eine Sinnestäuschung. 

Hier Altes wiederentdecken  

Donnerstag, 25. August 2016

Tjaden tappt (159)

Lachen ist immer gesund. 
Für Schusselige aller Altersklassen

Helm auf, Motorradklamotten, unter dem Arm ein Schnellhefter. "Beide Internetplätze besetzt", stellt er fest, will die Spielhalle wieder verlassen. 

"Ich bin gleich fertig", sage ich. Er macht trotzdem auf dem Absatz kehrt.

"Ich bin gleich fertig", wiederhole ich. 

"Ach so", antwortet er. Nun erkennt er mich.

"Ich habe Ihren Ratgeber gelesen", nimmt er den Helm ab. Er meint meine Broschüre "Zerstreutes Wohnen-Ratgeber für alle ab 70". "Ich habe mich oft wiedererkannt."

Ich muss den Untertitel ändern, denke ich. Nicht "Ratgeber für alle ab 70", sondern "Ratgeber für Schusselige aller Altersklassen". Erweitert den Leserkreis.

Ich stehe auf, mache ihm Platz. Er setzt sich. Er ist 24 Jahre alt und seit einiger Zeit Leser meiner internetten Zeitung "Burgdorfer Kreisblatt". Er liest sie immer, wenn er sich daran erinnert, dass es meine Zeitung im Netz gibt. Nennt man zerstreutes Surfen.

Der Klick zu meinem Ratgeber als Print  

Der Klick zu meinem Ratgeber als e-book 

Mittwoch, 9. Dezember 2015

Tjaden tappt (74)

Wurstfinger sollen demnächst
auch auf www.wurstfinger.de
präsent sein...
Zu viele Wurstfinger und Spielhallen

Heute Morgen ist erst einmal wieder Wurstfinger aktiv gewesen. Was er wie immer machte, fand ich gar nicht inter-nett. Deshalb widmete ich ihm einen Artikel über seine Aktionen auf meinen Wordpress-Seiten Hier klicken 

Ein Wurstfinger war es auch, der meine Seiten auf www.lulu.com zerstörte und so Bestellungen meiner Bücher auf diesen Seiten hoffentlich nur vorübergehend unmöglich machte. Erhältlich sind sie aber erst einmal noch bei www.amazon.de, www.hugendubel.de und www.thalia.de. Bei Thalia sind sie sehr preiswert. Besonders viel Lob bekamen meine Erzählung "Tödliche Wolke" und "Zerstreutes Wohnen-Ein Ratgeber für alle ab 70", der auf keinem Senioren-Gabentisch fehlen sollte. Bestellungen wären ein Akt der Solidarität mit allen ab 70 und mit mir. 

Wurstfinger hat es dieser Tage auch in Burgdorf gegeben. Im Internetbereich einer Spielhalle installierten sie einen Virus. Den holten sich die Computer über Seiten, die "schmutzigen Hobbys" gewidmet sind.

Eher spielerisch ist dagegen das Hobby eines Burgdorfers, der täglich von Spielhalle zu Spielhalle schlendert, um das Geld, das er in der einen Halle gewonnen hat, in der nächsten Halle wieder zu verlieren. Heute scheint er überall verloren zu haben, denn in der Marktstraße verließ er die Spielhalle mit den Worten: "In Burgdorf gibt es viel zu viele Hallen. Das ist ja Wahnsinn."

Womit wir wieder bei Wurstfingern wären. Was die machen, ist Wahnsinn...

Sonntag, 13. September 2015

Tjaden tappt (XXXXV)

Aus dem Netz gefischt.





















In der Kirche unterm Turm 

Was heißt hier sprechen? Schreiben ist auch nicht besser. Dafür zwei Beispiele aus der "Neuen Woche" vom 12./13. September: 

1. "Für den Flohmarkt in der St. Martins Kirche Sievershausen am Sonntag, 20. September, ab 15 Uhr können Spenden im September in der Kirche unterm Turm am Montag, 14.,von 16.30 bis 18 Uhr, Mittwoch, 16. von 10 bis 12 Uhr und Freitag 18., von 10 bis 12 Uhr abgegeben werden." 

Erinnert mich an einen Klassenkameraden, der in einem Diktat 22 von 23 Wörtern falsch geschrieben hat - aber immerhin ist der nicht Redakteur geworden...

2. "Tag des offnen Bauwagens gibt es im Waldkindergarten ´Arpker Waldzwerge´ (Verlängerung Hasendamm, an der Reithalle vorbei, am Bauwagen) am Samstag, 19. September, von 14 bis 17 Uhr. Es gibt Aktionen für Klein und Groß und Waldpicknick."

Mittwoch, 27. Mai 2015

Tjaden tappt (XXXVIII)

Kommentar wieder an der Netzkante

Wenn man als Internetredakteur arbeitet, wundert man sich gelegentlich gar nicht mehr darüber, dass für Angela Merkel das Netz Neuland ist. Das gilt besonders für ältere Artikel von mir. Immer wieder schwemmt die Neugier oder das Informationsbedürfnis meine Berichte oder Kommentare nach oben an die Netzkante, weil ich jemandem die Kante gegeben habe. Hier klicken Wie zum Beispiel dem ehemaligen Burgdorfer CDU-Ratsherrn Paul Rohde, über den ich auch schon eine Broschüre veröffentlicht habe. Hier klicken

Das Internet ist nicht nur für die Bundeskanzlerin Neuland, sondern auch eine Informationsquelle, die nicht versiegt. Das mag man nicht immer gut finden, aber manchmal ist es auch gut so. Besonders, wenn man sich von diesem Kommentar weiterklickt zu einem offenen Brief, den ich damals an den "Anzeiger für Burgdorf und Lehrte" geschrieben habe. Er blieb ohne Antwort, weil dieser Beilage von "Hannoversche Allgemeine Zeitung/Neue Presse" meine Fragen sicherlich viel zu peinlich gewesen sind. Wie meine Broschüre "Zwei Schweinchen und ein Anzeiger", die bis heute von den Blättern aus dem Hause Madsack verschwiegen wird. Es sollen ja nicht alle merken, was Verleumdungs-Sache ist...Hier klicken

Anschau-bar

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