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Sonntag, 2. April 2023

Entflamm-bar

Feuer unterm kalten Hintern

Das wird aber auch Zeit. Ostersamstag soll  dem Winter Feuer unter dem kalten Hintern gemacht werden. 

Burgdorf 

Heeßel. Auf dem Parkplatz des Heesseler SV wird es ab 19 Uhr mollig warm. Serviert werden gegrillte Leckerbissen und Getränke. Für die Kinder gibt es ein kurzweiliges Programm.

Schillerslage. Das Feuerwehrhaus ist ab 18 Uhr Treffpunkt für alle , die das Frühjahr herbei locken wollen. Die Kinder backen Stockbrot, für die Eltern wird gegrillt.

Dachtmissen. Der Förderverein Ortsfeuerwehr lässt am Feuerwehrgerätehaus die Flammen züngeln. Für die Kinder findet ein Luftballon-Weitflugwettbewerb statt. Außerdem werden für sie Eier versteckt. Los geht es um 19 Uhr.

Otze. Das Osterfeuer wärmt die Gäste ab 19 Uhr am Lindenbrink. 

Ramlingen. Am Ortsausgang in Richtung Engensen werden die Flammen vom Feuerwehrmusikzug musikalisch begleitet. Serviert werden ab 19 Uhr Softdrinks, alkoholische Getränke, Pommes und Grillwürstchen.

Weferlingsen. Während ab 18.30 Uhr am Feuerwehrhaus die Flammen lodern, wird von der Ortsfeuerwehr für so manche Gaumenfreude gesorgt. 

Sorgensen. Auf der Schützenwiese entfacht nicht die Feuerwehr, sondern die Schützengesellschaft das Osterfeuer. Dazu gibt es ab 19 Uhr Gegrilltes und Getränke. 

Uetze

Dedenhausen. Auf dem Grillplatz am Weißen Berg haben zuerst die Kinder ihren Spaß. Sie jagen ab 18 Uhr Ostereier. Sobald es dunkel geworden ist, wird das Feuer angemacht. Das leibliche Wohl kommt auch nicht zu kurz. 

Uetze. Für die Kinder wird beim Osterfeuer auf dem Sportplatz vom SV Uetze 08 viel geboten. Für sie dreht sich ein Karussell, sie werfen Dosen um und spielen Fußball. Das Fest beginnt bereits um 17 Uhr. 

Schwüblingsen/Altmerdingsen/Katensen. Auf dem Waldsportplatz ist TuS Schwüblingsen für das Osterfeuer zuständig, auf dem Festplatz am Kirchweg die Ortsfeuerwehr von Altmerdingsen, auf dem Festplatz an der Hauptstraße die Ortsfeuerwehr von Katensen. 

Hänigsen. Auf dem Feld am Hohen Weg hält die Landjugend das Osterfeuer in Schwung. Beginn ist um 18 Uhr. 

Dienstag, 21. April 2020

Corona-Virus (III)

Uetze/Hänigsen-6. April 2020. Das Team Jugend und die "Kunstspirale" verteilen am 15. und 16. April "kreative Wundertüten" an Kinder von 6 bis 12. Abgeholt werden können sie an beiden Tagen von 10 bis 14 Uhr am Schulzentrum in Uetze und am Jugendtreff in Hänigsen. Weitere Informationen: Telefon 05147/72 08 50 oder 05173/98 26 79. 

Hänigsen-8. April 2020. "Träumt euch in 1001 Nacht oder folgt uns auf den Spuren der Inkas in Mexiko." Dazu lädt der KunstTreff der "Kunstspirale" Hänigsen auf seiner Internet-Seite ein. Doch bei diesen imaginären Urlaubsreisen sol es nicht bleiben. Geplant sind auch Ideen für LernenMitKunst.

Region Hannover-8. April 2020. Was taugen eigentlich die täglichen Statistiken der Region Hannover? Leider nichts. Alle 24 Stunden werden die "Corona-Fälle" erfasst und nach Kommunen aufgelistet. Aber: Wichtige Vergleiche fehlen. Die muss man selbst anstellen. Habe ich gemacht: Die "Corona-Fälle" sind vom 6. auf den 7. April um 69 gestiegen. Die Zahl der wieder Gesunden um 64. Die Zahl der aktuell Erkrankten ist also um 5 gestiegen (von 799 auf 804). Wo die wieder Gesunden wohnen, verrät die Region Hannover nicht. Die Zahlen werden auch nicht in Relation zu den Einwohnerzahlen gesetzt.

EU-13. April 2020. Wie verbreitet sich das Corona-Virus in Europa? Die aktuellen Zahlen Berücksichtigt werden muss, dass in den Staaten unterschiedlich getestet wird.

Region Hannover-14. April 2020. Da im Netz Zahlen kursieren, die von der Statistik der Region Hannover falsch abgeschrieben worden sind: Die Zahl der registrierten Corona-Fälle liegt bei 1519, die hochgerechnete Zahl der wieder Gesunden bei 614. Bedeutet: In der Region Hannover liegt die Zahl der derzeit registrierten Corona-Kranken bei 905 (5 weniger als am 11. 4. 2020).

Burgdorf-14. April 2020. Online Gutscheine erwerben und anbieten, damit das Lieblingsgeschäft die Corona-Bewährungsprobe besteht: Möglich ist das auf der Plattform "gemeinsamdadurch" der Stadtsparkasse Burgdorf. Hier klicken

Berlin-15. April 2020. An der Abstandsregel und am Kontaktverbot ab zwei Personen wird bis zum 3. Mai nicht gerüttelt. Geschäfte mit einer Verkaufsfläche von bis zu 800 Quadratmetern(entspricht der Größe eines Handballfeldes) dürfen ab Montag wieder geöffnet werden. Auch Autohäuser, Fahrradhändler und Buchhandlungen dürfen wieder öffnen. Großveranstaltungen bleiben bis zum 31. August verboten. Wie dieses Verbot ausgestaltet wird, ist Ländersache. Darauf haben sich Bund und Länder geeinigt.

Burgdorf-17. April 2020. In der Stadtbücherei laufen die Vorbereitunge für die Wiedereröffnung. Angepeilt wird der 27. April. In die Bücherei dürfen immer nur bis zu 15 Personen gleichzeitig.

Burgwedel-17. April 2020. Auf dem Bauhof wird ab 20. April wieder Grüngut angenommen. Die Öffnungszeiten: montags von 6.30 bis 15.30 Uhr, samstags von 9 bis 12 Uhr.

Niedersachsen-19. April 2020. Niedersachsen verbietet bis zum 31. August Großveranstaltungen mit mehr als 1 000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Für Demonstrationen gibt es Auflagen. Vor zwei Tagen hat Ministerpräsident Stephan Weil noch von 2 000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern gesprochen, am 16. März kündigte die Gesundheitsministerin Carola Reimann sogar ein totales Verbot an. Sie sagte: „Wir haben die Gesundheitsbehörden angewiesen, alle öffentlichen Veranstaltungen sowie private Versammlungen in Niedersachsen zu untersagen. Auch sämtliche Kultur- und Freizeiteinrichtungen sind ab Dienstag zu schließen. Das gleiche gilt für die Teile des Einzelhandels, die nicht für den täglichen Bedarf erforderlich sind.“ Hier klicken

Burgdorf-21. April 2020. Die Burgdorfer Schützengesellschaft hat das Volks- und Schützenfest (25. bis 28. Juni) abgesagt.

Region Hannover-21. April 2020. Die Region Hannover beobachtet in den vergangenen Wochen eine Zunahme von Corona-Infektionen bei über 60-Jährigen. Mit Stand 17.4.2020 sind ein Drittel (33,4 Prozent) der aktuell mit Corona Infizierten 60 Jahre oder älter. Vor diesem Hintergrund widmet das Gesundheitsamt auch den Pflege- und Alteneinrichtungen erhöhte Aufmerksamkeit. "Wir haben eigens ein Team gebildet, das Ansprechpartner für diese Einrichtungen ist, und alle Infektionsfälle in Alten- und Pflegeheimen nachverfolgt", sagt Dr. Mustafa Yilmaz, Leiter des Fachbereichs Gesundheit der Region Hannover. 



Sonntag, 25. November 2018

Kreisblatt-Archiv 2018

Förderschule: CDU fordert Ende des Hickhacks

Burgdorf-2. Februar 2018. Es reicht! "Mit den gegenseitigen Schuldzuweisungen muss endlich Schluss sein, um eine schnelle Lösung für die Unterbringung der fünf Klassen der Schule am Wasserwerk zu ermöglichen", sagt Bernward Schlossarek, schulpolitischer Sprecher und Vorsitzender der CDU-Fraktion Region Hannover.

Da die Landesschulbehörde Bedenken wegen des geplanten Standortes Uetze habe, müsse jetzt schnellstmöglich geklärt werden, ob diese Bedenken ausgeräumt werden könnten. Denn fünf Klassen der Förderschule am Wasserwerk verlieren im Sommer ihre bisherigen Räume in der Prinzhornschule, weil diese von der Stadt Burgdorf vor rund zwei Jahren wegen der Erweiterung der IGS gekündigt worden sind.

Die Region hat seit der Kündigung Alternativen zur Unterbringung der Schülerinnen und Schüler der Schule am Wasserwerk geprüft. Unter anderem wurde über Container auf dem Grundstück der Förderschule nachgedacht , doch das wollte die Stadt Burgdorf nicht. Andere Flächen konnten von der Stadt nicht angeboten werden. Die kurzfristig von Privatleuten angebotene Weide zur Aufstellung von Containern kommt nach Aussage der Stadt Burgdorf nicht infrage, so schnell sei die erforderliche Bauleitplanung nicht möglich.

"Dass für die Schülerinnen und Schüler, die einer besonders intensiven Unterstützung bedürfen, kein Platz in Burgdorf gefunden werden kann, ist nicht nachvollziehbar", sagt Schlossarek. "Die Idee der Stadt Burgdorf, auf dem Gelände der größten Berufsschule Niedersachsens mit über 4.000 Schülerinnen und Schülern die fünf Klassen der Förderschule unterzubringen, ist weder pädagogisch noch organisatorisch zu rechtfertigen." In diesem Zusammenhang sei es, so Schlossarek "auch nicht hilfreich, wenn sich die Stadt Burgdorf und die Region Hannover gegenseitig den Schwarzen Peter zuschieben".

Alle Beteiligten müssten jetzt den Blick nach vorne richten und zusammen daran arbeiten, schnell eine Lösung zu finden, damit den Schülerinnen und Schülern der fünf Klassen der Schule am Wasserwerk zum Schuljahresbeginn ausreichend Unterrichtsräume zur Verfügung stehen, sagt Oliver Brandt, Regionsabgeordneter aus Burgdorf.


Busverkehr: Linke kritisiert unseriöses Streichkonzert

Burgdorf-22. Februar 2018. Die Fraktion der Linken in der Regionsversammlung kritisiert die geplanten Kürzungen beim Busverkehr im hannoverschen Umland. Das "Streichkonzert" sei "sehr unseriös und einseitig". Jahrelang habe der ehemalige Geschäftsführer der RegioBus im Verkehrsausschuss der Region betont, dass das Unternehmen beim Kosten-Ertrags-Verhältnis im Mittelfeld oder vorderen Drittel mit vergleichbaren Unternehmen liege. "Warum die RegioBus im Wirtschaftlichkeitsranking nun auf einmal ganz hinten steht, ist nicht nachvollziehbar", sagt Fraktionsvize und langjähriges Verkehrsausschussmitglied Michael Fleischmann aus Burgdorf.


Rossmann wehrt sich gegen Bußgeld

Großburgwedel-13. März 2018. Rossmann geht in Berufung: Das Unternehmen wehrt sich vor dem Bundesgerichtshof gegen das vom Oberlandesgericht Düsseldorf (Az. V-4 Kart 3/17 OWi) verhängte Bußgeld in Höhe von über 30 Millionen Euro wegen angeblicher Absprachen bei Kaffee und Süßigkeit. Dazu heißt es in einer Pressemitteilung: "Rossmann kann den Vorwurf illegaler Preisabsprachen bei Endverkaufspreisen mit dem Kaffeeröster Melitta nicht nachvollziehen."


Schicker ins zehnte Bundesliga-Jahr/Öffentliches Training in Gudrun-Pausewang-Grundschule

Burgdorf/Hannover-1. August 2018. "Ich habe in Veszprem die erfolgreichste Zeit in gestreiften Trikots gehabt. Wenn dem auch in Hannover so ist, hätte ich nichts dagegen", sagt Neuzugang Cristian Ugalde im grün-weißen Auswärtsshirt. 

Das Heimtrikot der "Recken" ist grün-schwarz. "Die Trikots gefallen mir sehr gut. Es ist ein ganz anderer Look als in den letzten Jahren", sagt Timo Kastening.

In Handball-Schale geworfen haben sich die beiden auf einem Maschsee-Boot. Auch Urban Lesjak war dabei, ebenso Geschäftsführer Eike-Christian Korsen: "Für uns ist das eine besondere Saison, denn wir spielen im zehnten Jahr in Folge in der stärksten Liga der Welt. Aus diesem Grund haben wir auch besondere Applikationen wie das Jubiläumslogo und den Markenclaim 'Recken rocken' sowie das neue Streifen-Design in die Trikots integriert."

Im Recken-Onlinefanshop gibt es diese Trikots ab 6. August. Auch diesen Termin sollten sich die "Recken"-Fans merken: In der Gudrun-Pausewang-Grundschule findet am 7. August ab 15.30 Uhr ein öffentliches Training statt.

JU freut sich über kostenloses WLAN

Lehrte-1. August 2018. Die Idee ist am Stammtisch der Jungen Union (JU) entstanden, seit dem 1. August gibt es kostenloses WLAN in der Innenstadt. "Wir freuen uns sehr, dass dieses zukunftswichtige Thema an den Start geht und unser Vorschlag nun umgesetzt worden ist", sagt JU-Chef Marcel Haak.

Geld her für Klage gegen Flughafen

Burgdorf-9. Oktober 2018. Die Stadt Burgdorf und die Region sollen sich an der geplanten Klage der Arbeitsgemeinschaft "Besser ohne Nachtflug-Hannover Airport" beteiligen. Das fordert Michael Fleischmann, Ratsherr und Regionsabgeordneter der Linken, in Anträgen an den Rat und an die Regionsversammlung. Die finanzielle Beteiligung der Stadt soll bei 5000 Euro liegen, die Region soll 25 000 Euro locker machen. 

„Da die Landesregierung Resolutionen der Kommunen Langenhagen und Isernhagen für ein Nachtflugverbot nachhaltig ignoriert, ist nun der Klageweg zu beschreiten, um den überfälligen Gesundheitsschutz für die Bevölkerung in Burgdorf, Langenhagen, Isernhagen und Garbsen gerichtlich durchzusetzen", heißt es in einer Pressemitteilung.

Außerdem fordert Fleischmann von Burgdorfs Bürgermeister Alfred Baxmann Gespräche mit Langenhagen, Isernhagen und Garbsen, damit sich diese Kommunen an der Klage beteiligen.   

Lesestoff an immer mehr Haltestellen. .
Neuer Service an Haltestellen 

Isernhagen-4. November 2018. Seit einigen Monaten scheint es einen neuen Service in den Bauernschaften zu geben. Bei meinen Radtouren am Sonntagnachmittag komme ich immer häufiger an Bushaltestellen vorbei, die mich mit Lesestoff zum Verweilen einladen. In den Wartehäuschen warten ganze Zeitungsstapel auf mich, stets habe ich die Wahl zwischen mehr als 100 Expemplaren. Aber leider handelt es sich immer nur um die "Burgwedeler Nachrichten/Marktspiegel". Ein paar andere Titel wären auch ganz nett.

Michael Fleischmann will Bürgermeister werden

Burgdorf-15. November 2018. Es gibt viel zu tun, schreibt Michael Fleischmann (Die Linke) in einer Pressemitteilung zu seiner Kandidatur als Bürgermeister. Er schreibt: "Die 1.196 Stimmen bei der Kommunalwahl vor zwei Jahren waren ein überwältigender Vertrauensbeweis für meine konstruktiv-kritische Ratsarbeit. Die Burgdorferinnen und Burgdorfer haben mir damit den Auftrag erteilt, als Kandidat für das Bürgermeisteramt anzutreten. Es muss zu den beiden Kandidaten von SPD und CDU eine inhaltliche Alternative geben. Von ihnen ist kein Politikwechsel im Burgdorfer Rathaus zu erwarten. Wird ein Pastor zum Bürgermeister gewählt, ist zudem die fehlende Trennung von Kirche und Politik bedenklich. Beiden Kandidaten, bekanntlich Quereinsteiger, fehlt es an Kompetenzen und Erfahrungen in der Kommunalpolitik.

In meiner mehr als 20-jährigen Tätigkeit konnte ich in der Rats- und Regionspolitik umfangreiches Wissen und Erfahrungen sammeln, die in meine Arbeit als Bürgermeister zum Wohl der Burgdorfer/innen einfließen werden.

Ich werde für die gesamte Dauer meiner Amtszeit mindestens 60 Prozent meiner Bezüge für soziale Aufgaben spenden. Mir bleibt dann immer noch deutlich mehr Geld zum Leben als vielen Rentnerinnen und Rentnern, die ihr Leben lang hart gearbeitet haben, alleinerziehenden Müttern und Familien in prekären Lebensverhältnissen. Bei einer 7-jährigen Amtszeit ergibt sich so eine Spendensumme von mindestens 265.000 Euro.

Um im ersten Schritt eine weitere, drastische Verschuldung der Stadt zu verhindern, werde ich auf Prestigeprojekte wie den geplanten Neubau für die Integrierte Gesamtschule (IGS) verzichten. Sonst steuert die Stadt nach Angaben von Lutz Philipps, Stadtrat für Finanzen, Ende 2023 auf einen Schuldenberg von 164 Millionen Euro zu. Damit wird der Stadt jeder Gestaltungsspielraum genommen, und es droht die Einsetzung eines Sparkommissars des Landes Niedersachsen mit verheerenden Auswirkungen für die Burgdorfer/innen: Stichworte sind drastische Steuer- und Abgaben-Erhöhungen, Abbau von Service, bis zum Schließen von städtischen Einrichtungen. Soweit darf es nicht kommen. Alternativen für die IGS werde ich mit Eltern-, Lehrer- und Schüler-Vertreter/innen ausloten, um diese zukunftsweisende Schulform auch in Burgdorf voranzubringen und zugleich das Wohl der gesamten Stadt im Auge zu haben.

Wir haben in Burgdorf im Unterschied zu angrenzenden Kommunen keinen Autobahnanschluss und trotzdem höhere Gewerbe- und Grundsteuern als etwa Isernhagen. Beim Gewerbesteuerhebesatz liegt Burgdorf regionsweit in der Spitzengruppe. Ich werde prüfen lassen, ob eine in mehreren Schritten deutlich gesenkte Gewerbesteuer mehr Betriebe in unsere Stadt holen kann, um so die Gewerbesteuereinnahmen anzukurbeln. Ich verweise auf die Stadt Monheim, die mit dieser Strategie nicht nur eine extrem hohe Verschuldung runterfahren konnte. Heute fließen dort große Teile der Gewerbesteuereinnahmen in viele soziale und andere städtische Aufgaben zum Wohl der Einwohner/innen. Die 43.000-Einwohner/innen-Stadt am Rhein hat es geschafft, innerhalb von sechs Jahren, aus einem Schuldenberg von 125 Millionen Euro einen Überschuss von knapp 78 Millionen Euro zu machen.

Ich werde penibel darauf achten, dass der Rat mindestens 25 Prozent Sozialwohnungen in Neubaugebieten ausweist. Als Bürgermeister werde ich mich der Politik der Ratsmehrheit entgegenstellen, welche die auf meinen Antrag beschlossene Zielmarke von 25 Prozent Sozialwohnungen in Neubaugebieten fortwährend deutlich unterläuft.

Ich werde umgehend die Ausweisung der lange überfälligen Trinkwasserschutzzonen um das Burgdorfer Wasserwerk anschieben, damit die weitere Verunreinigung des Trinkwassers gestoppt wird. Die Verursacher der Verunreinigungen werde ich zur Verantwortung ziehen, damit der Wasserpreis für die Burgdorfer/innen wieder sinken kann. Dieser ist durch aufwendige Filterung gestiegen, weil das Trinkwasser sonst nicht mehr genießbar ist.

Pläne für die Erschließung neuer Baugebiete werde ich exakt vorbereiten, der Bevölkerung genau vorstellen und berechtigte Einwände und Anregungen der Bürger/innen einbeziehen. Handlungen nach Gutsherrenart, wie bisher bei der Erschließung neuer Baugebiete oft geschehen, passen überhaupt nicht zu meinem Verständnis von einer bürger(innen)nahen Kommunalpolitik.

Um soziale Härten bei der Erneuerung von Straßen zu vermeiden, werde ich Hauseigentümer/innen mit schmalem Geldbeutel von der Zahlung der Straßenausbaugebühren befreien, ohne dafür die Grundsteuer zu erhöhen.


Zu meinem Hundert-Tage-Programm gehört der Neubau der maroden Gudrun-Pausewang-Schule am angestammten Standort in der Grünewaldstraße in der Südstadt. Jede Verschleppung des Neubaus werde ich zu verhindern suchen. Die Stadt muss sich an einer Klage für ein Nachtflugverbot am Flughafen Langenhagen beteiligen, um diesen nächtlichen Gesundheitsschutz endlich per Gericht durchzusetzen. Ein ausgebautes zusammenhängendes Radwegenetz, die Pachtung eines Sees, damit wir wieder einen Badesee haben, und die Einrichtung einer städtischen Hundelauffläche sind weitere Punkte, die ich auf den Weg bringen werde."

Mittwoch, 16. Mai 2018

Tjaden tappt (264)

Startet ein Schulprojekt für Europa.
Schüler für Europa

Wenn sich Politikerinnen und Politiker zu Europa bekennen, klingen diese Bekenntnisse oft sehr lahm. Macron ist ihnen zu schnell, Probleme werden für Ausreden genutzt, man rangelt um Kompetenzen. Das Bekenntnis verkommt zur Bedenkenträgerei.

Ein Zeichen für Europa setzt jedoch der stellvertretende SPD-Bundestagsfraktionsvorsitzende Matthias Miersch, der auch in Sehnde, Lehrte und Uetze das Schulprojekt #You4Europe startet. Weiterführende Schulen sollen Gruppen bilden, die Ideen entwickeln. Miersch: "Vom Rap-Video, Theaterstück bis zum Schulparlament ist vieles möglich. Die Schülerinnen und Schüler sollen ihre Ideen für die Zukunft der Europäischen Union und Europas entwickeln, indem sie ihre eigenen wünschenswerten Vorstellungen über den Fortgang des europäischen Integrationsprozesses im Projekt #You4Europe verwirklichen."

Die Gruppe, die diesen Wettbewerb gewinnt, darf sich auf eine tolle Reise freuen. Anmeldeschluss ist am 5. Juni 2018. Weitere Informationen: Wahlkreisbüro von Matthias Miersch, Telefon 0511/16 74 303.

Der Wahlkreis von Matthias Miersch 

Donnerstag, 7. September 2017

Splitter 11

 Roland Panter (Lehrte),
 Arifé Akcan-Hytrek
(Uetze) und Fabian
Heller (Burgdorf) mit der
Direktkandidatin (Zweite
von rechts).
Foto: Grüne Lehrte
Zur Direktkandidatur der Justizministerin

Ich hätte vielleicht doch nach Burgdorf zurückkehren sollen.

Dies vorweg geschickt, erkläre ich zur Nominierung von Antje Niewisch-Lennartz als Direktkandidatin der Grünen in Burgdorf, Lehrte und Uetze, dass es durchaus richtig klingt, wenn sie sagt, dass auch "außerhalb der großen Städte ... Gerichte in erreichbarer Nähe" zur "besten Infrastruktur für ein gutes Leben und Arbeiten" gehören. Doch richtig klingen ist noch lange nicht richtig sein. 

Antje Niewisch-Lennartz kann es seit ihrem Amtsantritt am 19. Februar 2013 nicht entgangen sein, dass von "funktionierenden Gerichten" in vielen kleineren Orten schon lange nicht mehr die Rede sein kann. Oft sind diese Gerichte deshalb nur noch Durchgangsstationen zu den Landgerichten, die sich nicht mehr "in erreichbarer Nähe" befinden, wobei ich eigentlich davon ausgehe, dass Nähe immer erreichbar ist. Aber eine  Richterin spricht wohl so wie die Direktkandidatin der Grünen.

Wer sich einen Tag lang als Zuhörer in einen Gerichtssaal begibt, muss vielerorts schon über sehr viel Sitzfleisch verfügen, wenn er nicht hin und wieder vor Empörung aufspringt. Denn die Urteile werden auch im Namen dieses Zuhörers gesprochen. Das ist nicht nur dann so, wenn ein Richter oder eine Richterin die Verhandlung souverän führt, sondern auch dann, wenn ein Richter oder eine Richterin nach wenigen Minuten erklärt, er oder sie könne der Verhandlung nicht mehr folgen.

Warum Antje Niewisch-Lennartz überhaupt von "erreichbarer Nähe" zu sprechen wagt, frage ich mich auch, weil sie nicht einmal auf Informationen reagiert, die persönlich in ihrem Ministerium abgegeben werden. Sind manche Eisen zu heiß? Und zur Direktkandidatin der Grünen reicht es sowieso immer noch? Ihre Amtszeit ist geprägt von Skandalen der Staatsanwaltschaft Hannover. "Ein System der Indiskretionen schadet der Justiz", ist zwar ein zutreffender Satz von ihr - er reicht aber nicht. Sie ist für die Justiz zuständig.

Ergo: Es war doch nicht falsch von mir, nach Burgwedel zu ziehen. Hier kann ich sie nicht wählen, in Burgdorf würde ich sie nicht wählen.

Wozu der Direktkandidatin überhaupt nichts mehr eingefallen ist

Der erste Splitter

Der zwölfte Splitter

Mittwoch, 9. August 2017

Tjaden tappt (226)

Gefunden in der "Neuen
Osnabrücker Zeitung"
Pfiffige Facebook-User aus Uetze

Die "Kreisblatt"-Leserinnen und -Leser aus Uetze sind immer sehr pfiffig. Sie teilen die Veranstaltungen, die in diesem blog und bei Facebook angekündigt werden auf ihren Facebook-Seiten. So sorgen sie für weitere Aufmerksamkeit - und machen natürlich auch das "Kreisblatt" immer bekannter.

So funktioniert das Internet. In Uetze hat man es begriffen. Das finde ich gut und empfehle: Nachmachen!

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