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Montag, 25. September 2017

Splitter 16


Szenen einer Wohngemeinschaft

Heute kehren Angela und Martin die Wahlsplitter zusammen. Sie haben sich vorübergehend getrennt. Angela schaut immer wieder auf ihr Handy. Es bleibt stumm. Martin, denkt sie, Martin, ruf doch endlich an! Ich will keine Wohngemeinschaft mit diesem Schnösel, der außer einem Dreitage-Bart nichts zu bieten hat, mir graust auch schon vor dem Gedanken, mit Katrin bei veganem Essen an einem Tisch zu sitzen.

Martin! Ruf endlich an! Ich habe dir doch auch verziehen, als du den Sigmar auf Auslandsreisen geschickt hast. Den mochte ich doch auch. Auch er fehlt mir so sehr. Martin!

Martin, denk doch mal an unsere gemeinsame Zeit! Mit Mindesthohn für unsere durchgedrehten Nachbarn. Ich baue auch ein paar Maschinengewehre auf unserem Balkon ab. Ich werde nie wieder sagen, dass wir noch mehr Maschinengewehre brauchen. Mindesthohn reicht. 

Haben wir gelacht, Martin! Dreh doch nicht durch! Entschuldigung, das klingt vielleicht zu hart. Ich kann ja verstehen, dass du enttäuscht darüber bist, weil ich weniger an Reiz verloren habe als du. Du musst einfach mehr unter die Leute gehen und nicht immer gleich eingeschnappt sein, wenn nicht alle sagen, dass du alles toll machst. Das macht kein Mensch.

Martin! Lange warte ich nicht mehr. Das sage ich dir. Du rufst heute noch an oder es ist endgültig Schluss. Wenn du es wirklich darauf anlegst, dass ich mit dem Christian und der Katrin zusammenziehe, dann werde ich zwar so manchen Nervenzusammenbruch bekommen, aber das ist immer noch besser als diese Warterei. Martin!

Der erste Splitter

Der siebzehnte Splitter

Mittwoch, 28. Juni 2017

Tjaden tappt (218)

An der Nase herumgeführt

Die Staatsanwaltschaft von Oldenburg will auch weiterhin der Wahrheit nicht auf den Grund gehen. Per Postzustellungsurkunde ist mir das heute wieder klar gemacht worden. 2015 gab es nach meiner Anzeige wegen falscher uneidlicher Aussage gegen zwei Wilhelmshavener Polizeibeamte lediglich eine "Prüfung nach Aktenlage".

Berichte ich heute in meinem blog über das Wilhelmshavener Jugendamt, denn ich bin nicht bereit, mich ein zweites Mal von einer Staatsanwaltschaft an der Nase herumführen zu lassen. Zwei Polizeibeamte logen, ich verlor deshalb einen Prozess, den einer der beiden Polizeibeamten gegen mich angestrengt hatte, weil ich über eine illegale Jugendamts-Aktion berichtete. 

Die zuständige Jugendamts-Mitarbeiterin durfte vor Gericht nicht aussagen. Angeblich hatte ich ihr nachgestellt. Das wäre allerdings ein Kunststück gewesen, denn ich kannte diese Mitarbeiterin gar nicht. Ich hatte nie mit ihr gesprochen - ihren Namen erfuhr ich erst ein halbes Jahr nach der illegalen Aktion, an der sie schweigend teilgenommen hatte. Da war ich bereits auf Wohnungssuche in der Region Hannover. 

Jahrelang an der Nase herumgeführt wurde ich auch schon von der Staatsanwaltschaft Hannover. Die entschied irgendwann, dass ein Mitarbeiter, der mich angerufen hatte, nicht das war, was er mir gegenüber behauptet hatte. Und gegenüber meiner Mutter. Berichtete ich bereits mehrmals in meinem blog über die Staatsanwaltschaft Hannover. Der niedersächsische Justizminister reagierte übrigens nicht...

Freitag, 18. September 2015

Tjaden tappt (XXXXVII)

Vor wenigen Tagen: Mein Jagdterrier beobachtet eine Fliege,
will sie fangen. Foto: Heinz-Peter Tjaden
















Meine Wohnung wird vom Tierschutzverein Hannover belagert

"Wo ist denn Ihr Hund?", ruft in Engensen ein Arzt hinter mir her, der uns oft bei Radtouren begegnet. "Der macht Urlaub von mir", rufe ich zurück. Den macht mein Jagdterrier zwangsweise, und ich komme zu spät zu einem vereinbarten Termin.

Mittwoch gegen 10 Uhr: Auf meinem Handy werden mir nach einem Hundespaziergang zwei verpasste Anrufe angezeigt. Die Telefonnummer ist mir unbekannt, wird mir aber fünf Minuten später von einer Mitarbeiterin des Tierschutzvereins Hannover bekannt gemacht. Sie will meinen Hund sehen, sagt sie. Das geht nicht, antworte ich, ich sei nur kurz in der Wohnung, jemand warte auf mich. Das finde sie merkwürdig, sagt die Mitarbeiterin des Tierschutzvereins Hannover. Ich schreibe ein Buch, antworte ich, deswegen hätte ich einen Termin. Das finde sie noch merkwürdiger, sagt die Mitarbeiterin des Tierschutzvereins Hannover. Nach ihrem Kenntnisstand hätte ich schon einmal ein Buch veröffentlicht. Ich beende das Gespräch. Was will diese Frau eigentlich von mir?

Eine halbe Stunde später klingelt es an meiner Wohnungstür in Kleinburgwedel. Das Klingeln überhöre ich, weil ich telefoniere. Schon steht eine Frau vor meinem halb geöffneten Fenster, klopft. Sie wolle meinen Hund sehen, sagt sie. Ich begreife: Das ist die Mitarbeiterin des Tierschutzvereins Hannover. Die muss sofort nach ihrem Anruf losgefahren sein. Ich weise sie darauf hin, dass ich ein wichtiges Telefongespräch hätte. Sie klopft weiter, klingelt wieder. Mein Jagdterrier bellt. Das ist selten bei ihm. Er bellt nur, wenn er Leute nicht mag.

Dann herrscht eine Zeitlang Ruhe. Niemand stört mein Telefongespräch. Schon klingelt es wieder. Ich reagiere nicht. Sekunden später klopft ein Polizeibeamter an mein Fenster. Ich solle öffnen. Ich öffne nicht. Der Polizeibeamte droht mit Schlüsseldienst.

So geht es über 30 Minuten. Die Belagerung hört nicht auf, das Klopfen und Klingeln nicht. Ich wechsele das Zimmer, der Polizeibeamte folgt mir von außen, ich höre ihn rufen: "Nun telefoniert er in einem anderen Zimmer."

Da ich nirgendwo ungestört bin, schnappe ich gegen 12 Uhr meinen Hund, gehe mit ihm vor die Tür. Die Mitarbeiterin des Tierschutzvereins macht sofort Fotos von meinem Jagdterrier. Die hätte sie einfacher haben können, im Netz gibt es viele Schnappschüsse von ihm, der jüngste Schnappschuss ist wenige Tage alt. Darauf sieht man: Mein Hund ist gesund und munter, besonders wenn eine Fliege vor ihm auf der Bettdecke sitzt. Dass mein Hund gesund und munter ist, wissen viele, besonders die, die ihn bei unseren Ausflügen mit Leckerlis füttern, weil er "so niedlich ist".

Der Streifenwagen parkt quer auf dem Privatgrundstück meiner Vermieter, ich weise den Polizeibeamten auf die Unverletzlichkeit der Wohnung hin, frage ihn nach richterlichem Beschluss oder Durchsuchungsbefehl. Diese Hinweise beeindrucken ihn nicht, seine Chefin sei die Mitarbeiterin des Tierschutzvereins Hannover. Sie nehmen meinen Hund mit. Sie haben ihn beschlagnahmt.

Inzwischen habe ich in drei mails gegen diese Beschlagnahme protestiert, ich bin bei der Polizei von Großburgwedel gewesen und habe meinen Anwalt eingeschaltet. Der Tierschutzverein Hannover reagiert nicht...Mein Jagdterrier ist auf mich fixiert, nun leidet er bestimmt wie ein Hund.

Wenn ich diese Geschichte beispielsweise in Burgdorf erzähle, versteht niemand nichts mehr und mir fällt ein, wie oft ich in den vergangenen Jahren Behörden auf tatsächliche Missstände in Kinderheimen hingewiesen habe, auf diese berechtigten Hinweise wurde entweder gar nicht oder nur mit unglaublich großer Verzögerung reagiert...Aber wenn ein Hund gesund und munter ist, sind sie sofort da.

Wie in einem Eisschrank-das Büro des Tierheims Langenhagen-Krähenwinkel



Anschau-bar

Gesund und umweltfreundlich. Foto: VVV Hannover-die  schmucke Stadt April-Sonntag in Hannover-List Bärenstarkes Hannover Im Süden von Hann...