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Freitag, 6. November 2020

Tjaden tappt (558)

Diese Frau will mit etwas
vermachen?

Wenn ich einmal reich wäre...

"Hallo

Ich entschuldige mich dafür, dass ich Sie auf diese Weise kontaktiert habe, da ich gerade Ihr Facebook-Profil gesehen und mir gedacht habe, dass Sie vielleicht das Richtige für mich sind.
Kurz gesagt, mein Name ist Frau Rachelle Durand, mein Vater ist deutscher Staatsangehörigkeit und ich lebe in Frankreich."

Schreibt mir heute eine Frau, die laut Facebook-Profil nicht in Frankreich, sondern in Thundorf, also in Unterfranken wohnt.

"Ich muss Sie so kontaktiert haben, weil ich etwas sehr Wichtiges tun möchte. Es wird dir ein bisschen komisch erscheinen, obwohl es wahr ist, dass du mich nicht kennst und dass ich dich auch nicht kenne. Ich leide an einer schweren Krankheit, die mich zum sicheren Tod verurteilt, es ist Kehlkopfkrebs, und ich habe eine Summe von 600.000 Euro, die ich einer vertrauenswürdigen und ehrlichen Person spenden möchte, damit Nutze es gut."

Auf dem Foto, das bei Facebook von dieser Frau veröffentlicht wird, sitzt sie im Rollstuhl, sie scheint Probleme mit ihren Armen und einem Bein zu haben.

"Ich besitze ein Tomatenimportgeschäft in Frankreich und habe meinen Mann vor 4 Jahren verloren, was mich sehr betroffen hat und ich konnte erst wieder heiraten Bis heute hatten wir keine Kinder. Ich möchte die Spende dieser Summe vor meinem Tod machen, zieht, dass meine Tage gezählt sind, mangels dieser Krankheit, für die ich keine Heilung hatte, sondern ein Beruhigungsmittel in Frankreich. Ich würde gerne wissen, ob Sie diese Spende wollen."

Wenn diese Frau verheiratet ist, würde sich ihr Mann sicherlich dafür bedanken, wenn ich ihr Geld bekäme. "Kontaktieren Sie mich über meine E-Mail-Adresse, wenn Sie weitere Informationen wünschen E-Mail: rachelledurand06@gmail.com Danke, Gott beschütze dich."

Im Online-Telefonbuch gibt es keine Rachelle Durand in Thundorf, allerdings habe ich bei Amazon einen Krimi gefunden, in dem der Kommissar Durand heißt, Vorname Pierre. Diese Krimis von Sophie Bonnet spielen in Frankreich...

Ich habe der Fake-Frau meinen Ratgeber "Zerstreutes Wohnen" empfohlen. Wenn der ein Bestseller wird, bin ich auch ohne Tomaten reich. Hier klicken


Sonntag, 17. Juli 2016

Tjaden tappt (144)


Der Klick zurBestellung 
Zwerchfell massiert-Tjaden jetzt auch auf Französisch

Die anonymen blogger, die sich auch auf meine juristischen Auseinandersetzungen beziehen, die es 2010 und 2011 mit dem Sozialpädagogen Ruthard Stachowske aus Reppenstedt vor dem Hamburger Landgericht gegeben hat (und alle Aktenzeichen kennen - von wem wohl?), verbreiten ihre wüsten Verleumdungen nun auch in Frankreich. Die müssen mich für einen sehr bekannten Redakteur und Schriftsteller halten. Stachowske, der eine Einrichtung der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg (jetzt Step gGmbH Hannover) geleitet hat und Familien zerstörte, bestreitet gar nicht, dass er zumindest ein paar Fäden in der Hand hält, zumal er einige der anonymen Beschimpfungen selbst auch schon verbreitet hat.

Erfolgreicher - und zwar im positiven Sinne - als die anonymen blogger bin ich derweil mit einer keinesfalls anonymen Veröffentlichung. Die heißt "Zerstreutes Wohnen-Ratgeber für alle ab 70". Dazu hat mich diese mail erreicht:


From: Sabine Moser
Sent: Saturday, July 16, 2016 10:36 AM
Subject: Zerstreutes Wohnen
Lieber Herr Tjaden,
gestern habe ich auf meinem Kindle ihr Buch entdeckt und mit Kindle unlimited runtergeladen, werde es aber auf jeden Fall auch kaufen.
Ich habe ununterbrochen gelacht und, nachdem mein Zwerchfell wunderbar massiert war, mit Mühe nach 30 Prozent Schluss gemacht um mir den Rest für heute abend aufzuheben. Werde dann sofort eine begeisterte Rezension schreiben.
Gibt es keine Print-Version? Ich würde das Buch gern verschenken.
Auf jeden Fall vielen Dank für dieses herrliche Lacherlebnis,
herzliche Grüße
Sabine Moser

Dieser begeisterten Leserin teilte ich sogleich mit, dass es meinen Ratgeber auch als Print und nicht nur als e-book gibt, und zwar bei der amerikanischen Lulu. Ein Polizist aus Wilhelmshaven sorgte dafür, dass mein Buchkonto bei der deutschen Lulu aus dem Internet verschwand, also zog ich um, was einige Mühe machte. Aber für diese Mühe wird der Polizist eines Tages noch bezahlen müssen. Weitere Infos Außerdem kann man bei der deutschen Lulu zwei Vertriebswege wählen, den nur über Lulu oder den über Lulu und Amazon, Thalia, Hugendubel u. v. m.. Bei der amerikanischen Lulu kann man sich nur für Lulu entscheiden, die anderen Vertriebswege sind verbaut. Das kostet zweifellos Bestellungen.

Aber jetzt freue ich mich erst einmal über das Lob. 






Montag, 11. Juli 2016

Tjaden tappt (143)

Sie hat Fußballgeschichte gemacht.
Frankreich kriegt die Motten

Der Europameistertitel ist für Frankreich eigentlich nur noch reine Form-Sache gewesen. Doch dann bekam der Favorit die Motten. Ronaldo war zwar erfolgreich vom Platz entfernt worden, aber die Gastgeber entfernten sich immer mehr von ihrer spielerischen Linie. In der Verlängerung ging sie völlig verloren und Eder packte die Schuss-Gunst der entscheidenden Sekunde bei der Pille. 

Ronaldo hatte schon längst die Trainer-Rolle übernommen, der angeblich so arrogante Star freute sich wie ein Kind über jede gelungene Aktion seiner Mannschaft, feuerte sie an. Die Franzosen hatten sich keinen Gefallen getan, als Payet Ronaldo wegräumte. 

Nun war das Spiel nicht mehr auf CR7 zugeschnitten, die portugiesische Mannschaft erfand sich neu. Trainer Fernando Santos machte sein Meisterstück und zum Twitter-Star des Abends wurde die Motte, die nach dem üblen Foul in Ronaldos Gesicht gelandet war. Sie ging in die Fußballgeschichte ein wie Frankreich in der Verlängerung. 





Freitag, 17. Juni 2016

Tjaden tappt (136)

Langeweile mit deutscher Elf, aber nicht mit Bilderbuch und Ratgeber

Langweilen Sie sich auch bei den Spielen der deutschen Nationalelf in Frankreich? Beschleicht auch Sie das Gefühl, dass die Löw-Jungs dieses Turnier mit einem Picknick verwechseln, bei dem Manuel Neuer darauf achtet, dass die Decke immer schön glatt liegt, Thomas Müller noch nicht weiß, wo der Grill steht, während Mario Götze gern wüsste, wie dieser Grill funktioniert? Für etwas Spannung hat zwar Jerome Boateng gesorgt, als er beinahe die Kaffeekanne umgestoßen hätte, doch ein Griff genügte und die Kanne stand wieder, wie Sami Khedira meistens neben sich. Toni Kroos packt zwar saftige Steaks und leckere Bratwürste aus, aber Mesut Özil hat noch gar keinen Appetit.

Wenn Sie sich auch so langweilen, dann vertreiben Sie diese Langeweile doch mit meinem Ratgeber "Zerstreutes Wohnen", der irgendwie zur zerstreuten Offensive der deutschen Elf passt. Dieser Ratgeber ist nach einem Hacker-Angriff wieder da, jetzt im Kindle-Shop als e-book. 

Während den Löw-Jungs in Frankreich Spielfreude und Kreativität fehlen, wird es Ihnen an nichts mangeln: Sie werden Wichtiges lernen, gelegentlich werden Sie laut lachen, Sie werden Ihren Spaß haben. Zur Broschüre klicken Sie sich hier

Spaß haben können auch Ihre Kinder, die Sie bei den Spielen gegen die Ukraine und gegen Polen immer wieder mit der Frage genervt haben "Wann fängt das Spiel denn endlich an?" Mit meinem Bilderbuch "Wenn Zahlen Streit bekommen" kommen die Kleinen aus der Tiefe des Mathe-Raums, überspielen ihre bisherigen Schwächen im Rechnen und wissen schon bald, wo der Grill steht, den Thomas Müller noch nicht gefunden hat. Zum Mathe-Bilderbuch klicken Sie sich hier  

Samstag, 11. Juni 2016

Tjaden tappt (133)

"Bild" riecht nach Gras

Sie geht schon wieder los: Die Meckerei über Fußball in sozialen Netzwerken. Auch das Turnier in Frankreich dient angeblich nur der Ablenkung der Massen von ihren eigentlichen Problemen. Ein Volk, ein Problem, die Fußball-Europameisterschaft, bei der es wieder nur um eins geht: ums Geld. 

Wenn Pogba gestern Abend im Eröffnungsspiel einen herrlichen Pass geschlagen hat, dann natürlich nur, um von seinem hohen Gehalt abzulenken. Da der Siegtorschütze der Franzosen auch noch Payet heißt, ist die Ablenkung kurz vor Schluss doch noch offenbar geworden.

Ich dagegen habe nichts zu meckern. Ein Fußballspiel ist für mich wie eine Talkshow, nur attraktiver, denn jubelnde Fans sind mir lieber als eine die Augenbrauen zusammenziehende Maybrit Illner. Nachdenken muss ich weder hier noch dort.

Richtig los geht die Fußballeuropameisterschaft auch erst nach den Gruppenspielen. Nur acht Mannschaften kommen nicht weiter, weiter sind jetzt schon Frankreich und die Schweiz. Fair spielen reicht nach einem Sieg bereits. 

Die "Bild"-Seite 12 riecht heute übrigens nach Gras. Man muss nur "den gedruckten Rasen" rubbeln. Wer danach noch etwas zu meckern hat, ist selbst schuld. Wer gemeinsam nicht meckern will, kann das draußen tun, in Burgdorf im "Blacky"-Biergarten und im Biergarten am Spittaplatz.   

Anschau-bar

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