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Montag, 4. November 2019

Tjaden tappt (428)

So muss ein Zebrastreifen aussehen.
Mit Transgender-Zebrastreifen zur Fußgängerzone

Hurra, die Marktstraße in Burgdorf wird Fußgängerzone. Wie in der niederländischen Stadt Almere gibt es dort demnächst Transgender-Zebrastreifen. Für die Mädels sind sie rosa, für die Jungs blau, für Schwule regenbogenfarbig, für Weder-Mädels-noch-Jungs weiß.

Die weißen Zebrastreifen existieren schon. Wer Weder-Mädel-noch-Junge ist, kommt also bereits sicher über die Marktstraße. Das soll demnächst auch für Jungs, Mädels und Schwule gelten. Autofahrerinnen und Autofahrer werden zukünftig zwischen dem Kreisel und der Poststraße also acht Mal anhalten müssen. Wie oft Autofahrerinnen und Autofahrer bremsen müssen, die weder Mädels noch Jungs noch schwul sind, müsste vom Rat in einer Sondersitzung entschieden werden.

Wenn man mit dem Auto nicht mehr vorwärts kommt, bleiben Autos früher oder später weg. Um Probleme in der Gartenstraße zu vermeiden, sollten dort Zebrastreifen für CDU-Wähler, SPD-Wähler, FDP-Wähler, Linke-Wähler, Grüne-Wähler, Freie-Burgdorfer-Wähler und WGS-Wähler angelegt werden. Wenn die nicht reichen, könnte man Zebrastreifen für weibliche, schwule und nicht vorhandene CDU-Wähler, SPD-Wähler, FDP-Wähler, Linke-Wähler, Grüne-Wähler, Freie-Burgdorfer-Wähler und WGS-Wähler hinzufügen.

Auf Zebrastreifen für AfD-Wähler kann durchaus verzichtet werden. Braun sieht auf der Straße nicht so gut aus.


Freitag, 9. September 2016

Sie haben die Wahl

Drei Kreuze

Auf dem Stimmzettel dürfen drei Kreuze gemacht werden. Die drei Kreuze können bei einer Partei oder bei einer Kandidatin oder einem Kandidaten gemacht werden (kumulieren), sie können aber auch bei verschiedenen Parteien oder Kandidatinnen und Kandidaten gemacht werden (panaschieren), eine Fünf-Prozent-Hürde gibt es nicht. 

Acht Parteien treten an

Burgwedel. Nun ist es amtlich, die Stimmzettel können gedruckt werden: In Burgwedel treten zur Kommunalwahl am 11. September acht Parteien an: SPD, CDU, Bündnis 90/Die Grünen, FDP, AfD, Wählergemeinschaft Engenser Bürger, Wählergemeinschaft Wettmarer Bürger, Die Partei (von den Medien Satire-Partei genannt). 

Das "Burgdorfer Kreisblatt" stellt die Sonntagsfrage, stimmen Sie ab! Hier klicken 

Auch die Piraten dabei

Burgdorf. In Burgdorf stellen sich sieben Parteien und eine Wählergemeinschaft zur Wahl: SPD, CDU, Grüne, Die Linke, FDP, Piraten, AfD und WGS.

Das "Burgdorfer Kreisblatt" stellt die Sonntagsfrage, stimmen Sie ab! Hier klicken 

Burgdorf: SPD liegt vorn

9. August 2016. Zwischenergebnis bei der Sonntagsfrage: In Burgdorf liegt die SPD mit 33,33 Prozent der Stimmen vor der CDU mit 27,78 Prozent. Dahinter: WGS 11,11 Prozent, Die Linke 8,33 Prozent, Grüne, FDP und Piraten je 5,56 Prozent, AfD 2,77 Prozent (bisher abgegebene Stimmen: 36).

Burgwedel: Kopf-an-Kopf-Rennen

9. August 2016. In Burgwedel liegen CDU und SPD gleichauf: 27,91 Prozent der Stimmen. Es folgen die Grünen mit 13,95 Prozent, die FDP mit 11,63 Prozent, die AfD und Die Partei mit je 6,98 Prozent, die Wählergemeinschaften aus Engensen und Wettmar kommen auf je 2,32 Prozent (bisher abgegebene Stimmen: 43). 

Tolle Idee der Jusos

Lehrte-11. August 2016. Das "Burgdorfer Kreisblatt" ist begeistert. Die Jungsozialisten wollen für die Wahl Pokémons einsetzen. Hier klicken

Burgdorf: SPD bleibt vorn

15. August 2016. Das zweite Zwischenergebnis bei der Sonntagsfrage mit der WGS als Umfrageverliererin: Die SPD führt weiter mit 30,51 Prozent vor der CDU mit 28,81 Prozent. Die Linke bleibt mit 8,47 Prozent stabil. Auf 6,78 Prozent kommen die Grünen, die FDP, die WGS und die AfD. Den letzten Platz belegen die Piraten mit 5,08 Prozent (bisher abgegebene Stimmen: 59).

Burgwedel: CDU setzt sich von SPD ab

15. August 2016. Die CDU hat sich mit 27,69 Prozent ein wenig von der SPD (23,08 Prozent) abgesetzt. Die Grünen halten ihr Ergebnis mit 13,85 Prozent. Die AfD verbessert sich auf 12,31 Prozent. Dahinter: FDP 9,23 Prozent, Wählergemeinschaft Engenser Bürger und Die Partei 6,15 Prozent, Wählergemeinschaft Wettmarer Bürger 1,54 Prozent (bisher abgegebene Stimmen: 65).

Burgdorf: SPD vergrößert Vorsprung

21. August 2016. Die SPD (30 Prozent) vergrößert ihren Vorsprung zur CDU (26,25 Prozent), die Grünen und die FDP kommen auf 10 Prozent. Dahinter: die AfD mit 7,5 Prozent, die WGS und die Linke mit 6,25 Prozent. Die Piraten bekommen 3,75 Prozent (bisher abgegebene Stimmen: 80).

Burgwedel: CDU und SPD bleiben auf Abstand

21. August 2016. CDU (26,19 Prozent) und SPD (22,62 Prozent) bleiben auf fast gleichem Abstand. Die Grünen (15,48 Prozent) und die AfD (13,1 Prozent) verbessern ihr Ergebnis. Es folgen: FDP 9,52 Prozent, Wählergemeinschaft Engenser Bürger 5,95 Prozent, Die Partei 4,76 Prozent und die Wählergemeinschaft Wettmarer Bürger 2,38 Prozent (bisher abgegebene Stimmen: 84).

Führungswechsel in beiden Städten

Burgwedel/Burgdorf-29. August 2016. In beiden Städten gibt es einen Führungswechsel. In Burgdorf zieht die CDU (29,29 Prozent) an der SPD (26,26 Prozent) vorbei, in Burgwedel die SPD (27,72 Prozent) an der CDU (25,74 Prozent). Platz 3 belegen in Burgdorf die Liberalen (9,09 Prozent), in Burgwedel die Grünen (13,86 Prozent). Bisher abgegebene Stimmen: in Burgdorf 99, in Burgwedel 101.

In Burgwedel siegt die CDU/In Burgdorf SPD und CDU Kopf an Kopf

Burgwedel/Burgdorf-7. September 2016. Mehrere 1000 Aufrufe, riesiges Interesse für die Sonntagsfrage - und nun die Umfrageergebnisse: In Burgwedel gewinnt die CDU mit 33,87 Prozent, die SPD bekommt 26,61 Prozent, die Grünen 11,29 Prozent, die AfD 10,48 Prozent, die FDP 8,06 Prozent, die Wählergemeinschaft Engenser Bürger 4,03 Prozent, Die Partei 4,03 Prozent und die Wählergemeinschaft Wettmarer Bürger 1,61 Prozent (abgegebene Stimmen: 124).

In Burgdorf kommt es zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen CDU und SPD, beide gehen mit 31,15 Prozent durch das Ziel. Dahinter Grüne und FDP mit 7,38 Prozent, WGS und AfD mit 6,56 Prozent, Die Linke mit 5,74 Prozent und die Piraten mit 4,08 Prozent (abgegebene Stimmen: 122).

Die Wahl-Ergebnisse

Region Hannover. Im Netz können Sie sich über die vorläufigen Wahlergebnisse informieren. Hier klicken  

   

Donnerstag, 11. August 2016

Tjaden tappt (152)

Jusos würden Pokémon wählen. 
Mit Pokémon drei Kreuze machen

Erst einmal muss man sich anmelden, dann darf man sich das Geschlecht, die Haut-, Haar- und Augenfarbe für die künstliche Figur aussuchen. So beginnt Pokémon go. 

Erst einmal muss man sich in der Stadt oder Gemeinde anmelden, bei der Anmeldung darf man sich keinesfalls das Geschlecht, die Haut-, Haar- und Augenfarbe aussuchen, man muss sich mit dem am eigenen Körper Vorhandenen abfinden. So beginnt das Wahlrecht, das zudem vom Alter abhängig ist.

Die künstliche Figur ist immer dort, wo sich der natürliche Pokémon-Spieler befindet. Das sollen am 11. September die Wahllokale sein, schlagen laut "Anzeiger" von heute die Jungsozialisten aus Lehrte vor.

Jungwählerinnen und Jungwähler hätten dort die gleichen Bewegungsabläufe wie die künstlichen Figuren. Macht jemand bei der Partei X drei Kreuze, macht auch die künstliche Figur drei Kreuze bei der Partei X. Zwischen Pokémon go und Spielerin oder Spieler gibt es keine Wahlgeheimnisse. Dafür ist die Wahl aber gleich und somit mit dem Grundgesetz durchaus vereinbar. 

In den Wahllokalen sollen - so die Jungsozialisten - Pokéstops und seltene Exemplare der virtuellen Tiere platziert werden. Das könnte den kleinen Parteien nutzen, die sonst nur selten erfolgreich sind. Virtuell versorgt werden die Jungwählerinnen und Jungwähler - wenn sich die Jungsozialisten mit ihrer Idee durchsetzen -  vor der Stimmabgabe z. B. mit Pokébällen. Die sehen so aus: 






Die Stimmzettel bei den Kommunalwahlen in Niedersachsen sehen so aus:









Die eher langweiligen Kreise hinter Parteien und Kandidaten sollten also mit Pokébällen ersetzt werden. Die würden die Wahl bunter - und somit für Jungwählerinnen und Jungwähler noch attraktiver machen. Würde ich jetzt noch vorschlagen - wenn ich ein Jungsozialist aus Lehrte wäre. Ab Level 5 könnte dann das aktive Wahlrecht auch unverzüglich in ein passives Wahlrecht übergehen. Das könnte zu Überraschungen führen. Die ebenfalls attraktiv wären. 

Da es sogar in der Antarktis Pokéstops gibt, spricht eigentlich nicht viel gegen die Wahllokale in Lehrte. Wenn dann nicht nur Pokémon-Teams mit Intuition, Wagemut und Weisheit ausgestattet werden könnten, sondern auch Parteien, wäre das eine feine Sache.

Sollten die Jungsozialisten mit ihrem Vorschlag scheitern, böte sich ein Vergleich mit Militärdiktaturen an. In Thailand beispielsweise darf Pokémon vor Wahllokalen nicht gespielt werden, geschweige denn in denselben.   


Anschau-bar

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