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Donnerstag, 16. Juli 2020

Tjaden tappt (520)

Bei Rossmann bleibt man gesund.
Foto: Heinz-Peter Tjaden
Kaum Corona in Drogerie- und Supermärkten

Sie tragen keine Masken, sie fassen Waren häufiger an als alle anderen, sie drücken einem das Wechselgeld wieder in die Hand, sie haben also auch Hautkontakt, dennoch: Die Verkäuferinnen und Verkäufer in Drogerie- und Supermärkten stecken sich nur selten mit dem Corona-Virus an. Zu diesem Ergebnis kommt die Wochenzeitung "Die Zeit" in ihrer aktuellen Ausgabe bei einer Umfrage. 

Die Drogeriekette dm gibt an, dass von ihren 41 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bisher 0,1 Prozent positiv getestet worden seien, also ungefähr 40, Rossmann meldet 36 Fälle bei 33 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, wobei sich zwei während der Arbeit angesteckt haben sollen, Rewe und Kaufland versichern, dass die Zahl der infizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter dem Bevölkerungsdurchschnitt liegt (laut Robert-Koch-Institut 239 von 100 000). Auch Aldi Süd und Aldi Nord reihen sich in diese Supermärkte ein. 

Die "Zeit" stellt deshalb Fragen: "Wie ist die vergleichsweise gute Bilanz der Ketten zu begründen? Ist sie den Schutzmaßnahmen zu verdanken? Oder waren die Sorgen übertrieben?" Darauf werden in der "Zeit" viele Antworten gegeben. Eine lautet: "Es wurde zu sehr hochgepusht, wie schlimm Corona werden würde, auch von den Medien."


Samstag, 18. Mai 2019

Tjaden tappt (391)

"Anzeiger für Burgdorf", 15. 5. 19
Der Bürgermeister-Kandidat der Gutsituierten

16. Mai 2019. Da die Reichen laut Luther-Bibel kaum eine Chance haben, in den Himmel zu kommen, sollten sie hier auf Erden, also auch in Burgdorf, so wenig wie möglich behelligt werden. Das hat der Lutheraner Matthias Paul bei einer Podiumsdiskussion zur Bürgermeister-Wahl deutlich gemacht.

Der 54-Jährige ist evangelischer Pastor und vorübergehend Kandidat der SPD für das Bürgermeister-Amt in Burgdorf. Er lebt mit seiner Familie, zu der zwei Kinder gehören, gut situiert im Burgdorfer Stadtteil Ehlershausen.

Sozialen Wohnungsbau wünscht er sich laut "Anzeiger für Burgdorf" nur für "kleine Angestellte" und für Krankenschwestern. Nur die hält er demnach für normal. Das mit den Krankenschwestern ist verständlich, denn die SPD ist inzwischen so krank, dass auch Andrea Nahles lieber Krankenschwester als SPD-Vorsitzende wäre, ohne die Reichen zu stören.

Bei der "Kreisblatt"-Umfrage zur Bürgermeister-Wahl in Burgdorf kommt Matthias Paul derzeit auf gut 10 Prozent. Mehr Krankenschwestern und "kleine Angestellte" gibt es in der Stadt wohl nicht. In Burgdorf sind eben nicht viele so normal, wie Matthias Paul sich das laut "Anzeiger" wünscht.

Die Kommentare auf den Burgdorf-Facebook-Seiten sind an Sachlichkeit wieder einmal kaum zu überbieten-18. Mai 2019

Michel Meinig Mal schauen wie viele dieser Beitrag dieses Mal interessiert 😂
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Allerdings bin ich eher an solche Kommentare gewöhnt

Der Klick zur Umfrage

Montag, 29. April 2019

Tjaden tappt (384)

Meine Bücher fehlen
hier-noch?
Der Klick zum Bestsellerautor

8. April 2019. Das müsste ich auch mit meinen Büchern schaffen: Nun spekuliert jemand im Facebook, warum bei der "Kreisblatt"-Umfrage zur Bürgermeisterwahl schon 798 Stimmen abgegeben worden sind. Dazu verbreitet er einen Link, mit dem man angeblich die Klicks erhöhen kann. Solche Möglichkeiten mag es geben, aber mir stehen zwei Statistiken zur Verfügung, aus denen ich Schlüsse ziehen kann. Die eine Statistik liefert mir Wordpress, die andere google. Gibt es auch einen Link für Manipulationen beider Statistiken?

Wenn es den gibt, fehlt mir nur noch ein Link, mit dem ich die Bestellungen für meine Bücher in die Höhe treiben kann. Facebook würde ich dann nur noch auf Madeira aufrufen, mit einem Cocktail in der rechten Hand und einem Lächeln im Gesicht. Und der Link würde für mich arbeiten.

Ergo: Mit der Umfrage habe ich etwas geschafft, was ich mit meinen Büchern noch schaffen muss. Derzeit liegen fünf Kandidaten fast gleichauf, wenn demnächst auch "Wenn Zahlen Streit bekommen" (ein Mathe-Bilderbuch für Kinder), "Zerstreutes Wohnen-Ein Ratgeber für alle ab 70", "Die Mörderin, die unschuldig ist" (ein Justiz- und Jugendamtskrimi), "Holger heißt gar nicht Hannes" (eine Jugendamts-Satire) und "Die Teufelin aus dem Ith" (die Geschichte eines Heimes bei Holzminden) fast gleichauf liegen - siehe oben (Madeira).

Der Klick zur Umfrage

Hätte ich beinahe vergessen: Danke für die Werbung, erst einmal die Umfrage betreffend.

29. April 2019. Klappt doch. Nach meiner Rückkehr von der Insel Madeira habe ich die liebe Geschichte "Cliente Seguinte" veröffentlicht. Gewidmet ist sie Carolina, die in einem Hostel in Funchal arbeitet. Die Geschichte  belegt als e-book schon in zwei Kategorien einen Platz unter den besten 100. Als Print liegt sie auf Platz 105.





Samstag, 27. April 2019

Tjaden tappt (383)

Wer wird Bürgermeister?
Spannende Wahl

Die Bürgermeister-Wahl in Burgdorf wird spannend. Das lässt die "Kreisblatt"-Umfrage erahnen. Zwei Kandidaten liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Dirk Schwerdtfeger von der FDP und Armin Pollehn von der CDU trennen fünf Stimmen (238:233). 

Die Beteiligung an der Umfrage ist mit bisher 1010 Klicks groß. In Lauerstellung befinden sich Rüdiger Nijenhof (Unabhängiger Kandidat) mit 174 Stimmen, Michael Fleischmann (Die Linke) und Mark Müller (Die PARTEI) mit jeweils 166 Stimmen. Chancenlos scheinen der SPD-Bürgermeisterkandidat Matthias Paul und die Kandidatin der Grünen, Sinja Münzberg, zu sein. 

Der Klick zur Umfrage

Freitag, 5. April 2019

Tjaden tappt (379)

Ist auch "vom Tjaden".
Thomas Wilhelm Wiemers Das ist nicht ernst zu nehmen 

Steht im Facebook.

"Außerdem ist es vom Tjaden."

Fällt ihm dann noch ein. Während ein anderer Manipulationsmöglichkeiten verbreitet. Ein Dritter meint, dass es in Burgdorf bald sehr dunkel wird. Ist es schon, versichert ein Vierter.

Dabei hat "vom Tjaden" erst angefangen. Die Umfrage zur Bürgermeisterwahl in Burgdorf steht noch keine 24 Stunden im Netz. Abgegeben worden sind bisher 148 Stimmen. Möglich, dass einige von dem Manipulations-Experten stammen. Schließlich weiß ich nicht, wie oft der am Tag sein Modem aus- und einschaltet, um das Ergebnis zu beeinflussen, und wie oft er von Mami zum Essen gerufen wird: "Komm endlich her und lass den Unsinn. Iss doch auch mal was."

In Führung liegt derzeit der CDU-Bürgermeisterkandidat Armin Pollehn mit 55 Stimmen, gefolgt von Rüdiger Nijenhof (Freie Burgdorfer) mit 35 Stimmen und Dirk Schwerdtfeger (FDP) mit 19 Stimmen.

Und keine Stimme ist "vom Tjaden", der wohnt nämlich in Burgwedel.

Der Klick zur Umfrage 





Mittwoch, 11. Januar 2017

Kindesunwohl-Umfrage

Wer macht das Abstimmungs-Rennen?

10. Januar 2017. 2009 habe ich den "Kindesunwohlpreis" für Jugendämter erfunden, weil ich gar nicht mehr begriff, was sich diese Behörden leisten statt sich um die Kinder zu kümmern und deren Rechte zu wahren. Spitzenplätze für nicht geleistete Spitzenarbeit belegten stets Mönchengladbach, Münster und Lüneburg. 

Hier weiterlesen

"Fragwürdige" Abstimmung

11. Januar 2017. Der von mir erfundene "Kindesunwohlpreis" wird nicht von allen begrüßt. In einem kommunalen Forum wird er "fragwürdig" genannt. Dieses Wort ist negativ besetzt, das muss aber nicht so sein: des Fragens würdig ist durchaus positiv. Guckst du hier

Freitag, 16. September 2016

Tjaden tappt (165)

Wo passt da Hartmut Braun rein?
Die alte Petze Hartmut Braun

Wer bisher gedacht hat, dass die Grünen das Niveau lediglich mit Waldorfschulen senken wollen, sieht sich dieser Tage zumindest in Burgdorf getäuscht. Dort senkt der grüne Fraktionsvorsitzende und Vorsitzende des Schulausschusses, Hartmut Braun, mit mails an die Schulleitung des Gymnasiums und an die anderen Fraktionen das Niveau - und die alte Petze hat damit sogar noch Erfolg. Der Schulleiter ärgert sich nun über die Schüler-Union, die am Gymnasium eine Umfrage zur Gründung eines Jugendparlaments gestartet hat, ohne sich die Aktion von der Schulleitung genehmigen zu lassen.

Das soll Eltern irritiert haben, behauptet Hartmut Braun, als sei am Gymnasium ein Schreiben der frauen-, inter-, trans- und genderpolitischen Sprecherin der Grünen Jugend aufgetaucht. Obwohl kein Grüner erklären kann, was ein Gender sein soll, soll die Schüler-Union nun erklären, was eine nicht genehmigte Umfrage ist. Nach Auffassung von Hartmut Braun stellt sie einen "Verstoß gegen das Gebot der parteipolitischen Neutralität" dar, Schulleiter Michael Loske verurteilt sie deswegen auch schon "aufs Schärfste" und kündigt Konsequenzen an.

Die Schüler-Union dagegen wundert sich darüber, dass sie von Hartmut Braun nicht direkt angesprochen worden ist. Bei der Beantwortung dieser durchaus naheliegenden Frage können wir uns durchaus des Genderismus´ bedienen. Denn wenn es stimmt, dass lediglich die Sozialisation für die Unterschiede zwischen Mann und Frau verantwortlich zeichnet, dann müsste auch stimmen, dass lediglich die Sozialisation bei den Grünen Hartmut Braun zu einer Petze gemacht hat. Das entsprechende Hormon muss allerdings noch gesucht werden.

Nach erfolgreicher Suche freuen wir uns alle auf ein Jugendparlament in Burgdorf mit einer/einem frauen-, inter-, trans- und genderpolitischen Sprecher*in. Dafür gibt es dann ein Extra-Sternchen im Abitur-Zeugnis...   

Sonntag, 11. September 2016

Wähl-Bar

Sie haben am 11. September drei Stimmen
"Burgdorfer Kreisblatt" stellt Sonntagsfrage
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Darüber redet man
Die Marion R., die es zweimal gab
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Kein zerstreutes Kandidieren
Der Burgdorfer FDP-Kandidat, der immer nach Hause findet
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Endergebnis vom 7. September 2016
CDU siegt in Burgwedel/Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen SPD und CDU in Burgdorf 

Anschau-bar

Gesund und umweltfreundlich. Foto: VVV Hannover-die  schmucke Stadt April-Sonntag in Hannover-List Bärenstarkes Hannover Im Süden von Hann...