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Montag, 3. September 2018

Tjaden tappt (295)

Kurt Becker
am 2. Juni
bei seinem
vorgetäuschten
Abschied als
Trainer.
Foto: Tjaden
"Wenn der Wind durch die Rippen des Skeletts von Kurt Becker pfeift"

Es ist nicht die Zeit für Fußballphilosophen. Deshalb hat die Sportredaktion des "Anzeiger für Burgdorf und Lehrte" Christoph Hage an den Computer gelassen, der heute in einem Kommentar feststellt, was bisher noch niemand festgestellt hat: "Trainer bleibt schwächstes Glied."

Das soll jetzt auch beim SV Ramlingen-Ehlershausen so sein. Aber nur kurzfristig. Nach vier Spielen ist Philippe Harms als Trainer wieder entlassen worden. Gewarnt wurde der 37-Jährige schon am 27. April beim Freundeskreistreffen, als Kurt Becker sagte: "Ich höre nach 22 Jahren als Coach auf, mein Nachfolger heißt Philippe Harms. Philippe, sei vorsichtig. Auf dem Dorf ist alles anders in der Stadt."

Beim Derby gegen den Heesseler SV stand wieder Kurt Becker an der Seitenlinie. Angeblich als Interimstrainer. Wenn Kurt Becker diesen Job in 22 Jahren wieder an den Nagel hängen will, wird schon lange gelten, weil es  auch schon heute gilt: "Und wenn eines Tages im Stadion der Wind durch die Rippen des Skeletts von Kurt Becker pfeift, ist das noch lange kein Grund dafür, dass die Mannschaft seine Anweisungen nicht befolgt."  

Samstag, 2. Juni 2018

Tjaden tappt (270)

Warten auf den Ball. Foto: Tjaden
Mit linker Mousetaste vergrößern.
Ball kommt zu spät zum letzten RSE-Heimspiel von Kurt Becker

Der Ball hat die über 500 Fans, die Mannschaften und den Schiedsrichter vor dem letzten RSE-Heimspiel von Kurt Becker als Trainer warten lassen. Er traute sich in der Kabine nicht aus dem Netz und musste erst zur Teilnahme überredet werden. Kaum auf dem Rasen wurde er Beckers Bester. Dreimal suchte er den Weg in das Netz der TSV Burgdorf. Dann wurde der verspätete Ball zehn Minuten vor dem Seitenwechsel ausgetauscht. Der neue Ball bevorzugte das Netz im RSE-Tor. Deshalb stand es bei Halbzeit 3 : 1 für die Gastgeber. 

Doch das Ergebnis war nach 45 Minuten ebenso Nebensache wie nach dem Schlusspfiff (Endergebnis 4 : 1). Das Spiel nutzten viele für einen Familienausflug. Der Eintritt war frei, die Gastronomie im RSE-Vereinsheim ist vorzüglich. Auch das Spiel lohnte den Besuch. Die Gastgeber waren den Gästen spielerisch überlegen, die Spielzüge des RSE wirkten durchdachter und hatten die größere Präzision.

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