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Dienstag, 15. Dezember 2020

Corona-Fotos (VI)

 Fotografiert am 6. November 2020 in Großburgwedel und in Burgdorf (seit Anfang der Woche gilt auch im Freien die Mund-Nase-Bedeckungspflicht auf belebten Straßen und Plätzen, vor Schulen etc.)

Von-Alten-Straße in
Großburgwedel.
Astrid-Lindgren-
Grundschule in
Burgdorf. 

Der moderne 
Mann achtet auf
sein Mund-Nase-
Aussehen.

Fotografiert am 8. November 2020 (221 seit dem 8. Mai 2020 am Wegesrand gefundene Mund-Nase-Bedeckungen aus Burgwedel, Burgdorf, Isernhagen, Hannover und Funchal)

Die schönsten liegen vorn.












Fotografiert am 15. Dezember 2020 vor dem Edeka-Markt in Wettmar

Einfallsreich. 





Montag, 19. Oktober 2020

Corona-Fotos (V)

Christel Strauch vom 
Posaunenchor der
Pankratius-Gemeinde 
bringt Bewohnerinnen
und Bewohnern des
Helenenhofes ein Ständchen.
Fotografiert am 24. April 2020 in Burgdorf

















Fotografiert am 27. April in Wettmar und Burgdorf (Tag 1 der Masken-/Tuch-/Schal-/Oder Ähnliches-Pflicht)


Penny-Markt in Wettmar.
Edeka-Markt in
Wettmar.
Netto in Burgdorf
















Fotografiert am 5. Mai 2020 in Burgdorf


Auch der Friseursalon von Katrin
Wadewitz in der Braunschweiger
Straße ist wieder geöffnet. 
Müssen noch warten.















Ein Hund, der auf sich hält,
hält Abstand. 











Fotografiert in Burgdorf am 8. Mai 2020


Toilettenpapier schon wieder
Mangelware.
Spielplätze wieder
geöffnet.
Im Stadtpark.
In der Weststadt. 





















Fotografiert am 12. Mai 2020 in Schillerslage (Kindergarten)


Wiedersehensfreude für alle
erst am 1. August?






Fotografiert am 28. Mai 2020 in Burgdorf


Biergarten am Spittaplatz
wieder geöffnet. Am
Eingang Wegbeschreibung
für den Toilettengang. 
Ein fast normales Mai-Foto aus
der Marktstraße. 














Fotografiert am 10. Juni 2020 in Burgdorf


Auch das Kinderspielhaus in
Burgdorf darf sich ab 22. Juni wieder
um die Kleinen kümmern.













Fotografiert am 16. Oktober im Burgdorfer Netto-Markt (Tag 1 nach Verschärfung der Corona-Maßnahmen)

Burgdorf gehört seit einigen
Tagen zu den Risikogebieten











Fotografiert am 19. Oktober im Burgdorfer Netto-Markt (Tag 4 nach der missglückten Verschärfung der Corona-Maßnahmen)

Kluge Leute scheißen vor. 












Corona-Fotos (VI)


Freitag, 21. August 2020

Tjaden tappt (533)

Kocht hier die Volksseele?
Foto: Heinz-Peter Tjaden 
Wo kocht denn nun die Volksseele?

Die Volksseele kocht. Behauptet die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin "Malu" Dreyer. Da will ich natürlich zumindest kosten. Doch in Wettmar scheine ich zu spät dran zu sein. Ich radele durch die Straßen, nirgendwo wird gekocht, nicht einmal gegrillt wird dort. Würde ich doch riechen. 

Auch in Engensen steht nach Informationen meiner Nase niemand am Herd. Ich lenke mein Fahrrad durch den Wald, in dem sich Wölfe gelegentlich ein Schaf schmecken lassen. Da diese Tiere aber Rohkost bevorzugen, schnuppere ich dort gar nicht erst lange. Mir fällt das Schützenheim in Schillerslage ein. Vielleicht kocht dort zwar nicht unbedingt die Volksseele, aber immerhin eine Schützendame. Das Schützenheim ist geschlossen. 

Bleibt noch Burgdorf. Ein mir gut bekannter Restaurant-Besitzer führt seinen Hund aus. Ich frage ihn, ob bei ihm die Volksseele kocht. "Unser Koch heißt immer noch Volker", antwortet er. "Aber wir öffnen erst wieder um 18 Uhr."

Im Oktober will ich mal wieder nach Mainz. Mit einem Freund, der diese Stadt unbedingt kennenlernen will. Wir werden dort getrennt suchen, bis wir die kochende Volksseele endlich gefunden haben. Finden wir sie nicht, fragen wir die "Malu". 

Freitag, 5. Juni 2020

Tjaden tappt (504)

Falls Sie diesen Krimi
bei Amazon bestellen
sollten: Drei Tage in
Quarantäne schicken.
Am besten in meinem
Briefkasten. Ich verkaufe
den Krimi dann weiter.
Burgwedeler Verwaltung zu lasch bei Maßnahmen gegen Corona-Virus

Uns erreichten viele Anfragen, ob das Virus beispielsweise über Bücher übertragen werden kann. Das Bundesinstitut für Risikobewertung  schätzt das Risiko beispielsweise für Spielzeug, Lebensmittel etc. als unwahrscheinlich ein.

Heißt es auf den Seiten des Deutschen Bibliothekverbandes.

Nun könnte man die Verwaltung von Burgwedel fragen, ob diese Anfragen allesamt aus Burgwedel stammen. Eine Antwort bekäme man sicherlich nicht. Denn warum die Verwaltung Pressemitteilungen verschickt, in denen es zur Wiedereröffnung der drei Büchereien heißt, dass zurückgegebene Bücher "drei Tage in Quarantäne gestellt" werden, könnte auch niemand erklären. 

Was immer wieder auffällt: Alle Maßnahmen werden so ausgedacht, als gäbe es unzählige Corona-Infizierte. In Burgwedel sind es  der Statistik der Region Hannover zufolge immerhin 0 Infizierte. Wenn diese 0 Infizierten in allen drei Büchereien alle Bücher ausleihen würden, wäre die Rückgabe dieser Bücher natürlich eine Gefahr, die nicht unterschätzt werden darf. 

Deswegen schlage ich vor: Sobald diese 0 Infizierten sich einer Bücherei nähern, werden alle Bewohner, die in einem Umkreis von einem Kilometer leben, sofort evakuiert und in Barsinghausen 14 Tage lang isoliert. Dort gibt es auch 0 Infizierte...Bis dahin sind mir die Vorsichtsmaßnahmen der Burgwedeler Verwaltung zu lasch. 

Der Klick zur schnellen Infektion

Samstag, 23. Mai 2020

Tjaden tappt (493)

Am 9. Mai bei Wettmar
und Schillerslage
gefunden.  
Am 11. Mai ist sogar eine weiße dabei.
Auch in Hannover wird man fündig.
Fotografiert am 15. Mai 2020

















Wo kann man die schönsten Masken finden?

9. Mai 2020. Die Stoffmasken, die laut MSTO-Verordnung der niedersächsischen Landesregierung das Corona-Virus beim Husten, Sprechen und Niesen bremsen können, werden nun selbst flügge und fliegen dem Virus davon. 

Erst liegen sie friedlich in Fahrradkörben und warten auf den Frühlingswind. Wie angeblich das Virus Aerosole, nutzen die Masken den Wind bei erstbester Gelegenheit und erheben sich in die Lüfte. Nach einigen Metern (ersten wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge fliegen sie weiter als das Corona-Virus) flattern sie anmutig zu Boden und verzieren Wegesränder und Grünflächen. Dort werden sie von mir bei meinen Radtouren aufgelesen, im Fahrradkorb an Fluchtversuchen gehindert und zu Hause sogleich gewaschen. 

Besonders gern scheinen die Stoffmasken neben dem Radweg zwischen der Burgdorfer Weststadt und Schillerslage zu landen, auch den Radweg zwischen Kleinburgwedel und Wettmar scheinen sie zu mögen. Einer Stoffmaske muss ich allerdings mangelnde Flugeigenschaften vorwerfen. Sie hat vor einem Supermarkt zwischen den Einkaufswagen gelegen. Sie wird in meiner Fundstatistik unter "faule Maske" geführt. 

11. Mai 2020. Die Burgdorfer Weststadt bleibt eine empfehlenswerte Fundgrube. Heute habe ich dort vier Stoffmasken aufgelesen. 

16. Mai 2020. Bei der Maskenlagerung ist eine gewisse Verschiebung feststellbar. Regiobus stellt sie neuerdings auch an Bushaltestellen zur Verfügung. Man muss sich nur bücken. 

17. Mai 2020. Sonntags liegen bestimmt keine Masken herum, habe ich vor meiner heutigen Radtour gedacht. Doch ich fand drei auf dem Radweg von Großburgwedel nach Burgdorf. 

Fortsetzung hier

Fundstellen und Masken seit dem 8. Mai 2020
Stand 23. Mai 2020


  1. Radweg Kleinburgwedel Wettmar    1
  2. Radweg Schillerslage Burgdorf          3
  3. Weststadt Burgdorf                             4
  4. Vor Supermärkten                               4
  5. Radweg Hannover Isernhagen Süd   3
  6. Radweg nach Altwarmbüchen            2
  7. Radweg Hochbrücke Burgdorf            1
  8. Bushaltestelle Spittaplatz BU              1
  9. Radweg Großburgwedel Burgdorf      3
  10. Kleinburgwedel Radenstraße               1

16. Mai 2020:
Bevor der
Bus kommt,
bücken!
16. Mai 2020. Einsam auf den Radweg neben der
Burgdorfer Hochbrücke.
17. Mai 2020. Der Drei-Masken-Ständer.
















18. Mai 2020. Etwas
unscheinbar, aber
doch eine Maske. 
20. Mai 2020.
Wollte sie nicht
mit in den
Supermarkt?

Montag, 27. April 2020

Tjaden tappt (486)

Dieser Einkauf wird auch für sie
ein Erlebnis. Foto: Heinz-Peter Tjaden
Tag 1 der Masken-/Schal-/Tuch-/Oder Ähnliches-Pflicht

Was für ein großer Tag für Niedersachsen! Endlich bedecken die Menschen in diesem vornehmlich flachen Lande ihre hässlichsten Körperteile. Mund und Nase werden in Supermärkten nicht mehr zur scheußlichen Schau gestellt. Unser Redakteur Heinz-Peter Tjaden hat sich vor und in zwei Supermärkten in Wettmar (Burgwedel) und einem Supermarkt in Burgdorf umgehört. Mund und Nase bedeckte er mit einem Geschirrtuch. Sein Bericht:

Die Reaktionen in Wettmar

Supermarkt A

"Grauenhaft."
Eine 36-jährige Sekretärin beim Verlassen des Marktes über ihre eigentlich recht hübsche Maske

"Du trägst keine Maske?"
"Nein, ich möchte meine Frau überleben. Die ist im Markt."
Zwei Mitte 70-Jährige bei einem Plausch im Sonnenschein

Supermarkt B

"Ich bin Chemiker und frage mich, was diese Maske bei einem Virus nützen soll."
Ein 31-jähriger Lehrer vor dem Betreten des Marktes

Die Reaktionen in Burgdorf

Supermarkt C

"Die Maske schützt mich vor den Bakterien"
Ein Mitte 40-Jähriger an der Kasse

"Ich kann nichts mehr sehen. Meine Brille ist beschlagen."
Die Kassiererin in diesem Markt

"So eine Scheiße"
Ein Kunde, der seinen Einkaufswagen verfehlt, die Sprudelflasche landet neben dem Einkaufswagen

Für die große Weisheit der Landesregierung spricht auch: Im menschenleeren Vorraum des Supermarktes muss ich mir das Geschirrtuch vor Mund und Nase halten, während ich mein Leergut dem Automaten anvertraue. Im Vorraum einer Burgdorfer Bank dürfen sechs Kunden ohne Bedeckung von Mund und Nase an den beiden Geldautomaten stehen.

Bei meiner Radtour habe ich die folgenden Typen ausgemacht:

Der Baumler

Er nimmt nach dem Verlassen des Marktes seine Maske ab und lässt sie von seiner freien Hand baumeln, bis er sein Auto erreicht hat. 

Der Fixierer

Er schiebt die Maske nach dem Verlassen des Marktes nach unten und trägt sie auf seinem Kinn.

Der Bewegliche

Er legt die Maske an und schiebt sie nach unten. Sobald er einen Einkaufswagen ergattert hat, schiebt er die Maske über Mund und Nase. Erreicht er den Eingang und steht dort etwas Verlockendes, schiebt er die Maske wieder nach unten. Beim Betreten des Marktes schiebt er seine Maske wieder über Mund und Nase. 

Der Anhängliche

Er trägt seine Maske schon, wenn er sein Haus verlässt und nimmt sie erst wieder ab, wenn er wieder zuhause ist. 

Der scheinbar Modebewusste (vornehmlich weiblich)

Führt solche Gespräche: "Wo hast du denn deine blaue Maske her? Ach, will ich gar nicht wissen."

Jedes Zitat ist echt.

Hinweis: Beim Abnehmen des Mund-Nasen-Schutzes sollte nicht die Vorderseite der Gesichtsbedeckung angefasst werden. Es empfiehlt sich, den Mund-Nasen-Schutz von hinten abzunehmen. Den Mund-Nase-Schutz unmittelbar nach dem Tragen reinigen. Bei 60 Grad in der Waschmaschine waschen, dann bügeln oder in einem heißen Topf mit heißem Wasser abkochen.







Samstag, 25. April 2020

Tjaden tappt (484)

Seiner Corona-Zeit voraus.
Foto: Heinz-Peter Tjaden
Montag sehen wir uns dann in Masken

Die Sonne vertreibt die dunklen Wolken, ich schwinge mich auf mein Fahrrad, komme in Kleinburgwedel an einem kleinen Jungen vorbei, der einen Mundschutz trägt und diesen mit ängstlichem Blick gegen seine Lippen drückt, weil er wohl fürchtet, dass ich ihn anstecken könnte.  Ein Bild, das ich lange nicht vergessen werde.

Zur Mund-Nase-Bedeckungspflicht, die von den Medien immer noch Maskenpflicht genannt wird, soll der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil gestern in einem Interview gesagt haben: "Dass wir da Alleingänge hatten, die am Ende wie in einer Domino-Kette fielen, das fand ich nicht gelungen." Ein Bekannter erzählt mir das vor dem Edeka-Markt in Wettmar. Nach meiner Rückkehr prüfe ich das Zitat. Es stimmt. Und ich frage mich wieder, was ich meinen Bekannten gefragt habe: "Warum hat er dann Niedersachsen zu einem dieser Domino-Steine gemacht?"

In den Edeka-Markt geht eine blonde Frau mit einer Maske. Sie zupft an der Maske herum, weil sie nicht sitzen will. Auf ihrer Nase verrutscht sie immer wieder. Preiswert ist diese Maske wohl kaum gewesen. Weiß diese Frau, dass so genannte "sichere Masken" nach dem Abnehmen sofort gewaschen oder luftdicht verpackt werden müssen? Rät das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte. 

Als ich den Edeka-Markt wieder verlasse, ruft eine Verkäuferin einer Kundin hinterher: "Montag sehen wir uns dann in Masken." Ich drehe mich um. "Oder mit einem Schal vor dem Mund", sage ich. "Wie meinen Sie das?", fragt sie. "So, wie das in der Verordnung steht, die am Montag in Kraft tritt." Ich weiß immer, wann man mich für einen Spinner hält. Dabei gehöre ich gar nicht zur niedersächsischen Landesregierung. 

In Burgdorf ist alles wie an anderen Samstagen, wenn die meisten Läden geschlossen sind. Ein paar Leute sitzen auf den Bänken im Stadtpark, auf dem Spittaplatz und an der Marktstraße. Vor der Sparkasse begegnet mir ein großer Mann, der bis fast unter die Augen maskiert ist. Benküberfälle halte ich an Samstagen nicht für besonders sinnvoll, er muss einen anderen Grund haben. 

Bei Netto deutet nichts auf Änderungen am Montag hin, ich werde weiterhin um Abstand halten gebeten, ich soll einen Einkaufswagen nehmen und damit rechnen, dass ich erst in den Markt darf, wenn die vorgeschriebene Kundenzahl wieder erreicht ist. Ich wünsche mir, dass dieser Samstag nie vergehen möge.

Wieder zurückgekehrt nach Wettmar ist plötzlich Montag. Vor dem Penny-Markt steht ein Schild. "Sie dürfen diesen Markt ohne Mund-Nasen-Bedeckung nicht betreten." Ein Junge sagt zu seiner Mutter: "Wir brauchen eine Maske." Die Mutter antwortet: "Vielleicht können wir uns noch reinschmuggeln." Ich beruhige die Mutter: "Das gilt erst ab Montag. Und eine Maske brauchen Sie auch nicht. Ein Schal reicht." Wieder weiß ich, wann man mich für einen Spinner hält. Aber zur niedersächsischen Landesregierung gehöre ich immer noch nicht. 

Dann diese Gemeinheit. Aus Stockholm schickt mir ein Bekannter ein Foto. Er sitzt mit seiner Freundin vor einem Café. Wie viele andere. "Unsere Regierung vertraut uns eben", schreibt er. "Und eure?" Ich habe diese mail noch nicht beantwortet...




Mittwoch, 15. April 2020

Corona-Fotos (III)

Fotografiert am 7. April 2020 in Wettmar (betr. öffentlicher Bücherschrank) und in Burgdorf (Hagebaumarkt)
Fotografiert am 12. April 2020 in Burgwedel (Ostergruß und "Spielplatz") und Bissendorf-Wietze (Tröstereier)
Fotografiert am 15. April 2020 (Burgdorf, Kreisel zur Weststadt)

Wenn der öffentliche Bücherschrank
eine Gefahrenquelle ist, warum wird
er dann nicht geschlossen?

Geduld beweisen.












Von-Alten-Straße in
Großburgwedel. 
Auch das gilt als Spielplatz (der
Brunnen spendet übrigens kein Wasser)








Tröstereier an
Brückengeländer. 













Gibt es in Burgdorf das erste Denkmal
Deutschlands für das Corona-Virus,
gesponsert von Burger-King?












Corona-Fotos (IV)

Dienstag, 24. März 2020

Corona-Fotos

Fotografiert am 18. März 2020 (Supermärkte)
Fotografiert am 19. März 2020 ("Zerstreutes Wohnen-Ratgeber für alle ab 70" bei einer Radtour an Altenheime verschenkt)
Fotografiert am 21. März 2020 (Einkaufswagen-Pflicht bei Edeka in Wettmar)
Fotografiert am 23. März 2020 (Wartepunkte und Kundenanzahl)
Fotografiert am 24. März 2020 (Edeka E-Center Cramer Burgdorf)


In Großburgwedel und in Wettmar
kein Toilettenpapier. 


Edeka-Markt in Wettmar um
16.30 Uhr: Kein Brot, keine Brötchen.

Eine Packung-wovon?
Auch Kams Hof in Schillerslage
hat einen Ratgeber "Zerstreutes
Wohnen" bekommen. Mehr hier
Brücke zwischen Burgwedel und
Burgdorf: Nur noch eine
Broschüre "Zerstreutes Wohnen"
im Fahrradkorb. 
Einkaufswagen
"zwingend erforderlich"
Netto-Markt in Burgdorf:
Hauptsache, man weiß,
was gemeint sein könnte. 
Wartepunkte
in der
Burgdorfer
Postagentur.
Edeka E-Center Cramer:
Nur noch ein Eingang. 














Corona-Fotos (II)

Montag, 23. März 2020

Tjaden tappt (460)

Fliegen Brote so weit wie Brötchen?
Foto: rtl.de
Kind lernt schnell, wo die Brötchen fliegen

Es ist auch für die Kinder eine Zeit angekommen, in der sie das Einkaufen in Supermärkten ganz neu erlernen müssen. Wie diese Kleine, die von ihrer Mutter im Edeka-Markt von Wettmar mit den neuen Gepflogenheiten bekannt gemacht wird. 

Mutter und Kind erreichen den Backwaren-Bereich, vor dem Kuchen-Tresen stehen zwei Hocker, an denen Flatterband befestigt ist. Auf den Hockern steht "Zwei Meter Abstand halten", "zwei Meter Abstand halten" steht in diesem Supermarkt fast überall. Sogar am Leergutautomaten. Daneben ebenfalls Flatterband. Denn die Cafeteria ist geschlossen. 

Mutter und Kind verweilen kurz vor dem Kuchen-Tresen. "Hier", sagt die Mutter, "werden dir dann auch die Brötchen zugeworfen."
Die Tochter nickt. Mutter und Tochter eilen weiter. Es gibt noch so viel zu lernen.  


Anschau-bar

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