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Freitag, 26. Juni 2020

Aus Leons Tastatur (II)

Der Ausschuss für Jugendhilfe und Familie informiert sich
über die Situation in den Kindergärten. Foto: Leon Hogrefe
Zumutungen und Geringschätzung

"Ich habe in der jüngsten Zeit städtische Kindertagesstätten besucht, um mir ein Bild zu machen." Wie dieses Bild aussieht, hat Christiane Gersemann (SPD) als Vorsitzende dem Ausschuss für Jugendhilfe und Familie gestern im Veranstaltungszentrum berichtet:  

Zu den Lockerungsmaßnahmen der Landesregierung sagte sie: "Die rasche - und in vielen Augen der Beschäftigten zu rasche - Öffnung der Kindertagesstätten für im Prinzip alle Kinder wird überwiegend als Fehler betrachtet. Es wird beklagt, dass oftmals kurzfristig und somit auch unsensibel am Freitagnachmittag neue Anforderungen des Landes verkündet werden und schon ab Montag darauf umgesetzt werden sollen. Gerade für große Einrichtungen ist eine solche Kurzfristigkeit nicht nur eine Herausforderung, sondern auch eine Zumutung."

Zur Beschäftigung von Nichtfachkräften in Kindertagesstätten sagte sie: "Dieses Angebot wird nicht angenommen, darin sind sich die Einrichtungen in Burgdorf einig und das ist gut so...Mit solchen Ideen erfahren soziale Berufe eine Geringschätzung sondergleichen. Überspitzt gesagt ´Wir können mit Kindern spielen´ soll anscheinend für eine erfolgreiche Bewerbung ausreichen. Das tut weh."

Schlussfolgerung der Ausschussvorsitzenden: "Erzieherinnen und Erzieher fühlen sich oft allein gelassen. Erzieherinnen und Erzieher möchten mehr gehört werden."


"An meiner eigenen Tochter kann ich sehen, dass Kinder sich auch schon eine eigene Meinung bilden können."

Anmerkung eines Vertreters des Kinderschutzbundes





Kindergärten im Sommer schließen?

Die Kindergärten sollen zwischen den Jahren und in den Sommerferien 14 Tage geschlossen werden. Dieser Vorschlag der Verwaltung hat gestern im Ausschuss für Jugendhilfe und Familie nicht nur Freunde gefunden. CDU, FDP und Freie Burgdorfer kündigten bereits ihr Nein an, aus Otze kam der Hinweis, dass 87 Prozent der Eltern die Sommerschließzeit ablehnen würden. 

Jährlich haben die Kindergarten-Kinder  20 bis 30 Tage Ferien. Die SPD befürwortete die Schließzeit im Sommer, um feste Zeiten für die Ferien der Kinder einplanen zu können. In Burgdorf kursiert das Gerücht, dass die Stadt Geld für die Kindergärten einsparen wolle, um es für Haushaltssanierungen zu verwenden. Dieser Behauptung widersprach Rüdiger Nijenhof von den Freien Burgdorfern und plädierte für eine bessere Informationspolitik der Verwaltung, damit Eltern genauer Bescheid wissen. 

Jens Braun von der AfD warf den Grünen vor, diese wollten, dass die Kindergärten „möglichst bis 22 Uhr “ geöffnet sind und fragte: „Wo bleibt die Verantwortung der Eltern?“ Für ihn waren die Verantwortlichen klar: Die Bundespolitik, welche nur das Bruttoinlandsprodukt im Auge hat und möglichst viele Menschen in Arbeit sehen will. Das brachte ihm den Zwischenruf ein: „Wer ist schon nach einer Woche Urlaub wieder so ausgeruht, um in den Berufsalltag wieder einzusteigen?"


Kindergarten Fröbelweg wird ausgebaut

Stadt und Kirche verhandeln über
den Ausbau. 
Im Kindergarten Fröbelweg werden derzeit 87 Kinder in einer Krippe und in drei Kindergartengruppen betreut, demnächst sollen es 105 Kinder in zwei Krippen und drei Kindergartengruppen sein. Claudia Bergmann von der Pankratius-Gemeinde informierte den Ausschuss für Jugendhilfe und Familie über die Pläne für die Vergrößerung.  Kirche und Stadt sind schon seit einiger Zeit im Gespräch. Der Ausschuss gab nach kurzer Diskussion grünes Licht für das Projekt.

Freitag, 3. August 2018

Tjaden tappt (287)

Alf und Alfons sind schon da.
Foto: Heinz-Peter Tjaden
Dreharbeiten in meinem Wohnzimmer

Ich habe heute Besuch aus dem All bekommen. Vor meiner Tür standen Alf und sein Sohn Alfons, die seither vor meinem Fernseher sitzen (siehe Foto). 

Nach einem Gespräch mit dem US-Präsidenten Donald Trump (hier klicken) kehrte Alf nach Melmac zurück. Dort hat er eine eigene Familie gegründet, die allerdings nicht in die USA einreisen darf, obwohl Warner Bros. laut "Hoolywoodreporter" eine Fortsetzung der Serie plant, die 1990 mit der Festnahme von Alf ein nur vorläufiges Ende gefunden haben soll.

Gedreht werden soll nun in meinem Wohnzimmer. Auf Alfs Frau freue ich mich schon. Sie kommt mit einer Extra-Rakete. "Weil sie eine ist", sagt Alf. 

Mittwoch, 23. Mai 2018

Tjaden tappt (266)

Bange Frage Anfang 1964: Wie
lange dauert Wilhelm Tell?
Mit linker Mousetaste vergrößern.
Tagebuch-Gedanken eines Kindes
Mit 13 habe ich angefangen, Tagebuch zu führen. Ich gestaltete die Seiten wie eine Zeitung. Ich berichtete aus der Familie, aus dem Stadtteil, aus der Stadt und manchmal auch über die so genannte „große Politik“. Was machte ich mir damals für Gedanken! Ein Beispiel lesen Sie hier.
Am letzten Schultag fragte uns eine Lokalredakteurin, welche Berufswünsche wir haben. Meine Antwort als 16-Jähriger: "Ich will Redakteur werden. Das Einzige, was ich kann, ist schreiben." 
"Dann hast du aber noch einen sehr langen Weg vor dir", antwortete sie. Das stimmte. Mein Abitur hatte ich mit 23, es folgten Studium und Redaktionsvolontariat bei einer Nachrichtenagentur, bei einer Tageszeitung und in einem Fachzeitschriftenverlag. 

Mittwoch, 14. März 2018

Der Junge aus Bangladesch

Kinderarbeit in Textilfabrik.
Mail an das Zweite Deutsche Fernsehen "heute"-journal

6. Februar 2018. Sie haben heute einen Beitrag ausgestrahlt über einen Jungen aus Bangladesch, der in der Textilindustrie arbeitet. Er ist 13 Jahre alt, muss arbeiten, damit seine Familie über die Runden kommt, kann nicht die Schule besuchen.Seine Mutter sagt, dass sie das bedauert, aber es gebe keine andere Möglichkeit. Nach Ihren Angaben verdient er 40 Euro im Monat.

Wie kann man diesem Jungen und seiner Familie helfen? Wie kann man ihm einen Schulbesuch ermöglichen? Auf direktem Wege. Mit der Garantie, dass er dann auch wirklich die Schule besucht. 

Ihr Beitrag endet mit der Vermutung, dass dieser 13-Jährige die Welt für ungerecht hält. Das stimmt. Für diesen Jungen kann es aber anders kommen.

Für eine Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar. Der Junge wohl auch. Ich veröffentliche diesen Aufruf auf http://blogdirdeinemeinung.blogspot.de möglicher Nachahmer wegen.

Der Klick zum "heute"-Beitrag 

Antwort des ZDF


8. Februar 2018. Sehr geehrter Herr Tjaden,
vielen Dank für Ihre E-Mail an das ZDF.
Die schon lange bestehenden Missstände in der Texiltindustrie und die Kinderabeit in Bangladesch sind unlängst der Anlass gewesen, im "heute-journal" darüber zu berichten. Dabei hat das ZDF das Alltagsleben des dreizehnjährigen Mohammed Sakib gezeigt, das beispielhaft für die Situation vieler Kinder in diesem Land steht.
Ihre Anfrage, wie man dem gezeigten Jungen persönlich helfen kann, haben wir einstweilen an Normen Odenthal, den Autor des Beitrags, weitergegeben. Da er sich gegenwärtig auf einer Drehreise befindet, hat uns bislang noch keine Nachricht von ihm erreicht. Nach seiner Rückkehr wird er uns aber sicher mitteilen, ob es eine Möglichkeit der Unterstützung für Mohammed gibt.
Wir bitten Sie daher um Geduld und freuen uns, wenn Sie auch weiterhin zu unseren interessierten und engagierten Zuschauern gehören. 
Mit freundlichen Grüßen

Ihr Zuschauerservice

26. Februar 2018 Sehr geehrter Herr Tjaden,

mit Blick auf Ihren Wunsch, Mohammed Sakib zu unterstützen, haben wir mittlerweile dies erfahren:

Da Mohammeds Familie in Bangladesch keinerlei Bankverbindung und das ZDF keinen verlässlichen Kontakt dorthin hat, der eine persönliche Geldübergabe organisieren könnte, gibt es leider keine Möglichkeit der Unterstützung. Wir können tatsächlich nicht  gewährleisten, dass eine Spende auch dort ankommt, wohin sie gelangen soll und auch nicht, dass sie für den gewünschten Zweck, Schulbesuch etc., verwendet wird. Sollte Spendengeld verlorengehen oder an einen falschen Adressaten geraten, wäre dies eine Situation, die wir nicht verantworten können. Da ZDF-Reporter außerdem sehr selten in Bangladesch sind, können wir auch nicht zusagen, eine Spende persönlich zu überreichen.


Es tut uns leid, dass wir Ihnen keine andere Antwort als diese geben können.
Mit freundlichen Grüßen

Ihr Zuschauerservice

Ich habe die "Bild"-Zeitung eingeschaltet

27. Februar 2018 Lieber Heinz-Peter, wende Dich da doch bitte an unsere Kollegen von "BILD News", die sind für internationale Fälle zuständig.
Beste Grüße aus Hannover

1. März 2018 Lieber Herr Tjaden,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Wir sind begeistert davon, wie Sie versuchen hier zu helfen. Ich habe umgehend bei den Kollegen der Auslandsredaktion nachgefragt.
Leider mussten mir die Kollegen mitteilen, dass auch diese keinen Kollegen dort vor Ort haben.

Die einzige Möglichkeit, die Sie über BILD noch haben, ist BILD hilft e.V. "Ein Herz für Kinder". Vielleicht können die Kollegen dem Jungen
aus Bangladesch helfen. Die Kollegen erreichen Sie unter: bildhilft@bild.de

Ich wünsche Ihnen vom ganzen Herzen viel Erfolg.

Mit freundlichen Grüßen

Marko Schultheiß-Bock
Leserredaktion BILD



8. März 2018 Sehr geehrter Herr Tjaden,

vielen Dank für Ihre E-Mail.

Unsere Redaktion „Ein Herz für Kinder“ hat uns gebeten, Ihnen zu antworten. Ein "Herz für Kinder“ kann hier nicht tätig werden, weil die Kollegen auch keinen Kontakt zu dem Kind haben. Falls unser Verein „Ein Herz für Kinder“ ein Kind aus der Berichterstattung der BILD unterstützt, wird der Kontakt immer über einen Reporter vor Ort gehalten.  Außerdem suchen wir nicht eigenständig nach Projekten, die Unterstützung benötigen. Täglich gehen Hilfegesuche direkt von Organisationen oder Familien ein, die wir sorgfältig prüfen und im Verein vorstellen.


Mit freundlichen Grüßen

Viola Johnsson
Leserredaktion BILD

BILD-Leser-Reporter
BILD kämpft für Sie!

Ich habe diesen mail-Wechsel auf den Facebook-Seiten des Deutschen Roten Kreuzes und des Jugendrotkreuzes verlinkt.

14. März 2018 Hallo Heinz-Peter, vielen Dank für Deine Nachricht. Der Auftrag des DRK besagt deutlich, dass wir uns im Ausland nur in humanitären Krisen engagieren dürfen und nur auf Anfrage der lokalen Rotkreuzgesellschaft. Leider sind Einzelschicksale keine Krisen in diesem Sinne. Wir können daher nicht helfen und bitten um Verständnis.  Alles Gute wünscht das DRK-Webteam 

Donnerstag, 3. März 2016

Tjaden tappt (100)

Wer zu früh kommt, den bestrafen die Medien

Für den Blog-Hinweis "Das Netz" mache ich schon lange keine Werbung mehr, dennoch rückt er unter "Beliebte Posts" immer wieder nach ganz oben, wird derzeit wieder um die 50 Mal am Tag angeklickt.

Die Geschichte ist so unglaublich, dass ich sie nicht für möglich halten würde, wenn ich als direkt Betroffener nicht dabei gewesen wäre. Die Frage, worunter die Glaubwürdigkeit der Medien leidet, stelle ich mir seither nicht mehr. Wenn mich ein Journalist anruft, weil er etwas wissen will, bekomme ich stets ein flaues Gefühl im Magen, wenn es um heikle Themen geht.

Wer mit einem Thema zu früh kommt, wird oft von den Medien bestraft. Wie ich beispielsweise ab 2008 mit meiner Kritik an deutschen Jugendämtern, die sich im Netz rasend schnell verbreitet hat und dazu führte, dass sich viele Betroffene bei mir meldeten, denen ich anschließend half, so gut es eben ging - und es ging nicht immer gut, weil aus Kindern längst Aktenzeichen geworden waren, die irgendwann wichtiger geworden sind als das Wohl der Kinder. 

Anfang 2011 meldete sich bei mir ein Redakteur der "Westfälischen Nachrichten", der sich angeblich um den Fall einer Mutter aus Münster kümmern wollte. Ich gab ihm ihre Telefonnummer. Eines Sonntags bekam ich aus Münster eine mail nach der anderen. Ich solle doch einmal lesen, was der Redakteur geschrieben hatte. Das sei schlicht unglaublich. 

Ich fand den Artikel im Netz, der sich fast nur um mich drehte. Ich sei ein selbsternannter Kinder-Anwalt hieß es, der Bericht endete mit der Behauptung: "Seine Familie hält ihn für ein wenig verwirrt." Allerdings hatte dieser Redakteur mit keinem Mitglied meiner Familie gesprochen, sein Schlusssatz war frei erfunden. Sein Ziel war mir klar: Dieser Redakteur wollte das Jugendamt schützen, auf meine Familie und mich diffamieren komm raus. Mit mir hatte er deswegen wohl auch nicht gesprochen. 

Heute streitet kaum jemand noch ab, dass es um das Kinder- und Jugendhilfesystem in Deutschland schlecht bestellt ist, dass sich Gerichte auf Gutachter verlassen, die für diese Aufgabe überhaupt nicht qualifiziert sind, hat auch das Bundesjustizministerium inzwischen begriffen. Doch der bisherige Entwurf für ein neues Gesetz lässt kaum Besserung erwarten.

Vieles hätte schon vor fast 20 Jahren besser werden können. In der Evangelischen Akademie Bad Boll hat vom 9. bis 11. Dezember 1998 eine Tagung stattgefunden, bei der ein Richter feststellte, dass fast alle Familiengutachten unbrauchbar sind. Dieser Richter wurde später Familienanwalt, immer wieder wiederholte er seine Kritik - gehört wurde er lange nicht. Andere auch nicht.

Wenn jemand mit einem Thema zu früh kommt, wird er von den Medien bestraft. Oder nicht erwähnt...


Erwähnt sei noch, dass ich die oben erwähnte "Netz"-Geschichte in einem e-book mit dem Titei "Wenn Zeitungsenten abheben" erzählt habe. Hier klicken Die Print-Ausgabe hat den Titel "Flieg, Zeitungsente, flieg" und ist bei www.lulu.com erhältlich. 

Wie die Zeitungsente zur Welt gekommen ist







    

Mittwoch, 2. Dezember 2015

Tjaden tappt (71)

Margaretenstraße 29 in Wilhelms-
haven Foto: Heinz-Peter Tjaden 
Und darauf ein Perversico

Jeden Abend trinken sie einen Perversico. Bevor mir gestern in Wilhelmshaven der Strafprozess gemacht worden ist, weil ich bei einem Verfahren vor dem Hamburger Landgericht beim Prozesskostenhilfeantrag geschummelt haben soll, das der Lüneburger Sozialpädagoge Ruthard Stachowske als ehemaliger Leiter der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch unter dem Dach der Sucht- und Jugendhilfe gegen mich angestrengt hat, weil er unbedingt weiter dreiste Lügen über zwei Ex-Klientinnen verbreiten wollte, bekam ich - wie ich unter Tjaden tappt (70) berichtet habe - zwei Erpresserbriefe, angeblich verfasst in der Margaretenstraße 29, Wilhelmshaven, und abgestempelt in Hamburg. Im ersten Brief wurden alle Aktenzeichen aller Verfahren, die es 2010 und 2011 zwischen der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg, Ruthard Stachowske und mir gegeben hatte, aufgelistet, so dass mir sofort völlig klar war, woher der Wind wehte.

Die Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg wurde 2012 an die Step gGmbH Hannover verschenkt, neuer Geschäftsführer wurde Serdar Saris, der alle Skandale unter den Teppich kehrte und dafür - oder trotzdem? - am Montag in der "Neuen Presse" Hannover eine ganze Seite bekam. Ich fuhr derweil nach Wilhelmshaven. Die Richterin beendete die Verhandlung mit dem Satz "Es tut mir Leid, was Ihnen passiert ist". Vorher hatten wir einen Kompromiss geschlossen, der die Sache beendete, ich wies in dem Prozess darauf hin, dass ich nichts Konkretes sagen würde, um Ex-Klientinnen und Ex-Klienten der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch, die 2014 geschlossen wurde, nicht zu gefährden. Im Internet waren in den vergangenen Jahren bereits wüste Drohungen gegen einen Ex-Klienten, gestohlene Dokumente, Hetz-Seiten gegen die Vorgängerin von Serdar Saris und ein anonymer blog veröffentlicht worden, der angeblich von meiner Familie stammte - wie in diesen Tagen die beiden Erpresserbriefe.

Heute informierte ich alle Mieterinnen und Mieter in der Margaretenstraße 29 schriftlich über das Geschehen mit der Bitte um Hinweise. Denn die Erfahrung hat zum Beispiel Kriminalisten gelehrt: Jede Tarnung enthält Hinweise auf die Identität des Getarnten. So muss es einen Grund dafür geben, warum die Verfasser diese Adresse gewählt haben. Es handelt sich um den ersten Eingang, wenn man von der Heppenser Straße kommt, und um den letzten Eingang, wenn man von der Gökerstraße kommt. In der nächsten Straße befindet sich die Wohnung, in der ich von 2004 bis 2014 gelebt habe.

Wie immer machte ich die Heimfahrt über Dörfer und kleine Städte, stieg dort aus, machte Spaziergänge in Syke und Celle. Zuhause angekommen öffnete ich meinen Briefkasten. Darin ein Schreiben von der Stadt Burgwedel. Man habe den Hinweis bekommen, dass ich einen Hund hätte. Mein Hund Mike ist seit dem 19. November tot, gestorben nach einem Verkehrsunfall. Das wissen hier alle, die uns unterwegs gesehen haben. Aus Burgwedel kann der Hinweis also nicht kommen...Wer den Hinweis gegeben hat, wird mir niemand verraten. Das war gestern in Wilhelmshaven auch so. Wer mich wegen angeblicher Prozesskostenhilfe-Schummelei angezeigt hatte, verrieten mir weder Richterin noch Staatsanwältin. Ich erfuhr nur, Ruthard Stachowske sei es nicht gewesen.

Eine Flucht-Geschichte aus der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch, die ich von Anfang bis Ende und auch nach der sicheren Ankunft begleitet habe. Hier klicken 

Über Reaktionen auf Berichte von mir Hier klicken und meinen Kommentar lesen

Die Würde des Menschen ist für uns kaum noch ertastbar Hier klicken

Briefe 5 und 6 in meinem Briefkasten Hier klicken     

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