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Dienstag, 1. März 2016

Tjaden tappt (99)

Burgdorfer Anwalt soll scharfe Suppe bezahlen

Was wollen wir kochen, was wäre am 1. März 2016 Recht? Das Landgericht Hannover empfiehlt Kostenfestsetzungssuppe der schärfsten Art. Wichtigste Zutat: Pfeffer. Am ersten Tisch sitzt: Anjas Erste Property, ein Immobilienunternehmen, das angeblich in der Kennedyallee 102, Frankfurt, beheimatet ist, und derzeit von der Stadt Neu-Isenburg gesucht wird, weil es nur in Neu-Isenburg gefunden werden könnte - wenn überhaupt. 

Am zweiten Tisch sitzt: Ein Burgdorfer Anwalt, der diese Suppe gar nicht essen will, dafür stimmt aber die Adresse seiner Kanzlei. Das ist gut für den Suppenlieferanten "Juristen lassen Federn". In die Suppe kommt also auch ein bisschen Suppenhuhn.

Noch besser ist das für mich: Eigentlich müsste ich die Kostenfestsetzungssuppe, die 60 Euro kosten soll, auslöffeln. Denn ich habe mich beim Burgwedeler Amtsgericht darüber beschwert, dass Anjas Erste Property Lügen auftischt, wenn es um die Firmenadresse geht. "Das schreibt der Tjaden immer wieder", entschied das Burgwedeler Amtsgericht, "und da er das immer wieder schreibt, ist das nichts Neues. Nur mit Neuem kann er erfolgreich sein." Denn vor Gericht ist man oft in der falschen Küche. Besonders einfallslos kocht das Landgericht von Hannover, das vom Burgwedeler Amtsgericht mit an den Herd gebeten worden ist.

Die scharfe Suppe war schnell gekocht und an den Burgdorfer Anwalt geliefert. Beigefügt wurde eine Kosten festsetzende Rechnung mit Hinweisen wie "zahlen Sie bitte innerhalb von 14 Tagen" und "Nach Ablauf der Zahlungsfrist ist ohne weitere Mahnung die zwangsweise Einziehung zulässig".

Das schlug dem Burgdorfer Anwalt doch irgendwie auf den Magen. Er teilte der Suppenküche des Landgerichtes Hannover umgehend mit, dass er nicht esse, was er nicht bestellt habe, dafür bezahlen werde er schon gar nicht. Die Rechnung müsse also storniert werden.

Die Stornierung einer Rechnung wäre in diesem Fall etwas Neues. Was diesem Burgdorfer Anwalt passiert ist, könnte Anjas Erster Property nie passieren. Eine Kosten festsetzende Rechnung, vom Landgericht Hannover gerichtet an die Kennedyallee 102 in Frankfurt käme nie an. Das wiederum ist nichts Neues - und macht mich so erfolglos...

Anjas wird in Neu-Isenburg gesucht 





 

Mittwoch, 17. Februar 2016

Tjaden tappt (96)

Vergeblicher Anruf bei Anjas. 
"Frankfurter Neue Presse" reagiert auf meinen Tipp/Die Stadt Neu-Isenburg auch

Bei meinem 92. Tappen durch den Altkreis Burgdorf habe ich über ein Firmengeflecht berichtet, das nur eine Aufgabe hat: Geld aus einem englischen Steuerparadies in deutsche Häuser stecken, die so lange vergammeln, bis sie wieder abgestoßen werden. Die Mieter werden abgezockt. 

Als Firmensitze sind im Handelsregister schon viele Adressen angegeben worden. Keine stimmte. Bis die Spur in die Kurt-Schumacher-Straße 11 in Neu-Isenburg führte. Ich gab der Stadt einen Tipp, die "Frankfurter Neue Presse" rief mich an - und berichtete heute.

Meine jüngsten Berichte auf heinzpetertjaden.wordpress.com über Anjas Erste Property etc. hatten zu wütenden Kommentaren geführt, die angeblich von der Sekretärin des Anjas-Geschäftsführers stammten. In Wirklichkeit war der Kommentator aber wohl nur ein "Trittbrett-Fahrer", der meinte, mir etwas am Zeug flicken zu können. Wie das einige Leute schon seit Jahren in anonymen blogs und anonymen Briefen versuchen.

Dass die "Frankfurter Neue Presse" ebenfalls festgestellt hat, dass die Handelsregister-Eintragungen von Anjas Erster Property gar nicht stimmen, wundert mich keinesfalls.

Der Klick zum Bericht der "Frankfurter Neuen Presse" 

Samstag, 13. Februar 2016

Tjaden tappt (94)

Die Akte Tjaden...
Die Wahrheit ist manchmal ein stumpfes Schwert

Da mein Beitrag "Tjaden tappt (92)" immer noch zu den beliebtesten Posts auf diesen Seiten gehört und gestern auf wüste Weise anonym kommentiert worden ist, erzähle ich diese Geschichte. Der anonyme Kommentator behauptet, ich sei dement, Anjas Erste Property werde ein Opfer von mir, ich hätte bei der Stadt Neu-Isenburg einen Handelsregister-Auszug angefordert, der erst in Offenbach angefordert werden müsse und nun wolle ich die Gebühren dafür nicht bezahlen. Diese anonymen Kommentare habe ich nicht veröffentlicht, sie sind aber gespeichert. Derartige Beschimpfungen sind für mich nichts Neues. Sie sind sogar angekündigt worden. Dazu später.


Die Stadt Neu-Isenburg hat am 8. November 2015 eine Mail von mir bekommen. Ich schilderte meine Erkenntnisse über Anjas Erste Property, deren Mutter auf der Isle of man sitzt und dort Geld einsammelt für den Häuserkauf in Deutschland. Diese Geschäfte erledigen mehrere Firmen, die sich Anjas Erste Property, Anjas Zweite Property, Beates Erste Property, Beates Zweite Property etc. nennen. Alle haben den gleichen Geschäftsführer, der alle paar Jahre ersetzt worden ist. Die Firmensitze wechselten in den vergangenen Jahren zwischen Wuppertal und Frankfurt. Die vorletzte Adresse war die Kennedyallee 102 in Frankfurt. Der Südwestfunk und ich stellten 2013 fest, dass es die Anjas und Beates dort gar nicht gibt. 


Meine Spur führte anschließend in die Kurt-Schumacher-Straße 11 in Neu-Isenburg. Dort waren Briefkästen aufgehängt worden. Also fragte ich am 8. November 2015 die Stadt Neu-Isenburg, ob man diese Firmen kenne. Meine Frage, gespickt mit Informationen, wurde als Bitte um eine Firmenauskunft gewertet. Bevor ich die bekommen sollte, sollte ich 15 Euro an die Stadtkasse überweisen. Meine Frage wurde nicht beantwortet. Deshalb bekam die Stadt Neu-Isenburg am 8. Dezember 2015 eine zweite mail von mir. Darauf wurde mit einer ersten Mahnung reagiert. 


An meinem dritten Informations-Versuch beteiligte ich auch eine Lokalzeitung aus dem Rhein-Main-Gebiet. Ein Redakteur rief mich deswegen vorgestern an, dann konfrontierte er die Stadtverwaltung mit meiner Geschichte, worauf ich einen Anruf des Ordnungsamtes aus Neu-Isenburg bekam. Die Forderung werde storniert, hieß es, meinen Hinweisen werde nachgegangen. Es handele sich um ein Missverständnis.

Polizeibeamte dringen mit Gewalt in
meine Wohnung ein - Figuren aus
dem Setzkasten fallen herunter.

Damit sind wir wieder bei dem anonymen Kommentator. Im Netz kündigte ein Polizeibeamter aus Wilhelmshaven an: "Hier entsteht demnächst ein Blog, in dem für Aufklärung gesorgt werden wird. Dem Leser werden interessante Möglichkeiten geboten, sich ein Bild von einem Herrn machen zu können, der sich öffentlich in schändlicher Art und Weise zu gewissen Themen äußert. Sein einziges Ziel ist die öffentliche Diffamierung von Personen, mit denen er in der jüngeren oder ferneren Vergangenheit zu tun hatte. Speziell hat Herr Heinz-Peter Tjaden ein Problem mit behördlichem Handeln. Verschont von seinem Treiben bleiben aber auch nicht ehemals kontoführende Stellen, ehemalige Vermieter, Regionale Politiker, Unternehmer, Tageszeitungen und andere behördliche Institutionen wie Ordnungsämter, Jugendämter, Gerichte und Staatsanwaltschaften."


Diesen Seiten gab dieser Polizeibeamte am 28. Juli 2015 den Titel "Die Akte Tjaden". Erwähnt wurden als Opfer meines "schändlichen Tuns" auch "ehemalige Vermieter", also Anjas Erste Property, denn ich habe in Wilhelmshaven in einem Haus gewohnt, das ab 1. April 2007 bis vermutlich 2013 Anjas gehörte.


Ich entdeckte diese Seiten ein paar Wochen später, weil eine Bekannte von mir unter anonymen Internet-Veröffentlichungen zu leiden hatte, in denen auch ich erwähnt werde. Die Wilhelmshavener Polizei sorgte umgehend für eine Löschung der "Akte Tjaden", die bis dahin von rund 300 Leserinnen und Lesern aufgerufen worden war.


Wer ist dieser Polizeibeamte? Im Auftrag des Wilhelmshavener Jugendamtes drang er am 17. Juni 2013 gegen 21.40 Uhr in meine damalige Wohnung ein, weil mein Patensohn bei mir vermutet wurde. Er und sein Kollege nannten sich Wiegand und Schweiger, diese Namen waren falsch. Im Internet und in einer Broschüre berichtete ich über meine Versuche, Licht ins Dunkel dieser illegalen Jugendamts-Aktion zu bringen. 


Das dankten mir die beiden Polizeibeamten mit einem Strafantrag wegen Verleumdung. Die Verhandlung fand am 2. September 2014 vor dem Wilhelmshavener Amtsgericht statt. Die Polizeibeamten belogen das Gericht mit einem Gleichmut, der mich erschreckte. Sie hätten sich vor der Wohnungsdurchsuchung bei mir vorgestellt. Auch der Grund für die Durchsuchung sei mir genannt worden. Die für die Durchsuchung verantwortliche Jugendamtsmitarbeiterin, die während dieser Aktion schweigend vor meiner Tür gestanden hatte, bekam im Namen des Oberbürgermeisters ein Aussageverbot. Meine Proteste dagegen wurden von der Stadt Wilhelmshaven abgewimmelt. Das Wilhelmshavener Amtsgericht verurteilte mich wegen übler Nachrede, die Richterin nannte das Aussageverbot für die Jugendamtsmitarbeiterin in ihrem schriftlichen Urteil "Beweisverkürzung", auf Deutsch: Behinderung der Justiz. Beim Oldenburger Landgericht legte ich Berufung ein, das Verfahren wurde auf Kosten des Staates eingestellt.


Außerdem hatte der Polizeibeamte, um den es hier geht, gegen mich einen Zivilprozess angestrengt, den ich im Dezember 2014 verlor. Sein Kollege log als Zeuge. Er behauptete sogar, vor meiner Tür hätten am 17. Juni 2013 nicht nur die beiden Polizeibeamten und die schweigende Jugendamtsmitarbeiterin gestanden, sondern auch der Vater meines Patenkindes und sein Fahrer. 


Nach der Verhandlung fragte ich auf schriftlichem Wege das Wilhelmshavener Jugendamt, wie dieser Fahrer hieß. Diese Auskunft wurde mir verweigert. Er sei kein "Verfahrensbeteiligter". Da wusste ich allerdings schon, dass weder der Vater noch der Fahrer nach ihren eigenen Angaben vor meiner Tür gestanden hatten, während die Polizeibeamten mit Gewalt in meine Wohnung eindrangen. 


Wenn es nun um den anonymen Kommentator von gestern geht. Welche Vermutung haben Sie? Meine Broschüre über diese Jugendamts-Aktion ist übrigens auf Initiative dieses Polizeibeamten verboten worden. Nur noch dieser Hinweis: Wird man wegen Verleumdung verklagt, gilt der Grundsatz "Im Zweifel für den Angeklagten" nicht. Es gilt die umgekehrte Beweislast. Ich hätte beweisen müssen, dass ich die Wahrheit berichte. Das ist mir ohne Aussage der schweigenden Jugendamtsmitarbeiterin unmöglich gewesen.


Nach der Wohnungsdurchsuchung: Höhnisches Gelächter bei Anruf des Wilhelmshavener Jugendamtes Hier klicken 


"Frankfurter Neue Presse" berichtet über Anjas Erste Property Hier klicken  

Freitag, 5. Februar 2016

Tjaden tappt (92)

Die Briefkästen in Neu-Isenburg.
Der Bürger, der zahlen soll

Ist Behörden-Irrsinn neuerdings so alternativlos, dass er sich überall breit macht? Gestern bin ich in Burgdorf bei Bleich gewesen, ich brauchte eine Kopie des Vertrages, den ich am 6. Januar 2016 mit dem Käufer meines Autos abgeschlossen hatte, denn das Hauptzollamt aus Helmstadt hatte mir eine Mahnung wegen nicht bezahlter Kfz-Steuer in Höhe von 85 Euro für die nächsten 12 Monate geschickt. 

Heute bekam ich ein weiteres Schreiben dieses Hauptzollamtes, in dem mir die Abmeldung meines Autos am 24. Januar 2016 bestätigt wurde. Die Schulden, die ich jetzt noch habe, sollen 4,95 Euro betragen. Das Abmeldedatum stimmt zwar nicht, aber für Guthaben ist diese Behörde nicht zuständig - oder? Das ich haben müsste, wenn das Abmeldedatum korrekt wäre, denn sofort nach dem Auto-Verkauf habe ich 15 Euro an die Kfz-Steuer-Behörde in Halle überwiesen. 

Fast zeitgleich schickt mir die Region Hannover eine Mahnung für eine angedrohte Zwangsstilllegung meines (verkauften) Autos. Berappen soll ich schlappe 50 Euro. Der Vorwurf: Ich fahre mit einem nicht versicherten Auto durch die Gegend. Bei einem Anruf verweist mich die zuständige Mitarbeiterin an eine andere Regions-Behörde, sie sei nur für die Vollstreckung der Forderung zuständig. Bevor das Gespräch endet, fragt sie mich, ob ich mich noch an das Kennzeichen meines Autos erinnere. Diese Frage haut mich fast vom Hocker, denn das Kennzeichen steht auf ihrer Mahnung! Inzwischen überlege ich, ob ich den Kaufvertrag für mein Auto öffentlich aushängen sollte - in jedem Amtsgericht der Region Hannover.

Doch mit der heutigen Post hat mich auch eine Mahnung aus Neu-Isenburg ereilt. Diese Stadt machte ich im vorigen Jahr darauf aufmerksam, dass sich mit Anjas Erster Property eine Firma in der Kurt-Schumacher-Straße 11 befinde, die Handelsregister-Auszügen zufolge einen Firmensitz in Frankfurt vorschwindelt. Dort und woanders zieht dieser Immobilienhai so schnell seine Kreise, dass er zum Beispiel 2011 dreimal und 2012 zweimal seine Adresse in Wuppertal und Frankfurt geändert hat. Keine stimmte.

Im vorigen Jahr hängte der Generalbevollmächtigte von Anjas Erster Property in der Kurt-Schumacher-Straße 11, Neu-Isenburg, Briefkästen auf. Ein Informant machte ein Foto, das ich auf http://heinzpetertjaden.wordpress.com veröffentlichte. Darauf reagierte dieser Generalbevollmächtigte mit großer Nervosität, während ich eine Rechnung von der Stadt Neu-Isenburg bekam (158853/RM-16-0296), weil ich angeblich eine Firmenauskunft angefordert hatte. Das war am 27. November 2015, zahlen sollte ich 15 Euro.

Ich schrieb ein zweites Mal an die Stadt Neu-Isenburg, wies darauf hin, dass ich keine Firmenauskunft brauche, ich hätte nur darauf hinweisen wollen, dass es mit Anjas Erster Property nach meinen Informationen  in dieser Stadt eine Personengesellschaft gebe, die in Neu-Isenburg aber keine Gewerbesteuer zahle. Eine Personengesellschaft habe immer dort ihren Sitz, wo der Geschäftsführer aktiv sei. Auch der Geschäftsführer habe - wie der Generalbevollmächtigte - sein Büro in der Kurt-Schumacher-Straße 11. Der Generalbevollmächtigte ist übrigens bis 2007 Geschäftsführer von Anjas Erster Property gewesen.

Heute hätte ich eigentlich mit einem Dankschreiben gerechnet. Doch - was bekam ich? Eine Mahnung über 21 Euro, weil ich die Firmenauskunft nicht bezahlt hätte. Was die Stadt herausgefunden hat, ob ich Recht habe, ist mir nicht mitgeteilt worden. Wozu auch? Wenn Behörden-Irrsinn neuerdings alternativlos ist...

Bei Gerichtsverfahren gibt Anjas Erste Property die Kennedyallee 102 in Frankfurt als Firmensitz an, im Handelsregister steht die Bockenheimer Landstraße 51 bis 53 in Frankfurt, in der Kurt-Schumacher-Straße 11, Neu-Isenburg, hängen die Briefkästen - interessiert aber keinen?

Lesetipps: Der Da Vinci Code - ausgetüftelt auf der Isle of man Hier klicken

"Frankfurter Neue Presse" berichtet Hier klicken 

Die Fortsetzung der Auto-Geschichte (September 2017)

 

  

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