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Freitag, 9. Dezember 2016

Tjaden tappt (186)

Bodo Krüger. 
Neues Format: Fragen an den Chefredakteur

5. Dezember 2016. Sehr geehrter Herr Krüger, dass auch in Burgdorf und Burgwedel über die “Neue Presse” diskutiert wird, ist für Sie sicherlich erfreulich. Aufgeschnappt habe ich die folgenden Anmerkungen:
1. Leserinnen und Leser in Burgdorf fürchten, dass Kinotipps für die “Neue Schauburg” nicht mehr erscheinen.
2. Leserinnen und Leser in Burgdorf fragen sich, was sich gegenüber der bisherigen Beilage “Anzeiger für Burgdorf, Uetze, Lehrte, Sehnde” verändert (vom Format einmal abgesehen).
Ich habe die NP in Burgdorf gekauft. Auf Seite 4 der “Regions-Beilage” dachte ich, der “Anzeiger” und die “Nordhannoversche Zeitung” seien zusammengelegt worden, weil dort Berichte aus Burgwedel erschienen. Doch dann vermisste ich Artikel aus Langenhagen und Isernhagen. Gehören Berichte aus Burgwedel zum täglichen Lesefutter, wenn ich die NP in Burgdorf kaufe – oder erscheinen die nur unregelmäßig, sieht also die “Regions-Beilage” anders aus, wenn ich die NP in Burgwedel kaufe?  Die Service-Seite deutet darauf hin, dass es diese Unterschiede gibt – aber wie sehen die aus?
Mir ist auch nicht ganz klar, warum “Anzeiger” im Kopf der Seite 1 versteckt wird. Ich kenne viele Zeitungen aus dem Ruhrgebiet, die Berichte aus allen Orten ihres Erscheinungsgebietes in einer Ausgabe vereinen – soll das auch in der NP geschehen?  Wenn ich das Impressum lese, habe ich allerdings nicht den Eindruck. Welchen Eindruck soll ich aber haben?
Mit freundlichen Grüßen
Heinz-Peter Tjaden
Up´n Kampe 6

30938 Burgwedel

Antwort aus Burgdorf am 9. Dezember 2016


      Wie Sie in den vergangenen Tagen gesehen haben, ist die Sorge unbegründet, dass die HAZ in Burgdorf künftig nicht mehr das Programm der Neuen Schauburg und die Kinotipps veröffentlicht. Hinzu kommt: Das Programm bringen wir auch in dem Burgwedel-Teil, weil viele Burgwedeler die Neue Schauburg besuchen.
   
    Geändert hat sich nicht nur das Format, sondern auch der Zuschnitt der neuen Lokalteile: Sie werden die Burgwedel-Seiten künftig regelmäßig in der Burgdorf-Ausgabe finden. Damit reagieren wir auf den Wunsch vieler Burgdorfer und Burgwedeler, die sich genau solch eine Seite gewünscht haben. Deshalb umfasst die Burgwedel-Ausgabe nun auch eine Burgdorf-Seite. Die Reaktionen der vergangenen Tage bestätigen uns, dass die Entscheidung richtig war. Im Übrigen gibt es auch weitere neue Zuschnitte: So erhalten die Leser der Laatzen-Lokalausgabe jetzt auch die Sehnde-Seite und jene der Langenhagen-Lokalausgabe eine Seite aus Garbsen.

    
    Den Namen „Anzeiger“ führen wir in der Tat fort, wenn auch mit kleineren Buchstaben – wir legen den Fokus nun verstärkt auf die Kommunen und machen dies auch mit den Seitenköpfen deutlich. Antje Bismark






Samstag, 21. Mai 2016

Tjaden tappt (123)

Ziemlich bester Unfug in Zeitungsbeilage

"So einen Prozess erlebt ein Amtsrichter nicht alle Tage: Seit 2011 liegen ein Burgwedeler Rentner und ein Ratsherr aus Norddeutschland im Streit – per Facebook soll es mehrfach zu Beleidigungen gekommen sein. Dank der Landeskasse und gutem Zureden konnte jetzt aber Frieden geschlossen werden. Nur für wie lange?"

Berichtet online die Burgwedeler Beilage von "Hannoversche Allgemeine Zeitung/Neue Presse". Die Überschrift lautet "Einigung zwischen ziemlich besten Feinden". Mehr kann ich nicht lesen. Muss ich auch nicht. Denn schon der Vorspann ist ziemlich "bester Unfug". Das weiß ich, weil ich im Gerichtssaal gesessen habe. Ich bin der "Burgwedeler Rentner", der als Schriftsteller in den Beilagen von "Hannoversche Allgemeine Zeitung/Neue Presse" nicht erwähnt wird, wohl weil ich auch eine Broschüre über einen Burgdorfer Beilagen-Redakteur geschrieben habe, der einen Kripo-Beamten am Telefon hereingelegt hat, um über mich einen Aufmacher schreiben zu können, der mich im Laufe der Zeit drei Jobs gekostet hat. Dieser Burgdorfer Beilagen-Redakteur ist heute Burgwedeler Beilagen-Redakteur. 

Wahr an der Geschichte ist: Ich soll einen Ratsherrn aus Norddeutschland auf meinen Facebook-Seiten beleidigt haben, und zwar am 2. Juli 2015. Dass diese Behauptung falsch ist, habe ich dem Gericht im Vorfeld bewiesen. Dennoch habe ich mich im Gerichtssaal bei dem Ratsherrn entschuldigt, weil ich sonst in Berufung hätte gehen müssen, um zu beweisen, dass ich ihn auch nicht auf anderen Facebook-Seiten beleidigt habe. Dazu habe ich einfach keine Lust. Der Richter hat mich dazu angehalten, die angeblichen Beleidigungen zu löschen. Was nicht ist, kann sehr leicht gelöscht werden, habe ich mir gedacht. Dass ein Richter solch einen Prozess nicht alle Tage erlebt, glaube ich gern. Und ich versichere hier: Was ich auf meinen Facebook-Seiten nicht veröffentlicht habe, streiche ich auch ganz schnell wieder. Man muss mich nur anzeigen und darauf hoffen, dass die Staatsanwaltschaft von Hannover einen Prozess daraus macht. Mehr über diese Behörde hier

Der Frieden zwischen diesem Ratsherrn und mir wird übrigens ewig halten. Bis Anfang 2014 haben wir in der gleichen Stadt gelebt, das ist nun nicht mehr der Fall. Gestern haben wir deswegen bei Facebook ganz locker über die zweite Relegations-Überraschung in Würzburg geplaudert. Die Burgwedeler Beilage der "Hannoversche Allgemeine Zeitung/Neue Presse" könnte nun ganz locker mein Mathe-Bilderbuch für Kinder "Wenn Zahlen Streit bekommen" rezensieren. Die Schlagzeile "Einigung zwischen ziemlich besten Feinden" könnte durchaus erneut verwendet werden. Auch in diesem Bilderbuch hält der Frieden ewig. Nett wäre auch: In dieser Rezension wird mein Name erwähnt. Schon daran dürfte die Rezension aber scheitern...

Mehr über mein Bilderbuch Hier klicken 

Mehr über Kleinstadt-Beilagen Hier klicken 


Montag, 7. April 2014

Tjaden tappt (IX)



Liebes Honigkuchenpferd Martin Lauber,

heute fragst du auf Seite 11 in der Rubrik "Service und Termine - Ihr Draht zur Redaktion": "Liebe Leserin, lieber Leser, hat Ihnen die Nordhannoversche Zeitung gefallen? Ist ein Lob fällig, oder gibt es Anlass zur Kritik?" Gibt es - und ist auch fällig.

Heute bin ich auf der von-Alten-Straße an einem Geschäft vorbeigeradelt, das "Passfotos - sofort" anbietet. Würde ich an deiner Stelle machen lassen. Dann müsst ihr nicht mehr dein Konfirmationsfoto in die Zeitung stellen, auf dem du dich breit grinsend über einen Plattenspieler freust.

Auch mit neuem Foto darfst du dich auf das Nachtschwimmen im Großburgwedeler Freibad freuen. Da sieht dich ja keiner. Warum beim Nachtschwimmen Sonnenschirme aufgestellt werden - wie du ebenfalls auf Seite 11 berichtest - würdest du mir sicherlich erklären, wenn ich dich anriefe. Mache ich aber nicht.

Was nach Telefonaten mit dir passieren kann, ist mir noch zu schlecht in Erinnerung an den 6. November 2003, als bei einem Bekannten von mir das Telefon klingelte, weil du mich unbedingt erreichen wolltest. Damals hattest du einem Kripo-Beamten eingeredet, dass ich in Burgdorf eine wichtige Person sei, die große Schuld auf sich geladen habe. Als Vorsitzender eines Kindervereins hätte ich auf meinen Internet-Seiten Kinderpornografie verlinkt.

Da der Kripo-Beamte dir das nicht glaubte, protokollierte er anschließend das Gespräch mit dir. Noch schockierter war dieser Kripo-Beamte, als er am nächsten Tag deinen Bericht im "Anzeiger für Burgdorf und Lehrte" las, in dem du diesen Unsinn wiederholtest. Dass der Kripo-Beamte mit deinen Behauptungen überhaupt nicht einverstanden war, hast du unerwähnt gelassen. Damals dachte ich, dass du nun sehr bald "Bild"-Redakteur sein würdest. Du wurdest aber vom Madsack-Konzern nach Burgwedel versetzt.

Mich dagegen hast du versetzt, als ich nach drei verlorenen Jobs nach Hildesheim fuhr, weil dort ein Richter in dieser Sache einen Termin anberaumt hatte. Wärest du da gewesen, hättest du miterlebt, wie dieser Richter den anwesenden Staatsanwalt aus Hannover aufforderte, mich endlich in Ruhe zu lassen. Was man mit mir gemacht habe, sei ein Skandal. Nach der Verhandlung entschuldigte sich der Staatsanwalt bei mir mit den Worten: "Was Sie erlebt haben, ist schlimm." Dann versprach man mir noch eine Entschädigung. Doch das war nur eine Lüge.

Die ich in vier Flugblättern dokumentiert habe. Die stehen im Netz. Hier klicken

Nun bin ich wieder in der Region Hannover. Viele freuen sich darüber. Ich auch. Und die Honigkuchenpferde?

Siehe auch: Das Schweigen Hier klicken

Anschau-bar

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