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Donnerstag, 24. August 2023

Tjaden tappt (573)

Der Duden leidet.

Sind Mitbürger*innen auch Miteinwohnende?

Jetzt verteilt auch der Verkehrs- und Verschönerungverein (VVV) Sternchen.  Zugute halten muss man dem VVV, dass er sich nicht für : oder / oder _entschieden hat, um sich Mühe zu ersparen. In der Pressemitteilung über eine Ausstellung in der Kulturwerkstatt, die "Angekommen" heißt,  ist sogar noch Schlimmeres verhindert worden, denn dort tauchen zwar Mitbürger*innen auf, aber keine Miteinwohnenden. 

Welchen Sinn machen Sternchen eigentlich? Mit ihnen verhindert man zwar weitere Wortungeheuer. Aber sonst? Ich habe kürzlich Mitarbeiterinnen der Stadt gefragt, was sie davon halten, wenn sie in Schriftstücken Sozialarbeitende genannt werden. Die Antwort: nichts. Oder "Jetzt bin ich keine Frau mehr, sondern nur noch eine Person."

Eine Expertenrunde, die sich der Pflege der deutschen Sprache widmet, hat kürzlich darauf hingewiesen, dass es bei Texten nicht nur auf die Lesbarkeit, sondern auch auf die Hörbarkeit ankommt. 

Gehört werden nur die Frauen. Oder wie lange soll man zwischen Lokomotivführer und innen Luft holen, damit die Männer nicht völlig aus allen Zügen verschwinden? Gelesen werden dagegen zuerst die Männer und dann als Anhängsel per innen die Frauen. Noch krasser wird das mit Lokomotivführer*Innen. Dann begreift es endlich auch die letzte Frau: Groß werden kann sie nur mit einem Mann?

Donnerstag, 20. April 2023

Tjaden tappt (557)

Furchen auf der Stirn

Der Bolzplatz an der Aue macht nach dem verregneten Pferdemarkt einen zerfurchten Eindruck. Den will die Stadt wieder beseitigen. Auf Kosten des Verkehrs- und Verschönerungsvereins als Veranstalter des Pferdemarktes. Meldet heute der "Anzeiger für Burgdorf" als Aufmacher. Und ich bekomme Furchen auf der Stirn. 

Ich bin immer noch der Meinung, dass mein Neffe Malte und ich 2006 die Einzigen gewesen sind, die auf diesem Bolzplatz jemals mit meinem damals noch kleinen Kumpel Leon Hopgrefe Fußball gespielt haben. Diesen Platz gibt es auch nur, weil er in der Südstadt von Burgdorf nicht angelegt werden durfte. Dafür sorgten damals Leute, die sich ein Urteil des Landgerichtes Hamburg aus dem Jahre 2005 zunutze machten. Dieses Gericht hatte in Hamburg den Bau eines Kindergartens untersagt, weil sich Anlieger beschwert hatten.

Damals galten Kinder noch als Verursacher von nicht zulässigem Lärm. Gerichte wurden mit entsprechenden Klagen zugedeckt, wenn eine Kommune auch nur daran dachte, in Wohngebieten auch etwas für die Kleinen zu tun. Das machte den zuständigen Senator in Berlin so wütend, dass er die zuständigen Behörden anwies, sich nicht mehr um jeden Richterspruch zu kümmern. Der Gesetzgeber änderte das Bundesimmissionsschutzgesetz. Kinderlärm war kein Klagegrund mehr. Niemand könnte mehr einen Bolzplatz in der Südstadt verhindern. 

Vielleicht auch deswegen wird derzeit befürchteter Bahnlärm zum Thema. Und ich bekomme wieder Furchen auf der Stirn. 

Donnerstag, 23. Mai 2019

Tjaden tappt (392)

Anzeiger für
Burgdorf, 22. 5. 19
Nur ein "Miesmacher"

Diesen Artikel habe ich gestern Abend auf den Facebook-Seiten der internetten Zeitung "Burgdorfer Kreisblatt" veröffentlicht und auf den Facebook-Seiten "Burgdorf" verlinkt. Er wurde auf den "Kreisblatt"-Seiten inzwischen 2130 Mal gelesen und nur einmal negativ kommentiert. Das ist doch was!

Donnerstag, 22. März 2018

Tjaden tappt (256)

Bleich, Schrader und Baxmann
schleppen auch weibliche
Gefahrenherde ein. 
Lauern auf Burgdorf neue Gefahren?

Die größte Gefahr für Burgdorf geht laut Paul Rohde (Herausgeber von "Kultur in Burgdorf") weiterhin von Alfred Baxmann (Bürgermeister) und Gerhard Bleich (Geschäftsführer des Verkehrs- und Verschönerungsvereins, des StadtHauses und des Stadtmarketing-Vereins) aus. Da aber diese beiden Gefahrenherde demnächst per Pensionierung abgeschaltet werden, macht sich der ehemalige CDU-Ratsherr bereits auf die Suche nach für ihn neuen möglichen Gefahrenquellen. 

Keinesfalls unterstützt wird er dabei von der Tagespresse. Die laut Rohde auch sonst vieles verschweigt, weshalb er einmal im Jahr eine Chronik herausgibt, die er selbst für "die einzige professionelle und unabhängige Burgdorfer Chronik" hält. Nur hier findet man - so Rohde - "politisch brisante Dokumentationen", die von ihm größtenteils selbst erfunden werden. Womit wir wieder bei den Gefahrenherden Bleich und Baxmann wären, die demnächst abgelöst werden sollen. 

Von Neubürgern. Und wer schürt diese Gefahr? Darauf kommen Sie leicht: Baxmann und Bleich, die sich zum Zwecke schändlichen Tuns mit dem Vorsitzenden des Verkehrs- und Verschönerungsvereins, Karl-Ludwig Schrader,  zusammenrotten, sobald irgendwo in Burgdorf ein Möbelwagen auftaucht.

Schon stehen Baxmann, Bleich und Schrader mit einem Präsentkorb vor der Haustür. Beweist auch ein Foto aus dem Jahre 2012. Die Entmachtung der Ureinwohner, "die sich heute kaum noch am politischen Leben beteiligen" (O-Ton Rohde) hat übrigens 2007 begonnen. Rohde muss also elf Jahre geschlafen haben.

Dienstag, 14. November 2017

Tjaden tappt (234)


Wir sind dann mal in Kummerland.
Auf nach Kummerland

Super, Mario! Die FDP-Lokomotive fährt jetzt nach Kummerland. Vorne sitzt Jim Zoff (Mario Gawlik, FDP-Ortsverbandsvorsitzender). Dem FDP-Ortsverband stehen unglaubliche Abenteuer mit dem Verkehrs- und Verschönerungsverein (VVV, Vorsitzender Karl-Ludwig Schrader, FDP) und dem Burgdorfer Rat bevor. 

Jim Zoff will nicht, dass der VVV von der Stadt den jährlichen Personalkostenzuschuss in Höhe von 50 000 Euro bekommt. Die FDP-Fraktion (Vorsitzender Karl-Ludwig Schrader) soll diese freiwillige Leistung ablehnen. FDP-Ratsherr Thomas Dreeskornfeld will dafür seine Nein-Stimme abgeben. Er ist dann allein in Kummerland. Denn alle anderen sind für den Zuschuss.

Jim Zoff steigt bereits vor Ende dieser Reise an der "Paul-Rohde-Gedenkstation" aus und teilt dem ehemaligen CDU-Ratsherrn, der schon lange für Zoff mit dem VVV eintritt, mit: "Abenteuer bestanden, FDP-Lokomotive kaputt."


Dienstag, 19. September 2017

Burgdorfer Stadtfest

Alle feiern Stadtfest in Burgdorf. 
Fünf Bühnen-tolles Programm

In Burgdorf wird vom 29. September bis 1. Oktober das 46. Stadtfest gefeiert. Auf dem Oktobermarkt-Gelände gibt es fünf Bühnen und viele Aktionsplätze. Auf dem Programm stehen Musik und Theater, Kunst und Kultur, Spiel und Sport, Mitmachaktionen und Shows. Weitere Informationen

Neues Sparbuch

In Burgdorf wird ein Sparbuch eingeführt, das satte Zinsen trägt und "Burgdorf Bonus" heißt. Für knapp 20 Euro gibt es 115 Angebote, die fast 3 000 Euro wert sind. Vorgestellt wird diese preisgünstige Geldanlage am 29. September, 16 Uhr, während der Eröffnung des Stadtfestes. Die Auflage liegt bei 1 500 Exemplaren. Vor dem Rathaus I gibt es einen Verkaufsstand.  

Schnäppchen machen in der Altstadt

Der dritte Oktobermarkt-Tag ist stets auch Großflohmarkt-Tag. Die Markttore in der Altstadt sind am 1. Oktober ab 7 Uhr geöffnet. Teilnehmerkarten gibt es bei Bleich in der Braunschweiger Straße.

Wirbel am Schlagzeug

Für seine Auftritte muss nicht getrommelt werden, das macht Claus Hessler selbst: Auf der Durchreise von Hamburg nach Frankfurt sorgt er am 29. September, 18 Uhr, im Musikhaus für Wirbel am Schlagzeug. Weitere Informationen 

Altes hinter altem Rathaus

Während des Stadtfestes gibt es in der Altstadt auch Chromblitzendes. Hinter dem Rathaus I werden am 30. September von 14 bis 18 Uhr Oldtimer präsentiert.  Für Oldtimer-Freunde



Donnerstag, 29. Juni 2017

Wissen Sie eigentlich?

50 Geheimnisse werden gelüftet

Burgdorf. Die Hobby-Historikerin Heidi Rust und der Hobbyhistoriker  Dieter Heun lüften in ihrem sechsten Buch 50 Geheimnisse aus der Burgdorfer Stadtgeschichte. "Wissen Sie eigentlich?" lautet die Frage, die auf unterhaltsame und informative Weise beantwortet wird. Berichtet wird über Unglaubliches, Kurioses, Bewegendes, aber auch über Amüsantes und Lächerliches.

"Wir servieren Geschichtshäppchen", sagen die Autorin und der Autor. Schmecken lassen kann man sie sich nach einem Kauf bei Bleich in der Braunschweiger Straße, in der Buchhandlung FreyRaum, in Wegeners Buchhandlung, im Stadtmuseum und in der KulturWerkStadt. 

Die Broschüre kostet 12 Euro. Den Erlös spenden Heidi Rust und Dieter Heun für die gemeinnützige Arbeit des Verkehrs- und Verschönerungsvereins.  

Donnerstag, 29. September 2016

Burgdorfer Stadtfest

Dieses Fest macht
Spaß. Foto: Tjaden 
Drei tolle Festtage in der Aue-Stadt

Burgdorf. Über 80 Vereine, Organisationen und Unternehmen ziehen am Feststrang, fünf Bühnen, Musik und Theater, Kunst und Kultur, Spiel und Sport, Mitmachaktionen und Shows: Burgdorf feiert vom 30. September bis 2. Oktober den 45. Oktobermarkt. Geöffnet sind die Markttore am Freitag von 16 bis 24 Uhr, am Samstag von 12 bis 24 Uhr und am Sonntag von 11 bis 19 Uhr.

Oldtimer auf Oktober-Marktplatz

Burgdorf. Auf dem Oktober-Marktplatz stehen am 1. Oktober auch Oldtimer. Die Ausstellung dauert von 14 bis 18 Uhr.

Alles aus zweiter Hand

Burgdorf. Der dritte Stadtfest-Tag ist auch Floh-Markttag. Geöffnet sind die Markttore in der Altstadt am 2. Oktober ab 7 Uhr.

Versteigerung von Fundsachen

Burgdorf. Das Stadtfest beginnt am 30. September mit einer Fundsachen-Versteigerung. Unter den Hammer kommt ab 16.20 Uhr auf der Bühne Markt-/Poststraße Verschusseltes, das nicht aus dem Fundbüro abgeholt worden ist.

Fahrräder werden codiert

Burgdorf. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club codiert am Oktobermarkt-Sonntag Fahrräder. Anmeldungen unter Telefon 05136/92 04 009.

Nachricht auf den Facebook-Seiten des "Burgdorfer Kreisblattes"

Verein Burgdorfer Kegler e.V. shared your event.
43 mins
Wie auch letztes Jahr sind wir auch dieses Jahr wieder auf dem Burgdorfer Oktobermarkt vertreten. Ihr findet uns am Samstag, dem 1.Oktober links neben dem Rathaus. Jeder kann dort einmal kegeln und sich mit dem Verein und dem Kegelsport vertraut machen.

Wir hoffen auf gutes Wetter und freuen uns auf euren Besuch!
 

Bilderbogen Oktobermarkt 2015

Auf den VVV-Seiten das ganze Stadtfest-Programm Hier klicken  

Dienstag, 20. September 2016

Tjaden tappt (166)

Witz komm raus-du
bist umzingelt? Mit
linker Mousetaste
vergrößern.
Übliches von Paul Rohde aus Burgdorf 

Wenn man im Glashaus sitzt und mit Steinen wirft, muss man nicht doof sein: Es reicht, wenn man Paul Rohde heißt. Das beweist der ehemalige Burgdorfer CDU-Ratsherr und Magazin-Macher auch in der Herbst-Ausgabe seines Kulturmagazins "PUR". Als "dienstältester Burgdorfer Lokalredakteur", der seit "33 Jahren als solcher grüßt", macht er, was er regelmäßig tut: Er verfasst unfreundliche Texte über Gerhard Bleich, u. a. Geschäftsführer des Verkehrs- und Verschönerungsvereins (VVV) in Burgdorf, und über Burgdorfs Bürgermeister Alfred Baxmann.

Dieses Mal wirft Paul Rohde Bleich vor, er lasse "Grafik- und Druckarbeiten von einer Druckerei in Hannover-Vahrenwald ausführen". Und wo lässt der Magazin-Macher seine Ergüsse drucken? Richtig: auch nicht in Burgdorf. Oder will Rohde behaupten, dass seine zweite Frau im gemeinsamen Häuschen die paar Exemplare zu nächtlicher Stunde aus einer Druckmaschine kurbelt? Möglich wär´s zwar, aber da niemand weiß, wie hoch die "PUR"-Auflage ist, weiß auch niemand, wie lange die zweite Ehefrau des Magazin-Machers kurbeln müsste. Dass Bleich - wie von Rohde behauptet - auch noch mehr verdient als Baxmann, ist hoffentlich nur als Witz gemeint, dass der VVV-Geschäftsführer jedoch mehr verdient als Rohde, kann man nur hoffen. Wer mehr leistet...

So doof wie dieser "PUR"ist ist meines Wissens zuletzt der "Kreisblatt"-Verleger August-Wilhelm Rumpeltin gewesen, der vor 35 Jahren einen Tag vor der Kommunalwahl einen Kommentar für die Seite 1 verfasste, in dem er der Burgdorfer SPD vorwarf, sie schädige die "heimische Wirtschaft" mit Druckaufträgen für ein Unternehmen aus Celle. Da sich die SPD gegen diesen Vorwurf vor der Wahl nicht mehr mehr wehren konnte, wehrte sie sich nach der Wahl mit Abo-Abbestellungen. 

"Er diffamiert, polarisiert, manipuliert, ohne dass es ihm schadet", schreibt Rohde zudem auf Seite 9 seines Herbst-Magazins in einem Rückblick auf das Wahljahr 1996 über Alfred Baxmann. Im Herbst fallen bekanntlich die Blätter, aber warum Rohde sich derart entblättert und warum ihm nicht klar wird, dass er damit nur sich selbst meinen kann, ist mir jedenfalls nicht klar. Wenn man im Glashaus sitzt, muss man wohl Paul Rohde heißen...

Lesetipps: "Ein Mann namens Paul Rohde" und "Zwei Schweinchen und ein Anzeiger" (erhältlich auch als e-book unter dem Titel "Wenn Zeitungsenten abheben")



  

  

  

Mittwoch, 29. Juni 2016

Tjaden tappt (130)


Alles möglich macht das Netz.
Hier bekommen anonyme blogger Tipps.
Mail an anonyme blogger

3. Juni 2016. Wie bereits berichtet, erscheinen im Netz seit 2011 anonyme blogs, in denen ehemalige Klientinnen und Klienten (dazu gehören auch Kinder) der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch (2012 verschenkt an die Step gGmbH Hannover, 2014 geschlossen) verleumdet werden, anders ergeht es auch nicht einer ehemaligen Geschäftsführerin der Einrichtung und mir.

Der jüngste blog ist bei E wie Einfach eingerichtet worden. Er wurde von diesem Anbieter sofort wieder gelöscht. Mitgeteilt wurde mir gestern, dass die Anmeldung unter heinzpetertjaden@yahoo.com erfolgt ist. An diese Adresse richtete ich heute die folgende Nachricht, eine Kopie bekamen die Staatsanwaltschaft Hannover, die Stadt Burgdorf, der Verkehrs- und Verschönerungsverein der Stadt Burgdorf und der "Anzeiger für Burgdorf":

Hallo, ihr Verleumder, nicht nur bei google, sondern auch bei E wie Einfach richtet ihr anonyme blogs ein. E wie einfach hat mir gestern mitgeteilt, dass ihr dafür die mail-Adresse heinzpetertjaden@yahoo.com verwendet. Für die Anmeldung wiederum nutzt ihr ein google-Konto. Ich bin sicher, dass meine mail nicht ankommt, weil diese Adressen längst wieder gelöscht worden sein dürften. Aber lesen werdet ihr den mail-Text, da ich ihn auch auf www.burgdorferkreisblatt.de und http://familiensteller.blogspot.de veröffentliche.

Ob ihr auch hinter den anonymen Briefen steckt, über die ich auf http://margaretenstrasse29.wordpress.com berichte, wird sich sicherlich auch irgendwann erweisen. Die Staatsanwaltschaft von Hannover, die zu den Empfängern dieser mail gehört, wird mir dabei sicherlich helfen.
Heinz-Peter Tjaden
Up´n Kampe 6

30938 Burgwedel

Betr. Ruhendes Ermittlungsverfahren in Lüneburg


4. Juni 2016. Staatsanwaltschaft Lüneburg
Postfach 2880

21318 Lüneburg

NZS 1207 Ujs 16940/14

Sehr geehrte Damen und Herren,

Sie haben mich am 23. Juni 2014 um Hinweise gebeten, die aus dem derzeit ruhenden wieder ein laufendes Ermittlungsverfahren gegen anoyme blogger machen könnten.

Im Netz sind inzwischen zwei weitere anonyme blogs erschienen, bei xxx.blogspot.de handelt es sich um einen weiteren google-blog, bei heinzpeter-tjaden.emyspot.com um einen blog bei E wie Einfach, der vom Anbieter gleich wieder gelöscht worden ist. Angemeldet wurde der E-blog unter heinzpetertjaden.yahoo.com. Diese mail-Adresse wurde meinen Recherchen zufolge mit einem google-Konto eingerichtet.


Weitere Erkenntnisse habe ich in einer Sonderausgabe meiner internetten Zeitung „Burgdorfer Kreisblatt“ veröffentlicht, die ich diesem Schreiben beifüge.

Täter können nicht ermittelt werden

29. Juni 2016. Die Lüneburger Staatsanwaltschaft hat mir heute mitgeteilt, dass sie die Urheber der anonymen blogs nicht ausfindig machen könne. Hier weiterlesen 

Zum Beginn der Artikelserie 

Dienstag, 25. August 2015

Tjaden tappt (XXXXI)

I buy in Castlevillage

Die Buchhändlerin schaut mich ratlos an. Eine Broschüre mit dem Titel "I buy in Castlevillage" kenne sie nicht. Was soll denn drinstehen?, hätte sie gern von mir gewusst, und ich habe es ihr indoor so gut wie möglich erklärt: Die wichtigsten Übersetzungen für die Reklametafeln vor den Geschäften und für alles, was in den Schaufenstern an Puppen baumelt oder neben den Produkten liegt. Vorbeigekommen sei ich bereits an mindestens drei Mal "Sale", an mehreren Outdoor-Shirts, an einem Indoortable, nicht mehr weit sein könne es bis zu Showrooms von Carhouses und dem Paper- und Copyshop von Treegarden, zumal mein Indoor- and Outdoordog Mike heute besonders gut in motion sei wie nächstes Jahr ganz Castlevillage, da 2016 "Castlevillage in motion" Themenjahr sei, und zwar - ich traue mich kaum, diese Wörter auszusprechen, weil ich nicht sicher bin, ob mich die Buchhändlerin dann noch versteht - drinnen und draußen. Da müsse es doch eine Broschüre mit dem Titel "I buy in Castlevillage" geben. Gibt es aber nicht, sagt die Buchhändlerin.

Schon sind mein Hund und ich wieder outdoor, Bekannte grüße ich mit einem freundlichen "How do you do?", auf der Braunschweiger Straße kommt mir der Vorsitzende des Verkehrs- und Verschönerungsvereins entgegen, Karl-Ludwig Schrader scheint noch nicht up to date zu sein und fragt mich: "Na, Peter, wo willst du denn hin?" Ich falle nur ungern auf seinen Trick, mich mit Deutsch überrumpeln zu wollen, herein: "Kaffee trinken."

Bei einem "Coffee to go" stehe ich an der Aue und sehe gar nicht ein, warum ich dieses Gebräu zum Weglaufen finden soll...Da schießt mir eine Frage durch den Kopf: Ist das, was ich hier mache, schon ein Event?


Sonntag, 19. Juli 2015

Tjaden tappt (XXXX)

Der Straßenfeger und die Seilschaften in Burgdorf

"Das Schlimme", sagt er und fegt dabei den Bürgersteig, "sind die Seilschaften", fügt er hinzu und greift nach einer Schaufel, "in Burgdorf", beendet er seinen Satz und schiebt den Schmutz mit dem Besen auf die Schaufel. Der Dreck verschwindet in einem Eimer, die Seilschaften jedoch verschwinden nicht, meint er und macht mich sogleich mit dem Anführer bekannt. Das sei Gerhard Bleich mit seinem Verkehrs- und Verschönerungsverein, mit seinem Stadtmarketing-Verein und mit dem Verein für das Burgdorfer StadtHaus, der sich neuerdings um ein Veranstaltungszentrum kümmert. Teuer soll das Seil auch noch sein: "Bleich verdient 12 000 Euro im Monat."

Wo ein Seil ist, ist auch ein Abgrund, einer der gefährlichsten Abgründe ist der Abgrund der Gerüchte. Gerüchte werden durch eine Stadt getuschelt, um das Ansehen von Bürgern, die sich um Burgdorf verdient gemacht haben und verdient machen, zum Absturz zu bringen. Wer schon nicht mitmacht, der will wenigstens niedermachen. Deshalb schneide ich diesem Straßenfeger das Seil durch.

"Sie reden", antworte ich, "wie der übelste Burgdorfer, den ich kenne. Der heißt Paul Rohde und gibt ein Magazin heraus, das auch dann von der Stadtsparkasse verteilt wird, wenn er über Homosexuelle herfällt. Ich habe dagegen in der Bank protestiert, reagiert wurde nicht. Das Magazin lag weiter in der Bank aus. Keiner fällt diesem Verleumder in den Arm."

Das ist seit Jahren so. Stadtsparkassen-Kunden lasen vor elf Jahren in den Magazinen dieses Verleumders Berichte, in denen behauptet wurde, ich sei obdachlos und hätte mich strafbar gemacht. Auch über Gerhard Bleich veröffentlichte Paul Rohde so manchen Unsinn, der offenbar trotzdem geglaubt wurde und geglaubt wird. Dieser Mann nagelte viele an die Wand, einige verzweifelten an seinen erfundenen Geschichten.

Der Straßenfeger ist inzwischen still geworden. Er greift nach Schaufel, Besen und Eimer, im Weggehen sagt er: "Ich dachte, der Rohde ist schon tot." "Und wenn er es wäre", antworte ich, "in seinen Gerüchten würde er leider wohl weiterleben."  

Sonntag, 9. November 2014

Tjaden tappt (XVIII)

Der Mauerfall: Merkel in der Sauna - ich im Auto

"In diesem Jahr feiert die Deutsche Demokratische Republik ihren 25. Geburtstag. Am 7. Oktober 1949 trat sie ins Leben. An diesem Tag schufen sich deutsche Arbeiter und Bauern ihren eigenen Staat. Wilhelm Pieck, Mitkämpfer von Karl Liebknecht, Rosa Luxemburg und Ernst Thälmann wurde ihr erster Präsident.

Unter Führung der geeinten marxistisch-leninistischen Partei der Arbeiterklasse, der SED, ist die DDR zu einem stabilen, angesehenen sozialistischen Staat geworden."

Schreibt der Parteivorstand der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) vor 40 Jahren in einer internen Schulungsbroschüre. Der Titel lautet "25 Jahre DDR - Der reale Sozialismus und die Auswirkungen auf die Kampfbedingungen der Arbeiterklasse in der BRD".

15 Jahre später wird dieser Staat per friedlicher Revolution wieder abgeschafft. Wie Angela Merkel - sie ist mit einer Freundin in der Sauna gewesen - weiß natürlich auch ich, wo ich am 9. November 1989 gewesen bin. Ich saß in meinem Auto, hörte Radio, eine Ost-Berlinerin erzählte, dass sie ihren Mann nicht wach bekommen habe, deshalb sei sie allein nach West-Berlin gegangen. "Mein Mann wird staunen, wenn ich ihm das morgen berichte", sagte sie. Am 9. November 1989 haben DDR-Bürgerinnen also nicht nur in der Sauna gesessen, zumindest ein DDR-Bürger hat den Mauerfall verschlafen. Den Seinen gibt es die friedliche Revolution im Schlaf...

1986 bin ich das erste Mal in der DDR gewesen. In Dittersdorf. Junge Leute knatterten auf ihren Mopeds aufgeregt in ein Nachbardorf. Dort gab es die erste private Eisdiele. Eine junge Frau erzählte mir, dass sie nicht studieren dürfe, weil sie Christin sei. Ihre Mutter war stolz darauf, dass sie noch nie ein Wahllokal betreten hatte: "Die kommen nach Schließung der Wahllokale immer zu uns und fordern uns zur Stimmabgabe auf." Ich wurde gefragt, was aus der DDR wird. Ich antwortete: "Die könnt ihr in ein paar Jahren vergessen. Vorher wird aber noch Egon Krenz Staatsratsvorsitzender." "Das ist aber kein Gorbi", sagte jemand.

"Sozialismus - das heißt Frieden, Freiheit, Wohlstand für die arbeitenden Menschen, für das Volk. Alles, was den Sozialismus stärkt, dient der Arbeiterklasse und dem Freiheitskampf der Völker in der ganzen Welt, dient dem Frieden und der Entspannung.

Deshalb ist der 25. Geburtstag der DDR, den sie mit neuen Erfolgen und neuen Vorhaben bei der Gestaltung der entwickelten sozialistischen Gesellschaft begeht, ein Feiertag auch für jeden Kommunisten, für jeden fortschrittlichen und friedliebenden Menschen in der Bundesrepublik."

Endet die Schulungsbroschüre der Deutschen Kommunistischen Partei. Das Ende der DDR hätte die DKP eigentlich auch erahnen können, denn 1973 hat der Parteivorstand eine Schulungsbroschüre mit dem Titel "Arbeiterklasse und Freiheit" veröffentlicht. Darin hieß es: "Das Wort Freiheit ist nicht das einzige, das so häufig mißbraucht wird. Auch den Begriffen gut, wahr, menschlich, demokratisch - um nur einige zu nennen - geht es ebenso." Bis die Leute auf die Straße gehen...

Ich habe eine Broschüre über diese Zeit geschrieben. Sie heißt "Ein anderer deutscher Herbst" und ist bei www.lulu.com erschienen. Hier klicken Ein Exemplar gab ich vor einigen Wochen dem Geschäftsführer des Burgdorfer Verkehrs- und Verschönerungsvereins (VVV), Gerhard Bleich, und schlug einen Lese- und Diskussionsabend vor. Seine Antwort: "Glauben Sie, dass sich dafür noch jemand interessiert?" Dennoch wolle er mit dem VVV über meinen Vorschlag diskutieren. Das war es dann zu diesem Thema...






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