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Montag, 28. September 2020

Tjaden tappt (543)

Über den Dächern von
Funchal. Foto: Patricia
Kloppert
Ich hätt´ da gern mal ein Problem (Bodo Bach)

Wenn in der Region Hannover von 500 Infizierten 16 ins Krankenhaus müssen, handelt es sich dann bei dem Corona-Virus um ein gefährliches Virus? Oder ist die Frage, ob es sich bei Covid-19 um einen Schornstein (viel Rauch um nichts) handelt, berechtigt? Diese Frage stellte mir das Institut, das sich die Corona-Maßnahmen für Madeira ausgedacht hat, als ich von der Blumeninsel zurückgekehrt war. 

Wenn sich der "Bild"-Kolumnist Franz Josef Wagner heute an den "lieben Herbst" wendet, den er gar nicht lieb findet, weil jetzt angeblich draußen (Grippe-Virus)  und drinnen (Corona-Virus) der Tod auf ihn lauert, bekommt er dann seine Drogen nicht mehr bei der Polizei, sondern muss sich erst noch einen anderen Dealer suchen, bevor er sich wieder beruhigt?

Wenn die Volksbank Hannover neuerdings im "Altkreis-Blitz" (der mich seit zwei Jahren mit falschen Anschuldigungen verfolgt) für ihre Bankgeschäfte wirbt, liegt dann der Verdacht nahe, dass ich ungefragt die Kosten trage? Schließlich bin ich unbestrittenerweise bis 2004 Mitglied dieser Bank gewesen und bekomme mein Geld trotz letztmaliger Erinnerung vom 16. Juli 2020 nicht zurück. Ist der "Altkreisblitz" für meine Euro ein besserer Ort als meine Geldbörse?

Donnerstag, 20. August 2020

Tjaden tappt (502)

Mit linker Mousetaste vergrößern.
Überweisung auf mein
Stadtsparkassen-
Konto aus dem September 1992.
Bankraub ist eine Unternehmung von Dilettanten. Wahre Profis gründen eine Bank.

Bertolt Brecht

3. Juni 2020. Meine Bank darf schon seit dem 23. Mai 2020 staunen, ich erst seit heute: Die hannoversche Volksbank hat ihren Sitz nach Essen verlegt. Das geht aus einer Postübergabeurkunde hervor, die meine Bank eher bekommen hat als ich. Absenderin ist eine Gerichtsvollzieherin aus Burgwedel. Die in Essen beheimatete hannoversche Volksbank fordert von mir 3616,58 Euro plus Zinsen. Sie hat deswegen bei meiner Bank ein Zahlungsverbot beantragt und droht mir mit einem Pfändungs- und Überweisungsbeschluss, der in den nächsten Tagen aus Essen abgeschickt werden soll. 

Wegen dieser angeblichen Forderung gibt es immer wieder einen regen Schriftwechsel, meistens meinerseits. Die Filialdirektion Burgdorf der hannoverschen Volksbank behauptet, sie habe keine Unterlagen mehr. Die Forderung sei an ein Inkassobüro abgetreten worden. Die Volksbank habe mit der Sache deswegen nichts mehr zu tun. Und stellt nun einen Antrag auf ein Zahlungsverbot, und zwar von Essen aus. Behauptet wird neuerdings ein Vollsteckungsbescheid vom 15. Juni 2002, den es nicht gibt. Früher ist auch schon ein anderer Vollstreckungsbescheid behauptet worden. 

Vom Inkassobüro bekam ich vor einigen Monaten Unterlagen, die mich stutzig machten. Demnach war ich mindestens bis Ende 2004 Mitglied der hannoverschen Volksbank. Dividenden bekam ich den Unterlagen zufolge aber nur bis 2002. Also wendete ich mich direkt an die Volksbank-Zentrale, damals noch  in Hannover, die mir bestätigte, bis Ende 2004 Mitglied gewesen zu sein. Meine daraufhin gestellte Frage nach den nicht gezahlten Dividenden und der ebenfalls fehlenden Erstattung meiner Volksbank-Anteile wurde nie beantwortet.

Inzwischen verfüge ich auch über Protestschreiben, die ich an die damalige Volksbank Burgdorf geschickt habe, die später von der hannoverschen Volksbank geschluckt worden ist. Zu jener Zeit wohnte ich in Wilhelmshaven. Als wir dort eine Zeitung gründen wollten, forderte ich eine Schufa-Auskunft für die Eröffnung eines Geschäftskontos an. In der stand, dass die Volksbank Burgdorf die bis heute umstrittene Forderung abgeschrieben hatte, weil ich nicht zahlungswillig sei.  Dagegen protestierte ich-niemand reagierte.

Genauso abenteuerlich ist die Forderung. Angeblich war ich bis 1995 Kunde der Volksbank Burgdorf, woran ich mich nicht erinnere. Denn ich wohnte nach einem kurzen Gastspiel beim "Burgdorfer Kreisblatt" wieder in Hannover und arbeitete auch dort. Meine inzwischen verstorbene Ehefrau ebenfalls.


1989 kehrte ich als Lokalredakteur nach Burgdorf zurück, wohnte aber weiter in Hannover. Da der Verlag, für den ich arbeitete, bei der Stadtsparkasse Burgdorf sein Konto hatte, wechselte ich von der Commerzbank Hannover zur Stadtsparkasse Burgdorf.


Das kann ich beweisen, weil ich 1992 eine Broschüre herausbrachte, die Bestellerinnen und Besteller beglichen meine Rechnungen mit Überweisungen auf mein Stadtsparkassen-Konto (siehe Beleg oben links).

Nettes Gespräch mit meiner Bank

4. Juni 2020. Das ist ein nettes Gespräch gewesen: Heute telefonierte ich mit meiner Bank. Dabei erfuhr ich, dass der Pfändungs- und Überweisungsbeschluss bereits bei meiner Bank angekommen ist. Er sei mit dem 26. Mai 2020 datiert. Dagegen unternehmen könne meine Bank nichts. Das war mir schon vorher klar. Eine angebliche Gläubigerin, wie in diesem Fall die Hannoversche Volksbank eG, Am Europa-Center 1 b, 45145 Essen, ist nicht in Beweisnot, sondern ich als angeblicher Schuldner. Bei meiner Gegenwehr werde ich allerdings korrekte Angaben machen müssen, angefangen bei meiner Adresse. 

Ein wenig erstaunt war mein Gesprächspartner darüber, dass die inzwischen in Essen beheimatete Hannoversche Volksbank auf wichtige Fragen immer nur antwortete: "Darüber haben wir keine Unterlagen." Für die juristische Auseinandersetzung wünscht er mir "viel Glück".  Aber erst einmal muss mir der Pfändungs- und Überweisungsbeschluss vorliegen.

Beliebte Karte

5. Juni 2020. Ich habe inzwischen den damaligen Volksbank-Chef über diese Geschichte informiert.  Über das Konto bei meiner Bank kann ich übrigens weiterhin so verfügen wie bisher. Das freut mich.  Denn meine Maestro-Card ist sehr schön, wie ich bereits im Februar 2018  in einem Beitrag festgestellt habe, der immer noch sehr häufig angeklickt wird. Hier lesen 


Mit linker Mousetaste vergrößern. 








Bei Umzug vergessen?

7. Juni 2020. Dem Pfändungs- und Überweisungsbeschluss, den ich noch gar nicht habe, muss ein Mahnverfahren vorausgehen. Ein solches Verfahren gibt es nicht. Hat die Volksbank Hannover das während ihres Umzuges nach Essen vergessen?

Kuriose Antwort

8. Juni 2020. Das ist die kurioseste mail, die ich jemals bekommen habe. Dabei handelt es sich um eine Antwort auf meinen Protest bei der Volksbank Hannover, Am Europapark 1 b, Essen, vom 3. Juni 2020 wegen des vorläufigen Zahlungsverbotes, den ich per mail abgeschickt habe. Die Volksbank-Mitarbeiterin, an die ich mich gewendet habe, teilt mir nun mit, man habe das Inkassobüro, an das meine Forderung abgetreten wurde, mit der Bearbeitung meines Protestes beauftragt.  Auch die Postübergabeurkunde für das vorläufige Zahlungsverbot (von mir der Volksbank Hannover zur Verfügung gestellt) werde man an das Inkassobüro zurückschicken. Dass Essen der neue Sitz der Volksbank Hannover sein soll, wird schweigend zur Kenntnis genommen. Weiß dieses Inkassobüro inzwischen, ob ich Volksbank-Mitglied gewesen bin oder nicht? Warum behauptet dieses Inkassobüro, es handele im Auftrag einer Volksbank mit Sitz in Essen? Warum wird die Postübergabeurkunde an das Inkassobüro zurückgeschickt?

Warten auf Godot?

23. Juni 2020. Auf den Pfändungs- und Überweisungsbeschluss warte ich wohl vergeblich. Auf eine Antwort auf meine Fragen wohl auch. 

Erfreuliches Ergebnis

27. Juni 2020. Den Pfändungs- und Überweisungsbeschluss habe ich zwar nicht bekommen, dafür aber einen Brief des Inkassobüros, das sich eigenen Angaben zufolge "noch einmal sehr eingehend" mit dem Fall beschäftigt hat.  Das Ergebnis finde ich erfreulich, nun fehlt mir nur noch eine Bestätigung, dass ich zumindest bis Ende 2004 Mitglied der Volksbank Hannover gewesen sein soll, aber keine Dividende für 2003 und 2004 bekommen habe. Auch meine angebliche Einlage wurde mir nicht erstattet. Diese Bestätigung habe ich beim Inkassobüro angefordert. Dass ich Volksbank-Mitglied war, hat die Volksbank Hannover bereits behauptet.  Unterlagen darüber gebe es aber nicht.  

Keine Antwort-kein Geld

24. Juli 2020. Welchen Satz meines Schreibens vom 16. Juli 2020 hat die Volksbank Hannover nicht verstanden? An diesem Tag schickte ich der Bank die Belege für meine angebliche Mitgliedschaft bis 2004 und für angebliche Dividendenzahlungen nur bis 2002. Ich forderte die Volksbank Hannover auf, mir den Gegenwert meiner Volksbank-Anteile zu erstatten und die fehlenden Dividenden für 2003 und 2004  zu überweisen. Ich bekam nicht einmal eine Antwort.  Den Pfändungs- und Überweisungsbeschluss bekam ich ebenfalls nicht. 

Geschenkt

20. August 2020. Ich will mal nicht so sein: Vielleicht braucht die Volksbank Hannover mit Sitz in Essen mein Geld dringender als ich. Bekomme ich jetzt eine Spendenbescheinigung?

Noch mehr Volksbankliches 




Mittwoch, 3. Juni 2020

Tjaden tappt (434)

Das vierte Organ der Volksbank Hannover

25. November 2019. Jede Volksbank hat drei Organe: den Vorstand, den Aufsichtsrat und die Vertreter- bzw. Mitgliederversammlung. Die Volksbank von Hannover hat seit der Fusion mit der Volksbank Burgdorf wohl vier. Das wird seit Monaten mir geliehen und heißt taube Ohren.

Bei den Recherchen über eine angeblich im Jahre 2003 von der Volksbank Burgdorf abgetretene Forderung an ein Inkassobüro wurde mir im August erst einmal Hilfe von der Volksbank Hannover versprochen. Man werde die eigenen Dokumente studieren und die des Inkassobüros. Das Inkassobüro versicherte mir Ähnliches. 

Es dauerte bis zum 20. November. Dann hatte ich vom Inkassobüro angeblich alles-von der Volksbank Hannover nichts. Aus den Unterlagen erfuhr ich auch, dass ich von der Volksbank Burgdorf Dividenden bekommen habe. Bis wann, bekam ich nicht heraus, wie viel ich als Mitglied in die Volksbank Burgdorf investiert hatte, auch nicht. 

Also bat ich die Volksbank Hannover um Auskunft. Die lautete: Das muss das Inkassobüro wissen. Als Mitglied der Volksbank stimme ich mit darüber ab, wer mich in der Vertreterversammlung vertritt. Die Vertreterversammlung wählt u. a. den Aufsichtsrat. Dieses Recht ist mir klammheimlich genommen worden-oder bin ich bei den Mitgliederversammlungen der Volksbank Hannover von einem Inkassobüro vertreten worden?

Merkwürdig ist auch: Niemand verrät mir, von wann bis wann ich ein Konto bei der Volksbank Burgdorf gehabt haben soll. Zur fraglichen Zeit bin ich Kunde der Stadtsparkasse Burgdorf gewesen. 

Mitgliedschaft gekündigt

5. Dezember 2019. Bevor die Volksbank Hannover in Unwissenheit stirbt, habe ich heute meine Mitgliedschaft bei dieser Bank gekündigt. Bei einer Kündigung müsste diese Bank eigentlich feststellen können, ob jemand überhaupt Mitglied ist.

Wie kündigt man ein Geschäftsguthaben, wenn man in den Miesen ist?

10. Dezember 2019. Das Inkassobüro hüllt sich in Schweigen, die Zentrale der Volksbank Hannover leiht mir aber immerhin ein Ohr: "Eine Kündigung Ihres oben genannten Geschäftsguthabens ist nicht möglich, weil Sie bereits zum 31. 12. 2004 aus der Genossenschaft ausgeschieden sind. Darüber hinausgehende Auskünfte können wir Ihnen nicht erteilen, weil die gesetzliche Aufbewahrungsfrist der Unterlagen bereits abgelaufen ist." (Schreiben vom 9. Dezember 2019)

Wie man ein Geschäftsguthaben kündigen kann, wenn man in den Miesen ist,ist mir nicht bekannt. Wie man aus einer Genossenschaft ausscheidet, weiß ich wohl auch nicht. Ich habe immer gedacht: Man kündigt die Mitgliedschaft bei der Genossenschaft - wie ich am 5. Dezember 2019 - und bekommt dann sein Guthaben zurück. Ich habe von 2004 bis 2014 in Wilhelmshaven gewohnt, war dort Kunde der Sparkasse Wilhelmshaven und dachte gar nicht an eine Kündigung meiner Mitgliedschaft in der Volksbank Burgdorf, zumal es diese Mitgliedschaft in meinem Kopf gar nicht gab. Ich ahnte auch nicht, dass die Volksbank Burgdorf-Celle mit der Volksbank Hannover fusionieren würde. Wie also bin ich Ende 2004 aus dieser Genossenschaft ausgeschieden?

Ich erinnere mich noch gut an jede meiner Bankverbindungen, angefangen von der Sparkasse Mainz über die Sparkasse Hannover bis hin zur Commerzbank Hannover. Warum soll mir da die Volksbank Burgdorf entfallen sein?

Mail an Inkassobüro (Kopie Volksbank)- 15. Dezember 2019

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Schreiben vom 11. Dezember 2019 teilen Sie mir mit: "Hiermit setzen wir Sie davon in Kenntnis, dass uns die Hannoversche Volksbank eG mit der Wahrnehmung ihrer Interessen beauftragt hat." Korrespondenz solle ich nur noch mit Ihnen führen. 

Diesem Schreiben ist leider keine Vollmacht der Volksbank beigefügt. Die Volksbank hat mir auch nicht mitgeteilt, dass Sie eine solche Vollmacht bekommen würden. Das dürfte nicht nur ich seltsam finden, sondern im Falle einer juristischen Auseinandersetzung auch ein Richter.

Frage ich mich etwa wieder etwas, worauf ich keine Antwort bekomme? Behauptet wird von der Volksbank und deswegen auch von Ihnen eine Ratenzahlungsvereinbarung zwischen der Volksbank und mir, die mir bis heute nicht vorgelegt worden ist. 

Behauptet wird von der Volksbank neuerdings auch noch, ich sei lediglich bis zum 31. 12. 2004 Mitglied der Volksbank gewesen, obwohl ich diese Mitgliedschaft nie gekündigt habe. Mir wurde auch nie gekündigt. Dividenden bekam ich aber nur bis 2002. 

Wie wollen Sie eigentlich die Interessen der Volksbank vertreten, wenn Sie - wie ich - wichtige Informationen gar nicht bekommen? Bei der Volksbank heißt es doch sogar bei erwiesenen Tatsachen: "Dazu können wir nichts mehr sagen." Damit hat es sich dann. Die Volksbank hat sich bei mir nicht einmal erkundigt, wie hoch die mir gezahlte Dividende beispielsweise für 2002 gewesen ist. 

Legen Sie mir also bitte eine Vollmacht der Volksbank vor, aus der hervorgeht, wie die Interessen der Volksbank aussehen, die Sie vertreten sollen. Sowas ist nämlich üblich.

Das Inkassobüro teilt mir mit Schreiben vom 7. Januar 2020 u. a. mit:

"Zutreffend ist..., dass Ihnen bis zum Jahr 2002 Dividenden gezahlt wurden...Bis wann Sie Mitglied bei der Volksbank Burgdorf-Celle waren, ist der Akte nicht zu entnehmen."

Ich halte fest: Laut Auskunft der Volksbank Hannover soll ich bis Ende 2004 Mitglied gewesen sein. Mehr wisse man nicht.

Das Schweigen

27. Februar 2020. Nun sind fast zwei Monate vergangen, niemand rührt sich mehr.

Umgezogen?

3. Juni 2020. Ist die Volksbank Hannover nach Essen umgezogen? Hier klicken

Eine Sparkassen-Geschichte 


  

Mittwoch, 6. Juni 2018

Vereinskasse füllen

Finden sie die Sterne des Sports?
Gesucht: Die Sterne des Sports

Die Hannoversche Volksbank, der Stadtsporbund und der Regionssportbund Hannover suchen zum 15. Mal die "Sterne des Sports", also Vereine, die gesellschaftlichen Einsatz zeigen. Schirmfrau ist Ruth Sophia Spelmeyer, Niedersachsens Sportlerin des Jahres. 

"Noch bis zum 30. Juni können die Bewerbungen online abgegeben werden", sagt Jürgen Wache, Vorstandssprecher der Hannoverschen Volksbank, "das ist ganz einfach ohne großen Aufwand zu machen. Gefragt sind gute Ideen des ehrenamtlichen Engagements, ganz unabhängig von der Größe des Vereins."

Die "Sterne des Sports" bekommen Geldpreise und machen Werbung für sich.


Fragen beantwortet Marina Naujoks, Telefon 0511/1221-8744.

Anschau-bar

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