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Donnerstag, 25. Februar 2021
Tjaden tappt (576)
Mittwoch, 9. Dezember 2020
Tjaden tappt (569)
Corona-Politik im und aus dem Gebüsch
"Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern."
Tatsächlicher Spruch von Bundeskanzler Konrad Adenauer (CDU)
"Von mir gibt es kein Geschwätz von gestern."
Erfundener Spruch von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU)
Wir müssen zusammenhalten, denn nur gemeinsam können wir es schaffen. Hat Angela Merkel heute vor dem Deutschen Bundestag gesagt. Wir müssen uns nach der Wissenschaft richten. Sagte sie auch noch.
Nun heißt Zusammenhalt aber noch lange nicht, dass alle das gleiche tun. Sieht man an den Bundesländern. Kaum werden neue Corona-Maßnahmen publik, schlägt sich das erste Bundesland ins Gebüsch, dann das nächste, bis die Gebüsche nicht mehr reichen. Irgendwann kriechen die Bundesländer wieder hervor und beschließen neuere Corona-Maßnahmen, die sie im Moment der Veröffentlichung erneut in die Büsche treiben.
Zwischen immer schnellerer Flucht und immer voreiligerer Veröffentlichung wird auf die Buschtrommel geschlagen. Wir haben die Schulen geschlossen. Die Kindergärten auch. War ein großer Fehler. Passiert uns nie wieder. Und schon sind die ersten Schulen wieder dicht. Man kann sich inzwischen nur noch darauf verlassen, dass das Ausgeschlossene morgen das Beschlossene ist.
Und sich nach der Wissenschaft richten, heißt noch lange nicht, dass die Richtung stimmt. Der verlässliche Corona-K0mpass müsste erst noch erfunden werden. Noch schlagen die Nadeln in verschiedene Richtungen aus. Außerdem richtet sich die Politik gar nicht nach irgendeiner wissenschaftlichen Richtung aus. Ein Beispiel: Einigkeit besteht darüber, dass die Ansteckungsgefahr drinnen größer ist als draußen. Und was geschieht? Die Maßnahmen für drinnen ähneln immer mehr den Maßnahmen für draußen (siehe Maskenpflicht). Und noch schlimmer. Mit Ausgangssperren sollen die Bundesbürgerinnen und Bürger nach drinnen gezwungen werden. Sinnvoller wäre da doch wohl eine Spaziergangspflicht. Aber bitte ohne Maskenpflicht...
"Wir können nicht tolerieren, wie sich die Lage in Deutschland entwickelt", sagt Dietmar Woidke, SPD-Ministerpräsident von Brandenburg. Genauso eindrucksvoll fände ich den Satz "Wir werden es nie wieder tolerieren, dass es in Deutschland im Winter schneit."
Die Politik hat gewusst, was im Herbst und Winter geschehen wird. Gehandelt wurde nach einem alten Bundesbahn-Motto. Das lautete "Alle reden vom Wetter. Wir nicht."
Montag, 17. August 2020
Tjaden tappt (531)
| Bekommt er in meiner Villa genug Auslauf? |
Als ich mir das letzte Mal eine 300 Quadratmeter große Villa in einem Nobelviertel gekauft habe, war ich mehrere Tage mit der Einrichtung beschäftigt, denn bei so beengten Wohnverhältnissen will jeder Platz für jedes Möbelstück sorgsam ausgesucht sein, denn sonst kann man sich irgendwann nicht mehr bewegen. Unser Bundesgesundheitsminister Jens Spahn scheint solche Probleme nicht zu kennen.
Kaum hat er alle Möbel untergebracht, denkt er schon wieder über Corona nach. Kindergärten, Schulen, Wirtschaft und Handel gilt nun sein besonderes Augenmerk. Sie sollen in seiner Gesundheitspolitik einen besonderen Stellenwert bekommen. Da ich ebenfalls Villenbesitzer bin, möchte ich jedoch zu bedenken geben, dass man auf 300 Quadratmetern höchstens zwei Kindergartengruppen, zwei Schulklassen, einen Tante-Emma-Laden und keinen einzigen Betrieb unterbringen kann.
Wenn es ums Feiern geht, hat Spahn durchaus begriffen, wie eng es in einer derart kleinen Villa werden kann. Deswegen warnt er vor zu vielen Gästen auf zu geringem Raum. Wenn man dann auch noch einen Hund hat, muss auch bedacht werden, was sich Jutta Klöckner für jeden Vierbeiner wünscht. Genug Auslauf nämlich, und zwar zweimal am Tag. Den Hund durch die Villa rennen lassen, reicht nicht. Der Garten muss also noch größer sein als die Villa.
Mittwoch, 29. Juli 2020
Corona-Virus (IX)
Die Oldenburger Geflügelspezialitäten GmbH (OGS) hatte am Wochenende angekündigt, ihre Mitarbeiter verstärkt auf Infektionen zu testen. Zudem sei eine Komplettdesinfektion des Wiesenhof-Standorts geplant und es solle das Aufsichtspersonal in dem Schlachthof verstärkt werden. Zusätzliche Pausenräume sollten entstehen und die Arbeitsschichten voneinander getrennt werden. Eine konsequente Schließung ist laut Landrat Herbert Winkel (CDU) allerdings nicht geplant. Es handele sich um eine Ermessensfrage, sagte er am Sonntag. Der Landkreis geht davon aus, dass sich die Schlachthofmitarbeiter überwiegend im privaten Bereich infiziert hätten. Genauere Angaben, was darunter zu verstehen sei und warum es diese Häufung im privaten Bereich im Landkreis Vechta gebe wurden nicht gemacht. Dem Unternehmen nach habe sich ein Teil der Erkrankten in der Kartonage-Abteilung auf dem Betriebsgelände angesteckt.
NDR, 20. Juli 2020
Vielversprechende Versuche mit Impfstoff
Oxford-21. Juli 2020. Ein britischer Impfstoff gegen das Coronavirus scheint einer Studie zufolge sicher zu sein und das Immunsystem anzuregen. Das Mittel der Universität Oxford und des britischen Pharmaunternehmens Astra Zeneca löst gleich zwei Antworten des Immunsystems aus: Es fördere sowohl die Bildung von spezifischen Antikörpern als auch von T-Zellen – beide sind für die Immunabwehr wichtig.
Über die Ergebnisse berichtete am Montag die britische Medizin-Zeitschrift “The Lancet”. Erste Ergebnisse waren schon in der vergangenen Woche bekannt geworden. Großbritannien hat bereits 100 Millionen Impfstoffdosen geordert. Die ersten Versuche mit 1077 gesunden Personen wurden als vielversprechend eingestuft. Allerdings sei noch unklar, ob der Impfstoff ausreichend Schutz biete, berichteten Experten. Um diese Frage zu klären, haben bereits in Brasilien weitere Tests mit mehreren Tausend Freiwilligen begonnen.
Gut einen Monat nach dem Start der Corona-Warn-App sind weitere technische Probleme bei der Nutzung bekannt geworden. Nach Recherchen von tagesschau.de [tagesschau.de] funktioniert auch auf vielen iPhones die Kontaktüberprüfung nur lückenhaft. Nutzerinnen und Nutzer seien teilweise über Wochen nicht über die App informiert worden, ob sie Kontakt zu Infizierten hatten oder nicht, berichtete das Webportal der ARD am Freitagabend.
Zuvor hatte die "Bild"-Zeitung bereits über ähnliche Probleme bei Millionen Android-Geräten berichtet. Demnach hatte die App auf vielen Android-Smartphones wochenlang nur schlecht oder gar nicht funktioniert. Nutzer seien im Zweifel nicht oder zu spät gewarnt worden, hieß es, da sich die Anwendung im Hintergrund nicht immer automatisch aktualisiert habe.
rbb, 24. Juli 2020
Jugendherbergen in Existenznot
Hannover-26. Juli 2020. Wegen der Corona-Krise haben viele Jugendherbergen in Niedersachsen Existenzsorgen. Das berichtet NDR 1 Niedersachsen. Nach Angaben einer Sprecherin des Landesverbandes Hannover des Deutschen Jugendherbergswerks (DJH) kann momentan nur etwa die Hälfte der 20 Jugendherbergen des Landesverbandes öffnen. Für die anderen Häuser rechne es sich angesichts ausbleibender Gäste und der Hygieneregeln, die eine Vollbelegung erschweren, schlicht nicht mehr, den Betrieb wieder aufzunehmen, so die DJH-Sprecherin.
Hervorragende Arbeit in den Kindergärten
Burgdorf-27. Juli 2020. Bei einem Treffen mit der Leitung der Kita Freibad, Sabine Jastremski, hat sich Burgdorfs Bürgermeister Armin Pollehn kürzlich über die aktuelle Lage in der Einrichtung vor der Aufnahme des Normalbetriebes am 1. August in den Kindertageseinrichtungen informiert. Zuvor besuchte der Bürgermeister bereits die Kita Otze, Kita Südstern und die Kita Sorgensen, um sich ein Bild vor Ort zu verschaffen. Die weiteren städtischen Kitas sollen in den kommenden drei Wochen folgen.
Chaos an Schulen befürchtet
Berlin-28. Juli 2020. Kurz vor dem Ende der Sommerferien in einigen Bundesländern bleibt die Skepsis groß, ob es mitten in der Corona-Pandemie mit der geplanten Rückkehr in den Regelbetrieb an den Schulen klappt. Nach Ansicht des Deutschen Lehrerverbandes sind die Schulen dafür nicht ausreichend vorbereitet. Er befürchte ein "großes Durcheinander", sagte Verbandspräsident Heinz-Peter Meidinger der Nachrichtenagentur dpa. Der Bundeselternrat rechnet wegen Corona mit erneuten Schulschließungen und geht davon aus, dass das Schuljahr "keineswegs planmäßig verläuft", wie der Vorsitzende Stephan Wassmuth sagte.
Washington-29. Juli 2020. Wegen "irreführender und möglicherweise schädlicher" Informationen zur Corona-Pandemie hat Twitter Donald Trump Jr. vorübergehend gesperrt. Sein Vater hat denselben Inhalt geteilt, der Tweet wurde inzwischen aber zusammen mit vielen anderen entfernt. Es geht mal wieder um Hydroxychloroquin.
Der Konflikt zwischen Donald Trump und Twitter wird wohl so schnell kein Ende nehmen. Nachdem der Dienst bereits mehrmals Beiträge des US-Präsidenten entfernt oder mit Warnhinweisen versehen hat, wurde jetzt Donald Trump Jr. gesperrt, weil er ein Video geteilt hat, das "irreführende und möglicherweise schädliche Informationen" zur Corona-Pandemie verbreitet. Der Präsident selbst hat den Clip ebenfalls retweetet, aber der Beitrag wurde inzwischen gelöscht.
Freitag, 10. Juli 2020
Aus Leons Tastatur (III)
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Geheime Abstimmung über die
Sommerschließzeiten der Kindergärten.
17 : 14 für Einführung: Kindergärten
zwischen den Jahren und zwei
Wochen im Sommer geschlossen. Gilt
ab 2022.
Foto: Leon Hogrefe
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Die sowieso schon unter den Ratsmitgliedern leidenschaftlich geführte Diskussion über die Beitragszahlungen von Anliegern für den Ausbau und die Sanierung ihrer Straßen, fand ihren Höhepunkt in einer wüsten Auseinandersetzung zwischen Michael Fleischmann von den Linken und Rüdiger Nijenhof von den Freien Burgdorfern, die lautstark in Beschimpfungen ausartete.
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So hätten sich die Ehrenratsherren
Karl-Heinz Meyer (CDU) und Walter
Wundram (SPD, am zweiten
Tisch) in ihrer aktiven Zeit
nie gefetzt. Foto: Leon Hogrefe
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Leon Hogrefe
Freitag, 26. Juni 2020
Aus Leons Tastatur (II)
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| Der Ausschuss für Jugendhilfe und Familie informiert sich über die Situation in den Kindergärten. Foto: Leon Hogrefe |
"Ich habe in der jüngsten Zeit städtische Kindertagesstätten besucht, um mir ein Bild zu machen." Wie dieses Bild aussieht, hat Christiane Gersemann (SPD) als Vorsitzende dem Ausschuss für Jugendhilfe und Familie gestern im Veranstaltungszentrum berichtet:
Zu den Lockerungsmaßnahmen der Landesregierung sagte sie: "Die rasche - und in vielen Augen der Beschäftigten zu rasche - Öffnung der Kindertagesstätten für im Prinzip alle Kinder wird überwiegend als Fehler betrachtet. Es wird beklagt, dass oftmals kurzfristig und somit auch unsensibel am Freitagnachmittag neue Anforderungen des Landes verkündet werden und schon ab Montag darauf umgesetzt werden sollen. Gerade für große Einrichtungen ist eine solche Kurzfristigkeit nicht nur eine Herausforderung, sondern auch eine Zumutung."
Zur Beschäftigung von Nichtfachkräften in Kindertagesstätten sagte sie: "Dieses Angebot wird nicht angenommen, darin sind sich die Einrichtungen in Burgdorf einig und das ist gut so...Mit solchen Ideen erfahren soziale Berufe eine Geringschätzung sondergleichen. Überspitzt gesagt ´Wir können mit Kindern spielen´ soll anscheinend für eine erfolgreiche Bewerbung ausreichen. Das tut weh."
Schlussfolgerung der Ausschussvorsitzenden: "Erzieherinnen und Erzieher fühlen sich oft allein gelassen. Erzieherinnen und Erzieher möchten mehr gehört werden."
"An meiner eigenen Tochter kann ich sehen, dass Kinder sich auch schon eine eigene Meinung bilden können."
Anmerkung eines Vertreters des Kinderschutzbundes
Kindergarten Fröbelweg wird ausgebaut
| Stadt und Kirche verhandeln über den Ausbau. |
Anschau-bar
Gesund und umweltfreundlich. Foto: VVV Hannover-die schmucke Stadt April-Sonntag in Hannover-List Bärenstarkes Hannover Im Süden von Hann...




