Das Honigkuchenpferd, das ein Esel war
Der erste Jahrestag meines Mietvertrages in Burgwedel und fast 300 000 Leserinnen und Leser später: Was aus diesem blog ist oft gelesen, was weniger beachtet worden? Auf Platz 1 steht die neunte Folge von "Tjaden tappt", geschrieben am 7. April 2014, Thema ist ein Honigkuchenpferd. Hier klicken Mein Jagdterrier, der ebenfalls Süßigkeiten mag, wenn ich sie auf dem Stubentisch vergesse, ist diesem Honigkuchenpferd knapp auf den Pfoten. Mit seinen Orakeln für die Fußball-Bundesliga überrascht er nicht nur die Fans von Hannover 96, sondern auch sich selbst.
Überraschungen gibt es auch bei den Nachrichten aus den Städten des ehemaligen Altkreises Burgdorf. Die meisten Leserinnen und Leser gibt es in Isernhagen, wo mich wohl kaum jemand kennt, nicht aus Burgdorf, wo ich lange Zeit Lokalredakteur gewesen bin. Vielleicht ist das Internet in Burgdorf so langsam, dass ich sogar dann noch zu schnell schreibe, wenn ich bei Dunkelheit die Tasten verfehle.
Der erste Jahrestag meines Mietvertrages in Burgwedel und drei Broschüren später, die auch bei Amazon erhältlich und bei Lulu erschienen sind: Auf Platz 1 steht "Zwei Schweinchen und ein Anzeiger" mit oben erwähntem Honigkuchenpferd aus einer Redaktion, mit der die Pferde durchgegangen sind, bis sie Esel waren. Hier klicken Dass die von mir in dieser Broschüre ebenfalls gewürdigte Staatsanwaltschaft von Hannover der Hafer gestochen hat, wissen inzwischen so viele, wie ich das vor einigen Jahren noch gar nicht geahnt habe. Diese Staatsanwaltschaft hat inzwischen eine eigene Strafverfolgungsabteilung für hausgemachte Straftaten und deshalb ein blog von mir. Hier klicken
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Sonntag, 8. Februar 2015
Montag, 7. April 2014
Tjaden tappt (IX)
Liebes Honigkuchenpferd Martin Lauber,
heute fragst du auf Seite 11 in der Rubrik "Service und Termine - Ihr Draht zur Redaktion": "Liebe Leserin, lieber Leser, hat Ihnen die Nordhannoversche Zeitung gefallen? Ist ein Lob fällig, oder gibt es Anlass zur Kritik?" Gibt es - und ist auch fällig.
Heute bin ich auf der von-Alten-Straße an einem Geschäft vorbeigeradelt, das "Passfotos - sofort" anbietet. Würde ich an deiner Stelle machen lassen. Dann müsst ihr nicht mehr dein Konfirmationsfoto in die Zeitung stellen, auf dem du dich breit grinsend über einen Plattenspieler freust.
Auch mit neuem Foto darfst du dich auf das Nachtschwimmen im Großburgwedeler Freibad freuen. Da sieht dich ja keiner. Warum beim Nachtschwimmen Sonnenschirme aufgestellt werden - wie du ebenfalls auf Seite 11 berichtest - würdest du mir sicherlich erklären, wenn ich dich anriefe. Mache ich aber nicht.
Was nach Telefonaten mit dir passieren kann, ist mir noch zu schlecht in Erinnerung an den 6. November 2003, als bei einem Bekannten von mir das Telefon klingelte, weil du mich unbedingt erreichen wolltest. Damals hattest du einem Kripo-Beamten eingeredet, dass ich in Burgdorf eine wichtige Person sei, die große Schuld auf sich geladen habe. Als Vorsitzender eines Kindervereins hätte ich auf meinen Internet-Seiten Kinderpornografie verlinkt.
Da der Kripo-Beamte dir das nicht glaubte, protokollierte er anschließend das Gespräch mit dir. Noch schockierter war dieser Kripo-Beamte, als er am nächsten Tag deinen Bericht im "Anzeiger für Burgdorf und Lehrte" las, in dem du diesen Unsinn wiederholtest. Dass der Kripo-Beamte mit deinen Behauptungen überhaupt nicht einverstanden war, hast du unerwähnt gelassen. Damals dachte ich, dass du nun sehr bald "Bild"-Redakteur sein würdest. Du wurdest aber vom Madsack-Konzern nach Burgwedel versetzt.
Mich dagegen hast du versetzt, als ich nach drei verlorenen Jobs nach Hildesheim fuhr, weil dort ein Richter in dieser Sache einen Termin anberaumt hatte. Wärest du da gewesen, hättest du miterlebt, wie dieser Richter den anwesenden Staatsanwalt aus Hannover aufforderte, mich endlich in Ruhe zu lassen. Was man mit mir gemacht habe, sei ein Skandal. Nach der Verhandlung entschuldigte sich der Staatsanwalt bei mir mit den Worten: "Was Sie erlebt haben, ist schlimm." Dann versprach man mir noch eine Entschädigung. Doch das war nur eine Lüge.
Die ich in vier Flugblättern dokumentiert habe. Die stehen im Netz. Hier klicken
Nun bin ich wieder in der Region Hannover. Viele freuen sich darüber. Ich auch. Und die Honigkuchenpferde?
Siehe auch: Das Schweigen Hier klicken
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