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Donnerstag, 8. August 2019

Tjaden tappt (408)

Den Supercup hat
er schon. 
Broschüre hilft BVB beim Punktesammeln

Die Ansage ist deutlich. Bayern München hat gegen den BVB keine Chance mehr im Titelrennen. Sonst müsste Hans-Joachim Watzke, Geschäftsführer von Borussia Dortmund, einen herben Verlust beklagen. Wie groß dieser Verlust wäre, wird er morgen in der BVB-Geschäftsstelle erfahren. Denn dann kommt meine neue Broschüre "Heiß ist es auch, wenn man nicht lacht" an.

"Wenn sich Borussia Dortmund wieder an die Spitze setzt und sich erneut von Bayern München überholen lässt, fordere ich alle Texte zurück, auch den auf Seite 39", lautet meine Widmung in einer klaren Sprache, die von Watzke so sehr gemocht wird.

Auf Seite 39 der Broschüre verbreite ich übrigens Fake News des US-Präsidenten Donald Trump über den BVB-Boss. Und widerlege sie.

Montag, 24. September 2018

Tjaden tappt (305)

Sonntags immer Flohmarkt.
So unterscheiden sich Oktoberfest und Oktobermarkt

Der Burgdorfer Oktobermarkt und das Münchener Oktoberfest weisen eine Gemeinsamkeit auf: Beide Feste enden am 7. Oktober. Das war´s auch schon mit den Gemeinsamkeiten. 

Kommen wir also zu den Unterschieden: Der Erfolg des Oktoberfestes wird von den Veranstaltern daran gemessen, was die Besucherinnen und Besucher gefressen und gesoffen haben. Das macht der Verkehrs- und Verschönerungsverein nicht. 

In München bewachen 600 Polizisten die Theresienwiese, 47 Videokameras nehmen alles auf. In Burgdorf reichen zwei Streifenwagen, Videoaufnahmen gibt es nur privat.

Während der Wiesn ist Bayern München besonders gut auf dem Rasen. Das kann man von der TSV Burgdorf nur selten behaupten. 

Über den Oktoberfestverlauf herrscht manchmal Uneinigkeit bei den Medien. Deshalb kann es vorkommen, dass man am Stachus am gleichen Abend aus einem Zeitungskasten ein Boulevardblatt mit der Schlagzeile "Wiesn so brutal wie nie" holt und aus dem anderen ein Boulevardblatt mit der Schlagzeile "Oktoberfest friedlich wie selten". In Burgdorf dagegen gibt es nicht einmal Zeitungskästen.

Die Besucherzahlen weichen stark voneinander ab. In München gehen sie in die mehrere Millionen, über den Burgdorfer Oktobermarkt werden in diesem Jahr 28 708 Besucherinnen und Besucher schlendern. 24 Prozent davon sind Frauen zwischen 35 und 44. (Quelle: Facebook, Veranstaltungsankündigung "Stadtfest in Burgdorf", www.facebook.com/burgdorferkreisblatt)

Das Schönste am Schluss: Auf der Theresienwiese ist auch Florian Silbereisen gesichtet worden, in Burgdorf lässt der sich nicht blicken.   

Samstag, 18. Februar 2017

Tjaden tappt (190)

"Ein Spiel dauert 90 Minuten."
Sepp Herberger

Das ist Quatsch mit Hoeneß-Soße

Nach dem Hertha-Spiel bin ich vom DFB um die Bekanntgabe einer Regeländerung gebeten worden, die ich auch schon auf meinen Facebook-Seiten und auf den Facebook-Seiten der "BZ-Berliner Zeitung" veröffentlicht habe. Diese Regeländerung trat am 1. Januar 2017 in Kraft, ist aber noch nicht allen bekannt. Was sich nun ändert:

"Dem Schiedsrichter ist der Abpfiff nach der Regelspielzeit von 90 Minuten nur erlaubt, wenn Bayern München führt. Sollte das nicht der Fall sein, muss der Schiedsrichter so lange spielen lassen, bis die Bayern entweder den Sieg- oder zumindest den Ausgleichstreffer erzielt haben. Sollte diese Regel mit den Ferien der Kinder kollidieren, sind die Ferien umgehend um die Nachspielzeit zu kürzen."


Mittwoch, 23. November 2016

Tjaden tappt (181)

Und die Gegner schlechte Verlierer?
Das 24-Stunden-Abo

Die Logos von Bayern München und Borussia Dortmund auf Seite 1, darunter die Zeilen "Pakt gegen Leipzig", Fortsetzung im Sport. Ohne Abo von "Bild Hannover" wäre mir das erspart geblieben, wie sich diese Boulevardzeitung diese Fortsetzung besser erspart hätte.

Rasenballsport wird derzeit in Leipzig derart vorzüglich betrieben, dass die Mannschaft von Ralph Hasenhüttl (Trainer) und Ralf Rangnick (Sportdirektor) drei Punkte besser ist als Bayern München, das wiederum drei Punkte besser ist als Dortmund. Steht so in der Tabelle mit der laut BVB-Boss Hans-Joachim Watzke eine Getränkedose performt wird. 

Der Pakt von "Bild"-Seite 1 wird deswegen im Sportteil zu einem "Giganten-Pakt", illustriert mit einem Händedruck zwischen FCB-Boss Karl-Heinz Rummenigge und Watzke. Und der Text? Der beginnt so: "Wenn Bayern und Dortmund gemeinsame Sache machen, muss die Lage ernst sein."

Wenn Dortmund Ernst ist, dann hat Ernst bereits gegen den Tabellenführer RB Leipzig in der Hinrunde verloren, sollte mit Ernst Bayern München gemeint sein, dann weiß man noch nicht, ob Leipzig auch gegen die Bayern bestehen kann.

Da es den von "Bild" behaupteten Pakt gar nicht gibt, muss diese Boulevard-Zeitung anschließend ablenken. Erst einmal mit einem Zitat von Rummenigge, das da lautet: "Ich würde nicht ausschließen, dass da jetzt ein Halali stattfindet." Dann mit einem Zitat von Watzke, das da lautet: "Wir brauchen diesen Tabellenführer nicht." Gesagt haben das der FCB-Boss und der BVB-Boss keinesfalls bei einer gemeinsamen Veranstaltung. Die gehört aber wohl zu einem Giganten-Pakt - oder nicht?

Die Rasenballsportler aus Leipzig reagieren weiterhin gelassen auf solche Sprüche. Wenn sie wie 2014 das Logo ändern sollen, dann ändern sie es eben - aber ziemlich unauffällig und wenn Red Bull nicht im Namen erscheinen darf, dann erscheint eben RB für Rasenballsport im Namen, damit jede und jeder sofort an Red Bull denkt. Ansonsten spielen sie einen tollen Fußball, dem auch mit einem "Giganten-Pakt" nicht beizukommen wäre.

Mein "Bild"-Abo ist übrigens heute in Kraft getreten und kraft des Unfugs, den ich heute gelesen habe, wurde es von mir heute auch wieder gekündigt...

Anschau-bar

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