vielen Dank für Ihre Nachricht und herzlichen Dank für den Hinweis auf das Stück auf Ihrer Website, darüber freuen wir uns sehr. Das Thema kann nicht genug Aufmerksamkeit bekommen.
Eva Zink
Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Pünktlichkeit nur versprochen
Als der Pilot von Eurowings das Flugzeug beschleunigt und der Flieger abhebt, spiegelt sich der Sonnenschein im Atlantik vor der Küste Madeiras. Ich werde ruhiger, die Drohung des Stationschefs, mich bei passender Gelegenheit wieder einzufangen und ins Dr.-Nelio-Mendonca-Hospital zurückzubringen, klingt noch in meinen Ohren. 12 Tage hat man mich dort ohne Kontakt zur Außenwelt festgehalten. Kein Telefon, keine Zeitung, keine Möglichkeit für Bewegung, keine Diagnose.
Der Flug verläuft genauso ruhig. 25 Minuten vor der Zeit landen wir in Düsseldorf, ein Taxi bringt mich zum Hauptbahnhof. Ich habe schon schönere Bahnhöfe gesehen. Auf Gleis 7 herrscht großes Gedränge. Der Regionalzug nach Hamm verspätet sich. Kurz vor der Ankunft wechselt die Bahn das gegenüberliegende Gleis. Auf dem Bahnsteig beginnt das große Geschiebe. Da niemand selbstständig mehr als zwei, drei Schritte machen kann, werden wir alle in das gleiche Abteil gedrängt. Dort hat jede und jeder weniger Platz als Sardinen in der Büchse. Der Sauerstoffgehalt ist genauso hoch.
Da in Hamm der Intercity ebenfalls verspätet ankommt, werden aus den elf Minuten Wartezeit kaum mehr Minuten. Während der Fahrt kündigt eine weibliche Stimme Pünktlichkeit nach Bielefeld an. Dieses Versprechen kann sie bis Hannover nicht halten. Aber eingefangen hat man mich nicht. Auch nicht bei meiner heutigen Tour mit dem Rad meines Vermieters.
Tjaden tappt (557): Burgdorf-hier finden Anträge statt
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| Foto: Amazon |
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| Ab 7. November bin ich wieder hier. |
Irgendwann im Leben kann man nur noch selten sagen "Das gibt es doch gar nicht", denn vieles hat man so oder etwas anders bereits erlebt. Das gilt auch für das Ansinnen jener "Mitarbeitenden der Stadtverwaltung", also von Burgdorfs Bürgermeister Armin Pollehn, die mir Äußerungen in meinem blog www.obdachlos.info untersagen lassen wollen, die sie für diffamierend halten. Welche das sind, weiß ich noch gar nicht.
Ob es deswegen einen Prozess gibt, entscheidet die Staatsanwaltschaft Hildesheim. Sollten auch diese Juristen etwas gegen freie Meinungsäußerungen haben, werde ich mich vor Gericht verteidigen, ich käme also noch einmal von der Blumeninsel Madeira zurück nach Niedersachsen. Dann wäre dieses "Tjaden tappt" auch nicht das letzte.
Ist es wahrscheinlich aber doch. Denn die Zeiten, in denen man sich für Verbotsanträge nur an das Landgericht in Hamburg wenden musste, wenn einem eine Meinungsäußerung nicht gefiel, sind vorbei. Ein Richter entschied damals, dass jede Meinungsäußerung einen Tatsachenkern enthalte. Dieser Tatsachenkern könne überprüft werden. Und schon galt nur noch die Meinung des Richters...
1992: In den Tod gesprungen
2006: Weg mit den fiktiven Interviews
2008: Zeugen Jehovas: Tjadens blog muss weg
2009: Step gGmbH Hannover/Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg: Tjadens blog darf gar nicht erst erscheinen
2014: Landgericht Oldenburg: Staatsanwaltschaft hat Text von Tjaden nicht verstanden
Gesund und umweltfreundlich. Foto: VVV Hannover-die schmucke Stadt April-Sonntag in Hannover-List Bärenstarkes Hannover Im Süden von Hann...