Mittwoch, 6. August 2014

Ein Mann namens R. (II)














Nichts bei der Neuen Woche abgeben

"Das wollte ich bei der Neuen Woche abgeben", ist mir gestern ein älterer Burgdorfer mit einem braunen Umschlag entgegen gekommen. Dass ich bei dieser Wochenzeitung seit Anfang 2003 nicht mehr arbeite, erstaunte ihn.

"Ich habe gehört, dass Sie Material über Paul Rohde sammeln", wechselte er das Thema und drückte mir den Umschlag in die Hand. "Ich kann mich doch darauf verlassen, dass Sie nicht verraten, von wem Sie das haben?"

Kann er. Denn der ehemalige CDU-Ratsherr Rohde würde immer wieder gern alles aus der Öffentlichkeit klagen, was man über ihn möglichst nicht lesen soll. Selten mit Erfolg- aber...1999 hat der sich sogar mit einem Burgdorfer Anwalt abgesprochen, um mich innerhalb weniger Tage gleich zweimal vor das Burgdorfer Amtsgericht zerren zu können. Ihre Klagen stimmten sie aufeinander ab, die Richter allerdings waren verstimmt. Der Anwalt scheiterte kläglich, Rohde peinlich. Was Rohde zu einem wütenden Artikel in seinem Monatsmagazin "Burgdorfer Umschau" veranlasste. Was ich in meiner Broschüre "Ein Mann namens R." natürlich würdigen werde.

Und wenn dieser Burgdorfer den Umschlag bei der Neuen Woche abgegeben hätte? Hätte ich ihn wahrscheinlich nie bekommen. Wie im Dezember 2003 beinahe einen anderen Umschlag. Damals schickte mir meine Mutter Fahrgeld an meine Burgdorfer Privatadresse. Da der Umschlag nicht angekommen war, rief ich meine Mutter an, als der Postbote in der Burgdorfer Innenstadt an mir vorbeiradelte. Ich hielt ihn an und schilderte ihm mein Problem.

"Den Umschlag habe ich gestern bei der Neuen Woche abgegeben", sagte der Postbote. "Dort arbeiten Sie doch." Dort arbeitete ich aber seit dem 3. Januar 2003 nicht mehr.

Der Postbote trat in die Pedale, nach wenigen Minuten kehrte er von der Neuen Woche zurück, den Umschlag mit dem Fahrgeld von meiner Mutter in der Hand...

Deswegen meine erneute Bitte: Schicken Sie mir bitte das Material an Up´n Kampe 6, 30938 Burgwedel. Oder drücken Sie mir es in die Hand, wenn ich in Burgdorf mit dem Rad oder zu Fuß unterwegs bin. Danke!

Ein Mann namens R. (I) Hier klicken


Dienstag, 5. August 2014

Tjaden tappt (XI)


Fahrzeug-Karten



Tod schlägt schwere Krankheit
Ständer runter, Fahrrad steht und gibt ihm Halt. Er wetteifert mit einem Ehepaar in ähnlichem Senioren-Alter.

Der Herbert“, sagt er, „ist schon lange tot.“

Mit „lange tot“ geht die erste Runde wohl an ihn, das Ehepaar jedoch gibt sich nicht geschlagen.„Wie lange denn?“, fragt der Ehemann. „Die Luise jedenfalls ist schon seit über drei Jahren tot“, fügt die Ehefrau hinzu.

Eines Tages ist mein Neffe mit einem Kartenspiel angekommen, die Bilder zeigten Automobile, darunter standen die technischen Daten. „Du musst eine Karte ziehen. Dann musst du dich für eine Angabe entscheiden.“ Ich entschied mich für die PS-Zahl. „175 PS.“ Meine Neffe zog ebenfalls eine Karte. „240 PS.“ Ich hatte verloren. Er legte meine und seine Karte vor sich auf den Tisch. „Wer nachher die meisten Karten hat, hat gewonnen.“ Ich zog die nächste Karte...

Was die drei vor einem Supermarkt in Großburgwedel machen, scheint ein ähnliches Spiel zu sein - nur nicht mit technischen Daten von Automobilen, sondern mit Todes- und Krankheitsfällen. Ich bin gespannt, was auf der Herbert-Karte des Rad-Seniors steht. „Der ist vor zwei Jahren gestorben.“ Das Ehepaar bekommt also die Luise- und die Herbert-Karte.

Der Annegret geht es übrigens sehr schlecht“, sagt die Ehefrau. „Ihr Arzt sagt, dass sie nicht mehr lange zu leben hat.“ „Nicht mehr lange“ ist für den Rad-Senior wie „lange tot“ für das Ehepaar. „Wie lange hat sie denn noch?“, fragt er. „Ungefähr sechs Monate“, antwortet der Ehemann.

Der Rad-Senior probiert sein Glück mit einer Walter-Karte. „Der Walter ist heute Morgen ins Krankenhaus gebracht worden. Sieht sehr schlecht aus. Ein halbes Jahr lebt der nicht mehr.“

Ich radele mit meinem Hund zur Bank, trinke in der Sonne sitzend einen Kaffee und mache mich auf den Heimweg. Die drei haben sich nicht vom Fleck gerührt. Im Vorbeiradeln schnappe ich einen Satzfetzen auf: „...unheilbare Krankheit...“ 

Das Ehepaar bekommt wohl alle Karten - wie vor Jahren beim Automobil-Spiel mein Neffe...

Montag, 4. August 2014

Ein Mann namens R.














Soll eine Broschüre bekommen

Nach einem Gespräch in Burgdorf sucht der Altkreis-Kurier Material über den ehemaligen CDU-Ratsherrn Paul Rohde. Ziel ist die Veröffentlichung eines Buches über diesen Verleumder, der so manches menschliche Schicksal negativ beeinflusst hat. Zusendungen an Heinz-Peter Tjaden, Up´n Kampe 6, 30938 Burgwedel, oder tjadenheinzpeter@live.de Schutz der Informanten wird garantiert. 
Als Buchtitel ist mir "Ein Mann namens R." vorgeschlagen worden. Einiges über diesen Herrn berichte ich bereits in "Zwei Schweinchen und ein Anzeiger für Burgdorf". Diese Broschüre ist erschienen bei www.lulu.com, kann aber auch bei Amazon bestellt werden.

Siehe auch

Sonntag, 8. Juni 2014

Artikel im Netz

Anonyme blogger mögen Paul Rohde und Martin Lauber

In einem anonymen blog werde ich seit Jahren verleumdet. Jüngst ist dort auch ein offener Brief an mich erschienen, der angeblich von meiner Familie stammt und außerdem von drei meiner vier Ehefrauen unterzeichnet worden sein soll. Meine dritte Frau ist zu diesem Zeitpunkt allerdings dazu schon gar nicht mehr in der Lage gewesen. Sie starb am 25. Januar 2014 in Kiel. Keine meiner Ehefrauen würde so etwas ins Netz stellen, meine Familie auch nicht. Ich würde den Link zu diesem blog veröffentlichen, wenn es in dem blog nicht einen Link gäbe, der zu einem weiteren anonymen blog führt, das eine Gefahr für Kinder darstellt und von google in Deutschland und in der Schweiz verboten worden ist. Darum zog es nach Ungarn um.
Bild 1.Der ehemalige CDU-Ratsherr Paul Rohde
im Frühjahr 2004 in seiner "Burgdorfer
Umschau"






















Veröffentlicht werden in diesem anonymen blog zwei Artikel. Bild 1 zeigt einen "Kommentar" des ehemaligen Burgdorfer Ratsherrn Paul Rohde, den er im Frühjahr 2004 veröffentlicht hat (ich war weder wohnungslos noch Sozialhilfeempfänger, was er über meine Internet-Seiten behauptete, war ebenfalls frei erfunden). Acht Jahre später tauchte dieser "Kommentar" in einer Klageschrift eines Anwaltes auf, der den Sozialpädagogen Ruthard Stachowske aus Reppenstedt bei Lüneburg vor dem Hamburger Landgericht in einer äußerungsrechtlichen Auseinandersetzung mit mir vertrat. Ein Geschädigter dieses Sozialpädagogen schrieb damals an Rohde und fragte ihn, ob er Stachowske diesen "Kommentar" zugespielt habe. Rohde schwieg sich aus.

Großer Beliebtheit bei den anonymen bloggern und bei Stachowske erfreute sich auch ein Artikel von Martin Lauber (Bild 2), der am 7. November 2003 im "Anzeiger für Burgdorf und Lehrte" stand. Die Burgdorfer Polizei fand damals diesen Artikel "unappetitlich", der Pressesprecher der Kripo Garbsen war entsetzt. Er war von Lauber und einem Kollegen aufs Glatteis geführt worden. Laubers Behauptungen haben sich vor Gericht als falsch herausgestellt. Auch dieser Artikel tauchte in besagter Klageschrift auf und wurde in mehreren anonymen blogs veröffentlicht.

Weder der "Kommentar" von Paul Rohde noch der Artikel von Martin Lauber dürften seinerzeit bis weit über die Grenzen von Burgdorf hinaus bekannt geworden sein. Es ist also zu vermuten, dass die Informanten von Stachowske und der anonymen blogger im Raum Burgdorf wohnen oder gewohnt haben. Dass Rohde und Stachowske Kontakt hatten, scheint festzustehen.

Ich habe bei google eine Sperrung dieses blogs beantragt. Außerdem erstattete ich Strafantrag. Wer kann mir Tipps geben? Lauber macht es übrigens wie Rohde. Auch er reagiert nicht.

Pfingsten 2014. Außerdem "Altkreis-Kurier", Ausgabe 16 Hier klicken

10. Juni 2014. Die ganze Geschichte in einer Broschüre. Hier klicken

Bild 2. Der Artikel von Martin Lauber.
Wer solch einen Bericht mit einem Foto
von einem Kind auf einem  Polizei-
Motorrad illustriert, kann nur den
Verstand verloren haben.

Anschau-bar

Gesund und umweltfreundlich. Foto: VVV Hannover-die  schmucke Stadt April-Sonntag in Hannover-List Bärenstarkes Hannover Im Süden von Hann...