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Es werden Posts vom 2018 angezeigt.

Tjaden tappt (359)

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Kein Wort nötig

25. Dezember 2018. Wenn man sich wie in einem Traum vorkommt, dann ist man wahrscheinlich auf der Insel Madeira, die für sich mit dem Hashtag #madeiranowordsneeded wirbt. 

Ich bin gerade wieder gelandet. Das heißt: Abschied von unglaublichen Menschen, einem Weihnachtsmarkt, der nicht dem Kommerz, sondern Musik,Tanz und Kultur gewidmet ist, von dem kleinen Hotel 29 Madeira Hostel by Petit Hotels in der Altstadt von Funchal mit der immer fröhlichen Carolina als Gastgeberin für Rucksack-Touristen aus aller Welt, und von einer schwarzen Ente, die einen Brunnen an der Uferpromenade für sich allein beansprucht. Und beim Einkauf im Supermarkt wird man von einer Taube begrüßt. Über 20 Grad am Heiligabend... 

Ich fliege am 5. Februar wieder hin. Dann habe ich die Berge wieder hinter mir und vor mir den Atlantik. Ich bastele gerade an einem blog über diese wunderschönen Ferien.

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Verrückt auf Madeira

29. November 2018. "Immer Ärger mit Red" ist die Geschichte eine…

Liebe Virginia

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Liebe Virginia, Deine kleinen Freunde haben nicht recht

Ich bin 8 Jahre alt. Einige von meinen Freunden sagen, es gibt keinen Weihnachtsmann. Papa sagt, was in der "Sun" steht, ist immer wahr. Bitte, sagen Sie mir: Gibt es einen Weihnachtsmann?


Diese Frage hat 1897 der beste Kolumnist dieser Zeitung beantwortet. Seine Antwort erschien bis zur Einstellung der Zeitung im Jahre 1950 jedes Jahr zu Weihnachten.


Virginia, Deine kleinen Freunde haben nicht recht. Sie glauben nur, was sie sehen; sie glauben, dass es nicht geben kann, was sie mit ihrem kleinen Geist nicht erfassen können. Aller Menschengeist ist klein, ob er nun einem Erwachsenen oder einem Kind gehört. Im Weltall verliert er sich wie ein winziges Insekt.

Ja, Virginia, es gibt einen Weihnachtsmann. Es gibt ihn so gewiss wie die Liebe und Großherzigkeit und Treue. Weil es all das gibt, kann unser Leben schön und heiter sein.  Wie dunkel wäre die Welt, wenn es keinen Weihnachtsmann gäbe! Es gäbe dann auch ke…

Tjaden tappt (358)

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Kinder, die sich Burgdorf nicht leisten kann

Wenn es um die Schule geht, machen Ratssitzungen Schule. Dann füllen sich die Zuhörerreihen. Gestern mit Schülerinnen und Schülern, die Plakate für eine Oberstufe an der Integrierten Gesamtschule hochgehalten haben. 

Da immer auch Glaubenskrieg ist, wenn es um die Schule geht, schossen sich einige Ratsmitglieder auf die demonstrierenden Kinder ein und bezichtigten sie der verantwortungslosen Schuldenmacherei. Motto: Solche Kinder kann sich Burgdorf nicht leisten. 

Aber erst einmal das Ergebnis: Der Rat hat gestern Abend mit 19 Stimmen von SPD, Grünen und Freien Burgdorfern die Auffassung vertreten, dass die Integrierte Gesamtschule bis zum Abitur führen sollte. Der Neubau müsste also größer werden. Die Baukosten würden steigen. Der Rest ist Ländersache. Das Land muss die Lehrerinnen und Lehrer bezahlen und für einen ordentlichen Unterricht sorgen. 

Besonderer Wert sollte auf Mathematik gelegt werden. Dieses Fach müssen kleine Demonstrantinnen u…

Tjaden-Notizen 2018

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21. Februar 2018. Abschied mit Präsentkorb und Ehrenamt: Dieter Roffka (links) hat sein Amt als Kassierer beim Schützenverein Schwüblingsen nach vielen Jahren abgegeben. Bei der Hauptversammlung des Vereins überreichte ihm der Vorsitzende Erhard Roffka als Dank für seinen Einsatz einen Präsentkorb. Außerdem wurde Dieter Roffka zum Ehrenvorstandsmitglied ernannt.
Zu seiner Nachfolgerin wählten die Mitglieder Petra Höper. Außerdem wurden bei den Vorstandswahlen der Vorsitzende Erhard Roffka, die Jugendleiterin Anna-Liza Schulz, die Damenleiterin Uta Schulz, der stellvertretende Schriftführer Thomas Künkel, der Schützenobmann Dirk Bublitz und die Adjudantin Doreen Sellmann in ihren Ämtern bestätigt.
26. Februar 2018. Wo Burgwedel liegt, weiß die Bundeskanzlerin bereits. Wenn Angela Merkel noch mehr erfahren will, muss sie nur ihren neuen Staatsminister im Kanzleramt, Hendrik Hoppenstedt, fragen. Ansonsten ist der 45-Jährige für die Zusammenarbeit des Bundes mit den Ländern zuständig.


28. Fe…

Tjaden tappt (357)

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Rolf Linda und das Letztendliche

Jede Wette: Kein Sportredakteur hat so oft das Wort "letztendlich" verwendet wie Rolf Linda. Deswegen fragten wir ihn beim "Burgdorfer Kreisblatt" immer  kurz vor Redaktionsschluss, ob seine Berichte über den "kleinen Fußball" letztendlich im Sport- oder im Lokalteil erscheinen sollten. Denn einiges, was in sein Ressort fiel, hatte auch lokale Bedeutung. 

Als zum Beispiel der Fußballplatz von Hertha Otze umgepflügt wurde, weil der Baggerführer einen Bebauungsplan falsch verstanden hatte, ging es um mehr als nur das runde Leder. Wir einigten uns der eindrucksvollen Fotos wegen auf die Burgdorfer Lokalseite, für die ich verantwortlich war. 

Dort platzierten wir - dieses Mal ohne Wissen von Rolf Linda - auch den Ausrutscher eines Verteidigers der TSV Burgdorf im eigenen Strafraum. Das erste Foto zeigte diesen Verteidiger bei der eleganten Ballannahme. In das zweite Foto flog von hinten eine Plastiktüte. Auf dem dritten Foto brac…

Tjaden tappt (356)

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Hart, aber Teer

In einigen Berichten versteckt die Polizei auch gute Nachrichten. Heute meldet sie einen Einbruch, bei dem kein Diebesgut gestohlen worden ist. 

Wir lernen also: Es gibt auch Einbrecher, die nicht mit leeren Händen am Tatort erscheinen. Was sie mitgebracht haben, müssen sie nicht gleich wieder mitnehmen. Sie können es auch später abholen. Diebstähle müssen Einbrecher nicht fürchten. Sonst hätten sie auch ihren Beruf verfehlt. 

Wo kämen wir denn auch hin, wenn Diebe Einbrecher bestehlen würden? Dann gäbe es von der Polizei doch gar keine guten Nachrichten mehr oder Einbrecher müssten sich zu Dieben umschulen lassen.

Tjaden tappt (355)

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Werbung in Zeiten des Internets

In der Münchener Journalistenschule lernen die Schülerinnen und Schüler gerade, dass viele Experten, die in den Medien zu Wort kommen, gar keine Experten sind. Einige Experten, die keine sind, beschweren sich deswegen bereits.

Aber von Werbung verstehen die Medien etwas. Auf meinen Leserbrief über vermeintliche Experten reagiert die "Rheinische Post" mit einer mail, in der mir mitgeteilt wird, dass mein Kommentar "fehlerhaft angekommen" sein soll. Doch was verbirgt sich hinter der angeblichen Fehlermeldung? Werbung für ein Drei-Monats-Abo. 

Die Tatsache, dass ich einen Leserbrief an die "Rheinische Post" geschrieben habe, scheint sich auch schon bis zur "Zeit" herumgesprochen zu haben. Die teilt mir mit, dass ich die Wochenzeitung vier Wochen lang kostenlos bekomme, wenn ich in der mir zugeschickten mail vier Fehler finde. 

Nun fehlt mir noch: eine mail von der "Rheinischen Post", dass es in der Münchener Jo…

Tjaden tappt (354)

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Pestalozzistiftung: Immer noch Kommentare

"Wie Heimkinder ihre Stimme fanden", lautet der Titel eines Artikels in der "Süddeutschen Zeitung" vom 27. November 2018. Begonnen habe alles Anfang 2003 mit dem Anruf einer Frau in der "Spiegel"-Redaktion. Dieser Anruf sei eine Reaktion auf eine Rezension eines Films über Kinderheime in Irland gewesen, geschrieben von Peter Wensierski. Die Frau habe über ähnlich schlimme Erfahrungen in einem deutschen Kinderheim berichtet. 

Peter Wensierski verfasste einen Artikel mit dem Titel "Die unbarmherzigen Schwestern" und 2006 das Buch "Schläge im Namen des Herrn". Doch: War das wirklich der Anfang? Nein. Ulrike Meinhof, die den meisten wohl nur als Terroristin bekannt ist, befasste sich schon viel früher als Redakteurin der "konkret" mit dem Thema. Ihr Film "Bambule-Fürsorge-Sorge für wen?" wurde Anfang der 70-er Jahre verboten. Es dauerte 24 Jahre, bis er ausgestrahlt wurde.

Über Kin…

Tjaden tappt (353)

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Ab in den sparsamen Urlaub

Seit mir der Nebel unter die Klamotten kriecht, wenn ich mit dem Rad unterwegs bin, freue ich mich auf Weihnachten. Denn dieses Fest verbringe ich auf der portugiesischen Insel Madeira bei 20 Grad. Die Reise zur herrlichen Blumeninsel habe ich gestern auf "Ab in den Urlaub" gebucht. Kosten für sieben Tage: 288 Euro. Teilt man mir per mail mit. Und schickt mir gleich alle Reiseunterlagen.

Doch heute Morgen hat mir das Reiseportal geschrieben, dass mein Hotelzimmer nicht mehr zu haben sei. Angeboten wurde mir eine Reise für 319 Euro. Ich müsse mich sofort entscheiden, schrieb man mir. Ich verzichtete. 

Also rief ich die Internetseite des Hotels auf und buchte online ein Zimmer. Für 91 Euro. Den Hin- und Rückflug buchte ich auf den Internetseiten des Flughafens Langenhagen. Für 92 Euro. Macht 183 Euro. Die Reise ist nun sicher - und ein Schnäppchen.

Spaßeshalber informierte ich mich auch noch über das preiswerteste Angebot eines Reisebüros, das es in viel…

Tjaden tappt (352)

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Wenn der Balkon innen ist

Und was macht man im Winter damit? Als Dusche nutzen? Dann müssten vorher aber Leitungen verlegt und andere Handwerkerarbeiten erledigt werden. Jedenfalls: In Freiburg bietet eine Vermieterin eine Wohnung mit "Innenbalkon" an. 

Sie schreibt beim "Immobilien-Scout 24": "Die Wohnung kann ab sofort bezogen werden. Sie ist bequem über einen Aufzug zu erreichen. Der Innen-Balkon ist ein schöner Aufenthaltsort an heissen Sommertagen. Es gibt einen abschliessbaren Kellerraum. Die Tiefgarage ist unterirdisch erreichbar und in der Kaltmiete enthalten."

Ich als Mieter würde den "Innenbalkon" sofort nach dem Einzug entfernen. Oder mir ein Krokodil anschaffen, das kühle Ecken mag. Wenn die Vermieterin kommt und auf den "Innenbalkon" besteht: Tür aufmachen und abwarten, was geschieht...

Kreisblatt-Archiv 2018

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Förderschule: CDU fordert Ende des Hickhacks

Burgdorf-2. Februar 2018. Es reicht! "Mit den gegenseitigen Schuldzuweisungen muss endlich Schluss sein, um eine schnelle Lösung für die Unterbringung der fünf Klassen der Schule am Wasserwerk zu ermöglichen", sagt Bernward Schlossarek, schulpolitischer Sprecher und Vorsitzender der CDU-Fraktion Region Hannover.
Da die Landesschulbehörde Bedenken wegen des geplanten Standortes Uetze habe, müsse jetzt schnellstmöglich geklärt werden, ob diese Bedenken ausgeräumt werden könnten. Denn fünf Klassen der Förderschule am Wasserwerk verlieren im Sommer ihre bisherigen Räume in der Prinzhornschule, weil diese von der Stadt Burgdorf vor rund zwei Jahren wegen der Erweiterung der IGS gekündigt worden sind.
Die Region hat seit der Kündigung Alternativen zur Unterbringung der Schülerinnen und Schüler der Schule am Wasserwerk geprüft. Unter anderem wurde über Container auf dem Grundstück der Förderschule nachgedacht , doch das wollte die Stadt Bur…

Tjaden tappt (351)

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もし 払うけんか 病気に なる

Ist das der Anfang, der zum Weltruhm führt? Oder wackeln in Japan ein paar Tische? Fest steht: Amazon meldet mir soeben 15 Bücherverkäufe, für die Japanerinnen und Japaner bezahlt haben. Besonders beliebt scheint das Bilderbuch "Wenn Zahlen Streit bekommen" zu sein. Das steht schon länger auf der fernöstlichen Wunschliste. 

In Tokio und drumherum mag man aber auch meinen Krimi "Die Mörderin, die unschuldig ist" und meinen Satire-Band "Ich packe mein Buch"

Vielleicht wackeln die Tische auch nur unterschiedlich...Vor 500 Jahren sind Kritiker noch der Meinung gewesen, dass Bücher zu mehr nicht taugen. Sie machen einsam, wurde behauptet. Das jedenfalls trifft auf meine Bücher nicht zu.

Tjaden tappt (350)

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Schwarzmalerei mit Rekordbeteiligung

"Es ist kaum zu glauben, aber vor langer Zeit lebte ein Mann, der brauchte nur zu lachen, dann blühten die Bäume, auch wenn sie schon Früchte trugen." 

Mit diesem Satz aus einem seiner schönsten Märchen hätte der syrische Autor Rafik Schami in Burgdorf nicht einmal einen Blumentopf gewonnen. Außerdem gehört in der Aue-Stadt Literatur nicht zur Kunst. Ausgezeichnet werden nur Werke, die man einrahmen und aufhängen oder irgendwo hinstellen kann. Und in diesem Jahr mussten sie auch noch aus den Fugen sein, wie laut Kunstpreis-Ausschreibung die ganze Welt. 

107 Künstlerinnen und Künstler beteiligten sich 2018 laut Mitteilung der Stadt an diesem Wettbewerb-so viele wie noch nie. Schließlich ist nur ein schlechtes Motto ein gutes Motto. Ausgestellt werden die Schwarzmalarbeiten vom 1. Dezember bis 8. Februar im Rathaus I. 

Zur Ausstellung gibt es natürlich auch eine Einführung. Die übernimmt der Jury-Vorsitzende Hans-Tewes Schadwinkel. Der Nachname…

Tjaden tappt (349)

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Die Spinne, die Zeitung liest

Jede und jeder von uns hat irgendwann einmal einen Aufsatz mit dem immer wieder originellen Thema "Mein schönstes Ferienerlebnis" geschrieben. Obwohl uns klar war, dass der Deutschlehrer lediglich Urlaubstipps sammelte, gaben wir uns große Mühe. Ab 14 verschwiegen wir einige schöne Ferienerlebnisse. Deshalb mussten solche Aufsätze ab 15 nicht mehr geschrieben werden. Der Klassiker wurde von den hinlänglich bekannten Klassikern abgelöst: Schiller, Goethe, Lessing, Brecht und Böll. 

Aber: Hat schon einmal jemand einen Aufsatz mit dem Thema "Mein schönstes Spinnenerlebnis" geschrieben? Alles klar, ich bin der Erste. Hier mein Aufsatz:

Einleitung

Zu meiner Wohnung gehört auch ein Wohnzimmer mit Fernseher, Schreibtisch, zwei Tischen, Stühlen und einem Sofa. Auf dem Sofa sitze ich, wenn ich ein Buch oder die Zeitung lese. Das Zimmer ist 2,40 Meter hoch. Die Decke ist weiß. Bevor ich die Zeitung oder ein Buch lese, koche ich mir einen Tee.

Hauptte…

Tjaden tappt (348)

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Krimi im Stau der Einfälle

Ein Blick wie ein Versehen. Eine Berührung wie ein Irrtum. Ein Kuss wie ein Versprechen. Ihre Brüste kitzeln seinen Bauch. Ihre langen Haare fließen über seine Beine.

Könnte der Anfang eines Romans sein, den ich nur noch schreiben müsste. Doch ich traue mich nicht, denn immer purzeln Gedanken übereinander. Erinnerungen an einen Torwart von Hannover 96, der Sekunden vor dem Abpfiff den Fehlpass eines Gegners noch vor der Torauslinie erreichen will, dabei ins Straucheln kommt, deswegen den Ball in den Strafraum zurücklenkt, wo ein Gegenspieler steht, der die Pille nur noch ins leere Tor spitzeln muss.  4 : 3 für Arminia Hannover. Schluss.

So beginnt mein Krimi "Mord und andere Fouls". Für diese Erzählung suche ich weitere kuriose Geschichten aus der Welt des Fußballs, möglichst aus der Region Hannover. 

Dieser Krimi ist einer der Gründe, warum ich in die Region zurückgekehrt bin. Ich wollte nah an den Schauplätzen sein. Doch seit langer Zeit steckt diese…

Tjaden tappt (347)

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Überall nur noch Qualitätsmedien

"Premiere im Jugendhilfeausschuss: Erstmals hat es in diesem Gremium eine öffentliche Expertenanhörung gegeben."

Melden die "Dresdner Neueste Nachrichten" am 28. Mai 2018.

Thema: Das Wohl von Flüchtlingskindern. Die Grünen haben einen der Experten eingeladen. 

"Mit dem Beitritt zur UN-Kinderrechtskonvention habe Deutschland dem Schutz des Kindeswohls als „hohes Gut“ Gesetzeskraft verliehen. Deshalb müssten in jedem Einzelfall auch die psychischen Auswirkungen einer Abschiebung geprüft werden, erklärt Prof. Ruthard Stachowske von der Evangelischen Hochschule Dresden (EHS)."

Die "Dresdner Neuesten Nachrichten" bezeichnen Stachowske als "Wissenschaftler". Wie der "Spiegel" am 7. April 2007 in einem Artikel mit dem Titel "Kinder der Sucht".

Der damalige Geschäftsführer der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg machte mich im Mai 2009 auf Ruthard Stachowske aufmerksam. Matthias Lange drohte mir mit K…

Tjaden tappt (346)

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In Burgdorf findet Handy statt-in Burgwedel nicht

Ab sofort werde ich täglich mein Handy mitnehmen. Die Kleinburgwedeler Ereignisse im Live-Ticker:

+++9. November 21.58 Uhr. Ich dämmere dem Ende der Krimi-Serie "Soko Leipzig" entgegen, die Wirkung des TV-Schlafmittels lässt nach, ich schaue aus dem Fenster, ich werde hellwach, auf der Straße Männer mit Taschenlampen. Ich rufe meinen Vermieter an. Keine Verbindung. Ich eile durch die Wohnung und mache in allen Zimmern Licht. Ich schicke meinem Vermieter eine SMS.+++ 

+++9. November 22.15 Uhr. Ich gehe nach draußen. Keine brennenden Taschenlampen mehr. Mein Nachbar und ich kehren in unsere Wohnungen zurück.+++

+++11. November. Die Polizei meldet mehrere Einbruchsversuche in unmittelbarer Nähe.+++

+++13. November 13.10 Uhr. Ich stecke ausnahmsweise mein Handy ein und schwinge mich auf mein Rad. Kurz vor halb drei setze ich mich in einem Burgdorfer Internet-Café an einen Computer und lege mein Handy auf den Tisch. Mein Handy piept. E…

Tjaden tappt (344)

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Keine Herbstfreuden mehr

8. November 2018. Soll die Blutspur verwischt werden? Oder fürchtet sich der Rat wirklich davor, dass Helga Bindseil eines Tages in der Begegnungsstätte "Herbstfreuden" gesessen hätte, um der Kommunalpolitik die Leviten zu lesen, wie von mir am 6. Dezember 2015 vermutet? Soll die verstorbene ehemalige Vorsitzende des Deutschen Roten Kreuzes verwirrt werden, wenn sie sich wann auch immer auf den Weg in die Wilhelmstraße macht?

Die Begegnungsstätte ist das Werk von Helga Bindseil. So, wie sie jeden zur Blutspende aufforderte, so hartnäckig war sie auch, als es um diesen Treffpunkt für ältere Menschen ging. Meines Wissens ist sie auch die Erfinderin des Namens "Herbstfreuden". Fand ich irgendwie niedlich und passte zu Burgdorf. 

Und was fiel mir heute auf? Die Begegnungsstätte heißt nun DRK Aktiv-Treff. Klingt nach einer Erfindung irgendeiner künstlichen Intelligenz, die am Alter keine Freude hat. Weil sie immer modern sein will. Fehlt nur noch e…

Tjaden tappt (343)

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Der Klimawandel und der Fünfjährige

Wie soll ein Fünfjähriger das verstehen? Beim Sonntagsspaziergang enteilt er seinen Eltern und biegt um die Ecke. Enttäuscht kehrt der Kleine zurück. Er kann es nicht fassen. Es ist aber auch kaum zu verstehen. Die Eisdiele ist geschlossen. Anfang November!

Was macht man da als Erwachsener? Dem Kind erklären, dass die Eisdiele einem Italiener gehört, der nach Hause gefahren ist, um sich dort abzukühlen? Würde der Kleine das glauben? Vielleicht gibt es in seinem Kindergarten einen Italiener - und wenn er den am Montag fragt?

Problematisch. Den Fünfjährigen vertrösten und ihm sagen, dass es sicherlich demnächst auf allen Weihnachtsmärkten einen Eiswagen geben wird? Riskant. Denn bis Dezember muss die Temperatur nicht unbedingt unter 15 Grad sinken. Nicht auszudenken. Dann kommt doch kein italienischer Eisverkäufer zurück.