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Mittwoch, 24. April 2024

Tjaden tappt (581)

 

Magnet ist nicht viel teurer

Die Postkarte kostet 1,30 Euro. Angeboten wird sie vom Berliner Skowronski & Koch Verlag. Bekommen habe ich sie heute. Von einem anonymen Absender. Er schreibt in großen Druckbuchstaben: "Betr.: Einbruch Thönse Am Trens Diese Straße gibt es nicht...Sie s0llten, bevor Sie solch einen Scheiß schreiben, sich besser informieren-Sie Armleuchter!!!" Frankiert ist die Karte mit 85 Cent. Macht 2,15 Euro.

Für 2,85 Euro hätte der Absender beim Verlag einen Kühlschrankmagneten mit diesem Motiv bekommen. 

Weitergehendes

Sonntag, 27. Dezember 2020

Tjaden tappt (572)

Ein kleiner Pieks für
Gertrud Haase. 

Nach dem Pieks ins Stadion?

Ein kleiner Pieks für eine 101-Jährige aus einem Berliner Seniorenheim, ein großer Stich für Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. Aber: Darf Gertrud Haase am 9. Januar auch in die Alte Försterei, wenn die "Eisernen" gegen Wolfsburg spielen? Das spricht dafür: Die Spiele der Elf von Urs Fischer sind dermaßen anregend, dass sie auch eine 101-Jährige fit halten können. Auch das spricht dafür: In der Alten Försterei werden sogar haushohe Favoriten wie jüngst Borussia Dortmund eingesargt, aber keine 101-Jährigen. Als Drittes spricht dafür: Urs Fischer ist Schweizer. 

Während sich Bundesinnenminister Horst Seehofer noch gegen eine bevorzugte Behandlung der 101-Jährigen ausspricht, ist das Schweizer Bundesamt für Justiz und das Schweizer Bundesamt für Gesundheit dafür. Laut "Blick" meint die Rechtsanwältin Ingrid Ryser im Namen dieser beiden Bundesämter: "Grundsätzlich ist es nicht ausgeschlossen, geimpfte und nicht geimpfte Personen rechtlich anders zu behandeln." Denn: Was private Veranstalter und Privatleute miteinander vereinbaren, sei deren Sache. 

Was in der Schweiz möglich ist, dürfte bei einem Verein, der mit Erfolg einen Schweizer beschäftigt, durchaus ebenfalls möglich sein.  


Sonntag, 30. August 2020

Tjaden tappt (539)

Gymnasium am Wirteltor in Düren.
Foto: Wikipedia 
Karl Lauterbach als Apotheker eine Oberzier

Vor einem Dreivierteljahr hat er das nahe bevorstehende Ende der von ihm so genannten "Großen Koalition" erfunden, kürzlich  erfand er die "zweite Welle" der Corona-Pandemie. Dieser Politiker ist zwar nicht in der Lage, eine Diskussion in Gang zu bringen, aber wenn diskutiert wird, dann lehnt er sich weit aus dem Fenster, damit auch er Beachtung findet. 

Der Mann heißt Karl Lauterbach, ist Professor und  hat zwei Doktor-Titel. In Oberzier aufgewachsen, hielt er anfangs die CDU für eine Zierde, da er sein Abitur am Wirteltor-Gymnasium in Düren gemacht hatte, wurde ihm 2001 bewusst, wie töricht er gehandelt hatte und wechselte zur SPD. 

Obwohl er auch in dieser Partei nie nach ganz oben gekommen ist, behandelt er andere von oben herab. Freitag die Demonstrantinnen und Demonstranten, die in Berlin gegen die Corona-Maßnahmen protestieren wollten. Die diffamierte er als Ansteckungsgefährder und wähnte Polizei und Justiz auf seiner Seite. Doch das Oberverwaltungsgericht erlaubte die Demo. 

38 000 sind in Berlin auf die Straße gegangen und verbreiten nun - so Karl Lauterbach - das Corona-Virus im gesamten Bundesgebiet.  Zur Begründung verweist er auch auf die "zweite Welle", die schon da sei. Wäre dieser Mann in Oberzier geblieben, um dort Apotheker zu werden, wäre das auch für ihn besser gewesen. Vielleicht wäre er dann sogar ein Gesundheitsexperte geworden. 

Mittwoch, 22. April 2020

Tjaden tappt (482)

Sie weiß nicht, was sie will, aber
das weiß sie genau. 
Brandenburg lässt die Maske doch nicht fallen

Manches weiß man eben nicht so richtig. Gestern hat die Gesundheitsministerin von Brandenburg, Ursula Nonnemacher, noch eine Masken-Pflicht abgelehnt, weil es gar nicht genug "sichere Masken" gebe, seit heute soll auch in Brandenburg die Masken-Pflicht eingeführt werden.  Denn über Nacht hat man festgestellt, dass es mit Berlin einen Verkehrsverbund gibt. Und in Berlin herrscht Masken-Pflicht.

Elf Bundesländer schlagen inzwischen die Warnungen der Ärzte in den Wind, die darauf hinweisen, dass Masken dazu führen werden, dass man sich häufiger als sonst ins Gesicht greift.  So macht man den Weg frei für das Virus, man versperrt ihn nicht.  Doch diese elf Bundesländer werden sich wohl damit herausreden, dass sie auch Tücher oder Schals für sinnvoll halten. 

Den Bundesgesundheitsminister wird es freuen. Denn Jens Spahn hat vor einem öffentlichen Termin die Maske falsch herum angelegt.  Wenn er von einer Mitarbeiterin darauf nicht hingewiesen worden wäre, wüsste er das immer noch nicht. 

Aber wir wissen nun eins: Die gemeinsamen Beschlüsse von Bund und Ländern sind nichts wert. Sie dienen nur der Verwirrung.

Freitag, 2. November 2018

Tjaden tappt (341)

Das Paul-Löbe-Haus in Berlin. 
Fachgespräch im Bundestag: Heimkinder wollen mehr
"Sicher ist, dass alle Versuche der Aufklärung von Missbräuchen einem Flickenteppich gleichen, dem ein Flicken nach dem anderen erst dann hinzugefügt wird, wenn erneute Fakten auf dem Tisch liegen und nicht mehr strittig sind."
Heißt es in einer Stellungnahme des Vereins ehemaliger Heimkinder (V.e.H.) zu der von der katholischen Kirche veröffentlichten Studie über Missbrauch in Kinderheimen. Zu diesem Flickenteppich gehören diesem Verein zufolge aber auch Medikamentenversuche. 
Diesem Thema will sich die Bundestagsfraktion der Linken am 14. Dezember in Berlin widmen. Das Motto des Fachgespräches, das um 11.30 Uhr in den Räumen des Bundestages beginnt, lautet "Arzneimittel- und Menschenversuche an Heimkindern in den 1950er- bis 1970er-Jahren: Endlich Transparenz und Entschädigungen schaffen". Bereits um 10 Uhr findet im Paul-Löbe-Haus eine Pressekonferenz statt. 
Auf dem Podium sitzen die Autorin Sylvia Wagner, die sich mit Arzneimittelstudien an Heimkindern beschäftigt hat, die 1. V.e.H.-Vorsitzende Heidi Dettinger, der Neurowissenschaftler Dr. Burkhard Wiebel, der Jurist Professor Dr. Jan Bruckermann, der Menschenrechtler Professor Jürgen Eilert, die V.e.H.-Sprecherin Doris Petras und die Bundestagsabgeordneten Sylvia Gabelmann (Sprecherin für Arzneimittelpolitik und Patientenrechte), Norbert Müller (Sprecher für Kinder- und Jugendpolitik), Friedrich Straetmanns (rechtspolitischer Sprecher) und Susanne Ferschl (stellvertretende Fraktionsvorsitzende).    
Ich bin zu dieser Veranstaltung eingeladen worden, weil meine blogs über Kinderheime offenbar immer mehr Interesse wecken. Hier klicken 

Anschau-bar

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