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Es werden Posts vom Juli, 2020 angezeigt.

Tjaden tappt (523)

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Die böse Antje von der SPD
Try to remember of love, sorry, letter in september: Wir schreiben das Jahr 1980, Union und SPD liefern sich in den Umfragen ein Kopf-an-Kopf-Rennen, das die Union unbedingt gewinnen will, egal wie. Mir gefällt der Wahlkampfstil nicht, also schreibe ich an die CDU-Bundesgeschäftsstelle. 
Karl-Joachim Kierey, Diplom-Politologe und seit 1970 Öffentlichkeitsarbeiter für die CDU, antwortet mir prompt. Bundesfamilienministerin ist damals Antje Huber von der SPD. Das scheint eine ziemlich üble Politikerin gewesen zu sein (siehe Brief von Kierey). Kanzlerkandidat der Union war Franz Josef Strauß (CSU), der für eine harte Gangart bekannt gewesen ist.
Die Koalition aus SPD und FDP gewann die Wahl, hielt aber nur noch zwei Jahre. 1982 übernahmen Union und FDP das Ruder-und wie wir alle wissen: Seitdem gibt es kein Drogenproblem mehr. Oder Herr Kierey?



Corona-Virus (IX)

Keine Schließung bei Wiesenhof
Die Oldenburger Geflügelspezialitäten GmbH (OGS) hatte am Wochenende angekündigt, ihre Mitarbeiter verstärkt auf Infektionen zu testen. Zudem sei eine Komplettdesinfektion des Wiesenhof-Standorts geplant und es solle das Aufsichtspersonal in dem Schlachthof verstärkt werden. Zusätzliche Pausenräume sollten entstehen und die Arbeitsschichten voneinander getrennt werden. Eine konsequente Schließung ist laut Landrat Herbert Winkel (CDU) allerdings nicht geplant. Es handele sich um eine Ermessensfrage, sagte er am Sonntag. Der Landkreis geht davon aus, dass sich die Schlachthofmitarbeiter überwiegend im privaten Bereich infiziert hätten. Genauere Angaben, was darunter zu verstehen sei und warum es diese Häufung im privaten Bereich im Landkreis Vechta gebe wurden nicht gemacht. Dem Unternehmen nach habe sich ein Teil der Erkrankten in der Kartonage-Abteilung auf dem Betriebsgelände angesteckt.

NDR, 20. Juli 2020

Vielversprechende Versuche mit Impfstoff

Oxford-21.…

Tjaden tappt (522)

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Schluss mit Voabuidfunktion

Wird Markus Söder doch nicht Bundeskanzler? Muttis Sprachrohr während der Corona-Bewährungsprobe bekommt plötzlich Stimmbruch, denn auf einem landwirtschaftlichen Hof in Niederbayern haben sich 174 Erntehelfer mit dem Corona-Virus infiziert.  Die sind inzwischen eingezäunt worden, damit sie das Gelände nicht verlassen. Mit ihnen leiden 306 weitere Mitarbeiter unter Kontaktverbot mit der Außenwelt. Die Voabuidfunktion der bayerischen Corona-Politik wird plötzlich von den Medien misstrauisch beäugt. 

Markus Söder will sich dazu erst morgen äußern. Der Liebling der Meinungsforschungsinstitute wird der Öffentlichkeit erklären müssen, wie er es mit der Kontrolle der Unterkünfte für Erntehelfer hält. Im April drohte er "Masken-Verweigerern" damit, dass sie nicht mehr mit Bus oder Bahn fahren dürften. Die Öffnung der Geschäfte begleitete er mit der Ankündigung von Kontrollen. Wer gegen die Corona-Verordnung verstoße, müsse mit einem Bußgeld von 150 Euro re…

Tjaden tappt (521)

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Einkaufs-Vorteile während der Corona-Bewährungsprobe

Mit der "Zeit"-Redakteurin Anne Hähnig, die in der aktuellen Ausgabe der Wochenzeitung einen Artikel über Jena und die von ihr so genannte "Maskenpflicht" geschrieben hat, führe ich gerade eine Mail-Diskussion über diesen Begriff, der nach ihrer Meinung prägnant, nach meiner Meinung falsch ist. 

Keinesfalls falsch finde ich dagegen, was mir immer häufiger bei Einkäufen passiert. Mal finde ich in den Einkaufswagen vergessene Pfand-Bons, die meine Besorgungen erheblich preiswerter machen. Mal vergesse ich im Einkaufswagen meine Sonnenbrille, die mir sofort zurückgegeben wird, noch ehe ich am nächsten Tag den Markt betreten habe. Meine Payback-Karte jedoch bleibt wohl noch länger verschwunden. Doch nutzlos ist auch sie nicht. 

Mit dieser Karte kauft jemand ein. Täglich wächst mein Punktestand.  Seit heute, 10.42 Uhr, liegt er bei 91 Punkten. Interessant werden die Prämien zwar erst bei 2000 Punkten. Aber ich habe Gedul…

Tjaden tappt (520)

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Kaum Corona in Drogerie- und Supermärkten

Sie tragen keine Masken, sie fassen Waren häufiger an als alle anderen, sie drücken einem das Wechselgeld wieder in die Hand, sie haben also auch Hautkontakt, dennoch: Die Verkäuferinnen und Verkäufer in Drogerie- und Supermärkten stecken sich nur selten mit dem Corona-Virus an. Zu diesem Ergebnis kommt die Wochenzeitung "Die Zeit" in ihrer aktuellen Ausgabe bei einer Umfrage. 

Die Drogeriekette dm gibt an, dass von ihren 41 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bisher 0,1 Prozent positiv getestet worden seien, also ungefähr 40, Rossmann meldet 36 Fälle bei 33 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, wobei sich zwei während der Arbeit angesteckt haben sollen, Rewe und Kaufland versichern, dass die Zahl der infizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter dem Bevölkerungsdurchschnitt liegt (laut Robert-Koch-Institut 239 von 100 000). Auch Aldi Süd und Aldi Nord reihen sich in diese Supermärkte ein. 

Die "Zeit" stellt deshalb Fr…

Corona-Virus (VIII)

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Stuttgart-17. Juni 2020. Dass Kinder sich mit dem neuen Coronavirus anstecken können, ist unter Forschern unbestritten. Allerdings verlaufen die Erkrankungen bei ihnen meist recht milde, schwere Verläufe kommen sehr viel seltener vor als zum Beispiel bei Senioren. In Deutschland sind seit Beginn der Pandemie etwa 8800 Menschen an Covid-19 gestorben, davon waren nur drei unter 18 Jahre alt. 

Damit unterscheidet sich die Altersverteilung bei Covid-19 von anderen Infektionskrankheiten. Dort gelten Kinder zum Teil als sogenannte Treiber der Infektion, sie verbreiten das Virus also in der Bevölkerung. Laut einer neuen Studie, die die Landesregierung von Baden-Württemberg in Auftrag gegeben hatte, spielen Kinder diese Rolle im aktuellen Infektionsgeschehen des Coronavirus nicht - zumindest nicht in Baden-Württemberg.

tagesschau

Burgwedel-17. Juni 2020. Beinahe wäre mir die erste Corona-Veröffentlichung auf dem Buchmarkt gelungen. Doch das haben Amazon und Lulu nicht zugelassen. Bei Amazon gab …

Tjaden tappt (519)

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Die Corona-Sekte

Manchmal geht es mir so: Ich höre eine Nachricht, glaube, dass ich mich verhört habe und vergesse sie wieder, bis sie wiederholt wird. Tatsächlich: Bundesregierung und Länderchefs haben gestern bei einer Videokonferenz überlegt, ob Landkreise abgeriegelt werden sollen, wenn dort die Zahl der Corona-Infizierten zu stark ansteigt. 

Erst einmal: Was ein starker Anstieg ist, scheint niemand mehr zu wissen. 50 Neuinfizierte pro 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen sind es wohl nicht mehr. Ein gewisser Peter Altmaier hält inzwischen sogar schon täglich 101 pro 83 Millionen für bedenklich. 

Und dann noch: Das Robert-Koch-Institut zieht aus einer nicht repräsentativen Studie den Schluss: Für verlässliche Aussagen über die Immunisierung hat sich das Corona-Virus in Deutschland zu wenig ausgebreitet.  Das mache eine "zweite Welle" wahrscheinlich. 

Über Sekten sagt man: Sie gleichen einem Esel, der die Wurzel, die vor seiner Nase hängt, nie erreichen kann. Sollen a…

Kleinanzeigen

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Verkäufe

Von Eschenbach, Tee- und Kaffeetassen, Zuckerdose, Kaffeekanne, Milchkännchen, Kuchenteller, Blümchenmuster, Preis VB, Telefon 05139/95 19 599.


Buchmarkt















Die Geschichte eines Medien- und Justizskandals. Sie beginnt mit einer Wohnungsdurchsuchung und endet mit einem Freispruch nach einem verschleppten Verfahren. Ein paar Provinzjournalisten kennen wochenlang nur noch ein Thema. Die Staatsanwaltschaft Hannover plaudert lieber mit diesen Redakteuren als mit der Anwältin des zu Unrecht Beschuldigten.
Die Broschüre bei Amazon
Bei Hugendubel ist meine Broschüre vergriffen

Diese Geschichte eines Medien- und Justizskandals als e-book im Kindle-Shop. Hier klicken 

So antworten Sie auf Chiffre-Anzeigen: Ihren Brief mit der Chiffre-Nummer versehen, in einen zweiten Briefumschlag stecken und an Burgdorfer Kreisblatt, Up´n Kampe 6, 30938 Burgwedel, schicken.

Sie wollen selbst eine Chiffre-Anzeige aufgeben? Anzeigentext an das Burgdorfer Kreisblatt schicken, einen Fünf-Euro-Schein beifügen.

De…

Tjaden tappt (518)

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Über die Wichtigkeit des Knopfdrucks zur Corona-Eindämmung

Zumindest ein Mitarbeiter des Ordnungsamtes der Region Hannover scheint einen am Kaffeeautomaten zu haben. Wenn es sich um Waffelautomaten handeln würde, wäre dieser Satz wohl verständlicher...

Vielleicht mag dieser Mitarbeiter des Ordnungsamtes aber auch nur Tankstellen nicht, in denen Kaffeeautomaten zum Service gehören.  Wie dem auch röstfrisch sei, dieser Mitarbeiter lässt sich immer wieder etwas Neues für diese Kaffeeautomaten einfallen. Erst hat er angeordnet, dass es Aufgabe des Personals sei, den Kaffee aus dem Automaten zu holen, dann sei der Kunde oder die Kundin zu fragen, wie viel Zucker und Milch in den Kaffee sollen, erst dann dürfe der Becher den Besitzer wechseln. 

Kaum war der Mai gekommen, kam diesem Mitarbeiter des Ordnungsamtes  eine neue Idee, mit der das Personal der Tankstellen entlastet werden sollte. Sobald sich Becher, Zucker und Milch in der Nähe des Kaffeeautomaten befanden, übernahm der Kunde die Vera…

Tjaden tappt (517)

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Die kontaktlose Gesundheitsministerin

Bei jedem Kontakt müsse man sich fragen, ob dieser wirklich notwendig sei oder ob nicht auch ein Telefonat, eine E-Mail oder gar ein Brief ausreiche, sagte Schröder. Dies solle deutlich machen, dass es trotz des momentan überschaubaren Infektionsgeschehens in Niedersachsen wichtig zur weiteren Eindämmung der Pandemie sei, die eigenen Kontakte zu beschränken. "Wir halten es für sinnvoll und wichtig, immer wieder daran zu erinnern, dass das auch weiterhin gilt", sagte Schröder.

Meldet der Norddeutsche Rundfunk.  Yesterday. All my troubles seemed so far away. 

Was für die niedersächsische Gesundheitsministerin Claudia Schröder sinnvoll und wichtig ist, gibt es jetzt thematisch geordnet. Sie selbst kommt in dieser Verordnungsübersicht zweimal vor. Einmal unter Claudia und das zweite Mal unter Schröder-mit dem Hinweis, dass sie mit Gerhard Schröder weder verwandt noch verschwägert ist.  

Der hätte das Corona-Virus überschaubarer bekämpft.  Bei de…

Aus Leons Tastatur (III)

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Lautstarke Auseinandersetzung über Straßenausbaugebühren

9. Juli 2020, meine erste Ratssitzung, die ich als Mitarbeiter der internetten Zeitung "Burgdorfer Kreisblatt" besuche: dass sich Politiker streiten, habe ich erwartet, wie sie sich fetzen können, nicht.

Die sowieso schon unter den Ratsmitgliedern leidenschaftlich geführte Diskussion über die Beitragszahlungen von Anliegern für den Ausbau und die Sanierung ihrer Straßen, fand ihren Höhepunkt in einer wüsten Auseinandersetzung zwischen Michael Fleischmann von den Linken und Rüdiger Nijenhof von den Freien Burgdorfern, die lautstark in Beschimpfungen ausartete. 

Dies spielte sich wie folgt ab: Michael Fleischmann machte zunächst auf seinen Antrag zur Umschichtung der Beteiligungen für den Straßenbau aufmerksam: „Eine sozial verträgliche Lösung muss gefunden werden“, da die momentane Situation für Familien und Rentner unsozial sei und die erhobenen Zinsen für die Verrentungsrichtlinie den "Machenschaften des Bankwesens&…

Tjaden tappt (516)

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Wenn die Region Hannover Unerklärbares erklärt

Kaum sind auf diesen Seiten erneut Zweifel an der Corona-Statistik der Region Hannover angemeldet worden, startet die Region Hannover auf ihren Internet-Seiten einen Erklärungsversuch.

Heute meldet die Region Hannover 25 registrierte Infizierte, von denen angeblich 74 im Krankenhaus liegen. Das sind neun registrierte Infizierte weniger als gestern und sieben Infizierte mehr als gestern in den Krankenhäusern. Dazu merkt die Region neuerdings an, dass nicht alle Infizierten, die im Krankenhaus sind, aus der Region Hannover stammen. Wo sie herkommen, wird allerdings nicht verraten.

Warum Infizierte aus anderen Regionen in Krankenhäusern der Region Hannover behandelt werden, erscheint rätselhaft. Denn nirgendwo in der Umgebung gibt es eine dramatische Entwicklung, im Gegenteil: Überall zeigt der Statistik-Pfeil nach unten. Außerdem scheinen einige Patienten täglich verlegt zu werden, was wohl niemand verantworten könnte. Denn am 6. Juli sollen 7…

Tjaden tappt (515)

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Locker bleiben in der Corona-Bewährungsprobe

Beim Lesen der Corona-Regeln sollte man locker bleiben. Zumal es auch Fortschritte gibt. Immerhin unterscheiden jetzt die ersten Bundesländer zwischen drinnen und draußen, da die Ansteckungsgefahr an der frischen Luft wesentlich geringer ist als in Gebäuden, wird draußen mehr erlaubt. 

In Mecklenburg-Vorpommern scheinen die Unterschiede bei der Luftqualität besonders groß zu sein. Drinnen dürfen sich 200 versammeln, draußen 500. In Niedersachsen sind die Qualitätsunterschiede wohl wesentlich geringer. Deshalb sind es immer höchstens 500, die an Veranstaltungen teilnehmen dürfen. Wer sitzt, muss allerdings drinnen keine  Mund-Nase-Bedeckung mehr tragen.  Darüber dürften sich besonders Gefängnisinsassen freuen. 

Damit niemand auf die Idee kommt, mit dem eigenen Gartenstuhl ins Kino, in die Oper oder ins Theater zu gehen, ist bei jeder Veranstaltung eine feste Bestuhlung vorgeschrieben. Auch bei der Bestuhlung gibt es natürlich Unterschiede. In H…

Tjaden tappt (514)

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Wenn Polizeibeamte aus Burgdorf Punkte in Flensburg sammeln wollen

Das hätte bis zu 80 Euro Bußgeld kosten können (Hupen innerorts). Dafür wären noch einmal 30 Euro fällig gewesen (zu geringer Abstand zu einem Radfahrer, vorgeschrieben sind innerorts 1,50 Meter). Den Punkt in Flensburg hätten sich die beiden Polizeibeamten als Privatpersonen vielleicht teilen können. 

Wenn auf der Schillerslager Straße der Verkehr rollt, muss eben ein Streifenwagen für Staugefahr sorgen. Ein Autofahrer will an einem parkenden Auto vorbeifahren, als ihm ein Streifenwagen entgegenkommt. Statt weiterzufahren, zögert er, steht nun schräg auf der Straße. Der Streifenwagen kommt immer näher und hupt. Das irritiert den Autofahrer noch mehr. Er traut sich nicht mehr vor und nicht mehr zurück. Hinter ihm müssen die ersten Autos anhalten. 

Ich radele auf dem Schutzstreifen an der Auto-Anhäufung vorbei und überlege nur kurz, ob ich nicht klingeln sollte, damit im Streifenwagen nicht mehr gehupt wird, denn dieses Hu…

Tjaden tappt (513)

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Der Virologe und die "Bild"-Zeitung

Leander empfiehlt Christian Drosten bei Twitter eine automatisierte Antwort, mit den "Hetzern von Bild" müsse man nicht reden. Andere bieten dem Virologen Unterstützung an. Er selbst schreibt: