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Es werden Posts vom Oktober, 2015 angezeigt.

Tjaden tappt (62)

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Was die "Penny"-Kasse sagt...

Freitag, kurz nach halb eins. Sparkasse. Geld holen. Zum "Penny"-Markt in Großburgwedel radeln. Zigaretten für 4,25 Euro kaufen und eine Tafel Schokolade für 45 Cent. 

Ich drücke der Kassiererin einen Zehn-Euro-Schein in die Hand. Sie gibt mir 4,30 Euro zurück. Den Bon bekomme ich nicht. Denn schon ist der nächste Kunde dran. Ich warte. Der Kunde bezahlt. Ich sage zu der Kassiererin: "Sie haben mir einen Euro zu wenig wiedergegeben." Das streitet sie ab. "Die Zigaretten kosten doch schon 4,25 Euro." "Richtig", sage ich, "und die Schokolade 45 Cent. Sind 4,70 Euro." Ich öffne meine linke Hand und zeige ihr die Münzen, die sie mir zurückgegeben hat.  

Die Kassiererin wendet sich von mir ab. "Ich mache nur das, was mir die Kasse sagt", wimmelt sie mich ab und widmet sich der Schlange an der Kasse. Ich gehe. Nirgendwo eine Kasse, die mit mir spricht. Mit Kunden reden "Penny"-Kassen a…

Tjaden tappt (61)

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Ein Kurde ohne Zigaretten

Ist er nun türkischer Kurde oder kurdischer Türke? Kurz vor der Aue-Brücke holt er mich ein. "Lange nicht gesehen", sagt er, "wie geht es dir?" Er hält sich an einem Pfahl fest, bleibt auf dem Fahrradsattel sitzen. "Gut", antworte ich. "Und selber?" 

Wir radeln weiter, bis zu einer Spielhalle mit zwei Internetplätzen. "Ich habe gestern 50 Euro verloren", sagt er, bevor er sein Fahrrad abstellt. "Nun habe ich vier Tage lang keine Zigaretten. Ist das nicht blöd?" Sein Handy klingelt. Er schaut auf das Display. "Wer ruft mich denn an?", fragt er sich selbst, vielleicht auch mich. 

"Ich bin schizophren", hat er mir vor einigen Monaten erzählt. Er nimmt den Anruf nicht entgegen. "Ich gehe kurz mit rein, mal sehen, ob jemand da ist", sagt er und folgt mir in die Spielhalle. Es ist niemand da. Das war vor einigen Monaten noch anders. Auf den Internetplätzen saßen Syrer, Iraker, Ir…

Tjaden tappt (60)

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Schmutziges Spiel des Veterinäramtes der Region Hannover

Fast 300 Euro Kosten soll ich schon tragen, seit heute sollen 517,68 Euro dazu kommen. Steht in einem Schreiben mit der Betreff-Zeile "Festsetzung von Zwangsgeld". Dabei beruft sich die Behörde auf Behauptungen, die der Burgdorfer Tierarzt S. "auf Nachfrage" des Veterinäramtes aufgestellt haben soll. 

In einer Antwort-mail habe ich dieser Behörde sofort klar gemacht, dass ich bei diesem schmutzigen Spiel nicht mitmachen werde und davon ausgehe, dass die S. untergeschobenen Behauptungen nicht stimmen, weil sie im krassen Widerspruch zu dem stehen, was mir dieser Tierarzt bei meinem ersten Praxisbesuch und zwei Tage später eine Mitarbeiterin von ihm am Telefon gesagt haben. 

Aber was erwarte ich eigentlich von einer Behörde, die bei mir erst den Eindruck erwecken lässt, der Tierschutzverein von Hannover stecke hinter der Beschlagnahme meines Hundes und dann der Polizei erzählt haben soll, man habe durch eines mein…

Tjaden tappt (59)

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Spannende und auch sonst erfreuliche Begegnungen in Burgdorf

Ich bin oft in Burgdorf, fast täglich radele ich - meistens mit meinem Hund - dort hin. Unterwegs werde ich immer wieder auf diese Radtouren angesprochen - am häufigsten von einem Mann, dessen Schafe in einem Wald zwischen Engensen und Schillerslage grasen. Über den habe ich als Lokalredakteur vor vielen, vielen Jahren berichtet - daran erinnert er sich noch heute gern. Sogar die Schlagzeile meines damaligen Berichtes kennt er noch. "Pflug als Landräuber". 

Kürzlich wurde ich in einem Burgdorfer Lokal von einer Frau bedient, die mir bekannt vorkam. Schnell stellten wir fest: Sie war die zweite Ehefrau des ersten Mannes meiner vierten Ehefrau. War eine spannende Unterhaltung. Seither sind wir uns in diesem Lokal schon häufiger begegnet, sie als Bedienung, ich als Gast, der im Internet surft. 

Heute ist es in einem anderen Burgdorfer Lokal zu einer anderen erfreulichen Begegnung gekommen. Meine Postbotin hatte mir vor m…

Tjaden tappt (58)

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Fast 300 Euro für Belagerung meiner Wohnung

Da belagern am 16. September 2015 zwei Mitarbeiterinnen des Veterinäramtes der Region Hannover rund eine Stunde lang meine Wohnung, zwei Polizeibeamte werden hinzugerufen, die ebenfalls klingeln, klopfen und vor meinen Fenstern stehen, bis ich mit den Nerven fertig bin, mit meinem Hund nach draußen gehe, der sogleich beschlagnahmt wird, weil er angeblich unterernährt ist.

Meinen Hund darf ich nach 10 Tagen wieder aus dem Tierheim Langenhagen-Krähenwinkel abholen, dort werde ich behandelt, als sei ich ein Tierquäler, weisungsgemäß gehe ich zu einem Tierarzt, der stellt fest, dass mein Hund gar nicht unterernährt ist. Der Anweisung, meinen Hund wöchentlich zu wiegen, folgt dieser Tierarzt gar nicht, nach einem weiteren Praxisbesuch heißt es: "Wenn Sie noch einmal wiederkommen, müssen Sie Ihren Hund nicht mitbringen."

Der Tierarzt hat 84,03 Euro von mir bekommen, nun habe ich auch eine Rechnung vom Veterinäramt der Region Hannover erhalt…

Tjaden tappt (57)

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Die Sensation! Winterkorn wird Nettomarkt-Filialleiter

Die Schokoladen-Weihnachtsmänner, die sich kurz vor der Kasse den leckeren Bauch in die schmackhaften Beine stehen, haben sie nicht. Bevor die Kassiererin die Waren einscannt, fragt sie jede Kundin und jeden Kunden: "Haben Sie die Deutschland-Card?"

Der ältere Mann hat sie nicht: "Aber meine Frau hat eine." Antwortet die Kassiererin: "Nehmen Sie doch auch eine. Dann haben Sie zwei. Und wenn Ihre Frau einmal ihre Karte verliert..." Das überzeugt ihn. Er legt sich eine zweite Deutschland-Card zu.

"Ich muss das jeden Kunden fragen", entschuldigt sich die Kassiererin beim nächsten Kunden, der keine Deutschland-Card will. Dann bin ich an der Reihe. Bevor mich die Kassiererin fragen kann, sage ich: "Ich habe keine. Ich will auch keine." Denn ich bin froh, dass ich meinen Einkauf überhaupt geschafft habe. Fast in jedem Gang stehen "Deutschland Card"-Ständer, die mir die Sicht versp…

Tjaden tappt (56)

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Broschüre über illegale Jugendamts-Aktion soll verboten werden

"Was haben Sie denn dieser Frau getan?" Diese Frage stellt mir eine Strafrichterin am 2. September 2014 in einem Gerichtssaal des Wilhelmshavener Amtsgerichtes. Verlesen hat sie soeben ein Schreiben, verfasst im Namen des Wilhelmshavener Oberbürgermeisters Andreas Wagner, vorgeworfen wird mir, ich hätte einer Mitarbeiterin des Wilhelmshavener Jugendamtes nachgestellt, um sie vor mir zu schützen, dürfe sie nicht aussagen.

Bei ihrer Aussage wäre es um eine Durchsuchung meiner damaligen Wilhelmshavener Wohnung am 17. Juni 2013, 21.40 Uhr, gegangen, bei der diese Frau schweigend vor meiner Wohnungstür stand, ohne sich zu erkennen zu geben, während sich zwei Polizeibeamte mit Gewalt Zutritt zu meiner Wohnung verschafften, sie hatten mir den Grund nicht genannt, ausgewiesen hatten sie sich auch nicht, in meiner Wohnung behaupteten sie, dass ich "eine Person verberge", sie nannten sich auf Nachfrage Wiegand und …

Les-Bar

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Ironische Texte und Erzählungen
Ich packe mein Buch
Mit Alice Schwarzer, Peter Hahne, Gott u. a.

Staatsanwaltschaft lügt
Mitarbeiter der Stadt Burgdorf als illegale Plaudertaschen
Dazu "Zwei Schweinchen und ein Anzeiger"

Umfragen

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Die Stadt Burgdorf hat kluge Bürgerinnen und Bürger. Aber man hört nicht immer auf sie. Deshalb wird es gelegentlich teuer. Das soll nun mit einem neuen Konzept für das Veranstaltungszentrum (VAZ) am Stadion geändert werden? Was aber soll aus dem Veranstaltungszentrum werden?
Der Altkreis-Kurier hat eine Umfrage gemacht. Das Ergebnis:
Eine Mehrheit plädiert für ein Veranstaltungszentrum in privater Regie. 50Prozent der 249 Umfrageteilnehmerinnen und -teilnehmer haben dafür gestimmt. 22,58 Prozent sind für ein Zentrum für Lokalgeschichte, 9,68 Prozent für ein Bürgerhaus in städtischer Regie, 4,44 Prozent für ein Regionalmuseum und 12,9 Prozent für eine andere Lösung wie Markthalle oder Spielparadies für Kinder. Die Umfrage ist am 15. Oktober 2014 beendet worden. 

Die zweite Umfrage, wieder eine hohe Beteiligung (425 Stimmen), welche Zeitungen lesen die Altkreis-Kurier-Leserinnen und -Leser? 22,12Prozent die "Hannoversche Allgemeine Zeitung", 16,24 Prozent "Bild Hannover&quo…

Tjaden tappt (55)

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Eine atemberaubende Stadt

Ein Polizeibeamter aus Wilhelmshaven hat öffentlich noch vor zwei Tagen Ereignisse aus meinem Leben "atemberaubend" gefunden. Dazu trug er seinen Teil bei, als er am 17. Juni 2013 gegen 21.40 Uhr mit Gewalt in meine Wohnung eindrang, seinem Kollegen und sich falsche Namen gab (sie nannten sich Wiegand und Schweiger) und mich anschließend verklagte, weil ich über diese illegale Aktion des Wilhelmshavener Jugendamtes die Wahrheit berichtet hatte. 

Die Jugendamtsmitarbeiterin, die für die Durchsuchung meiner Wohnung verantwortlich zeichnete, durfte vor Gericht nicht aussagen, den Namen eines möglicherweise wichtigen Zeugen verriet mir diese Behörde nicht. Vermutet worden war, dass ich meinen Patenjungen aus Münster versteckte. Das hatte der rauschgiftsüchtige Vater behauptet.  

"Die Akte Tjaden" hat der Polizeibeamte seine öffentlichen Verleumdungen genannt, ich entdeckte sie am 4. Oktober 2015, protestierte bei der Polizei in Wilhelmshaven, die…

Tjaden tappt (54)

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So, Sie kleines Dusselchen

Wir erklären Ihnen nun einmal, was ein Jagdterrier braucht. Wenn wir das nicht wissen, wer weiß es dann? Nach diesem Motto hat das Veterinäramt der Region Hannover meine Beschwerde über die Beschlagnahme meines Hundes beantwortet. 

"Sie haben sich schon Gedanken gemacht und diese uns dargelegt. Ich möchte Sie darin bestärken...", schreibt die Leiterin des Fachdienstes Verbraucherschutz und Veterinärwesen. Ihren Brief beendet sie mit "Sollten Sie weitere Verständnisfragen haben, können Sie mich gern anrufen."

Und wenn ich die nun täglich habe, um nicht zu sagen, stündlich? Darf ich dann jedes Mal anrufen? Darf ich mich dann auch danach erkundigen, warum mir vorgeworfen wird, ich sei zu oft mit meinem Jagdterrier als Radfahrer unterwegs, während mein Hund diese Ausflüge genießt und oft schneller zu Pfote unterwegs ist als ich? 

Noch mehr in Ehrfurcht erstarre ich bei der Antwort des Großburgwedeler Polizeikommissariats, das nach meiner Beschwer…

Tjaden tappt (53)

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Liebe, Leid und Hellmuth Karasek

"Hellmuth Karasek hat bei vielen Menschen die Kenntnis und die Liebe zur Literatur, zum Theater und zum Film entscheidend erweitert und vertieft." Schreibt Bundespräsident Joachim Gauck an die Witwe des ehemaligen "Spiegel"-Kulturchefs, der mit dem "Literarischen Quartett" eine gewisse Fernseh-Berühmtheit erlangt hat. Mit diesem Satz bildete Gauck die Medienwirklichkeit ab. 

"Er liebte und litt an und mit der Literatur und war dabei immer ihr souveräner Vermittler und ein brillanter Unterhalter", ist die CDU-Kulturstaatsministerin Monika Grütters noch einen Medien-Schritt weiter gegangen als der Bundespräsident.

Als Redaktionsvolontär (Giesel-Verlag in Isernhagen, "Burgdorfer Kreisblatt" und Nachrichtenagentur "nordpress" in Hamburg) besuchte ich 1980 sechs Wochen lang die Hamburger Akademie für Publizistik. Die Seminarteilnehmerinnen und Seminarteilnehmer kamen aus dem gesamten Bundesgebiet, mac…