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Es werden Posts vom Mai, 2016 angezeigt.

Tjaden tappt (125)

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Nun schreibt Achim Reichel für den "Marktspiegel"

25. Mai 2016. Haben Sie Achim Reichel auch so sehr vermisst wie ich auch nicht? Der 72-jährige Sänger und Komponist schreibt seit Montag für den "Marktspiegel". Sein Kürzel ist gb. Beim Schreiben gehen ihm aber noch die Pferde durch wie früher in diesem Lied:

Fliegende Pferde landen am Strand
Wieder mal die Straße runter Koffer auf 'm Rücksitz und vollgetankt
wieder mal die Straße runter und doch nur an dich gedacht
wieder mal 'ne Nacht im Strandkorb von den Wellen in den Schlaf gesungen
wieder mal 'n neues Leben im Kopf und gewusst ich dreh eh wieder um
Fliegende Pferde landen am Strand

sie kamen über's weite Meer keiner weiß woher


Wo bei einem Reitturnier in Burgdorf die Pferde herkommen, weiß Achim Reichel ebenfalls noch nicht. Er weiß nur, dass derzeit nicht nur die Pferde, sondern auch die Reiter los sind. Ohne Ross und Reiter ist bei einem Reitturnier aber nur wenig los. Los dürfen sie also nicht mehr …

Tjaden tappt (126)

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Weiter reisen mit Metronom

Es ist ja so einfach. Einfach das Feld mit der Behauptung "Schritte zu Ihrer Fahrkarte" berühren, schon hat man in Nullkommanix seine Fahrkarte von Hannover nach Großburgwedel. 

War wohl nix. Kaum hatte ich dieses Feld berührt, erschien links eine Übersicht aller Orte, die ich mit dem Zug erreichen könnte, oben sollte ich mein Ziel eintippen. Ich berührte auf der Bildschirm-Tastatur das G, dann das r, doch dem Automaten gefiel das R nicht, verweigerte deswegen das O. Also löschte ich meine Eingabe wieder und fing von vorne an. Kaum hatte ich das G berührt, erschien im Ziel-Feld Gstaad. 

Ich wäre zwar gern ins Berner Oberland gefahren, aber immer noch bevorzugte ich Großburgwedel. Deswegen ging ich zu einem anderen Automaten. Das neue Spiel um eine Fahrkarte begann. Mit Großburgwedel hatte der Automat keine Probleme, ich steckte einen 5-Euro-Schein in den Geldschlitz, die Fahrkarte fiel in den Ausgabeschacht, außerdem mein Restgeld von 80 Cent.

Ich entw…

Tjaden tappt (124)

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Igel-Rettung vor Gisa-Moden: Aus Schacht befreit

So aufmerksam sind nur Kinder: Ein 7-Jähriger bummelt mit seiner Mutter durch die Hannoversche Neustadt, vor Gisa-Moden geht er über die Lüftungsschächte, sein Blick fällt nach unten: im Schacht ein Igel. 

Die Mutter geht in den Laden, erzählt von dem Igel, zu den Kunden gehört ein Ehepaar. 

Der Ehemann holt Handschuhe aus seinem Auto, befreit den Igel aus dem Schacht, der genießt seine wiedergewonnene Freiheit, die er einem 7-Jährigen verdankt.

Tjaden tappt (123)

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Ziemlich bester Unfug in Zeitungsbeilage

"So einen Prozess erlebt ein Amtsrichter nicht alle Tage: Seit 2011 liegen ein Burgwedeler Rentner und ein Ratsherr aus Norddeutschland im Streit – per Facebook soll es mehrfach zu Beleidigungen gekommen sein. Dank der Landeskasse und gutem Zureden konnte jetzt aber Frieden geschlossen werden. Nur für wie lange?"

Berichtet online die Burgwedeler Beilage von "Hannoversche Allgemeine Zeitung/Neue Presse". Die Überschrift lautet "Einigung zwischen ziemlich besten Feinden". Mehr kann ich nicht lesen. Muss ich auch nicht. Denn schon der Vorspann ist ziemlich "bester Unfug". Das weiß ich, weil ich im Gerichtssaal gesessen habe. Ich bin der "Burgwedeler Rentner", der als Schriftsteller in den Beilagen von "Hannoversche Allgemeine Zeitung/Neue Presse" nicht erwähnt wird, wohl weil ich auch eine Broschüre über einen Burgdorfer Beilagen-Redakteur geschrieben habe, der einen Kripo-Beamten am Telefo…

Tjaden tappt (122)

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Bilderbuch im Tjaden-Lager

In Kindergärten haben die Kleinen schon über das Bilderbuch "Wenn Zahlen Streit bekommen" diskutiert. Den Text über die Zahlen von 1 bis 10, die mit ihrer Reihenfolge nicht mehr zufrieden sind, weil mit der 1 ein "Hungerhaken" ganz vorne steht, habe ich geschrieben, die tollen Zeichnungen machte Sarah Kodritzki aus Lübeck. Dafür bekam sie auch Lob von den "Lübecker Nachrichten". Die Stadtbibliothek nahm das Bilderbuch in ihren Bestand auf, dort hat es nun einen Platz in der Kinder-Ecke.

Erschienen ist "Wenn Zahlen Streit bekommen" zuerst beim deutschen Ableger von Lulu. Dort zerstörte ein Hacker im vorigen Jahr mein Bücher-Konto, alle Dateien waren weg. Also lud ich einige beim amerikanischen Ableger hoch. Das Problem ist aber: Die Lieferfristen sind lang, das Porto hoch. Manchmal nutze ich aber Sonderkonditionen - wie jetzt.

Deshalb habe ich dieses Bilderbuch nun auch auf Lager. "Wenn Zahlen Streit bekommen" ka…

Tjaden tappt (121)

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Der Anzeiger-Redakteur, der sich vor nichts gruselt

17. Mai 2016. Assistent Alfred hat sich in einem Vampir-Schloss in Sarah verliebt. Sie sitzt neben ihm auf einem Schlitten, der Vampir-Forscher Professor Abronsius sitzt vorn, der Schlitten gleitet durch die winterliche Vollmondnacht, entfernt sich immer weiter von der gruseligen Stätte. Aus Sarahs verführerischen Lippen wachsen zwei Vampir-Zähne und graben sich in den Hals des Assistenten. Eine Stimme kommentiert die letzte Szene des Roman-Polanski-Films "Tanz der Vampire": "In jener Nacht wusste Professor Abronsius noch nicht, dass er das Böse, das er für immer zu vernichten hoffte, mit sich schleppte. Mit seiner Hilfe konnte es sich endlich über die ganze Welt ausbreiten." So geschehen 1967.

49 Jahre später verliebt sich Joachim Dege, Redakteur des "Anzeiger für Burgdorf", zwar nicht in eine gewisse Sarah, dass aber die Vampire des Professor Abronsius auch in Burgdorf angekommen sein sollen, erfährt er …

Tjaden tappt (120)

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Ist Andrea bald wieder über den Berg?

Das muss ich mir wohl kaum bieten lassen. Ich radele nach Burgdorf, bekomme unterwegs Graupel um die Ohren und auf der Marktstraße Vorwürfe. Eine Frau behauptet lauthals: "Du hast mich 1000 Mal belogen." Ich schaue nach rechts, ich schaue nach links, ich drehe mich um. Nirgendwo jemand, nur ich. Die Frau meint also mich. Behauptet nun: "Du hast mich 1000 Mal verletzt."

Irgendwie steigert sie sich in ihr Unglück hinein. Ich bekomme etwas über einen Himmel zu hören, der besetzt ist und über hohe Flüge, die mit einem Fahrrad gar nicht möglich sind. Danach neigt sie zu Wiederholungen, belogen, verletzt, belogen, besetzt. Ich neige mich leicht nach rechts und fahre am Spittaplatz vorbei.

Die Frau hat dort Bänke aufstellen lassen. Und Tische, um möglichst vielen ihre Vorwürfe aufzutischen? Was ihr nicht gelingt. Niemand ist zu Bänken und Tischen gelangt. 

Ich radele weiter und hoffe, dass Andrea bald wieder über den Berg ist. "Wo bi…

Tjaden tappt (119)

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Der Wilde Westen fängt in Hämelerwald an

Der Rottweiler schläft nicht mehr auf seiner Decke. Er ist tot, getroffen von neun Polizeikugeln in Hämelerwald.

Heute Nachmittag hat neben mir im Internet-Café ein Mann gesessen, der am Computer auf alles schoss, was sich auf dem Monitor bewegte. Gehört dieses Computerspiel zum Ausbildungsprogramm des Sondereinsatzkommandos, das gestern Morgen in Hämelerwald ein Haus gestürmt hat, weil dort angeblich ein Drogenhändler wohnt, der aber gar nicht mehr bei seinen Eltern lebt? 

Auch die Mutter ist nicht zuhause gewesen. Sie arbeitete in einem Supermarkt, während die Polizisten in ihrem Haus auf alles schossen, was nicht einmal annähernd wie ein Drogenhändler aussah. Eine Decke, Schränke wurden unter Beschuss genommen, als der Rottweiler schon tot war. Der lag weiter auf seiner Decke, soll aber die Beamten angegriffen haben.

"Schau mal, den habe ich getroffen", sagt der Mann im Internet-Café zu einer Angestellten, die sich schnell wieder aus d…

Tjaden tappt (118)

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Eine Ärztin schreibt-ich operiere ihre Patienten

Die Zeiten, in denen eine Verlegerin gewordene Zahntechnikerin an meinen Schreibtisch eilte, um mir zu erklären, wie eine Zeitung auszusehen hat, sind vorbei. Für mich gilt ein Satz, den ich einer Schwester von mir beigebracht habe, als sie zwei Jahre alt war und jede Hilfe beim Essen ablehnte. Der lautete: "Kann ich alleine!"

Und siehe da, wer hätte das gedacht? Es klappt. Wie die Facebook-Seiten dieser internetten Zeitung, die immer mehr Likes bekommen. Hier klicken Oder meine Kurznachrichten auf Twitter mit einer steigenden Follower-Zahl. Hier klicken Nicht zuletzt mein Veranstaltungskalender. Hier klicken

Sogar die Zahl der Leserinnen und Leser meiner Broschüren wächst, weil - wie mir eine Facebook-Freundin in diesen Tagen schrieb - ich eine tolle Art hätte, Themen in Worte zu fassen. Es ist nicht zu fassen: "Kann ich alleine!" Besonders gut derzeit mit "Ich packe mein Buch"...Hier klicken

Einer Ärztin, die…

Tjaden tappt (117)

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Am Ende der Welt

An der Nordseeküste, am plattdeutschen Strand: Hat an diesem Wochenende ein Friedensgipfel der Wilhelmshavener SPD stattgefunden. Fortan soll nicht mehr im Trüben der eigenen Unzulänglichkeiten gefischt werden. An dem Gespräch hat auch der ehemalige Oberbürgermeister Eberhard Menzel teilgenommen, gegen den die Oldenburger Staatsanwaltschaft inzwischen auch mathematisch ermittelt hat, wie ein ehemaliger Klinik-Chef als Ruheständler noch so viel Geld bekommen konnte, wie er bekam. Hier klicken

Der SPD-Vorsitzende Hartmut Tammen-Henke erklärte nach dem Treffen: "Das Gespräch hat in großem Einvernehmen stattgefunden." Diese Formulierung erinnerte einen Pressevertreter an Sprachregelungen im "real existierenden Sozialismus": "Das hieß, verprügelt haben sie sich nicht." Das bestätigte Eberhard Menzel: "Ich werde nicht länger als Hetzer gegen die eigene Partei auftreten, auf schlagende Argumente werde ich verzichten." Hier klicken

Der Ve…

Tjaden tappt (116)

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Deshalb Peter Wilmers

"Warum steht auf Ihren Internet-Seiten eigentlich "Eingestellt von Wilmers Peter"?", hat mich kürzlich ein Bekannter gefragt, als er an seinem Computer meine Seiten www.burgdorferkreisblatt.de aufrief. Ich gab ihm darauf nur eine Antwort, obwohl es auf seine Frage eigentlich mehrere Antworten gegeben hätte: "Das war mein Pseudonym bei einer Nachrichtenagentur in Hamburg. Der Chefredakteur meinte, dass man nicht alle Artikel von mir unter meinem Namen verbreiten könne, weil ich einfach zu viel schreibe."

Bei dieser Nachrichtenagentur war ich zuständig für mehrere Ressorts, angefangen bei Jugend- und Musikthemen bis hin zur Sozialpolitik. Ich beschäftigte mich mit DDR-Krimis und DDR-Bands genauso wie mit Versuchen, bestimmte Organisationen in Misskredit zu bringen, meine Interviews mit Schriftstellern waren beliebt bei allen Tageszeitungen, meine ironischen Betrachtungen über Alltägliches wurden von Frauenzeitschriften gedruckt, die mich…

Ab- und Aufsteig-Bar

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"Burgdorfer Kreisblatt" steht den "Roten" bei
Treu auch nach dem Abstieg

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