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Es werden Posts vom 2015 angezeigt.

Tjaden tappt (78)

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Freut sich Burgdorf mit mir? Ich werde Vater!

19. Dezember 2015. Ich werde Vater! Will das aber verheimlichen und die Mutter in Stich lassen. Wie ich das schon bei einem Sohn getan habe, der angeblich in der Margaretenstraße 29, Wilhelmshaven, wohnt und Internetseiten über mich veröffentlicht hat. Neue sollen folgen.

Die neuen Internetseiten werden in einem Schreiben angekündigt, das mir heute jemand in den Briefkasten gesteckt hat. Es ist der dritte Brief innerhalb von fünf Wochen. Dieses Mal wird nicht mein angeblicher Sohn aus Wilhelmshaven als Absender angegeben, sondern "We save your region - Regional Direktion Hannover". Angeblich sollen 2250 Burgdorfer Haushalte demnächst eine Postwurfsendung bekommen. Überschrift: "Wie können Sie sich und Ihre Familie schützen?" Behauptet werden soll, dass ich mich "eng mit der pädophilen Szene verbunden und eng mit Männern und Frauen zusammengearbeitet habe, die wegen schwerer sexueller Gewalt gegen Kinder verurteilt si…

Rupprecht auf Bahn acht

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Liebe Kinder,

die Gedichte, die ihr früher vor dem Weihnachtsbaum aufgesagt habt, könnt ihr alle vergessen. Dieses Jahr gibt es ein neues Gedicht:


Von drauß, vom Eiscafé da komm ich her, ich muss euch sagen, Schlitten gibt es nicht mehr.
Allüberall neben Kindersitzen
seh ich schwitzend Eltern sitzen.
Und droben aus dem Himmelstor
kommt keine Flocke Schnee hervor.
Und wie ich so strolch durch Sonnenschein fällt mir nie das Christkind ein
all überall auf der Bäume Spitzen
seh ich bunte Blüten sitzen.
Die Kinder fangen zu schwimmen an sind nasser als der Weihnachtsmann.
Das Schwimmbadtor ist aufgeschlossen,
der Bademeister hat schon Sommersprossen,
und in der milden heilgen Nacht
krault Knecht Rupprecht auf Bahn acht.

Tjaden tappt (79)

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Pippi Langstrumpf: Niemand alarmiert Jugendamt

20. Dezember 2015. „In der Hoffnung, dass Sie nicht das Jugendamt alarmieren“– mit diesen Worten schließt Astrid Lindgren 1945 den Begleitbrief zu ihrem Manuskript „Pippi Langstrumpf“.  Am 21. Mai feiert das sommersprossigste und stärkste Mädchen der Welt offiziell seinen 70. Geburtstag.

Heißt es am 12. Mai 2015 im "Kirchenboten" des Bistums Osnabrück. Astrid Lindgrens Gespür für diese Behörde muss also so außergewöhnlich gewesen sein, wie "Fräulein Smillas Gespür für Schnee". Hier klicken Nicht nur einer Gletscherforscherin und einer Bestsellerautorin fröstelt es, wenn ein Kind von einem Dach fällt oder ein Kind verrückte Sachen macht, bei dem Gedanken an das Schablonendenken von Bürokraten, auch mein Gesprächspartner zuckt zusammen, als ich das Wort "Jugendamt" in den Mund nehme. "Das muss ja furchtbar sein, wenn Sie sich damit beschäftigen", sagt er und zitiert Astrid Lindgren.

Ich zeige ihm den an…

Tjaden tappt (77)

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Von guten Mädels und bösen Jungs

Wenn sie an der Tischtennisplatte ihrem Verein wieder einmal einen Punkt gerettet hat, verliert sie darüber kein Wort. Wenn sie jemandem auf andere Weise hilft, auch nicht.

Kennengelernt habe ich sie vor 40 Jahren in einer Wilhelmshavener Kneipe, die es nicht mehr gibt, sonst könnte ich jedem noch den Stuhl zeigen, auf dem sie gesessen hat, wenn es auch den Stuhl noch gäbe.  Ich fragte sie, ob sie am nächsten Abend wieder da sein würde. War sie.

Als wir in Wilhelmshaven dafür gesorgt hatten, dass der Stadtnorden ein Freizeitheim bekam, spielten wir dort oft Tischtennis. Mit ihrer Ruhe, die sie auch behielt, wenn es bei Gleichstand um die letzten Punkte ging, brachte sie mich jedes Mal aus dem angriffslustigen Rhythmus - und gewann...

Auch nach Umzügen haben wir uns nie aus den Augen verloren. Wenn ich Hilfe brauchte, fragte sie nie lange. Sie half. Wenn es ein neues Buch von mir gab, las sie es. Hier klicken Heute habe ich eine Weihnachtskarte von ihr beko…

Tjaden tappt (76)

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Viele Leserinnen und Leser

Wow! So viele Leserinnen und Leser (die Grünen würden schreiben LeserSterncheninnen, aber ich will hier nicht herum gendern, das sollen Esoteriker tun), wie heute hat das "Burgdorfer Kreisblatt" noch nie gehabt.

Ein Unwow geht dagegen nach Norderstedt an "Books on Demand", das angebliche Original bei Büchern, die man selbst gestaltet und ins Netz stellt, hat heute ein Buch von mir abgelehnt und behauptet, auch alle Vertriebspartner seien für dieses Verbot. Hoffentlich behauptet das nicht demnächst auch der Hacker, der meine Seiten bei www.lulu.com zerstört hat. 

Wow aber für die große Leserzahl, die mein verbotenes Buch vor dem Verbot gehabt haben muss. Wenn alle Bod-Vertragspartner mein Manuskript gelesen haben, wird die Leserzahl über 100 liegen. Haben auch die Putzfrauen einen Blick hineingeworfen, dann bin ich jetzt als Autor berühmter als ich es noch nie gewesen bin. 

Eine Zensur findet laut Grundgesetz zwar nicht statt, aber - Doppel-wo…

Tjaden tappt (75)

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Ein Fremder vor meiner Tür

"Können Sie mir helfen?", steht ein Mann vor meiner Zimmertür, ein Fremder will etwas von mir, in diesen Tagen, in denen viele Fremde zu uns kommen, was einigen Angst macht vor einer anderen Kultur, zu der eine andere Religion gehört, die aber wie die christliche Religion auch nur die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln ist, was ich in dieser Woche aus der "arte"-Serie "Jesus und der Islam" lerne, in der sich Wissenschaftler mit dem Verhältnis von Mohammed zu den Juden beschäftigen, das gut ist, bis sich drei jüdische Stämme dem Propheten widersetzen, der sich in dieser Auseinandersetzung Argumentationshilfe bei den Christen sucht, denen er Aussagen in den Mund legt, um sie in seinem Sinne beantworten zu können, der durchaus mit einigen antijüdischen Passagen aus der Bibel im Einklang steht, aber neu formuliert werden muss, weil Jesus für Mohammed kein Gott ist. Ich wähne mich also gerüstet für meine Reaktion auf seine Bi…

Tjaden tappt (74)

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Zu viele Wurstfinger und Spielhallen

Heute Morgen ist erst einmal wieder Wurstfinger aktiv gewesen. Was er wie immer machte, fand ich gar nicht inter-nett. Deshalb widmete ich ihm einen Artikel über seine Aktionen auf meinen Wordpress-Seiten Hier klicken

Ein Wurstfinger war es auch, der meine Seiten auf www.lulu.com zerstörte und so Bestellungen meiner Bücher auf diesen Seiten hoffentlich nur vorübergehend unmöglich machte. Erhältlich sind sie aber erst einmal noch bei www.amazon.de, www.hugendubel.de und www.thalia.de. Bei Thalia sind sie sehr preiswert. Besonders viel Lob bekamen meine Erzählung "Tödliche Wolke" und "Zerstreutes Wohnen-Ein Ratgeber für alle ab 70", der auf keinem Senioren-Gabentisch fehlen sollte. Bestellungen wären ein Akt der Solidarität mit allen ab 70 und mit mir. 

Wurstfinger hat es dieser Tage auch in Burgdorf gegeben. Im Internetbereich einer Spielhalle installierten sie einen Virus. Den holten sich die Computer über Seiten, die "schmutz…

Tjaden tappt (73)

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Hacker sperrt mein Lulu-Konto

7. Dezember 2015. Ich habe es zweifellos mit Internet-Kriminellen zu tun. Da schickt man mir Briefe, die angeblich von einem meiner Söhne und von meinen vier Ehefrauen verfasst worden sind Hier klicken (Sohn erfunden, dritte Ehefrau tot) und kann mich doch nicht einschüchtern - und soeben hat ein Hacker dafür gesorgt, dass mein Konto bei Lulu, wo meine Bücher erschienen sind, gesperrt worden ist. Derzeit kann man bei Lulu kein einziges Buch mehr kaufen. Ich kann meine Bücher nicht wieder herstellen. Auch von Amazon und Hugendubel werden sie nicht mehr lange angeboten. 

Das ist eine der mails, die ich gerade bekommen habe:

Hallo Heinz-Peter,

wir haben Ihre Anfrage über die Entfernung Ihres Buches "Wahl spezial in Wilhelmshaven" (Project ID: 11017483) aus den Handelsvertriebskanälen von Lulu erhalten und sind dabei, diese zu bearbeiten. Geben Sie uns bitte sechs bis acht Wochen Zeit, um diese Anfrage abzuschließen. Aufgrund der jeweiligen Richtlini…

Tjaden tappt (72)

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Helga Bindseil ist tot

Dem lieben Gott kann man nur wünschen, dass im Himmel auch wirklich alles in Ordnung, niemand krank oder sozial benachteiligt ist, die Lämmer bei den Löwen liegen, denn seit dem 29. November ist Helga Bindseil da, die schon hier auf Erden dafür gesorgt hat, dass man nicht nur zu Weihnachten auch an die Menschen denkt, die gern draußen vor der Tür vergessen werden. 

Dass sie eine derartige Vergesslichkeit nicht mag, hat sie mir als Burgdorfer Lokalredakteur unverzüglich klar gemacht. Schon an meinem zweiten Arbeitstag klingelte mein Telefon, Helga Bindseil stellte sich so vor: "Ich bin die Vorsitzende des Roten Kreuzes, wenn ich Ihnen eine Mitteilung schicke, dann veröffentlichen Sie die bitte auch, und zwar möglichst ungekürzt. Alles, was ich schreibe, ist wichtig." 

In jeder ihrer Ankündigungen von Basaren, Blutspendeterminen und Seniorenfahrten war fast jedes Wort rot unterstrichen, einige Wörter sogar zweimal oder dreimal, die Textränder versah sie mit…

Tjaden tappt (71)

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Und darauf ein Perversico

Jeden Abend trinken sie einen Perversico. Bevor mir gestern in Wilhelmshaven der Strafprozess gemacht worden ist, weil ich bei einem Verfahren vor dem Hamburger Landgericht beim Prozesskostenhilfeantrag geschummelt haben soll, das der Lüneburger Sozialpädagoge Ruthard Stachowske als ehemaliger Leiter der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch unter dem Dach der Sucht- und Jugendhilfe gegen mich angestrengt hat, weil er unbedingt weiter dreiste Lügen über zwei Ex-Klientinnen verbreiten wollte, bekam ich - wie ich unter Tjaden tappt (70) berichtet habe - zwei Erpresserbriefe, angeblich verfasst in der Margaretenstraße 29, Wilhelmshaven, und abgestempelt in Hamburg. Im ersten Brief wurden alle Aktenzeichen aller Verfahren, die es 2010 und 2011 zwischen der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg, Ruthard Stachowske und mir gegeben hatte, aufgelistet, so dass mir sofort völlig klar war, woher der Wind wehte.

Die Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg wurde 2012 an die Step gG…

Les-Bar

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Facebook-Lob für "Zerstreutes Wohnen"
Mutter und Tochter amüsieren sich köstlich
Hier mitschmunzeln

Tjaden tappt (70)

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"Das Netz" stürmt Platz 1

Heute Morgen ist "Das Netz" auf Platz 1 der "beliebten Posts" gesprungen. Dort verlinkte ich Anfang Februar 2015 Seiten von mir, auf denen ich mich mit einem Verleumder-Netzwerk beschäftigte. Über 300 Klicks gab es seit gestern Abend. Die könnten mit einer Gerichtsverhandlung zu tun haben, die morgen stattfindet. Die Staatsanwaltschaft von Oldenburg wirft mir vor, dass ich mir bei einem Gerichtsverfahren mit dem Lüneburger Sozialpädagogen Ruthard Stachowske Prozesskostenhilfe erschlichen habe.

Dieser Vorwurf ist frei erfunden, wie so vieles von Stachowske, der mich 2010 und 2011 von Gerichtstermin zu Gerichtstermin jagte, weil ich auf http://familiensteller.blogspot.de über die bis zum 4. Juli 2011 von ihm geleitete Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch berichtete, die eine familienorientierte Drogentherapie versprach, in Wirklichkeit aber Familien mit üblen Methoden zerstörte.

Das Blatt wendete sich, als Stachowske Anfang 2011…

Tjaden tappt (69)

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Die "Burgdorfer Löwen" schreiben Fußballgeschichte

Das Ende des vorigen Jahrtausends hat mit den ersten Kapiteln einer einmaligen Burgdorfer Fußballgeschichte begonnen. Ratsherren und Geschäftsleute gründeten die "Burgdorfer Löwen", die in Hallen und auf dem grünen Rasen hinter dem runden Leder her jagten und so mancher sozialen Einrichtung Geld in die Kasse spielten. 

Viele Gegner lächelten vor dem Spiel über dieses Team, nach dem Abpfiff die meisten nicht mehr. Haben die Medien schon nach dem ersten Auftritt berichtet: "Die Auswahl von Rat und Verwaltung startete im Sommer 1998 in das Hobby-Fußballturnier in Heeßel wie die deutsche WM-Auswahl in Frankreich: Man verlor 0 : 3. Diese Niederlage schmerzte besonders, da sie gegen die Auswahl der Verwaltung quittiert werden musste. Dann jedoch drehte das von den Trainern Heinz-Peter Tjaden und "Matze" Unverzagt mental bestens eingestellte Team (Würstchenbude auf dem HSV-Platz!!!) voll auf und gewann souver…

Tjaden tappt (68)

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Unternehmer schwanken durch das Internet

Das Unternehmer-Publikum im Burgdorfer StadtHaus soll zwischen nachdenklichem Schweigen und aufgeregten Diskussionen geschwankt haben. Diesen Erfolg hat sich Professor Dr. Ewald Wessling von der Hochschule Hannover auf die Vortrags-Fahnen geschrieben. Berichtet sogar eine Wochenzeitung, die bis heute keinen tollen Internet-Auftritt hinbekommen hat. 

Ewald Wessling hält die "Revolution 2.0" trotzdem für derart unaufhaltsam, dass schon bald Anbieter von Babysachen Frauen bei Facebook mit Werbung versorgen, bevor sie schwanger geworden sind. Die Datenmengen aus den sozialen Netzwerken sollen also seherische Fähigkeiten fördern, die nicht einmal Wahrsagerinnen und Wahrsager, Kartenlegerinnen und Kartenleger haben.

Obwohl sich unglaublich viele Nutzerinnen und Nutzer sozialer Netzwerke in die privaten Karten schauen lassen und alles posten, was sie planen oder geplant haben, Hinweise auf eine Schwangerschaft vor der Schwangerschaft postet nie…

Tjaden tappt (67)

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Lieber Mike,

meine Vermieterin hat mir gerade eine Tafel "Ritter Sport"-Schokolade geschenkt. Sie soll mir gegen meine Traurigkeit helfen. Auf der Landesstraße nach Fuhrberg hat dich gestern gegen 16 Uhr jemand angefahren, du hast dich noch zum Reiterhof Bartels geschleppt, wo man dich gefunden hat. Die Tierärztin kam zu spät. 

Es ist fast 10 Jahre her, dass du beinahe in einem Tierheim gelandet wärst, weil dein Frauchen dich nicht mehr haben wollte. Mein Neffe Malte und ich waren in diesem Heim, als sie dich abgeben wollte. Das haben Malte und ich verhindert.

Nun gehst du in die Geschichte der Jagdterrier ein, die alle um die Pfoten wickeln, überall Leckerlis abstauben, immer fröhlich und gesellig sind, die Autofahrten lieben, besonders aber Reisen mit der Bahn, bei denen man sich als Jagdterrier bei anderen Reisenden einschmeicheln kann, bis sie etwas Leckeres herausrücken.

Ab September 2015 haben wir Stress mit dem Veterinäramt der Region Hannover gehabt, danach warst du ein …

Tjaden tappt (66)

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Mein Jagdterrier bekommt Besuch

17. November 2015. Ich habe meinem Jagdterrier Mike Tjaden das jüngste Schreiben des Veterinäramtes der Region Hannover vorgelesen. Seither liegt er auf der Couch und grübelt vor sich hin. In diese Grübelei mischt sich aber auch ein wenig Vorfreude.

Erst ist mein Jagdterrier nach einer Belagerung meiner Wohnung beschlagnahmt und in ein Tierheim gebracht worden, weil er angeblich unterernährt war, dann sollte er wöchentlich von einem Tierarzt gewogen werden, der das aber nicht gemacht hat, weil er dazu keinen Grund sah, und mich bat das Veterinäramt der Region Hannover zur Bußgeld-Kasse, wogegen ich vor dem Verwaltungsgericht in Hannover klagte - und nun bekommt Mike Tjaden Besuch.

Deswegen grübelt er, aber er freut sich auch, denn angekündigt worden ist vom Veterinäramt der Region Hannover, dass am 25. November 2015 eine Amtstierärztin vorbeikommt, um sich davon zu überzeugen, wie hübsch er ist. Dazu meint er und putzt dabei sein Fell: "Diese Amtstier…

Weihnachtsgeschichten

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Die Toilettenspülung und der Tod eines Wolfes

Meine Schwester ist gerade ein Jahr alt geworden, meine Eltern haben die Stube geschmückt, die Kerzen brennen, der Weihnachtsbaum ist nicht so schief wie im vorigen Jahr. Ich trage meine Schwester auf dem Arm zum Weihnachtsbaum, sie greift nach einem Zweig und zieht. Der Weihnachtsbaum fällt um, die ersten Zweige brennen. Mein Vater rennt in die Küche, füllt einen Eimer mit Wasser, löscht das Feuer. Weihnachten ohne Weihnachtsbaum ist auch ganz schön.

Wer Weihnachten mit einer großen Familie feiert, zu der viele Kinder gehören, muss mit allem rechnen. Mein Vater hat immer mit allem gerechnet, aber nie wieder schmückt er einen Weihnachtsbaum. Die Familie beschließt: "Elektrische Kerzen kommen nicht infrage. Wir nehmen weiter echte Kerzen. Die sind festlicher."

Das soll erst viel später eine falsche Entscheidung sein. Ein paar Jahre später trifft erst einmal eine Schwägerin eine falsche Entscheidung, als sie ein Familienfoto, das sie …

Tjaden tappt (65)

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Burger King - Angriff auf die Geschmacksnerven

"Um, my name is Andy Warhol, uh, and i just finished eating a hamburger."

Andy Warhol, amerikanischer Pop-Art-Künstler, 1928 bis 1987

Burgdorf, Schillerslager Kreisel, 15.30 Uhr: "Er schämt sich und hält die Hand vor sein Gesicht", beugt sich die kostümierter Vogel gewordene Frau über den Kinderwagen. Da hat der Kleine seine Mutter mühsam davon abgebracht, in seinen ersten Lebensmonaten seinen Altersgenossen in Afrika mit Alete das Wasser abzugraben, und nun will sie ihn zum Burger King schieben. Dieser Junge schämt sich also zurecht.

Zwei Jugendliche biegen um die Ecke, sie sparen sich den Weg zur Einfahrt und radeln schräg über das Rasenstück, das sie noch vom Parkplatz und vom Burger King trennt, der heute in Burgdorf eröffnet wird. Sie rufen sich gegenseitig die Vorfreude auf Pappe mit Ketchup zu, die ersten Fußgänger entdecken ebenfalls diese Abkürzung. Es radelt und läuft zusammen, was bald ein Trampelpfad und Radweg…

Tjaden tappt (64)

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Erpresser fordern: "Tjaden darf kein Journalist mehr sein"

Ein Briefumschlag, abgestempelt in “Hamburg 101”, zwei am Computer verfasste Erpresserschreiben, angeblich aus der Margaretenstraße 29 in Wilhelmshaven, wo Heinz-Peter Tjaden junior und meine Ehefrauen Monika Schmidt-Tjaden, Anita Kreutzer-Tjaden, Angelika Lütje und Claudia Nettelroth-Tjaden zusammengesessen haben sollen, um mir mitzuteilen: “Lieber Vater, lieber Heinz Peter Wir haben uns entschieden, uns vor dir zu schützen, indem wir nun dafür sorgen, dass deinem diffamierendem Handeln ein Ende gesetzt wird. Im Laufe der letzten Jahre haben wir, ohne dass du es bemerkt hast, eine Reihe von Kontoauszügen, E-Mail-Korrespondenzen und andere deiner Unterlagen an uns genommen…Wir werden am 23. 11. 2015 diesen und den Brief in der Anlage an den Direktor des Amtsgerichtes Wilhelmshaven, Herrn Stefan Schröder, per Einschreiben mit Rückschein senden.”

Weitere Informationen über den Erpressungsversuch

Das Schweigen v…

Prophezei-Bar

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Jagdterrier orakelt wieder
Dieser Reporter passt zu diesem Spiel
Hier lesen











Tjaden tappt (63)

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Veterinäramt vermietet Ideal-Herrchen

Dieser Sonntag gehörte meinem Jagdterrier Mike Tjaden: Erst schlenderte ich mit ihm zum Verwaltungsgericht und steckte dort meine Klage gegen das Veterinäramt der Region Hannover in den Briefkasten (Az. 11 A 5408/15), dann flanierten wir über die Georgstraße zum Aegi und von dort zum Regions-Haus in der Hildesheimer Straße. Wir kamen rechtzeitig, waren aber nicht willkommen. 

Das Veterinäramt hatte zu einer Pressekonferenz eingeladen, um der Öffentlichkeit mitzuteilen, wie Hunde in und um Hannover zu halten sind. Hunde waren nicht zugelassen. Sie hätten, so ein Regions-Sprecher, wahrscheinlich mit lautem Gekläffe und mit wütendem Gebell protestiert. Deshalb mussten auch Mike und ich draußen bleiben. 

Aber gelobt wurden wir von dem Regions-Sprecher: "Heute sind Sie nicht mit dem Rad unterwegs. Das ist schon einmal gut für Ihren Hund." Zu viel Bewegung schade Mike: "Der Lebensmittelpunkt sollte ein Fernsehsessel sein. Wenn Ihr Hund ein p…

Tjaden tappt (62)

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Was die "Penny"-Kasse sagt...

Freitag, kurz nach halb eins. Sparkasse. Geld holen. Zum "Penny"-Markt in Großburgwedel radeln. Zigaretten für 4,25 Euro kaufen und eine Tafel Schokolade für 45 Cent. 

Ich drücke der Kassiererin einen Zehn-Euro-Schein in die Hand. Sie gibt mir 4,30 Euro zurück. Den Bon bekomme ich nicht. Denn schon ist der nächste Kunde dran. Ich warte. Der Kunde bezahlt. Ich sage zu der Kassiererin: "Sie haben mir einen Euro zu wenig wiedergegeben." Das streitet sie ab. "Die Zigaretten kosten doch schon 4,25 Euro." "Richtig", sage ich, "und die Schokolade 45 Cent. Sind 4,70 Euro." Ich öffne meine linke Hand und zeige ihr die Münzen, die sie mir zurückgegeben hat.  

Die Kassiererin wendet sich von mir ab. "Ich mache nur das, was mir die Kasse sagt", wimmelt sie mich ab und widmet sich der Schlange an der Kasse. Ich gehe. Nirgendwo eine Kasse, die mit mir spricht. Mit Kunden reden "Penny"-Kassen a…

Tjaden tappt (61)

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Ein Kurde ohne Zigaretten

Ist er nun türkischer Kurde oder kurdischer Türke? Kurz vor der Aue-Brücke holt er mich ein. "Lange nicht gesehen", sagt er, "wie geht es dir?" Er hält sich an einem Pfahl fest, bleibt auf dem Fahrradsattel sitzen. "Gut", antworte ich. "Und selber?" 

Wir radeln weiter, bis zu einer Spielhalle mit zwei Internetplätzen. "Ich habe gestern 50 Euro verloren", sagt er, bevor er sein Fahrrad abstellt. "Nun habe ich vier Tage lang keine Zigaretten. Ist das nicht blöd?" Sein Handy klingelt. Er schaut auf das Display. "Wer ruft mich denn an?", fragt er sich selbst, vielleicht auch mich. 

"Ich bin schizophren", hat er mir vor einigen Monaten erzählt. Er nimmt den Anruf nicht entgegen. "Ich gehe kurz mit rein, mal sehen, ob jemand da ist", sagt er und folgt mir in die Spielhalle. Es ist niemand da. Das war vor einigen Monaten noch anders. Auf den Internetplätzen saßen Syrer, Iraker, Ir…

Tjaden tappt (60)

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Schmutziges Spiel des Veterinäramtes der Region Hannover

Fast 300 Euro Kosten soll ich schon tragen, seit heute sollen 517,68 Euro dazu kommen. Steht in einem Schreiben mit der Betreff-Zeile "Festsetzung von Zwangsgeld". Dabei beruft sich die Behörde auf Behauptungen, die der Burgdorfer Tierarzt S. "auf Nachfrage" des Veterinäramtes aufgestellt haben soll. 

In einer Antwort-mail habe ich dieser Behörde sofort klar gemacht, dass ich bei diesem schmutzigen Spiel nicht mitmachen werde und davon ausgehe, dass die S. untergeschobenen Behauptungen nicht stimmen, weil sie im krassen Widerspruch zu dem stehen, was mir dieser Tierarzt bei meinem ersten Praxisbesuch und zwei Tage später eine Mitarbeiterin von ihm am Telefon gesagt haben. 

Aber was erwarte ich eigentlich von einer Behörde, die bei mir erst den Eindruck erwecken lässt, der Tierschutzverein von Hannover stecke hinter der Beschlagnahme meines Hundes und dann der Polizei erzählt haben soll, man habe durch eines mein…

Tjaden tappt (59)

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Spannende und auch sonst erfreuliche Begegnungen in Burgdorf

Ich bin oft in Burgdorf, fast täglich radele ich - meistens mit meinem Hund - dort hin. Unterwegs werde ich immer wieder auf diese Radtouren angesprochen - am häufigsten von einem Mann, dessen Schafe in einem Wald zwischen Engensen und Schillerslage grasen. Über den habe ich als Lokalredakteur vor vielen, vielen Jahren berichtet - daran erinnert er sich noch heute gern. Sogar die Schlagzeile meines damaligen Berichtes kennt er noch. "Pflug als Landräuber". 

Kürzlich wurde ich in einem Burgdorfer Lokal von einer Frau bedient, die mir bekannt vorkam. Schnell stellten wir fest: Sie war die zweite Ehefrau des ersten Mannes meiner vierten Ehefrau. War eine spannende Unterhaltung. Seither sind wir uns in diesem Lokal schon häufiger begegnet, sie als Bedienung, ich als Gast, der im Internet surft. 

Heute ist es in einem anderen Burgdorfer Lokal zu einer anderen erfreulichen Begegnung gekommen. Meine Postbotin hatte mir vor m…

Tjaden tappt (58)

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Fast 300 Euro für Belagerung meiner Wohnung

Da belagern am 16. September 2015 zwei Mitarbeiterinnen des Veterinäramtes der Region Hannover rund eine Stunde lang meine Wohnung, zwei Polizeibeamte werden hinzugerufen, die ebenfalls klingeln, klopfen und vor meinen Fenstern stehen, bis ich mit den Nerven fertig bin, mit meinem Hund nach draußen gehe, der sogleich beschlagnahmt wird, weil er angeblich unterernährt ist.

Meinen Hund darf ich nach 10 Tagen wieder aus dem Tierheim Langenhagen-Krähenwinkel abholen, dort werde ich behandelt, als sei ich ein Tierquäler, weisungsgemäß gehe ich zu einem Tierarzt, der stellt fest, dass mein Hund gar nicht unterernährt ist. Der Anweisung, meinen Hund wöchentlich zu wiegen, folgt dieser Tierarzt gar nicht, nach einem weiteren Praxisbesuch heißt es: "Wenn Sie noch einmal wiederkommen, müssen Sie Ihren Hund nicht mitbringen."

Der Tierarzt hat 84,03 Euro von mir bekommen, nun habe ich auch eine Rechnung vom Veterinäramt der Region Hannover erhalt…

Tjaden tappt (57)

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Die Sensation! Winterkorn wird Nettomarkt-Filialleiter

Die Schokoladen-Weihnachtsmänner, die sich kurz vor der Kasse den leckeren Bauch in die schmackhaften Beine stehen, haben sie nicht. Bevor die Kassiererin die Waren einscannt, fragt sie jede Kundin und jeden Kunden: "Haben Sie die Deutschland-Card?"

Der ältere Mann hat sie nicht: "Aber meine Frau hat eine." Antwortet die Kassiererin: "Nehmen Sie doch auch eine. Dann haben Sie zwei. Und wenn Ihre Frau einmal ihre Karte verliert..." Das überzeugt ihn. Er legt sich eine zweite Deutschland-Card zu.

"Ich muss das jeden Kunden fragen", entschuldigt sich die Kassiererin beim nächsten Kunden, der keine Deutschland-Card will. Dann bin ich an der Reihe. Bevor mich die Kassiererin fragen kann, sage ich: "Ich habe keine. Ich will auch keine." Denn ich bin froh, dass ich meinen Einkauf überhaupt geschafft habe. Fast in jedem Gang stehen "Deutschland Card"-Ständer, die mir die Sicht versp…