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Es werden Posts vom August, 2020 angezeigt.

Tjaden tappt (539)

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Karl Lauterbach als Apotheker eine Oberzier

Vor einem Dreivierteljahr hat er das nahe bevorstehende Ende der von ihm so genannten "Großen Koalition" erfunden, kürzlich  erfand er die "zweite Welle" der Corona-Pandemie. Dieser Politiker ist zwar nicht in der Lage, eine Diskussion in Gang zu bringen, aber wenn diskutiert wird, dann lehnt er sich weit aus dem Fenster, damit auch er Beachtung findet. 

Der Mann heißt Karl Lauterbach, ist Professor und  hat zwei Doktor-Titel. In Oberzier aufgewachsen, hielt er anfangs die CDU für eine Zierde, da er sein Abitur am Wirteltor-Gymnasium in Düren gemacht hatte, wurde ihm 2001 bewusst, wie töricht er gehandelt hatte und wechselte zur SPD. 

Obwohl er auch in dieser Partei nie nach ganz oben gekommen ist, behandelt er andere von oben herab. Freitag die Demonstrantinnen und Demonstranten, die in Berlin gegen die Corona-Maßnahmen protestieren wollten. Die diffamierte er als Ansteckungsgefährder und wähnte Polizei und Justiz auf seine…

Tjaden tappt (538)

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Die Suche nach den Sündenböcken

Reiserückkehrer aus Corona-Risikogebieten sollen nach dem Willen von Ärztepräsident Klaus Reinhardt bei ihrer häuslichen Quarantäne durch Polizei oder Ordnungsämter überwacht werden. „Die Amtsärzte sind voll damit ausgelastet, Infektionsketten nachzuverfolgen und Quarantänemaßnahmen einzuleiten“, sagte Reinhardt der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. „Die Überwachung und die Sanktionierung dieser Maßnahmen müssen andere übernehmen, zum Beispiel Polizei und Ordnungsämter.“

tagesschau

Heinz Erhardt hat über seinen Vater behauptet, dass er zwei Villen hatte. Einen guten und einen bösen. Ärztepräsident Klaus Reinhardt dürfte zumindest eine Villa haben. Leider eine böse. Dass Amtsärzte sich vorstellen können, Reiserückkehrer aus "Corona-Risikogebieten" zu überwachen, ist mir übrigens neu. Dass Polizei und Ordnungsämter das gern tun würden, zum Glück auch noch, und die Stasi gibt es nicht einmal mehr in der ehemaligen DDR. 

Da die Politik offenbar die …

Tjaden tappt (537)

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Bußgeldkatalog als Mund-Nase-Bedeckung

"Du hast meine Maske vergessen oder?" 
Er zu ihr auf der Hannoverschen Straße in Großburgwedel auf dem Weg zu einer Tankstelle

"Du kannst doch meinen Pulli nehmen."
Sie zu ihm ebenfalls auf der Hannoverschen Straße in Großburgwedel auf dem Weg zu einer Tankstelle

Belauscht vorigen Sonntag, 23. August 2020

Die Region Hannover hat heute einen neuen Bußgeldkatalog veröffentlicht. Wer Mund und Nase nicht bedeckt, obwohl das vorgeschrieben ist, soll mit einem Bußgeld bestraft werden, das zwischen 100 und 150 Euro liegt. 

Bund und Länder haben sich heute auf ein bundesweit einheitliches Bußgeld für "Maskenverweigerer" geeinigt, das bei 50 Euro liegen soll. 

"Hast du meine Maske wieder vergessen?"
Er zu ihr auf der Hannoverschen Straße in Großburgwedel auf dem Weg zu einer Tankstelle

"Du könntest doch ein paar Blätter aus dem neuen Bußgeldkatalog reißen. Hier im Papierkorb liegt einer."
Sie zu ihm auf der Hannovers…

Tjaden tappt (535)

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Das Virus: Ein Feind, auf den Verlass ist

25. August 2020. Kostenlose Corona-Tests für Urlauber bei der Einreise nach Deutschland soll es nach dem Willen der Gesundheitsminister von Bund und Ländern nach Ende der Sommerreisesaison nicht mehr geben. Außerdem soll die erst kürzlich eingeführte Testpflicht für Rückkehrer aus Risikogebieten wieder abgeschafft werden. Entsprechende Vorschläge legten die Minister nach einer Schaltkonferenz vor. Es habe eine hohe Übereinstimmung gegeben, dass richtigerweise im Sommer die Tests für Reisende ausgeweitet worden seien, sagte Gesundheitsminister Jens Spahn nach dem Gespräch. Man sei sich aber gleichzeitig einig, dass mit Ende der Rückreisewelle die Kapazitäten wieder stärker im Bereich Pflege und Krankenhäuser genutzt werden sollten.

Meldet die "Aktuelle Kamera". Die ARD wird dazu heute Abend eine Sondersendung ausstrahlen. Karl Eduard von Schnitzler erläutert den Zuschauerinnen und Zuschauern in beeindruckender Weise, wie unwahr doch die …

Tjaden tappt (534)

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Vergesslich ins Corona-Chaos

Politik ist etwas für Vergessliche und nichts ist so alt wie die Zeitung von gestern. Das kann ein Virus nicht wissen. Muss es auch nicht. Für die Verbreitung braucht es weder Redaktionen noch Parteizentralen.  

Was ein Virus braucht, sind Möglichkeiten.  Möglichkeiten unterscheiden sich von Verordnungen. Ob diese Verordnungen nun von Politikern ausgedacht und von den Medien verbreitet werden oder nicht, einem Virus alles unmöglich machen, das kann niemand. 

Deswegen wäre es wichtig, dass die Politik zumindest nicht vergisst, was ihr möglich ist. Die Medien müssten die Parteien daran immer wieder erinnern. Doch derzeit fühle ich mich immer wieder an meine Seminararbeit in Publizistik erinnert. Thema "Marxistisch-leninistische Pressetheorie". Die sieht so aus: Zeitungen sind Organisatorinnen, Agitatorinnen und Propagandistinnen. 

Marx und Lenin haben sicherlich nicht erwartet, dass ihre Pressetheorie am Sozialismus scheitert, während sie zumindest zei…

Tjaden tappt (533)

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Wo kocht denn nun die Volksseele?

Die Volksseele kocht. Behauptet die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin "Malu" Dreyer. Da will ich natürlich zumindest kosten. Doch in Wettmar scheine ich zu spät dran zu sein. Ich radele durch die Straßen, nirgendwo wird gekocht, nicht einmal gegrillt wird dort. Würde ich doch riechen. 

Auch in Engensen steht nach Informationen meiner Nase niemand am Herd. Ich lenke mein Fahrrad durch den Wald, in dem sich Wölfe gelegentlich ein Schaf schmecken lassen. Da diese Tiere aber Rohkost bevorzugen, schnuppere ich dort gar nicht erst lange. Mir fällt das Schützenheim in Schillerslage ein. Vielleicht kocht dort zwar nicht unbedingt die Volksseele, aber immerhin eine Schützendame. Das Schützenheim ist geschlossen. 

Bleibt noch Burgdorf. Ein mir gut bekannter Restaurant-Besitzer führt seinen Hund aus. Ich frage ihn, ob bei ihm die Volksseele kocht. "Unser Koch heißt immer noch Volker", antwortet er. "Aber wir öffnen erst wieder um 18 …

Tjaden tappt (532)

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Vor zehn Jahren und jetzt in Münster-Kinderhaus

Nun sitzt auch die Mutter des Hauptbeschuldigten Adrian V. (27)  in U-Haft. Gegen die Freundin des 27-Jährigen wird ermittelt. Über die hat das Jugendamt von Münster Stunden vorher noch in einem Interview mit den "Westfälischen Nachrichten" gesagt: "Gegen die lag nichts vor." 

In einer Laube in Münster-Kinderhaus werden Kinder missbraucht. Dazu gehört auch der Sohn (10) von Adrian V. Mutter, Vater und Sohn leben unter einem Dach. Die Polizei wird Monate brauchen, um die Dateien auszuwerten. Was sich die Beamten ansehen müssen, geht weit über die Grenzen ihrer Vorstellungskraft hinaus. Immer mehr Mitglieder des Kinderporno-Ringes fliegen auf. Jetzt eins aus Saarbrücken. 

2015 findet ein Verfahren vor dem Familiengericht in Münster statt. Es geht um den Sohn von Adrian V., der inzwischen zwei Mal wegen Besitzes und Verbreitung von Kinderpornografie vorbestraft ist. Das Gericht meint, dass die Freundin des 27-Jährigen in de…

Tjaden tappt (502)

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Bankraub ist eine Unternehmung von Dilettanten. Wahre Profis gründen eine Bank.

Bertolt Brecht

3. Juni 2020. Meine Bank darf schon seit dem 23. Mai 2020 staunen, ich erst seit heute: Die hannoversche Volksbank hat ihren Sitz nach Essen verlegt. Das geht aus einer Postübergabeurkunde hervor, die meine Bank eher bekommen hat als ich. Absenderin ist eine Gerichtsvollzieherin aus Burgwedel. Die in Essen beheimatete hannoversche Volksbank fordert von mir 3616,58 Euro plus Zinsen. Sie hat deswegen bei meiner Bank ein Zahlungsverbot beantragt und droht mir mit einem Pfändungs- und Überweisungsbeschluss, der in den nächsten Tagen aus Essen abgeschickt werden soll. 

Wegen dieser angeblichen Forderung gibt es immer wieder einen regen Schriftwechsel, meistens meinerseits. Die Filialdirektion Burgdorf der hannoverschen Volksbank behauptet, sie habe keine Unterlagen mehr. Die Forderung sei an ein Inkassobüro abgetreten worden. Die Volksbank habe mit der Sache deswegen nichts mehr zu tun. Und stellt n…

Tjaden tappt (531)

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Wie viel Schule passt in Spahns Villa?

Als ich mir das letzte Mal eine 300 Quadratmeter große Villa in einem Nobelviertel gekauft habe, war ich mehrere Tage mit der Einrichtung beschäftigt, denn bei so beengten Wohnverhältnissen will jeder Platz für jedes Möbelstück sorgsam ausgesucht sein, denn sonst kann man sich irgendwann nicht mehr bewegen. Unser Bundesgesundheitsminister Jens Spahn scheint solche Probleme nicht zu kennen. 

Kaum hat er alle Möbel untergebracht, denkt er schon wieder über Corona nach. Kindergärten, Schulen, Wirtschaft und Handel gilt nun sein besonderes Augenmerk. Sie sollen in seiner Gesundheitspolitik einen besonderen Stellenwert bekommen. Da ich ebenfalls Villenbesitzer bin, möchte ich jedoch zu bedenken geben, dass man auf 300 Quadratmetern höchstens zwei Kindergartengruppen, zwei Schulklassen, einen Tante-Emma-Laden und keinen einzigen Betrieb unterbringen kann. 

Wenn es ums Feiern geht, hat Spahn durchaus begriffen, wie eng es in einer derart kleinen Villa werd…

Corona-Virus (X)

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Große Akzeptanz für AHA-Regel Köln-31. Juli 2020. Laut der jüngsten COSMO-Befragung hält sich die große Mehrheit der Teilnehmenden an die AHA-Formel: So geben 89,2 Prozent an, in der letzten Woche häufig oder immer eine Alltagsmaske benutzt zu haben, 83,8 Prozent waschen sich häufig oder immer 20 Sekunden lang die Hände und 85,5 Prozent halten häufig oder immer 1,5 Meter Abstand. Dabei gibt es deutliche Altersunterschiede: Jüngere Befragte halten sich seltener an die Regeln als Ältere. Während sich 81,4 Prozent der 18- bis 29-Jährigen an die Maskenregel halten, liegt der Anteil bei den über 65-Jährigen bei 97,0 Prozent. In der jüngeren Altersgruppe bestätigen 69,8 Prozent, häufig oder immer in der Öffentlichkeit auf einen Abstand von 1,5 Metern geachtet zu haben. Bei den über 65-Jährigen sind es 96,4 Prozent. Weiterhin zeigen die Studienergebnisse, dass sich Frauen eher an die AHA-Formel halten als Männer. Geben 85,6 Prozent der Männer an, in der letzten Woche häufig oder immer eine Allt…

Tjaden tappt (530)

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Bis uns der Kopf platzt

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn meint, der bayerische Ministerpräsident Markus Söder weiß nicht mehr, der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach begrüßt ausdrücklich, das Robert-Koch-Institut überlegt seitdem, ein Psychologe sucht, ein Hirnforscher findet in immer mehr Köpfen lokale Corona-Ausbrüche, Reiserückkehrer, Nachlässigkeiten, Testergebnisse.

Forse non sarà una canzone
A cambiare le regole del gioco
Ma voglio viverla cosi quest'avventura
Senza frontiere e con il cuore in gola
E il mondo in una giostra di colori
E il vento accarezza le bandiere
Arriva un brivido e ti trascina via
E sciogli in un abbraccio la follia

Singen Gianna Nannini und Edoardo Bennato. Deutschland, ein Sommermärchen.

Kreisblatt-Archiv 2020

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Burgdorfer Schulen starten ins digitale Zeitalter Freut sich über den Förderbescheid für das Gymnasium, die Realschule und die Hauptschule: Bürgermeister Armin Pollehn (links), der den Förderbescheid von Kultusminister Grant Hendrik Tonne (rechts) entgegennimmt. Im Hintergrund die Landtagsabgeordneten Thordies Hanisch und Rainer Fredermann.© Stadt Burgdorf Burgdorf-25. Mai 2020. Die Hauptschule bekommt 57 618 Euro für WLAN, die Realschule 119 091 Euro und das Gymnasium 524 010 Euro. Den Förderbescheid hat der niedersächsische Kultusminister Grant Hendrik Tonne im Rathaus überreicht. Bürgermeister Armin Pollehn bezeichnete die bewilligten Fördermittel als "wichtigen Meilenstein für die Digitalisierung unserer Schulen".