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Es werden Posts vom August, 2020 angezeigt.

Tjaden tappt (539)

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Gymnasium am Wirteltor in Düren. Foto: Wikipedia  Karl Lauterbach als Apotheker eine Oberzier Vor einem Dreivierteljahr hat er das nahe bevorstehende Ende der von ihm so genannten "Großen Koalition" erfunden, kürzlich  erfand er die "zweite Welle" der Corona-Pandemie. Dieser Politiker ist zwar nicht in der Lage, eine Diskussion in Gang zu bringen, aber wenn diskutiert wird, dann lehnt er sich weit aus dem Fenster, damit auch er Beachtung findet.  Der Mann heißt Karl Lauterbach, ist Professor und  hat zwei Doktor-Titel. In Oberzier aufgewachsen, hielt er anfangs die CDU für eine Zierde, da er sein Abitur am Wirteltor-Gymnasium in Düren gemacht hatte, wurde ihm 2001 bewusst, wie töricht er gehandelt hatte und wechselte zur SPD.  Obwohl er auch in dieser Partei nie nach ganz oben gekommen ist, behandelt er andere von oben herab. Freitag die Demonstrantinnen und Demonstranten, die in Berlin gegen die Corona-Maßnahmen protestieren wollten. Die diffamierte er a

Tjaden tappt (538)

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Er hat eine böse Villa. Foto: Wikipedia Die Suche nach den Sündenböcken Reiserückkehrer aus Corona-Risikogebieten sollen nach dem Willen von Ärztepräsident Klaus Reinhardt bei ihrer häuslichen Quarantäne durch Polizei oder Ordnungsämter überwacht werden. „Die Amtsärzte sind voll damit ausgelastet, Infektionsketten nachzuverfolgen und Quarantänemaßnahmen einzuleiten“, sagte Reinhardt der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. „Die Überwachung und die Sanktionierung dieser Maßnahmen müssen andere übernehmen, zum Beispiel Polizei und Ordnungsämter.“ tagesschau Heinz Erhardt hat über seinen Vater behauptet, dass er zwei Villen hatte. Einen guten und einen bösen. Ärztepräsident Klaus Reinhardt dürfte zumindest eine Villa haben. Leider eine böse. Dass Amtsärzte sich vorstellen können, Reiserückkehrer aus "Corona-Risikogebieten" zu überwachen, ist mir übrigens neu. Dass Polizei und Ordnungsämter das gern tun würden, zum Glück auch noch, und die Stasi gibt es nicht einmal meh

Tjaden tappt (537)

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Das Zentrum von Großburgwedel. Bußgeldkatalog als Mund-Nase-Bedeckung "Du hast meine Maske vergessen oder?"  Er zu ihr auf der Hannoverschen Straße in Großburgwedel auf dem Weg zu einer Tankstelle "Du kannst doch meinen Pulli nehmen." Sie zu ihm ebenfalls auf der Hannoverschen Straße in Großburgwedel auf dem Weg zu einer Tankstelle Belauscht vorigen Sonntag, 23. August 2020 Die Region Hannover hat heute einen neuen Bußgeldkatalog veröffentlicht. Wer Mund und Nase nicht bedeckt, obwohl das vorgeschrieben ist, soll mit einem Bußgeld bestraft werden, das zwischen 100 und 150 Euro liegt.  Bund und Länder haben sich heute auf ein bundesweit einheitliches Bußgeld für "Maskenverweigerer" geeinigt, das bei 50 Euro liegen soll.  "Hast du meine Maske wieder vergessen?" Er zu ihr auf der Hannoverschen Straße in Großburgwedel auf dem Weg zu einer Tankstelle "Du könntest doch ein paar Blätter aus dem neuen Bußgeldkatalog reißen. Hier

Tjaden tappt (535)

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Mehr müssen Sie nicht wissen. Das Virus: Ein Feind, auf den Verlass ist 25. August 2020. Kostenlose Corona-Tests für Urlauber bei der Einreise nach Deutschland soll es nach dem Willen der Gesundheitsminister von Bund und Ländern nach Ende der Sommerreisesaison nicht mehr geben. Außerdem soll die erst kürzlich eingeführte Testpflicht für Rückkehrer aus Risikogebieten wieder abgeschafft werden. Entsprechende Vorschläge legten die Minister nach einer Schaltkonferenz vor. Es habe eine hohe Übereinstimmung gegeben, dass richtigerweise im Sommer die Tests für Reisende ausgeweitet worden seien, sagte Gesundheitsminister Jens Spahn nach dem Gespräch. Man sei sich aber gleichzeitig einig, dass mit Ende der Rückreisewelle die Kapazitäten wieder stärker im Bereich Pflege und Krankenhäuser genutzt werden sollten. Meldet die "Aktuelle Kamera". Die ARD wird dazu heute Abend eine Sondersendung ausstrahlen. Karl Eduard von Schnitzler erläutert den Zuschauerinnen und Zuschauern in

Tjaden tappt (534)

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Hier gefunden. Vergesslich ins Corona-Chaos Politik ist etwas für Vergessliche und nichts ist so alt wie die Zeitung von gestern. Das kann ein Virus nicht wissen. Muss es auch nicht. Für die Verbreitung braucht es weder Redaktionen noch Parteizentralen.   Was ein Virus braucht, sind Möglichkeiten.  Möglichkeiten unterscheiden sich von Verordnungen. Ob diese Verordnungen nun von Politikern ausgedacht und von den Medien verbreitet werden oder nicht, einem Virus alles unmöglich machen, das kann niemand.  Deswegen wäre es wichtig, dass die Politik zumindest nicht vergisst, was ihr möglich ist. Die Medien müssten die Parteien daran immer wieder erinnern. Doch derzeit fühle ich mich immer wieder an meine Seminararbeit in Publizistik erinnert. Thema "Marxistisch-leninistische Pressetheorie". Die sieht so aus: Zeitungen sind Organisatorinnen, Agitatorinnen und Propagandistinnen.  Marx und Lenin haben sicherlich nicht erwartet, dass ihre Pressetheorie am Sozialismus scheit

Tjaden tappt (533)

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Kocht hier die Volksseele? Foto: Heinz-Peter Tjaden  Wo kocht denn nun die Volksseele? Die Volksseele kocht. Behauptet die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin "Malu" Dreyer. Da will ich natürlich zumindest kosten. Doch in Wettmar scheine ich zu spät dran zu sein. Ich radele durch die Straßen, nirgendwo wird gekocht, nicht einmal gegrillt wird dort. Würde ich doch riechen.  Auch in Engensen steht nach Informationen meiner Nase niemand am Herd. Ich lenke mein Fahrrad durch den Wald, in dem sich Wölfe gelegentlich ein Schaf schmecken lassen. Da diese Tiere aber Rohkost bevorzugen, schnuppere ich dort gar nicht erst lange. Mir fällt das Schützenheim in Schillerslage ein. Vielleicht kocht dort zwar nicht unbedingt die Volksseele, aber immerhin eine Schützendame. Das Schützenheim ist geschlossen.  Bleibt noch Burgdorf. Ein mir gut bekannter Restaurant-Besitzer führt seinen Hund aus. Ich frage ihn, ob bei ihm die Volksseele kocht. "Unser Koch heißt immer noch Vo

Tjaden tappt (532)

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Jugendamt Münster- Kinderhaus 2010 Foto: Heinz-Peter Tjaden Vor zehn Jahren und jetzt in Münster-Kinderhaus Nun sitzt auch die Mutter des Hauptbeschuldigten Adrian V. (27)  in U-Haft. Gegen die Freundin des 27-Jährigen wird ermittelt. Über die hat das Jugendamt von Münster Stunden vorher noch in einem Interview mit den "Westfälischen Nachrichten" gesagt: "Gegen die lag nichts vor."  In einer Laube in Münster-Kinderhaus werden Kinder missbraucht. Dazu gehört auch der Sohn (10) von Adrian V. Mutter, Vater und Sohn leben unter einem Dach. Die Polizei wird Monate brauchen, um die Dateien auszuwerten. Was sich die Beamten ansehen müssen, geht weit über die Grenzen ihrer Vorstellungskraft hinaus. Immer mehr Mitglieder des Kinderporno-Ringes fliegen auf. Jetzt eins aus Saarbrücken.  2015 findet ein Verfahren vor dem Familiengericht in Münster statt. Es geht um den Sohn von Adrian V., der inzwischen zwei Mal wegen Besitzes und Verbreitung von Kinderpornografie v

Tjaden tappt (502)

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Mit linker Mousetaste vergrößern. Überweisung auf mein Stadtsparkassen- Konto aus dem September 1992. Bankraub ist eine Unternehmung von Dilettanten. Wahre Profis gründen eine Bank. Bertolt Brecht 3. Juni 2020. Meine Bank darf schon seit dem 23. Mai 2020 staunen, ich erst seit heute: Die hannoversche Volksbank hat ihren Sitz nach Essen verlegt. Das geht aus einer Postübergabeurkunde hervor, die meine Bank eher bekommen hat als ich. Absenderin ist eine Gerichtsvollzieherin aus Burgwedel. Die in Essen beheimatete hannoversche Volksbank fordert von mir 3616,58 Euro plus Zinsen. Sie hat deswegen bei meiner Bank ein Zahlungsverbot beantragt und droht mir mit einem Pfändungs- und Überweisungsbeschluss, der in den nächsten Tagen aus Essen abgeschickt werden soll.  Wegen dieser angeblichen Forderung gibt es immer wieder einen regen Schriftwechsel, meistens meinerseits. Die Filialdirektion Burgdorf der hannoverschen Volksbank behauptet, sie habe keine Unterlagen mehr. Die Forderu

Tjaden tappt (531)

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Bekommt er in meiner Villa genug Auslauf? Wie viel Schule passt in Spahns Villa? Als ich mir das letzte Mal eine 300 Quadratmeter große Villa in einem Nobelviertel gekauft habe, war ich mehrere Tage mit der Einrichtung beschäftigt, denn bei so beengten Wohnverhältnissen will jeder Platz für jedes Möbelstück sorgsam ausgesucht sein, denn sonst kann man sich irgendwann nicht mehr bewegen. Unser Bundesgesundheitsminister Jens Spahn scheint solche Probleme nicht zu kennen.  Kaum hat er alle Möbel untergebracht, denkt er schon wieder über Corona nach. Kindergärten, Schulen, Wirtschaft und Handel gilt nun sein besonderes Augenmerk. Sie sollen in seiner Gesundheitspolitik einen besonderen Stellenwert bekommen. Da ich ebenfalls Villenbesitzer bin, möchte ich jedoch zu bedenken geben, dass man auf 300 Quadratmetern höchstens zwei Kindergartengruppen, zwei Schulklassen, einen Tante-Emma-Laden und keinen einzigen Betrieb unterbringen kann.  Wenn es ums Feiern geht, hat Spahn durchaus b

Corona-Virus (X)

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Große Akzeptanz für AHA-Regel Köln-31. Juli 2020. Laut der jüngsten COSMO-Befragung hält sich die große Mehrheit der Teilnehmenden an die AHA-Formel: So geben 89,2 Prozent an, in der letzten Woche häufig oder immer eine Alltagsmaske benutzt zu haben, 83,8 Prozent waschen sich häufig oder immer 20 Sekunden lang die Hände und 85,5 Prozent halten häufig oder immer 1,5 Meter Abstand. Dabei gibt es deutliche Altersunterschiede: Jüngere Befragte halten sich seltener an die Regeln als Ältere. Während sich 81,4 Prozent der 18- bis 29-Jährigen an die Maskenregel halten, liegt der Anteil bei den über 65-Jährigen bei 97,0 Prozent. In der jüngeren Altersgruppe bestätigen 69,8 Prozent, häufig oder immer in der Öffentlichkeit auf einen Abstand von 1,5 Metern geachtet zu haben. Bei den über 65-Jährigen sind es 96,4 Prozent. Weiterhin zeigen die Studienergebnisse, dass sich Frauen eher an die AHA-Formel halten als Männer. Geben 85,6 Prozent der Männer an, in der letzten Woche häufig oder imme

Tjaden tappt (530)

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Bis uns der Kopf platzt Bundesgesundheitsminister Jens Spahn meint, der bayerische Ministerpräsident Markus Söder weiß nicht mehr, der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach begrüßt ausdrücklich, das Robert-Koch-Institut überlegt seitdem, ein Psychologe sucht, ein Hirnforscher findet in immer mehr Köpfen lokale Corona-Ausbrüche, Reiserückkehrer, Nachlässigkeiten, Testergebnisse. Forse non sarà una canzone A cambiare le regole del gioco Ma voglio viverla cosi quest'avventura Senza frontiere e con il cuore in gola E il mondo in una giostra di colori E il vento accarezza le bandiere Arriva un brivido e ti trascina via E sciogli in un abbraccio la follia Singen Gianna Nannini und Edoardo Bennato. Deutschland, ein Sommermärchen. 

Tjaden tappt (525)

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Von Konrad Kujau lernen, heißt Corona-Statistiken interpretieren. Foto: Wikipedia  Ein neuer Konrad Kujau? Das hat es seit 1983 nicht mehr gegeben: Wieder muss die Geschichte umgeschrieben werden. Was früher die Hitler-Tagebücher waren, sind heute die Begründungen zu den Corona-Statistiken.  Am 3. August  hieß es zu den über 900 neuen Fällen: "Die steigenden Infektionszahlen sind auf eine zunehmende Vernachlässigung der Abstands- und Hygieneregeln im privaten Bereich zurückzuführen." Also müsste es am 4. August  zu den über 500 neuen Fällen heißen: "Die nicht mehr ganz so schnell steigenden Infektionszahlen sind auf eine nicht mehr so große Vernachlässigung der Abstands- und Hygieneregeln im privaten Bereich zurückzuführen." Am 5. August könnte man zu den 879 neuen Fällen auf die Begründung vom 3. August zurückgreifen.  Am 6. August müsste man sich bei  741 neuen Fällen ein abgeschwächtes Lob ausdenken. Die Statistiker unterscheiden übrigens zwischen

Tjaden tappt (529)

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Bei den Zeugen Jehovas führt eine Partnerschaft sogar zur Bandenbildung.  Bundesregierung verordnet Dauerhaftes für eine längere Dauer Da die Zeugen Jehovas auf Dauer angelegt sind, obwohl sie täglich das Ende der Welt erwarten, sind sie in Deutschland als Körperschaft des öffentlichen Rechts anerkannt. Dies vorausgeschickt und darauf basierend fordert die Bundesregierung von allen nicht verheirateten Paaren, die teils zur EU gehören und teils nicht, eine Erklärung, dass die Beziehung auf Dauer angelegt ist, bevor sie sich in Deutschland besuchen dürfen.  Wie bei den Zeugen Jehovas setzt die Bundesregierung auf einen ausgeklügelten Strafenkatalog, um die Dauer zu gewährleisten.  1. Stellen Paare die Besuche innerhalb eines Monats ein, weil sie sich wieder getrennt haben, werden Bußgelder bis zu 5 000 Euro fällig. Der schuldige Teil ist dabei höher zu bestrafen als der nicht schuldige Teil. Da Bußgelder von Deutschen leichter einzutreiben sind, gilt bevorzugt der deutsche Partne

Tjaden tappt (528)

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"Neue Woche" als "Blickpunkt" Auf Seite 11 beginnt die zweite Zeitung  Darüber haben sich diese beiden Leser der "Neuen Woche" heute  gewundert: Vater: "Wieder nur zwölf Seiten." Sohn: "Und die Seiten 11 und 12 von einer anderen Zeitung." Vater: "Warum das denn?" Sohn: "Steht hier nicht."  Diese andere Zeitung heißt "Blickpunkt", man findet sie im Internet , herausgegeben wird sie demnach vom Linus-Wittich-Verlag in Winsen, um die Anzeigen und die Redaktion kümmert sich Ursula Käsewieter aus Burgdorf. Verantwortlich ist sie heute auch für die Seiten 11 und 12 in der "Neuen Woche".  Die Anzeigen hat sie anscheinend selbst eingesammelt. Das will sie wohl auch weiter tun.  Ursula Käsewieter kenne ich als Anzeigenberaterin der "Neuen Woche", sie hat den Argus-Verlag etwas früher verlassen als ich, 2003 beschäftigte sie mich als freien "Blickpunkt"-Mitarbeit

Tjaden tappt (527)

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Beweisfoto aus der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung": Gerd und Kim haben sich schon häufiger gesehen.  Wenn Gerd erst am Montag seine Kim wiedersehen dürfte Man stelle sich einmal vor, Gerhard Schröder hätte Kim So-yeon 2018 nicht geheiratet, man stelle sich weiter vor, Gerhard Schröder hätte am 7. April seinen 76. Geburtstag mit seinem besten Freund Putin gefeiert und wäre ohne seine Freundin nach Deutschland zurückgekehrt, weil die etwas in Südkorea zu tun gehabt hätte: Dann dürfte Gerhard seine Kim am Montag wieder in die Arme schließen. Bis dahin hätte für sie ein Einreiseverbot gegolten wie für alle anderen nicht verheirateten Partnerinnen und Partner aus Nicht-EU-Staaten.  Das wäre niemals geschehen: Spätestens am 8. April wäre Südkorea EU-Mitglied gewesen, Gerhard Schröder hätte Zeitungsartikel kopiert, auf denen er im In- und Ausland auf Fotos mit Kim zu sehen ist-dann hätte er nur noch eine Bedingung von Bundesinnenminister Horst Seehofer erfüllen müssen: