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Es werden Posts vom Januar, 2017 angezeigt.

Tjaden tappt (185)

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Von mangelnden (Deutsch-) Kenntnissen "Spiegel"-, "Bild am Sonntag"- und meinerseits

In 40 Jahren habe ich mich vergeblich bemüht, meine "mangelnden Deutsch-Kenntnisse", die mir damals von dem Mainzer Professor Schwantag so öffentlichkeitswirksam bescheinigt wurden, dass darüber sogar die Fachschafts-Zeitung Wirtschaftswissenschaften der Johannes-Gutenberg-Universität berichtete und fortan immer wieder berichten wollte, weniger mangelhaft erscheinen zu lassen. 

Da aber seit jener Zeit viele Zeitschriften und Zeitungen mit ähnlich "mangelnden Kenntnissen" erschienen sind, erscheint mir Weiterbildung - auf welchem Gebiet auch immer - inzwischen nicht mehr erstrebenswert zu sein. Es ist also aller Schwantag Abend, da der "Spiegel" mit "Sankt Martin" aufmacht und "Bild am Sonntag" mit "Alternative für Deutschland", wenn es um den SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz geht. 

Anne will zwar heute Abend immer noch fra…

Tjaden tappt (184)

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Schwachsinn vom Amt
Renate Stöver hat dann durchaus Verständnis, dass das Jugendamt als Feind gesehen wird, der Druck macht: „Oft sind die Beziehungen der Eltern nicht geklärt. Es ist eine Zeit voller Verletzungen, und dann kommt jemand von außen, moderiert und will Vereinbarungen treffen.“
Westfalenpost, 17. Januar 2017
Das Jugendamt von Herdecke macht Schlagzeilen. Bei RTL und jetzt auch in der "Westfalenpost". Eine Mutter kämpft um ihr Kind, wirft der Behörde vor, sich auf die Seite des Vaters geschlagen zu haben. Das ist ein schwerer Vorwurf. Denn ein solches Verhalten wäre schlicht illegal. Jedes Kind hat ein Recht auf beide Eltern, auf Geschwister, Omas, Opas, Onkel, Tanten...So steht es auch im Bürgerlichen Gesetzbuch.
Da findet sich die Jugendamtsleiterin Renate Stöver damit ab, dass ihre Behörde zum Feind wird? Gemeint ist damit wohl die Mutter, die erst vergeblich Strafantrag gegen die Behörde gestellt hat und sich jetzt zivilrechtlich von einem Anwalt vertreten lässt.…

Tjaden tappt (183)

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Splitt als Kontaktmittel oder: Alle Wege führen nach Wettmar

Ich bin kein Experte, deswegen glaube ich das mal: "Eine Besonderheit von Streusplitt ist die Kornform. In der Herstellung von Streusplitt wird auf eine kantige Form gezielt. Splitt ist damit in der Lage, sich bei Druckbelastungen durch Fußgänger oder Fahrzeuge in das Eis „einzuarbeiten“ und liegen zu bleiben. Kantengerundeter Splitt würde weggerollt werden."

Bestätigen kann ich: Kantig ist das Zeug, es arbeitet sich in Burgdorf auch ein. Freitagnachmittag in den Hinterreifen meines Fahrrades. Was soll Splitt auch sonst tun, wenn das Eis geschmolzen ist? Einfach so rumliegen wäre doch viel zu langweilig. Und wenn Bürgermeister Alfred Baxmann das Zeug nicht fein genug gemahlen hat, ist eben der Hinterreifen meines Fahrrades hin.

Wie aber kommt man mit einem Platten wieder dort hin, wo ich wohne? Nämlich nach Kleinburgwedel. Fahrrad schieben. Aber nicht lange. Denn alle Burgwedeler scheinen in Wettmar zu wohnen. Ein Aut…

Tjaden tappt (182)

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Eisbeine in Engensen

16. Januar 2017. Bei Kälte wird alles kürzer, nur die Wartezeit wird länger - jedenfalls bei einer Busfahrt von Kleinburgwedel nach Burgdorf? Kurz nach 13 Uhr schwinge ich mich auf mein Rad, radele in Richtung Wettmar, da der Radweg zwischen Kleinburgwedel und Wettmar teilweise vereist ist, kehre ich um und stelle mein Rad vor dem Feuerwehrhaus ab. Der Bus ist pünktlich.

Ich entwerte meine Fahrkarte, die schon seit sieben Monaten in meiner Geldbörse steckt und für drei Zonen reicht, frage den Busfahrer, ob ich in Engensen umsteigen kann, weil ich nach Burgdorf will.

"Wir fahren durch Thönse", antwortet er und legt einen Kavaliersstart hin, bevor ich sitze. In Wettmar haben wir plötzlich einen anderen Bus vor uns. Die beiden Busse werden bis zur Kapellenstraße in Engensen zu Nahverkehrs-Zwillingen. Dort endet die Synchron-Fahrt meines Busses. 13.55 Uhr. Der Bus vor uns fährt sofort weiter.

Ich steige aus, werfe einen Blick auf den Fahrplan, mir wird klar, der…

Kindesunwohl-Umfrage

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Wer macht das Abstimmungs-Rennen?

10. Januar 2017. 2009 habe ich den "Kindesunwohlpreis" für Jugendämter erfunden, weil ich gar nicht mehr begriff, was sich diese Behörden leisten statt sich um die Kinder zu kümmern und deren Rechte zu wahren. Spitzenplätze für nicht geleistete Spitzenarbeit belegten stets Mönchengladbach, Münster und Lüneburg. 

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"Fragwürdige" Abstimmung

11. Januar 2017. Der von mir erfundene "Kindesunwohlpreis" wird nicht von allen begrüßt. In einem kommunalen Forum wird er "fragwürdig" genannt. Dieses Wort ist negativ besetzt, das muss aber nicht so sein: des Fragens würdig ist durchaus positiv. Guckst du hier

Tjaden tappt (181)

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Heilige Drei Könige und Peter

Schließlich hatte ich schon als 14-Jähriger einer Lokalredakteurin auf ihre Frage, was ich denn nach der Schulzeit werden wolle, geantwortet: "Ich will Redakteur und Schriftsteller werden."

So endet von mir ein Beitrag, den ich am 3. Mai 2016 geschrieben habe, und der wieder von vielen gelesen wird. Hier klicken

Doch vor drei Tagen bin ich noch viel mehr geworden, wie schon lange nicht mehr, als ein Medium behauptete, die Engel hätten ihr eine Botschaft überbracht, weil ich ein wiedergeborener Bruder von Jesus sei. Den Job nahm ich allerdings nicht an, denn als solcher sollte ich die Welt erretten, teilte mir dieses Medium auch noch mit. Als Redakteur und Schriftsteller fehlt einem die Zeit dazu...

Was also geschah vor drei Tagen? Völlig aufgeweicht kam ich mit meinem Rad in Burgdorf an und freute mich auf ein trockenes Internet-Plätzchen. Die Bedienung freute sich ebenfalls, behauptete sie. Das tue sie immer, wenn ich das Lokal betrete. Deswegen wo…