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Es werden Posts vom Mai, 2017 angezeigt.

Fake News

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Interview mit Psychiater Prof. Dr. Stachowske: Ein Geständnis kann Generationen erlösen
Das, sehr geehrter Herr Kamisli, ist die Überschrift der “Lippischen Landeszeitung” vom 13. März 2016. An diesem Tag berichten Sie über einen SS-Prozess in Detmold, Ruthard Stachowske soll wohl die Leserinnen und Leser Ihrer Zeitung mit einer Expertenmeinung versorgen. Doch: Ruthard Stachowske ist gar kein Psychiater. Das hat er bisher über sich auch noch nicht behauptet. Ein Hamburger Magazin machte aus ihm zwar auch schon einen Wissenschaftler, eine Hamburger Zeitung ließ ihn auf einer fiktiven Karriereleiter Arzt werden, aber irgendwie scheint das noch nicht zu genügen.
Der Mann ist Sozialpädagoge und Honorarprofessor an der Evangelischen Hochschule Dresden, sein Doktortitel hat einen esoterischen Hauch, er führte eine Zeitlang den Titel eines psychologischen Psychotherapeuten für Erwachsene, diesen Titel legte er so rechtzeitig ab, dass er einem Ermittlungsverfahren wegen Betruges kna…

Tjaden tappt (213)

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Das halte ich im Kopf nicht aus

Wenn ein Veranstalter dem "Marktspiegel" eine Pressemitteilung schickt und ankündigt: "Wir servieren bei unserer Feier Kaffee und Kuchen", dann steht das so in dieser Wochenzeitung. Demnächst spielt dieses Anzeigenblatt auch noch für Hannover 96 in der Bundesliga und der Trainer wird nach jedem Spiel entlassen. 

Dennoch ist der "Marktspiegel" nach eigenen Angaben ein "unbestreitbarer Erfolg", zumindest, wenn der Geschäftsführer geht. Dem allerdings ist vorher einige Male entgangen, dass man in einem Wald keineswegs ein Kunstwerk entfernen muss, damit zwischen den Bäumen der Wind wieder frei wehen kann. Stand jedoch im "Marktspiegel" und muss deshalb wohl stimmen.

Kreativer beim Abschreiben von Pressemitteilungen ist die "Neue Woche". Die werden dort so schnell abgetippt, dass sich so manches Wort auf wundersame Weise verändert. Hat man dieses Wort endlich entziffert, fehlt die nächste Zeile. 

Veran…

Dritter Krimi-Streich

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Was ist wirklich real?

Seit heute gibt es bei Amazon auch den dritten Teil meines Krimis "Die Mörderin, die unschuldig ist" über eine sechsfache Mutter, die wegen dreifachen Mordes angeklagt wird. Wieder verknüpfe ich Reales und Fiktives so, dass neue Fiktionen und neue Realitäten entstehen. 

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Weitere Infos

Wahrheitsgehalt prüfen

Wie wahr sind die Geschichten, die ich in meinem Krimi erzähle? Hier ein Auszug: 


„Spannend“, sagt eine Leserin.
„Gut geschrieben“, meint der Besitzer des Cafés, der mich bei meinem ersten Besuch auf dem falschen Bein erwischt hat. Ich bin gerade umgezogen, noch sind nicht alle Umzugskartons ausgepackt, als ich Kaffeedurst bekomme. Ich leine meinen Hund an, schwinge mich auf mein Fahrrad, nach einem Kilometer steht am Straßenrand ein Schild, das für Kaffee, Kuchen und einen Mittagstisch wirbt. Ich stelle mein Fahrrad ab, gehe in das Café und werde von einem Mann mit Namen begrüßt, der hinter der Kuchentheke steht.
„Erkennen Sie mich nicht mehr…

Tjaden tappt (212)

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Das Landgericht von München weiß, was Mörder wünschen

Die ersten vier Teile meines Fortsetzungskrimis sind bereits bei Amazon und im Kindle-Shop erschienen ("Die Mörderin, die unschuldig ist", "Der dunkle Informationsfluss"), der fünfte Teil strebt seiner Vollendung entgegen, dabei werde ich freundlich unterstützt vom Landgericht in München, ein Gericht, das ich allen, die einen Mord planen, nur empfehlen kann:


„Lies mal“, schlägt sie die Zeitung auf und zeigt auf einen Artikel mit der Überschrift „Verblüffendes Urteil“. Berichtet wird über einen Prozess vor dem Münchner Landgericht. Eine Frau, deren Alter nicht erwähnt wird, hat ihren Freund beim Sex mit einer Kreissäge getötet. Dafür bekommt sie zwölfeinhalb Jahre Gefängnis, denn:
Obwohl das Opfer gefesselt war, eine Schwimmbrille trug und somit nichts sehen konnte, sah die erste große Strafkammer das Mordmerkmal der Heimtücke als nicht erfüllt an. Das Opfer sei arglos und auch wehrlos gewesen, sagte der Vorsitzende…

Zu früh gestorben

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Hauptperson segnet auf Seite 64 das Zeitliche

So manche Geschichte nimmt ein überraschendes Ende: Liebesgeschichten tun es, Erzählungen tun es, Krimis tun es auch. Davon wird gelegentlich auch der Autor überrascht. Wie jenes Mitglied unseres damaligen Literaturvereins "Dachluke", der uns bei jedem Treffen aus seinem Krimi vorgelesen hat, bis er uns mitteilte: "Meine Hauptperson ist auf Seite 64 gestorben. Einfach so. Ich kann deshalb den Krimi nicht zu Ende schreiben." 

Das fanden wir bedauerlich. Jedenfalls taten wir so, denn unser Literaturverein hatte bis dahin noch keinen Krimi-Autor hervorgebracht, obwohl er sich bereits einer gewissen Beliebtheit erfreute, weil die "Hannoversche Allgemeine Zeitung" behauptet hatte, wir würden bei Lesungen vornehmlich Naturlyrik zu Gehör bringen, obwohl es in unseren Reihen auch keinen Naturlyriker gab. Aber das ist eine andere Geschichte, die ich hier nur erwähne, weil auch in Zeitungen gelegentlich Dinge stehen, die …

Tjaden tappt (211)

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Toller Krimi-Autor bei Staatsanwaltschaft Hannover

Einige wissen es bereits, andere werden es noch erfahren: Ich schreibe derzeit einen Krimi, der auf wahren Begebenheiten beruht. Die ersten vier Kapitel sind fertig, veröffentlicht habe ich "Die Mörderin, die unschuldig ist" bei Amazon und im Kindle-Shop. Mein Krimi ist also teilweise bereits real, die Veröffentlichung wird in meinem Krimi aber auch fiktiv. Sie soll zu weiteren Hinweisen führen, mit denen die Handlung vorangetrieben wird. Ich finde das spannend, Sie hoffentlich auch. Mein Krimi erzählt manchmal also über sich selbst. 

Nicht nur über sich selbst erzählt hat leider vor vier Jahren der hannoversche Staatsanwalt Türkay, als ich ihn darauf hinwies, dass mich ein Mitarbeiter seiner Behörde belogen hatte, als er mir eine Entschädigung für schlampige Arbeit der Staatsanwaltschaft Hannover versprach. Bei seinem Anruf behauptete dieser Mitarbeiter, sein Name sei Wendt und er sei Rechtspfleger. Da er zuerst meine Mutter …

Tjaden tappt (180)

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Antwort an das Verwaltungsgericht Hannover auf das Schreiben vom 10. November 2016, Aktenzeichen 11 A 5408/15

Ich habe recherchiert, ich habe gegoogelt, ich habe telefoniert, ich bin viel gereist, sogar in Genf war ich und besichtigte dort den Large Hadron Collider, den leistungsstärksten Teilchenbeschleuniger der Welt. Ich konnte zwar nicht mit allen der 10 000 Wissenschaftler und Techniker sprechen, die dieses Projekt möglich machten, aber sogar der Hausmeister war der Meinung, dass Zeitreisen auf sozusagen absehbare Zeit nicht möglich sein werden. 

Deswegen bitte ich Sie, auf das von Ihnen vermisste Gegengutachten für meinen vor einem Jahr verstorbenen Hund Mike erst einmal zu verzichten. Ich liefere es nach, sobald Genf grünes Licht gibt. Dann lasse ich mir während meiner Zeitreise in die Vergangenheit selbstverständlich von einem Experten bestätigen, dass es Mike sowohl am 15. als auch am 16. September 2015 gut gegangen ist. 

Natürlich habe ich auch eine Kontaktaufnahme mit der Scie…

Dunkler Informationsfluss

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Welche Rolle spielen Anrufer und Mercedes-Fahrer?

Soeben sind bei Amazon das dritte und vierte Kapitel meines Krimis "Die Mörderin, die unschuldig ist" als Print erschienen. Nach dem vertagten Prozess gegen Sabine Becker, die drei Morde begangen haben soll, melden sich bei dem Zeugen der Anklage einige Informanten. Doch was taugen diese Informationen? Wer ist der Mann im weißen Mercedes? Welche Rolle spielt der Anrufer, der die Tante von Sabine Becker als Lügnerin bezeichnet?

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Informationen über die beiden ersten Kapitel

Tjaden tappt (210)

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Vor sieben Jahren hat Radio Antenne diesen Beitrag von mir ausgestrahlt, den ich hiermit wiederhole: 

So weit,

lieber Petrus,

ist es gekommen. Mein Hund schult auf Seehund um. Besucht einen Kursus an der Volkshochschule (VHS). Lässt sich mit dem Taxi hinfahren, weil es ohne Unterlass regnet. Mal weniger - meistens mehr. Die Taxifahrten gehen ins Geld. Sollte ich mich weigern, die trockene Anreise zu finanzieren, droht Mike - so heißt mein Hund - mit der Einschaltung des Tierschutzvereins.

Wie man meine Toilette benutzt, hat mein Hund inzwischen gelernt. Manchmal rutscht Mike noch mit dieser oder jener Pfote von der Toilettenbrille ab, aber von Regentag zu Regentag sinkt seine Unfallrate. Gehe ich zur Wohnungstür, versteckt sich Mike hinter Sofakissen. Er will nicht mehr raus. Dort trifft man auch kaum noch Hundedamen. Und wenn, dann schnüffeln sie nicht, sie treiben von Pfütze zu Pfütze an einem vorbei.

Lieber Petrus, wir schreiben den 15. März 2010. Ist Frühling. Eigentlich. In Deutschlan…

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Tag verschönt

Das ist ja sowas von süß
Hat mir gerade den Tag verschönt
Und wandert im Sommer in die Schultüte der Tochter einer Freundin. Die gerne malt. Aber Zahlen doof findet.
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