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Es werden Posts vom Juni, 2016 angezeigt.

Tjaden tappt (130)

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Mail an anonyme blogger

3. Juni 2016. Wie bereits berichtet, erscheinen im Netz seit 2011 anonyme blogs, in denen ehemalige Klientinnen und Klienten (dazu gehören auch Kinder) der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch (2012 verschenkt an die Step gGmbH Hannover, 2014 geschlossen) verleumdet werden, anders ergeht es auch nicht einer ehemaligen Geschäftsführerin der Einrichtung und mir.

Der jüngste blog ist bei E wie Einfach eingerichtet worden. Er wurde von diesem Anbieter sofort wieder gelöscht. Mitgeteilt wurde mir gestern, dass die Anmeldung unter heinzpetertjaden@yahoo.com erfolgt ist. An diese Adresse richtete ich heute die folgende Nachricht, eine Kopie bekamen die Staatsanwaltschaft Hannover, die Stadt Burgdorf, der Verkehrs- und Verschönerungsverein der Stadt Burgdorf und der "Anzeiger für Burgdorf":

Hallo, ihr Verleumder, nicht nur bei google, sondern auch bei E wie Einfach richtet ihr anonyme blogs ein. E wie einfach hat mir gestern mitgeteilt, dass ihr dafür di…

Tjaden tappt (139)

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Bilderbuch ein Meilenstein-Einkaufsgeschwindigkeit auch 

Ob an einem Computer oder in einem Bekleidungshaus in Burgdorf: heute nur Meilensteine. Den ersten haben die achtjährige Sarah Kodritzki aus Lübeck und ich mit unserem Bilderbuch "Wenn Zahlen Streit bekommen" gesetzt. Das wird von einem Internet-Portal als "Meilenstein der Naturwissenschaft" eingestuft. 

Zu hoch einstufen kann man unser Bilderbuch sicherlich nicht. Wenn die kleine Lübeckerin und ich den Streit zwischen den Zahlen 1 bis 10 nicht geschlichtet hätten, wäre das Durcheinander in jedem Mathematikunterricht unbeschreiblich. Dann stünde vielleicht immer noch die 8 an der ersten Stelle, weil die 1 zu dürr ist, und jedes Kind hätte nur irrtümlicherweise gelernt: 1 mal 2 ist 2. Die richtige Lösung wäre nach dem Streit der Zahlen 16. 

Auch in der digitalisierten Welt wäre das Chaos ausgebrochen. Gelten würde nicht mehr, dass die 0 für die 1 steht und die 1 für die 0, die 0 würde für die 8 stehen und die - a…

Tjaden tappt (138)

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Xhaka und kein Hurra

Gerade hat mich noch die Frage beschäftigt, warum Xhaka einen Elfmeter so weit daneben schießt wie das Gehäuse nicht einmal breit ist, da spielt ffn dieses Lied: "Dein Hurra in mein Gesicht/und alle Zweifel, alle Faxen werden lächerlich. Du gegen mein Verlorengehn/Deine Lässigkeit lässt mein Kaputt alt aussehn."

Da muss nicht einmal mehr die Fußball-Schweiz Trauer tragen. Sonst singt Bosse den Eidgenossen ins Verlierer-Ohr: "Mein Selbstmitleid kaust du wie Dessert/ und kippst drei Gläser Kummer hinterher." Wenn das noch nichts hilft, folgt: "...dann kommt Licht/in all mein Schwarz dein grellstes Blinken/Dein Hurra gegen das Versinken."

Alle anderen Spieler haben den Elfmeterball versenkt, für die galt: "Du ziehst meiner Scheißangst/mit deinem Schwung die Ohren lang." 

Was für ein herrlicher Text - nicht nur für alle Fußball-Lagen. Besonders stark: "In meiner Großbaustelle legst du Dynamit/und schwingst deine Abrissbirne.&qu…

Tjaden tappt (136)

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Langeweile mit deutscher Elf, aber nicht mit Bilderbuch und Ratgeber

Langweilen Sie sich auch bei den Spielen der deutschen Nationalelf in Frankreich? Beschleicht auch Sie das Gefühl, dass die Löw-Jungs dieses Turnier mit einem Picknick verwechseln, bei dem Manuel Neuer darauf achtet, dass die Decke immer schön glatt liegt, Thomas Müller noch nicht weiß, wo der Grill steht, während Mario Götze gern wüsste, wie dieser Grill funktioniert? Für etwas Spannung hat zwar Jerome Boateng gesorgt, als er beinahe die Kaffeekanne umgestoßen hätte, doch ein Griff genügte und die Kanne stand wieder, wie Sami Khedira meistens neben sich. Toni Kroos packt zwar saftige Steaks und leckere Bratwürste aus, aber Mesut Özil hat noch gar keinen Appetit.

Wenn Sie sich auch so langweilen, dann vertreiben Sie diese Langeweile doch mit meinem Ratgeber "Zerstreutes Wohnen", der irgendwie zur zerstreuten Offensive der deutschen Elf passt. Dieser Ratgeber ist nach einem Hacker-Angriff wieder da, jetzt im K…

Tjaden tappt (135)

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Kraul mich die Eier

"Gib mich die Pille", war gestern. "Ente" Lippens ist inzwischen 70. "Kraul mich die Eier", ist heute. Jetzt wurde Jogi Löw dabei erwischt - und schon sind alle Männer, die sich dafür halten, Experten. 

Besonders gut Bescheid weiß Lukas Podolski, der in Köln das Institut für originelle Verwendung der deutschen Fußballersprache leitet. "80 Prozent der Männer kraulen sich an den Eiern", hat er der Weltpresse mitgeteilt. Jogi Löw macht das deswegen auch bei der Fußball-Europameisterschaft. Wenn schon die Pille nicht oft genug rein will, muss eben etwas anderes sitzen.

Auch beim "Bild"-Kolumnisten Franz Josef Wagner tut sich noch was in der Hose. Da er aber ein paar Jahre älter ist als "Ente" Lippens, schreibt er heute: "Ein Mann legt sich seine Eier je nach Bedarf nach links oder rechts."

Jogi Löw hat sich inzwischen für die Eiersuche entschuldigt. Während eines Spiels mache man eben auch Dinge, die ein…

Tjaden tappt (134)

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Besser hören und sehen mit Kind aus Großburgwedel

Wenn man sich Martin Kind so anschaut, kommt diese Nachricht doch ein wenig überraschend: Sein Unternehmen steigt nicht ins Haarwuchsmittel-, sondern ins Brillengeschäft ein. Demnächst soll man also nicht nur das ganze Leben hören, sondern auch noch sehen, dass dieser Unternehmer keine Haare auf dem Kopf hat, dafür als Chef von Hannover 96 gelegentlich aber auf den Zähnen. 

Das erste Geschäft für Hörgeräte und Brillen wird nächste Woche in Osnabrück eröffnet, obwohl es in dieser Stadt eigentlich nicht viel zu sehen gibt. Wahrscheinlich will Martin Kind in einem unauffälligen Ort erst einmal testen, ob man mit seinen Brillen überhaupt sehen kann. Anschließend will er wohl weitersehen.

Herausgefunden haben will das Unternehmen, dass 95 Prozent der Schwerhörigen auch schlecht sehen. Der Werbespruch für das Kombi-Geschäft könnte also lauten: "Damit Sie Schwerhörigkeit nicht länger übersehen-mit Kind beim Brillenkauf alles verstehen"…

Tjaden tappt (133)

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"Bild" riecht nach Gras

Sie geht schon wieder los: Die Meckerei über Fußball in sozialen Netzwerken. Auch das Turnier in Frankreich dient angeblich nur der Ablenkung der Massen von ihren eigentlichen Problemen. Ein Volk, ein Problem, die Fußball-Europameisterschaft, bei der es wieder nur um eins geht: ums Geld. 

Wenn Pogba gestern Abend im Eröffnungsspiel einen herrlichen Pass geschlagen hat, dann natürlich nur, um von seinem hohen Gehalt abzulenken. Da der Siegtorschütze der Franzosen auch noch Payet heißt, ist die Ablenkung kurz vor Schluss doch noch offenbar geworden.

Ich dagegen habe nichts zu meckern. Ein Fußballspiel ist für mich wie eine Talkshow, nur attraktiver, denn jubelnde Fans sind mir lieber als eine die Augenbrauen zusammenziehende Maybrit Illner. Nachdenken muss ich weder hier noch dort.

Richtig los geht die Fußballeuropameisterschaft auch erst nach den Gruppenspielen. Nur acht Mannschaften kommen nicht weiter, weiter sind jetzt schon Frankreich und die Schweiz. …

Tjaden tappt (132)

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Kafka braucht niemand mehr

Wer braucht eigentlich noch Romane von Franz Kafka oder Filme, in denen Menschen von den Ereignissen erschlagen werden, bis sie verzweifelt am Horizont verschwinden? Zugegeben, deutsche Gerichte, die jemanden anrufen und Ungemach ankündigen, wenn der Angerufene auflegt, gibt es noch nicht, bisher bekommt auch niemand auf seinem Handy von einem Richter einen Hilferuf, weil Schlimmes geschehen ist - aber wer weiß, wenn das so weitergeht.

Meine Geschichte beginnt mit dieser mail an die Nordwest-Zeitung in Oldenburg, der Redakteur heißt Jürgen Westerhoff, den kenne ich aus Wilhelmshaven, wo ich zur Welt gekommen bin, um mich wie einem Kafka-Roman vorzukommen?

Sehr geehrter Herr Westerhoff

Falls Sie eine bissige Glosse über das Oldenburger Landgericht schreiben wollen, dann hätten Sie dazu jetzt eine gute Gelegenheit. Heute um 10.30 Uhr sollte vor diesem Gericht eine Verhandlung gegen mich stattfinden. Gestern teilte mir der Richter mit, dass ich den Termin mit einem…

Tjaden tappt (127)

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Dieses Polizisten aus Wilhelmshaven Wille ist sein Dienstvergehen. Wieder hat er einen Beitrag von mir verbieten lassen. Den veröffentliche ich nun in leicht veränderter Form. 


Nach anonymen Briefen weiterer anonymer blog

Informiert habe ich heute schon den Bürgermeister von Burgdorf, Alfred Baxmann, den Geschäftsführer des Verkehrs- und Verschönerungsvereins, Gerhard Bleich, und den "Anzeiger für Burgdorf" (Beilage von "Hannoversche Allgemeine Zeitung"/"Neue Presse"). 

Im Netz gibt es seit 2011 anonyme blogs über ehemalige Klientinnen und Klienten (dazu gehören auch Kinder) der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch, die 2012 an die Step gGmbH Hannover verschenkt worden ist und bis Juli 2011 von dem Sozialpädagogen Ruthard Stachowske geleitet wurde, und über mich. Jetzt ist ein weiterer blog hinzugekommen.

Dieser google-blog trägt meinen Namen und beginnt mit der Behauptung, dass "Informationen über Heinz-Peter Tjaden" verbreitet werden. Veröff…

Tjaden tappt (131)

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Wann taucht Merkel in Großburgwedel auf?

Wird es der Wilhelm? Wird es der Walter? Wird es der Christian? Darüber spekulieren die Medien, seit Joachim Gauck nicht mehr will. Da nur ein Politiker diese drei Vornamen in sich vereinigt, werde ich bei Radtouren durch Großburgwedel ab sofort besonders aufmerksam sein. Meinen Anrufbeantworter habe ich bereits ausgeschaltet. Nichts und niemand soll mich ablenken.

Lenken werde ich täglich mein Fahrrad zu Ikea und Rossmann. Denn die Bundespräsidenten-Wahl hat den Medien zufolge Signalwirkung. Steht Merkels Dienstlimousine eines Tages vor der Drogerie, weil sie dort ein Mitbringsel sucht, wäre das ein deutliches Signal für weitere Rossmann-Erfolge, steht das Kanzlerinnen-Auto vor Ikea, richten wir uns bald alle schwedisch ein. 

In einem viel beachteten Beitrag hat Christian Wulff bereits darauf hingewiesen, dass er als Bundespräsident kaum teurer wäre als jetzt schon als ehemaliger Bundespräsident. Taucht also Merkel demnächst in Großburgwedel auf,…

Tjaden tappt (128)

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31. Mai 2016. Vorbemerkung: Ich ziehe 2004 nach Wilhelmshaven, wir gründen dort die Wochenzeitung 2sechs3acht4 - dann geschieht das.Hier klicken

"Daniel Schwers" findet E sehr einfach

E ist doch ganz einfach: Der "Anzeiger für Burgdorf" rührt sich nicht. Hat er 2011 auch nicht gemacht. Ich schrieb am 28. September 2011 an die Beilage von "Hannoversche Allgemeine Zeitung/Neue Presse": "Sehr geehrter Herr Taubald,

seit zwei Jahren beschäftige ich mich mit der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch (TG). Diese Einrichtung wirbt mit familienorientierter Drogentherapie, hat aber unter der Leitung von Ruthard Stachowske Familien zerstört. Trägerin ist die Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg, die Stachowske Anfang Juli 2011 fristlos entlassen hat.

Stachowske veröffentlichte am 24. Januar 2011 auf den TG-Seiten einen Beitrag, in dem er behauptete, seine Einrichtung werde von Cyber-Stalkern verfolgt. Das Hamburger Landgericht hat in einer einstweiligen Verfügung …

Tjaden tappt (129)

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Segen mit Grashüpfer

Bald muss der Junge wieder abreisen, seine Mutter packt die Koffer. Ein letztes Mal nimmt er mich bei der Hand, wir gehen zu den Feldern in Kleinburgwedel, auf denen wir oft gesessen haben. Ein Hase rennt an uns vorbei. Der Junge fängt einen Grashüpfer, hält ihn gefangen zwischen seinen kleinen Händen.

"Da hast du aber Glück gehabt. Wer einen Grashüpfer fängt, hat immer Glück", sage ich.

Nun sind die Hände des Jungen mit Grashüpfer über meinem Kopf. "Nun hast auch du immer Glück", sagt der Junge. Dann lässt er den Grashüpfer wieder frei.

"Gott wird ihn schützen", sagt der Junge, nimmt mich bei der Hand: "Jetzt fangen wir den Hasen." Dass er wieder abreisen muss, hat dieser Siebenjährige längst wieder vergessen. 

Kinder schenken uns die Zeit, die wir uns ohne sie nicht nehmen.

Der Klick zum "Tjaden tappt"-e book

Die Broschüre "Tjaden tappt durch den Altkreis Burgdorf" gibt es auch in Wegeners Buchhandlung, Hannov…