Mittwoch, 14. Oktober 2015

Tjaden tappt (56)



Soll verboten werden.
Broschüre über illegale Jugendamts-Aktion soll verboten werden

"Was haben Sie denn dieser Frau getan?" Diese Frage stellt mir eine Strafrichterin am 2. September 2014 in einem Gerichtssaal des Wilhelmshavener Amtsgerichtes. Verlesen hat sie soeben ein Schreiben, verfasst im Namen des Wilhelmshavener Oberbürgermeisters Andreas Wagner, vorgeworfen wird mir, ich hätte einer Mitarbeiterin des Wilhelmshavener Jugendamtes nachgestellt, um sie vor mir zu schützen, dürfe sie nicht aussagen.

Bei ihrer Aussage wäre es um eine Durchsuchung meiner damaligen Wilhelmshavener Wohnung am 17. Juni 2013, 21.40 Uhr, gegangen, bei der diese Frau schweigend vor meiner Wohnungstür stand, ohne sich zu erkennen zu geben, während sich zwei Polizeibeamte mit Gewalt Zutritt zu meiner Wohnung verschafften, sie hatten mir den Grund nicht genannt, ausgewiesen hatten sie sich auch nicht, in meiner Wohnung behaupteten sie, dass ich "eine Person verberge", sie nannten sich auf Nachfrage Wiegand und Schweiger. Erst ein halbes Jahr später erfuhr ich, wie diese Polizeibeamten wirklich hießen. Die Staatsanwaltschaft von Oldenburg hatte ein Ermittlungsverfahren wegen Hausfriedensbruchs eingestellt, sie teilte mir auch den Namen der Jugendamtsmitarbeiterin mit, den ich bis dahin ebenfalls nicht kannte.

Strafrichterin und Staatsanwältin boten mir eine Einstellung des Verfahrens an, weil ohne Jugendamtsmitarbeiterin die Beweisführung erschwert sei, ich lehnte ab, die Polizeibeamten sagten aus und logen dem Gericht die Hucke voll. Ich ging in Berufung. Vor dem Oldenburger Landgericht stimmte ich einer Einstellung des Verfahrens zu, weil ich mir die Lügen der Polizisten nicht noch einmal anhören wollte. Das Wilhelmshavener Jugendamt hatte sich inzwischen geweigert, mir den Namen eines Zeugen zu nennen, der nach Angaben eines der beiden Polizeibeamten am 17. Juni 2013 ebenfalls vor meiner Wohnungstür gestanden hatte. Auch seine Aussage wurde also verhindert.

Ich veröffentlichte die Geschichte bei Lulu in einer Broschüre mit dem Titel "Lügen haben Jugendamts-Beine", Ende Juli 2015 stellte einer der beiden Polizeibeamten Internet-Seiten mit dem Titel "Die Akte Tjaden" ins Netz, die nach meinem Protest bei der Wilhelmshavener Polizeispitze wieder entfernt wurden. Jetzt wurde mir von Lulu mitgeteilt, dass meine Broschüre verboten werden soll. Es gebe eine Beschwerde, der aus rechtlichen Gründen entsprochen werden müsse.

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Wer der Meinung ist, dass niemand Bücherverbote braucht, sollte meine Broschüre bei Lulu, Amazon oder Hugendubel bestellen und abwarten, ob sie auch geliefert wird. Danke!

Nachtrag. Bei Lulu ist die Broschüre derzeit nicht erhältlich. Man stelle sich einmal vor, wie viele Medien darüber berichten würden, wenn das z. B. in Russland passieren würde...Hier klicken Bei Amazon und Hugendubel ist die Broschüre noch vorrätig.

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