Tjaden tappt (518)

Müssen Kaffeebecher demnächst
so aussehen?
Über die Wichtigkeit des Knopfdrucks zur Corona-Eindämmung

Zumindest ein Mitarbeiter des Ordnungsamtes der Region Hannover scheint einen am Kaffeeautomaten zu haben. Wenn es sich um Waffelautomaten handeln würde, wäre dieser Satz wohl verständlicher...

Vielleicht mag dieser Mitarbeiter des Ordnungsamtes aber auch nur Tankstellen nicht, in denen Kaffeeautomaten zum Service gehören.  Wie dem auch röstfrisch sei, dieser Mitarbeiter lässt sich immer wieder etwas Neues für diese Kaffeeautomaten einfallen. Erst hat er angeordnet, dass es Aufgabe des Personals sei, den Kaffee aus dem Automaten zu holen, dann sei der Kunde oder die Kundin zu fragen, wie viel Zucker und Milch in den Kaffee sollen, erst dann dürfe der Becher den Besitzer wechseln. 

Kaum war der Mai gekommen, kam diesem Mitarbeiter des Ordnungsamtes  eine neue Idee, mit der das Personal der Tankstellen entlastet werden sollte. Sobald sich Becher, Zucker und Milch in der Nähe des Kaffeeautomaten befanden, übernahm der Kunde die Verantwortung. Die begann mit dem Knopfdruck für die Wahl von Menge und Geschmacksrichtung. 

Doch  beim Knopfdruck sind diesem Mitarbeiter des Ordnungsamtes wohl Bedenken gekommen. Also verteilte er die Verantwortung ein drittes Mal neu. Becher dorthin stellen, wo das Getränk fließt, und Knopfdruck für Menge und Geschmacksrichtung nach Befragung des Kunden oder der Kundin=Personal der Tankstelle zuständig, Zucker und Milch in den Becher schütten=Aufgabe der Kundin oder des Kunden. 

Nur beim Umrühren änderte sich (bisher) nichts.  Das hat schon immer der Kunde oder die Kundin gemacht.  Wo sich demnächst etwas ändern ließe: beim Kaffeebecher.  


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