Tjaden tappt (450)

Gefunden auf den Seiten des
Gewerbevereins Babenhausen.
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24. Februar 2020. Alles wird knapp. Papier auch. Deswegen startet das "Burgdorfer Kreisblatt" eine einmalige Aktion. Wer dem "Kreisblatt" eine mail schickt, bekommt als Anhang das jüngste Schreiben des Hamburger Anwaltes Dr. Frankenheim, der den "Altkreisblitz"-Herausgeber Bastian Kroll aus Pattensen vertritt. Die Rückseiten sind frei, können also für Notizen genutzt werden.

Seit eineinhalb Jahren ist der "Altkreisblitz" hinter mir her. Bastian Kroll verlangt von mir Honorare für Fotos, die ich auf Facebook veröffentliche. Sie stammen angeblich von ihm. Erst bekam ich Briefe von einem Unternehmen, das sich "Copytrack" nennt und angeblich jeden Bilderdieb im Internet aufspürt. Dann wurde ich bei Facebook beschimpft. Erst nach diesen Beschimpfungen wurde mir klar, wer "Copytrack" beauftragt hatte. Der "Altkreisblitz"-Geschäftsführer Bastian Kroll war´s. Das hatte mir bis dahin niemand verraten.

Neuerdings schreibt mir besagter Anwalt aus Hamburg, der mir immer neue Fristen setzt. Die jüngste ist der 5. März 2020. Weitere Schreiben folgen ganz bestimmt. In jedem wird stehen, dass ich sonst von Bastian Kroll verklagt werde. Falls Ihnen solche Wiederholungen nichts ausmachen, bekommen Sie auch diese Schreiben als Anhang-denn auch bei diesen Schreiben werden die Rückseiten frei sein.

Also: Ran an die Papierspenden!

Ist das schon Liebe?

10. März 2020. Ist das schon Liebe oder immer noch nur ein weiterer Annäherungsversuch: Dr. Frankenheim, Anwalt des "Altkreisblitz"-Geschäftsführers Bastian Kroll, hat mir heute eine weitere Frist gesetzt, "10 Tage ab Datum dieses Schreibens". Auf Seite 2 seines Briefes rechnet er mir vor, was mich ein weiteres Schweigen zusätzlich kosten würde: 153,25 Euro für einen gerichtlichen Mahnbescheid etc. Von Ratenzahlung ist übrigens keine Rede mehr. Aber immerhin: Dieser Anwalt schafft etwas, was sein Mandant (der neuerdings auch für die "Neue Woche" arbeitet) nicht schafft: Er macht keine Deutschfehler.

Wieder ein "einmaliges Angebot"

9. April 2020. Den hatte ich schon fast vergessen, doch heute meldete er sich wieder: der Anwalt von "Altkreisblitz"-Geschäftsführer Bastian Kroll. Erneut machte er mir ein "einmaliges Ratenangebot". Bis zum 20. April 2020 soll ich eine erste Rate in Höhe von 551 Euro überwiesen haben.

Bei Anruf Forderung

15. Mai 2020. Es klingelt das erste Mal, ich hebe ab, niemand dran, es klingelt das zweite Mal, ich hebe ab, niemand dran, es klingelt das dritte Mal, eine Frauenstimme aus der Kanzlei von Dr. Frankenheim. "Es gibt noch eine offene Forderung", sagt sie. "Seit fast zwei Jahren", antworte ich , "droht mir der Altkreisblitz mit Klage. Bei Facebook beschimpft er mich. Soll er doch kommen und klagen." "Habe ich notiert", sagt die Frauenstimme. Gespräch beendet.

Ähnliche Erfahrungen

18. Juni 2020. Ein Leser macht ähnliche Erfahrungen. Hier klicken

Lächerliche "Altkreisblitz"-Methode

26. Juni 2020. Was von "soll er doch kommen und klagen" hat der Anwalt des "Altkreisblitz"-Geschäftsführers Bastian Kroll nicht verstanden? Heute ließ er mir vom zentralen Mahngericht Berlin-Brandenburg einen gerichtlichen Mahnbescheid über 1744,99 Euro zukommen. Das ist so ziemlich die lächerlichste Methode, wenn jemand an das Geld eines anderen herankommen will. Als Empfänger muss man nämlich nur eins tun: Das Kreuzchen bei "Ich widerspreche dem Anspruch insgesamt" machen, das Formular unterschreiben und an das Gericht zurückschicken. Ob ein Mahnbescheid berechtigt ist oder nicht, wird vom Gericht gar nicht geprüft. Solche Anträge werden so wenig gelesen wie der "Altkreisblitz"...

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