Das Troll-Experiment

Briefumschlag vor meinem Haus.
Foto: Heinz-Peter Tjaden 
Briefumschlag unter Aschenbecher

Vor dem Haus, in dem ich wohne, stehen Blumenkübel, eine Holzbank und eine Tonne mit einem Holzdeckel für einen Aschenbecher. Unter diesem Aschenbecher hat heute Morgen ein Briefumschlag gelegen. Dort bleibt er auch, wird Wind und Wetter ausgesetzt, das Troll-Experiment beginnt.

Diese Trolle schreiben seit geraumer Zeit anonyme Kommentare. Vorher haben sie mir anonyme Briefe geschickt, die angeblich in der Margaretenstraße 29, Wilhelmshaven, verfasst und in Hamburg 101 abgestempelt wurden. Diese Briefe enthielten Ankündigungen angeblich geplanter Aktionen gegen mich, verteidigt werden sollte so ein Sozialpädagoge aus Reppenstedt, der Ruthard Stachowske heißt. Dieser Mann hat bis Anfang Juli 2011 die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch geleitet. Diese Einrichtung warb mit familienorientierter Drogentherapie, tatsächlich zerstörte sie Familien, isolierte Mütter von ihren Kindern, hetzte die Klienten gegeneinander auf. 

Nach der Entlassung von Stachowske tauchte im Netz der erste anonyme blog auf, und zwar genau an dem Tag, an dem sich das Lüneburger Arbeitsgericht erstmalig mit der Kündigung beschäftigte, die ein Jahr später wieder aufgehoben wurde, als Serdar Saris von der Step gGmbH Hannover Geschäftsführer geworden war. Der zeigte nie Interesse für die Skandale in der Einrichtung. Er hatte den Laden geschenkt bekommen und machte ihn 2014 dicht.

Einige der Internet-Veröffentlichungen legte Ruthard Stachowske 2011 dem Hamburger Landgericht vor, um einen Prozess gegen mich zu gewinnen. Dieses Ziel wollte er mit der Verleumdung von zwei Ex-Klientinnen erreichen, die ich angeblich kannte, was aber nur für eine Klientin zutraf, die von meinem Anwalt vor Gericht schnell wieder aus der Schusslinie von Stachowske genommen werden konnte. Wir wiesen das Hamburger Landgericht darauf hin, dass der Sozialpädagoge aus Reppenstadt nach Auffassung eines qualifizierten Gutachters überhaupt nicht begründen konnte, was er in seiner Einrichtung mit dieser Klientin bis zu ihrer Flucht gemacht hatte. Die zweite Ex-Klientin konnten wir nicht schützen, wir kannten bis dahin ihre Geschichte gar nicht. Stachowske behauptete, er habe den anonymen blog nicht gelesen, in dem auch der "Anzeiger für Burgdorf und Lehrte" erwähnt wurde, der 2003 auf meine Kosten für einen Medienskandal gesorgt hatte und sich dafür nie entschuldigte (weitere Infos in "Wenn Zeitungsenten abheben", hier klicken). 

Den Brief unter dem Aschenbecher habe ich vor einigen Wochen das erste Mal bekommen. Das verraten mir die zwei, drei Zeilen, die im Fenster des Umschlags sichtbar werden. 

Weitere Informationen über die Trolle

Der Troll-Brief am 23. März 2016 Hier klicken  

Kommentare

  1. Ich habe meine Nachbarn informiert. Viele sind es nicht. Heinz-Peter Tjaden

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