Tjaden tappt (557)

Beinahe hätte Gottes
Reich schon 1975
begonnen. Foto: Gebhardt
Wie nett von den Zeugen Jehovas

Jetzt wird der Lockdown noch lighter, denn die Zeugen Jehovas wollen uns bis Ende November die Zeit vertreiben. Dieses wunderbare Versprechen verbreitet die "Celler Presse" auf ihren Internet-Seiten. 

"Über den gesamten Monat November 2020 hindurch verbreiten Jehovas Zeugen weltweit eine Ausgabe der Zeitschrift Der Wachtturm mit dem Titel „Was ist Gottes Reich?“. Seit Jahrhunderten hat die Antwort auf diese Frage die Aufmerksamkeit von Menschen verschiedenster Glaubensrichtungen geweckt. Jehovas Zeugen verbreiten die Zeitschrift an die allgemeine Öffentlichkeit, an Geschäftsinhaber sowie Amts- und Mandatsträger auf lokaler und nationaler Ebene."

Verschiedenste Glaubensgemeinschaften gibt es für die Zeugen Jehovas aber eigentlich gar nicht, für sie gibt es nur die von der amerikanischen Wachtturmgesellschaft, alle anderen Glaubensgemeinschaften sind für sie Teufelszeug und haben deshalb in Gottes Reich nichts zu suchen. 

"Natürlich wird die Aktion unter Beachtung der allgemeinen Hygienevorschriften durchgeführt. Deshalb wird die Zeitschrift mitunter auch auf elektronischem Weg verbreitet. Viele Leute beten um das Kommen von Gottes Reich. Aber oft fragen sie sich, was dieses Reich ist, wann es kommt und was es bewirken wird. In der Zeitschrift wird erklärt, wie die Antworten auf diese Fragen in der Bibel gefunden werden können. Jehovas Zeugen sind davon überzeugt, dass die Verheißungen der Bibel über das Reich Gottes die Leser trösten und ihnen Hoffnung auf eine Welt ohne Schmerz und Leid machen", meldet die "Celler Presse" auch noch.  

Obwohl wir uns erst einmal eine Welt ohne Covid-19 wünschen, lassen wir natürlich auch gern mit uns über andere Krankheiten reden. Aber doch nicht in diesem November. Dazu müssen wir den Zeugen Jehovas leider sagen: "Darüber plaudern wir später. Oder kommt Gottes Reich etwa schon in diesem Monat?"


Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Tjaden tappt (250)