Tjaden tappt (202)

Ostergeschenk.
Foto: Heinz-Peter Tjaden
Darf es zu Ostern auch ein Schild sein?

Diese Frage habe ich heute Nachmittag in der Burgdorfer Buchhandlung "Freyraum" in einem Selbstgespräch mit einem heiteren Ja beantwortet. Das Schild "Bitte klingeln-Wenn keiner aufmacht: Blumen gießen, Unkraut zupfen. Danke" aus der "Spiegelburg-Collection" des Coppenrath Verlages aus Münster nahm ich also mit zu meinem Fahrrad, das ich auf der Marktstraße abgestellt hatte.

Vor ein paar Tagen hätte mich beinahe ein wie ich Grauhaariger auf der anderen Straßenseite mitgenommen. Schräg über den Spittaplatz radelnd, stieß er fast mit mir zusammen und riet mir lauthals, doch aufzupassen und rechts zu fahren. Als er feststellen musste, dass ich sowohl rechts fuhr als auch aufpasste, lobte er mich dafür mit "Du Esel".

Ein paar unfallfreie Meter weiter fiel mir deshalb der über 40 Jahre alte Sketch des Schweizer Komikers Emil "Auf dem Telegrafenamt" ein, in dem er einen Beamten spielte, der nebenbei am Telefon Telegramme entgegennahm, hauptsächlich aber mit einem Kreuzworträtsel beschäftigt war, das ihn wegen "Grautier mit vier Buchstaben" ("Egel"?) und "Feiertag mit sechs Buchstaben" ("Ogtern"?) vor Probleme stellte. Zum Schluss nannte er sich selbst "Esel".

Über sich selbst schimpfen, das darf man, wie man witzige Schilder zu Ostern verschenken darf, die man in der Burgdorfer Buchhandlung "Freyraum" gekauft hat...

Hier ausdrucken 

Kommentare

Beliebte Posts