Dienstag, 22. März 2016

Das Troll-Experiment

Briefumschlag vor meinem Haus.
Foto: Heinz-Peter Tjaden 
Briefumschlag unter Aschenbecher

Vor dem Haus, in dem ich wohne, stehen Blumenkübel, eine Holzbank und eine Tonne mit einem Holzdeckel für einen Aschenbecher. Unter diesem Aschenbecher hat heute Morgen ein Briefumschlag gelegen. Dort bleibt er auch, wird Wind und Wetter ausgesetzt, das Troll-Experiment beginnt.

Diese Trolle schreiben seit geraumer Zeit anonyme Kommentare. Vorher haben sie mir anonyme Briefe geschickt, die angeblich in der Margaretenstraße 29, Wilhelmshaven, verfasst und in Hamburg 101 abgestempelt wurden. Diese Briefe enthielten Ankündigungen angeblich geplanter Aktionen gegen mich, verteidigt werden sollte so ein Sozialpädagoge aus Reppenstedt, der Ruthard Stachowske heißt. Dieser Mann hat bis Anfang Juli 2011 die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch geleitet. Diese Einrichtung warb mit familienorientierter Drogentherapie, tatsächlich zerstörte sie Familien, isolierte Mütter von ihren Kindern, hetzte die Klienten gegeneinander auf. 

Nach der Entlassung von Stachowske tauchte im Netz der erste anonyme blog auf, und zwar genau an dem Tag, an dem sich das Lüneburger Arbeitsgericht erstmalig mit der Kündigung beschäftigte, die ein Jahr später wieder aufgehoben wurde, als Serdar Saris von der Step gGmbH Hannover Geschäftsführer geworden war. Der zeigte nie Interesse für die Skandale in der Einrichtung. Er hatte den Laden geschenkt bekommen und machte ihn 2014 dicht.

Einige der Internet-Veröffentlichungen legte Ruthard Stachowske 2011 dem Hamburger Landgericht vor, um einen Prozess gegen mich zu gewinnen. Dieses Ziel wollte er mit der Verleumdung von zwei Ex-Klientinnen erreichen, die ich angeblich kannte, was aber nur für eine Klientin zutraf, die von meinem Anwalt vor Gericht schnell wieder aus der Schusslinie von Stachowske genommen werden konnte. Wir wiesen das Hamburger Landgericht darauf hin, dass der Sozialpädagoge aus Reppenstadt nach Auffassung eines qualifizierten Gutachters überhaupt nicht begründen konnte, was er in seiner Einrichtung mit dieser Klientin bis zu ihrer Flucht gemacht hatte. Die zweite Ex-Klientin konnten wir nicht schützen, wir kannten bis dahin ihre Geschichte gar nicht. Stachowske behauptete, er habe den anonymen blog nicht gelesen, in dem auch der "Anzeiger für Burgdorf und Lehrte" erwähnt wurde, der 2003 auf meine Kosten für einen Medienskandal gesorgt hatte und sich dafür nie entschuldigte (weitere Infos in "Wenn Zeitungsenten abheben", hier klicken). 

Den Brief unter dem Aschenbecher habe ich vor einigen Wochen das erste Mal bekommen. Das verraten mir die zwei, drei Zeilen, die im Fenster des Umschlags sichtbar werden. 

Weitere Informationen über die Trolle

Der Troll-Brief am 23. März 2016 Hier klicken  

Donnerstag, 17. März 2016

Tjaden tappt (102)

Ein beeindruckendes Buch
über eine Heilung.
Das Wirr entscheidet nicht

14. März 2016. Das ist so gemein :-( Ein anonymer Kommentator hat heute meine Veröffentlichungen als "brotlose Kunst" bezeichnet :-( Bei seinen Meinungsäußerungen bevorzugt er die Wir-Form, was ich für unnötig halte. Dass dieser Mann einen neben sich gehen hat, ist mir schon länger bekannt :-)

Die Probleme mit Firmen, die überall sitzen, nur nicht an ihrem Sitz, bezeichnet er als von mir "hausgemacht", als wohne er im gleichen Haus wie ich :-( 

Ein wenig schreibfaul geworden ist dieser Kommentator allerdings, obwohl er stets mindestens zwei Personen ist. Vor einiger Zeit brachte er es auf heinzpetertjaden.wordpress.com auf fast 50 Kommentare an zwei Tagen, heute auf www.burgdorferkreisblatt.de nur auf zwei :-( Mal war er Sekretärin eines Chefs, dann wieder der Chef dieser Sekretärin. Da war er schon auf dem besten Weg zu einer multiplen Persönlichkeit :-)

Diesen Weg hat er leider wieder verlassen :-( Wenn er weiter an sich gearbeitet hätte, wären aus ihm irgendwann so viele Personen geworden, dass ich ein Bestsellerautor wäre, wenn jede dieser Personen ein Buch von mir bestellen würde :-) Vielleicht können Sie ihm bei den Bestellungen helfen. Hier klicken :-) Dann entscheidet nicht das Wirr...

Zweite Tastatur

16. März 2016. Der wirre Kommentator hat sich nun wohl eine zweite Tastatur angeschafft. Angeblich wohnt er in Wilhelmshaven, ein neuer Nachbar in meiner Straße wirkt angeblich mit. Man will mich weiterhin überall anschwärzen, bis ich in der Psychiatrie lande. Derweil gibt es weitere Bestellungen meiner Bücher. Mein Bilderbuch "Wenn Zahlen Streit bekommen" klettert im Kindle-Shop wieder nach oben. Danke für diese Reaktion. Das Wirr darf gar nicht entscheiden :-) Und wenn der wirre Kommentator erst wieder fast 50 Kommentare geschrieben hat, hört er sowieso auf - das muss er sogar. Dann macht seine Mami seinen Computer wieder aus...

Zum erneuten Bilderbuch-Aufstieg Hier klicken 

16. März 2016. Da des wirren Kommentators Mami noch beim Einkaufen ist, schreibt er weiter. Jetzt sind es 16 Kommentare. Ich habe die Kommentar-Funktion geändert. Kommentieren können nun nur noch Mitglieder dieses blogs. So, Kleiner, geh spielen :-) 

17. März 2016. Den Trollen macht das "Burgdorfer Kreisblatt" mit dem heutigen Tage ein tolles Angebot. Hier klicken 

   

Mittwoch, 16. März 2016

Tjaden tappt (103)

Fangfrage. 
Man verunglückt nicht, bevor der Frühling da ist

Ich bin gegen Sterbehilfe. Auch in Wettmar. Dort hätte mich heute beinahe eine Autofahrerin umgenietet, die aus einer Seitenstraße kam, als ich mit meinem Rad auf der Hauptstraße unterwegs war. Ich trat in die Bremspedale, um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Die Autofahrerin erwischte nur den Vorderreifen meines Rades. Endlich hielt sie an. Nach einem kurzen Gespräch mit der Autofahrerin radelte ich weiter. Meine Gesundheit hatte am seidenen Faden eines Sekundenbruchteils gehangen. 

So viel Reaktionsvermögen hatte ich vor 30 Jahren auch schon einmal in Altwarmbüchen, als mich ein Lkw-Fahrer übersah und sein schweres Fahrzeug auf Kollisionskurs mit meinem Auto hielt. Ich riss den Lenker herum, verließ die Fahrbahn, der Lkw donnerte weiter, er wäre beinahe gegen eine Hauswand gekracht. Der Lkw-Fahrer machte sich aus dem Staub. Alle Unfallzeugen waren nur auf mein Auto fixiert, weil sie sicher waren, dass ich tödlich verunglücken würde. Auch damals war ich gegen Sterbehilfe. 

Donnerstag, 3. März 2016

Tjaden tappt (100)

Wer zu früh kommt, den bestrafen die Medien

Für den Blog-Hinweis "Das Netz" mache ich schon lange keine Werbung mehr, dennoch rückt er unter "Beliebte Posts" immer wieder nach ganz oben, wird derzeit wieder um die 50 Mal am Tag angeklickt.

Die Geschichte ist so unglaublich, dass ich sie nicht für möglich halten würde, wenn ich als direkt Betroffener nicht dabei gewesen wäre. Die Frage, worunter die Glaubwürdigkeit der Medien leidet, stelle ich mir seither nicht mehr. Wenn mich ein Journalist anruft, weil er etwas wissen will, bekomme ich stets ein flaues Gefühl im Magen, wenn es um heikle Themen geht.

Wer mit einem Thema zu früh kommt, wird oft von den Medien bestraft. Wie ich beispielsweise ab 2008 mit meiner Kritik an deutschen Jugendämtern, die sich im Netz rasend schnell verbreitet hat und dazu führte, dass sich viele Betroffene bei mir meldeten, denen ich anschließend half, so gut es eben ging - und es ging nicht immer gut, weil aus Kindern längst Aktenzeichen geworden waren, die irgendwann wichtiger geworden sind als das Wohl der Kinder. 

Anfang 2011 meldete sich bei mir ein Redakteur der "Westfälischen Nachrichten", der sich angeblich um den Fall einer Mutter aus Münster kümmern wollte. Ich gab ihm ihre Telefonnummer. Eines Sonntags bekam ich aus Münster eine mail nach der anderen. Ich solle doch einmal lesen, was der Redakteur geschrieben hatte. Das sei schlicht unglaublich. 

Ich fand den Artikel im Netz, der sich fast nur um mich drehte. Ich sei ein selbsternannter Kinder-Anwalt hieß es, der Bericht endete mit der Behauptung: "Seine Familie hält ihn für ein wenig verwirrt." Allerdings hatte dieser Redakteur mit keinem Mitglied meiner Familie gesprochen, sein Schlusssatz war frei erfunden. Sein Ziel war mir klar: Dieser Redakteur wollte das Jugendamt schützen, auf meine Familie und mich diffamieren komm raus. Mit mir hatte er deswegen wohl auch nicht gesprochen. 

Heute streitet kaum jemand noch ab, dass es um das Kinder- und Jugendhilfesystem in Deutschland schlecht bestellt ist, dass sich Gerichte auf Gutachter verlassen, die für diese Aufgabe überhaupt nicht qualifiziert sind, hat auch das Bundesjustizministerium inzwischen begriffen. Doch der bisherige Entwurf für ein neues Gesetz lässt kaum Besserung erwarten.

Vieles hätte schon vor fast 20 Jahren besser werden können. In der Evangelischen Akademie Bad Boll hat vom 9. bis 11. Dezember 1998 eine Tagung stattgefunden, bei der ein Richter feststellte, dass fast alle Familiengutachten unbrauchbar sind. Dieser Richter wurde später Familienanwalt, immer wieder wiederholte er seine Kritik - gehört wurde er lange nicht. Andere auch nicht.

Wenn jemand mit einem Thema zu früh kommt, wird er von den Medien bestraft. Oder nicht erwähnt...


Erwähnt sei noch, dass ich die oben erwähnte "Netz"-Geschichte in einem e-book mit dem Titei "Wenn Zeitungsenten abheben" erzählt habe. Hier klicken Die Print-Ausgabe hat den Titel "Flieg, Zeitungsente, flieg" und ist bei www.lulu.com erhältlich. 

Wie die Zeitungsente zur Welt gekommen ist







    

Dienstag, 1. März 2016

Tjaden tappt (99)

Burgdorfer Anwalt soll scharfe Suppe bezahlen

Was wollen wir kochen, was wäre am 1. März 2016 Recht? Das Landgericht Hannover empfiehlt Kostenfestsetzungssuppe der schärfsten Art. Wichtigste Zutat: Pfeffer. Am ersten Tisch sitzt: Anjas Erste Property, ein Immobilienunternehmen, das angeblich in der Kennedyallee 102, Frankfurt, beheimatet ist, und derzeit von der Stadt Neu-Isenburg gesucht wird, weil es nur in Neu-Isenburg gefunden werden könnte - wenn überhaupt. 

Am zweiten Tisch sitzt: Ein Burgdorfer Anwalt, der diese Suppe gar nicht essen will, dafür stimmt aber die Adresse seiner Kanzlei. Das ist gut für den Suppenlieferanten "Juristen lassen Federn". In die Suppe kommt also auch ein bisschen Suppenhuhn.

Noch besser ist das für mich: Eigentlich müsste ich die Kostenfestsetzungssuppe, die 60 Euro kosten soll, auslöffeln. Denn ich habe mich beim Burgwedeler Amtsgericht darüber beschwert, dass Anjas Erste Property Lügen auftischt, wenn es um die Firmenadresse geht. "Das schreibt der Tjaden immer wieder", entschied das Burgwedeler Amtsgericht, "und da er das immer wieder schreibt, ist das nichts Neues. Nur mit Neuem kann er erfolgreich sein." Denn vor Gericht ist man oft in der falschen Küche. Besonders einfallslos kocht das Landgericht von Hannover, das vom Burgwedeler Amtsgericht mit an den Herd gebeten worden ist.

Die scharfe Suppe war schnell gekocht und an den Burgdorfer Anwalt geliefert. Beigefügt wurde eine Kosten festsetzende Rechnung mit Hinweisen wie "zahlen Sie bitte innerhalb von 14 Tagen" und "Nach Ablauf der Zahlungsfrist ist ohne weitere Mahnung die zwangsweise Einziehung zulässig".

Das schlug dem Burgdorfer Anwalt doch irgendwie auf den Magen. Er teilte der Suppenküche des Landgerichtes Hannover umgehend mit, dass er nicht esse, was er nicht bestellt habe, dafür bezahlen werde er schon gar nicht. Die Rechnung müsse also storniert werden.

Die Stornierung einer Rechnung wäre in diesem Fall etwas Neues. Was diesem Burgdorfer Anwalt passiert ist, könnte Anjas Erster Property nie passieren. Eine Kosten festsetzende Rechnung, vom Landgericht Hannover gerichtet an die Kennedyallee 102 in Frankfurt käme nie an. Das wiederum ist nichts Neues - und macht mich so erfolglos...

Anjas wird in Neu-Isenburg gesucht 





 

Anschau-bar

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