Splitter 7

Werden die Bundestagswahlen manipuliert?

Der bisher kaum bekannte Verschwörungstheoretiker Un Fug aus Peking hat in einem sensationellen Beitrag die Auffassung vertreten, dass die Bundestagswahlen manipuliert werden. Der bisher noch nicht veröffentlichte Aufsatz liegt dem "Burgdorfer Kreisblatt" vor. Un Fug schreibt: "Dafür braucht in Deutschland niemand die Russen. Beamte reichen."

Seine These möchte Un Fug mit einer Umfrage belegen, die er bei der bundesweiten Initiative "Bündnis 13-Die Kühnen" in Auftrag gegeben hat. Die Frage lautet: "Würden Sie die Partei, die Sie am 24. September wählen, auch am 25. September wählen?"

Geradezu auffällig findet es der Verschwörungstheoretiker, dass sich merkwürdige Meldungen häufen. Un Fug: "Derzeit soll der SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz immer beliebter werden, während die SPD immer schlechter abschneidet. Da stimmt doch was nicht." Die Ursache sei: "Die Umfragen werden an Wochentagen gemacht, die Wahlen finden am Sonntag statt."

Nur Beamte stellen sich, so der Verschwörungstheroretiker, schon während der Woche vor, dass bereits wieder Sonntag ist. Andere Berufsgruppen seien eher irritiert, wenn man sie beispielsweise am Montag fragt, was sie am Sonntag vorhaben: "Die arbeiten schließlich. Erst wenn die Wahlen auch an einem Wochentag stattfinden, können die tatsächlichen Ergebnisse wieder aussagekräftig werden. Bis dahin werden sie weiterhin von Beamten manipuliert."

Nachdenklich stimmen müsse auch die Tatsache, dass fast 25 Prozent der derzeitigen Bundestagsabgeordneten Beamte sind: "Sie sind also völlig überrepräsentiert. Sie manipulieren nicht nur, sie reißen sich auch die Bundestagssitze unter den Nagel."

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