Tjaden tappt (416)

Die ganze Story.
Dem "Anzeiger"ist

diese Broschüre
bekannt, verliert
darüber aber
kein Wort. 
Über "Ekel-Sender" und "Ekel-Beilagen"

Die RTL-Moderatorin Laura Wontorra fragt Jürgen Klinsmann vor dem Spiel gegen die Niederlande nach seiner Meinung zu den Vorwürfen, die dem Ex-Nationalspieler Christoph Metzelder gemacht werden.

Bei Twitter wird RTL deshalb schon als "Ekel-Sender" bezeichnet. Die Frage von Laura Wontorra wird als Unverschämtheit empfunden. Gefragt wird, warum Klinsmann derart behelligt wird und was der "Fall Metzelder" mit dem Spiel zu tun hat. Nun zu einer "Ekel-Beilage". 
Die Kripo aus Garbsen beschlagnahmt am 3. November 2003 bei mir zwei Computer. Zwei Mitarbeiter der Stadt, die in offizieller Mission als Zeugen dabei gewesen sind, marschieren sofort zu dem CDU-Magazin-Macher Paul Rohde. Sie teilen Rohde die höchst komplizierte Internet-Adresse eines Fotos mit, das Foto soll kinderpornografisch sein. 
Rohde verbreitet diese Internet-Adresse unverzüglich per mail. So bekommt auch der "Anzeiger" Wind von der Sache. Die Redaktion muss feststellen, dass die Internet-Adresse inzwischen ins Nichts führt und ruft den Pressesprecher der Kripo Garbsen an. Der weiß überhaupt nicht, worum es geht. Dass es bei mir eine Durchsuchung gegeben hat, bestätigt er nicht. Daraus macht der "Anzeiger" einen halbseitigen Bericht. Befragt worden ist auch der Schatzmeister unseres Vereins "Hilfe für Kinder in Burgdorf". Ich will mir einen Anwalt aus Burgdorf nehmen. Der sagt: "Mit Rohde lege ich mich nicht an."
Mir lügt der zuständige "Anzeiger"-Redakteur eine Pressemitteilung der Kripo Garbsen vor, ich rufe die Kripo an, die Antwort: "Von uns gibt es keine Pressemitteilung zu diesem Fall. Wenn das überhaupt ein Fall ist..." Wir müssen wegen des "Anzeiger"-Berichtes das achte Kinderfest absagen, in der Beilage wird behauptet, ich sei als Vorsitzender des Vereins "Hilfe für Kinder in Burgdorf" zurückgetreten. Das ist ebenso frei erfunden wie die Behauptung von Paul Rohde in seinem Magazin, ich sei nun obdachlos.
Ich ahne also, wie sich Christoph Metzelder derzeit fühlen muss. Die Medien, die bei Twitter "Aasgeier" und "Ekel-Sender" genannt werden, jagen ihn ohne einen einzigen Beweis. Auch bei mir hat es den nie gegeben. Das Landgericht Hildesheim stellte sogar fast drei Jahre später fest, dass die Staatsanwaltschaft von Hannover meine Geschichte vorübergehend vergessen hatte. Man solle mich endlich in Ruhe lassen, sagte der Richter. Der Vorwurf sei völlig haltlos. Da hatte ich schon drei Jobs verloren und mehrere Punkte auf meinem Rentenkonto...

Ermittlungen sind Sache der Justiz, in einem Rechtsstaat darf die Staatsanwaltschaft über laufende Verfahren nichts verraten. Erst der Prozess ist öffentlich. Die Empörten, Fassungslosen und Entsetzten bei Twitter wissen das noch.

Weitere Reaktionen bei Twitter "Es begann mit einer Falschmeldung"  

Meine Broschüre gibt es nicht nur als e-book, sondern auch als Print. Hier klicken 

Bei der Staatsanwaltschaft von Hannover hat es übrigens immer nur einen Wendt gegeben Hier klicken


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