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Der schwarze Balken
wird erst nach der
Wahl entfernt. 
Paukenschlag: Volker Schneider soll Bundeskanzler werden

Alle Macht geht von Volker aus. Das Schloss Bellevue zittert immer noch nach diesem Paukenschlag des Bundespräsidenten. Frank-Walter Steinmeier hat heute die Sondierungsgespräche mit den Bundestagsparteien, die möglicherweise Schnittmengen aufweisen, abgebrochen. Er schlägt Volker Schneider aus Castrop-Rauxel als Bundeskanzler vor.

Wie aus dem Bundespräsidialamt verlautet, soll Volker Schneider laut Wahlomat die größten Schnittmengen mit allen Bundestagsparteien haben. Außerdem stammt er aus einer großen Familie, so dass er einer alten bayerischen Tradition folgend alle wichtigen Ämter mit Familienmitgliedern besetzen kann. 

Das "Burgdorfer Kreisblatt" sprach mit ihm. "Es ist mir eine große Ehre, dem deutschen Volke zu dienen", sagte er auf dem Weg zur Arbeit, die er heute niederlegen will. "Das dient natürlich auch mir als Volker."

Dann zog er aus seiner Aktentasche eine angefangene Minister-Liste. Seine Schwiegermutter soll Außenministerin und Vizekanzlerin werden. "Je häufiger sie weg ist, umso besser. Und mit Erdogan, Putin und Trump wird sie sich gut verstehen. Sie ist aus dem gleichen Holz geschnitzt", sagte Volker Schneider und pries sofort die Vorzüge seiner Tochter Anita als Familienministerin: "Sie hat wie Ursula von der Leyen sieben Kinder. Nur von verschiedenen Vätern."

Die Ministerliste will Volker Schneider bis heute Abend vervollständigen. "Der Bundespräsident hat gesagt, dass jemand, der die Macht in den Händen halte, sie auch nutzen müsse. Das werde ich tun", sagte Volker Schneider zum vorläufigen Abschied vom "Burgdorfer Kreisblatt". "Meiner Familie wird sie sehr nützen."

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