Sonntag, 8. Juni 2014

Artikel im Netz

Anonyme blogger mögen Paul Rohde und Martin Lauber

In einem anonymen blog werde ich seit Jahren verleumdet. Jüngst ist dort auch ein offener Brief an mich erschienen, der angeblich von meiner Familie stammt und außerdem von drei meiner vier Ehefrauen unterzeichnet worden sein soll. Meine dritte Frau ist zu diesem Zeitpunkt allerdings dazu schon gar nicht mehr in der Lage gewesen. Sie starb am 25. Januar 2014 in Kiel. Keine meiner Ehefrauen würde so etwas ins Netz stellen, meine Familie auch nicht. Ich würde den Link zu diesem blog veröffentlichen, wenn es in dem blog nicht einen Link gäbe, der zu einem weiteren anonymen blog führt, das eine Gefahr für Kinder darstellt und von google in Deutschland und in der Schweiz verboten worden ist. Darum zog es nach Ungarn um.
Bild 1.Der ehemalige CDU-Ratsherr Paul Rohde
im Frühjahr 2004 in seiner "Burgdorfer
Umschau"






















Veröffentlicht werden in diesem anonymen blog zwei Artikel. Bild 1 zeigt einen "Kommentar" des ehemaligen Burgdorfer Ratsherrn Paul Rohde, den er im Frühjahr 2004 veröffentlicht hat (ich war weder wohnungslos noch Sozialhilfeempfänger, was er über meine Internet-Seiten behauptete, war ebenfalls frei erfunden). Acht Jahre später tauchte dieser "Kommentar" in einer Klageschrift eines Anwaltes auf, der den Sozialpädagogen Ruthard Stachowske aus Reppenstedt bei Lüneburg vor dem Hamburger Landgericht in einer äußerungsrechtlichen Auseinandersetzung mit mir vertrat. Ein Geschädigter dieses Sozialpädagogen schrieb damals an Rohde und fragte ihn, ob er Stachowske diesen "Kommentar" zugespielt habe. Rohde schwieg sich aus.

Großer Beliebtheit bei den anonymen bloggern und bei Stachowske erfreute sich auch ein Artikel von Martin Lauber (Bild 2), der am 7. November 2003 im "Anzeiger für Burgdorf und Lehrte" stand. Die Burgdorfer Polizei fand damals diesen Artikel "unappetitlich", der Pressesprecher der Kripo Garbsen war entsetzt. Er war von Lauber und einem Kollegen aufs Glatteis geführt worden. Laubers Behauptungen haben sich vor Gericht als falsch herausgestellt. Auch dieser Artikel tauchte in besagter Klageschrift auf und wurde in mehreren anonymen blogs veröffentlicht.

Weder der "Kommentar" von Paul Rohde noch der Artikel von Martin Lauber dürften seinerzeit bis weit über die Grenzen von Burgdorf hinaus bekannt geworden sein. Es ist also zu vermuten, dass die Informanten von Stachowske und der anonymen blogger im Raum Burgdorf wohnen oder gewohnt haben. Dass Rohde und Stachowske Kontakt hatten, scheint festzustehen.

Ich habe bei google eine Sperrung dieses blogs beantragt. Außerdem erstattete ich Strafantrag. Wer kann mir Tipps geben? Lauber macht es übrigens wie Rohde. Auch er reagiert nicht.

Pfingsten 2014. Außerdem "Altkreis-Kurier", Ausgabe 16 Hier klicken

10. Juni 2014. Die ganze Geschichte in einer Broschüre. Hier klicken

Bild 2. Der Artikel von Martin Lauber.
Wer solch einen Bericht mit einem Foto
von einem Kind auf einem  Polizei-
Motorrad illustriert, kann nur den
Verstand verloren haben.

Dienstag, 8. April 2014

Tjaden tappt (X)




















Burgdorf: Verkehrsbehinderungen in der Innenstadt

Sie sind über 70, haben heute Morgen aus Zeitgründen nur ein Brötchen gegessen, die "Senioren-Bravo" werden sie heute erst am Nachmittag lesen, zumal es in der Titelstory darum geht, wie man Schwindel bekämpft, wofür sich eigentlich nur über 70-jährige Politikerinnen und Politiker interessieren - sie sind auf dem Weg zur Stadtbibliothek in der Sorgenser Straße.

Die Polizei meldet erste Verkehrsbehinderungen in Bahnhofsnähe, Bewohnerinnen und Bewohner des ehemaligen Kreisaltersheimes (heute "Helenenhof") in der Schillerslager Straße biegen derzeit in die Gartenstraße ab und benutzen wegen des großen Gedränges auch die Fahrbahn, denn alle wollen so schnell wie möglich wissen: "Wie machen wir aus betreutem Wohnen wieder zerstreutes Wohnen?"

Nützliche Tipps für die Rückkehr in ein vergessliches Leben erhoffen sich alle über 70-Jährigen von einem Ratgeber, den ich 2011 veröffentlicht habe - und der in einigen Städten schon ein Bestseller ist. Ausgeliehen werden kann er nun auch in der Stadtbücherei von Burgdorf, die "Zerstreutes Wohnen - Ratgeber für alle ab 70" in ihren oft ausgeliehenen Bestand aufgenommen hat.

Im Online-Katalog heißt es dazu:


Sachwissen - Gesellschaft - Staat - Politik
Heinz-Peter Tjaden : Zerstreutes Wohnen ; Ratgeber für alle ab 70
Heinz-Peter Tjaden. 2., tödliche Aufl. - Wilhelmshaven : Verl. Momentaufnahme, 2011. - 50 S.
ISBN 978-1-4461-4895-2
Wohnen
» Auch das Alter hat angeblich seine schönen Seiten. Nur sind sie noch nicht entdeckt worden. Deswegen macht sich Heinz-Peter Tjaden auf die Suche nach diesen Schönheiten. Und gibt Tipps. Warnhinweis: Beim Lesen kann es zu tödlichen Lachkrämpfen kommen. «

Siehe auch http://zerstreuteswohnen.blogspot.com

Montag, 7. April 2014

Tjaden tappt (IX)



Liebes Honigkuchenpferd Martin Lauber,

heute fragst du auf Seite 11 in der Rubrik "Service und Termine - Ihr Draht zur Redaktion": "Liebe Leserin, lieber Leser, hat Ihnen die Nordhannoversche Zeitung gefallen? Ist ein Lob fällig, oder gibt es Anlass zur Kritik?" Gibt es - und ist auch fällig.

Heute bin ich auf der von-Alten-Straße an einem Geschäft vorbeigeradelt, das "Passfotos - sofort" anbietet. Würde ich an deiner Stelle machen lassen. Dann müsst ihr nicht mehr dein Konfirmationsfoto in die Zeitung stellen, auf dem du dich breit grinsend über einen Plattenspieler freust.

Auch mit neuem Foto darfst du dich auf das Nachtschwimmen im Großburgwedeler Freibad freuen. Da sieht dich ja keiner. Warum beim Nachtschwimmen Sonnenschirme aufgestellt werden - wie du ebenfalls auf Seite 11 berichtest - würdest du mir sicherlich erklären, wenn ich dich anriefe. Mache ich aber nicht.

Was nach Telefonaten mit dir passieren kann, ist mir noch zu schlecht in Erinnerung an den 6. November 2003, als bei einem Bekannten von mir das Telefon klingelte, weil du mich unbedingt erreichen wolltest. Damals hattest du einem Kripo-Beamten eingeredet, dass ich in Burgdorf eine wichtige Person sei, die große Schuld auf sich geladen habe. Als Vorsitzender eines Kindervereins hätte ich auf meinen Internet-Seiten Kinderpornografie verlinkt.

Da der Kripo-Beamte dir das nicht glaubte, protokollierte er anschließend das Gespräch mit dir. Noch schockierter war dieser Kripo-Beamte, als er am nächsten Tag deinen Bericht im "Anzeiger für Burgdorf und Lehrte" las, in dem du diesen Unsinn wiederholtest. Dass der Kripo-Beamte mit deinen Behauptungen überhaupt nicht einverstanden war, hast du unerwähnt gelassen. Damals dachte ich, dass du nun sehr bald "Bild"-Redakteur sein würdest. Du wurdest aber vom Madsack-Konzern nach Burgwedel versetzt.

Mich dagegen hast du versetzt, als ich nach drei verlorenen Jobs nach Hildesheim fuhr, weil dort ein Richter in dieser Sache einen Termin anberaumt hatte. Wärest du da gewesen, hättest du miterlebt, wie dieser Richter den anwesenden Staatsanwalt aus Hannover aufforderte, mich endlich in Ruhe zu lassen. Was man mit mir gemacht habe, sei ein Skandal. Nach der Verhandlung entschuldigte sich der Staatsanwalt bei mir mit den Worten: "Was Sie erlebt haben, ist schlimm." Dann versprach man mir noch eine Entschädigung. Doch das war nur eine Lüge.

Die ich in vier Flugblättern dokumentiert habe. Die stehen im Netz. Hier klicken

Nun bin ich wieder in der Region Hannover. Viele freuen sich darüber. Ich auch. Und die Honigkuchenpferde?

Siehe auch: Das Schweigen Hier klicken

Dienstag, 1. April 2014

Tjaden tappt (VIII)

Nicht nur wunder- auch sonderbar

"Jetzt ist es endlich so weit: Wir gehen in den Wahlkampf“, sagte SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi am Montag auf einer Pressekonferenz im Berliner Willy-Brandt Haus. Nach einer wunderbaren Auftaktveranstaltung in Hamburg am Samstag mit über 1.500 Gästen beginne für die SPD nun die heiße Phase des Europawahlkampfs.

Heißt es am 31. März 2014 auf den Internet-Seiten der SPD.  Am gleichen Tag hängen in Burgwedel die ersten Plakate am Weges- und Straßenrand. Die sind allerdings sonderbar. 

Die Schrift scheint elegant zu sein. Weiß ist sie auf jeden Fall. Der Hintergrund ist blau oder orange-ähnlich. So verschwindet jeder Spruch. Auf den blauen Plakaten entziffert habe ich bei drei Radtouren bisher die Wörter "Chance" und "Arbeitslosigkeit". Über die anderen Plakate kann ich nur eins berichten: Sie sind orange-ähnlich. Die Schrift ist weiß und wahrscheinlich elegant. Mehr muss ich vielleicht auch gar nicht wissen.

Aus Kindertagen weiß ich: Schreibt man etwas mit Zitronensaft auf ein Blatt Papier, muss man das Blatt vorsichtig erhitzen, damit die Schrift sichtbar wird. Aber wie viel Hitze verträgt ein SPD-Plakat? 

  


Montag, 31. März 2014

Tjaden tappt (VII)

Der Kleine und das Smarties-Phone

Da sitzt der Kleine in seinem Zimmerchen, die Lego-Steine sind alle kaputt, aus dem Haus kommt er nicht, die Schlaglöcher in Wilhelmshaven sind viel zu tief, Mami ist nicht da und Papi schon lange verschwunden, wie nur sollte der Kleine seine Zeit verbringen, wenn Mami nicht ihr Smarties-Phone vergessen hätte? Die Tasten sind so schön blau, gelb und rot, Farben unterscheiden kann der Kleine, sinnvolle von sinnloser Freizeitgestaltung unterscheiden kann er nicht. Dazu wohnt er schon zu lange in Wilhelmshaven.

Ich kenne die Stadt. Ich bin dort geboren. Und ich sage Ihnen, da kann man was erleben. Nur dieser Kleine nicht. Der muss sich das Leben von anderen leihen. Wie er sich das Smarties-Phone von seiner Mami geliehen hat. Mit dem verschickt er Buchstaben. Die ergeben manchmal Wörter. Wenn der Kleine wieder einmal ein Wort geschafft hat, brabbelt er vor sich hin: "Kommentar für Tjaden." Dann weint er: "Der wohnt nicht mehr in Wilhelmshaven."

Aber mit dem Smarties-Phone kommt er über jedes Schlagloch, er muss es nur in Richtung JadeWeserPort halten. Dort gibt es keine Schiffe, also auch keine Hindernisse für seine Buchstaben, die gelegentlich Wörter bilden wie im Rat SPD und CDU eine Koalition, die nach jeder Pleite versichert, dass es nun aufwärts gehe, weil abwärts nach so vielen Pleiten nicht mehr möglich sei. Ist aber.

Wieder huschen die Fingerchen des Kleinen über die roten, gelben und blauen Tasten, denn die Geschichte über Polizeibeamte, die sich bei ihren Einsätzen auch schon mal falsche Namen geben, mag er nicht. Die soll nicht noch bekannter werden. Schließlich gibt es Geschichten aus Wilhelmshaven, die sind schon bekannt genug. Sie stehen in Büchern, die in der Stadt nicht gelesen werden sollten. Deshalb sind sie von den meisten Buchhandlungen auch nicht angeboten worden. Sie waren eher verboten.

Ob in Wilhelmshaven jemand prominent ist oder nicht, erfährt man am einfachsten von der Staatsanwaltschaft. Man muss sich nur nach laufenden Ermittlungsverfahren erkundigen. Gibt es die, dann hat man zu tun mit: entweder einem ehemaligen Oberbürgermeister oder mit dem Chef einer Polizeibehörde - zu Wasser oder auf dem Boden. Andere trifft man vor zivilen Gerichten oder beim über Nacht Umzugskartons packen. Trifft man die, dann hat man zu tun mit dem ehemaligen Chef des städtischen Krankenhauses oder der Hochschule.

In solch einer Stadt sitzt der Kleine in seinem Zimmerchen. Er mag diese Prominenten, diese Geschichte dagegen mag er nicht. Hier klicken.

In Wilhelmshaven etwas werden, kann man so am schnellsten: Bei der Bewerbung die Anmerkung "Gegen mich hat es bereits (hier die Zahl eintragen) Haftbefehle gegeben." nicht vergessen. Je mehr, desto besser...

Erlebt in Wilhelmshaven

Wahlamt weist Wahrheit ganz entschieden zurück

Richter aus Oldenburg wundert sich über Wilhelmshavener Lokalpolitik


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